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iMac-Konkurrent auf dem Seziertisch

iFixit: Im Inneren des Microsoft Surface Studio

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21 Kommentare 21

Nach seinem Blick unter die Haube der neuen MacBook Pro-Modelle hat sich der Reparatur-Dienstleister iFixit jetzt auch mit Microsofts neuem iMac- bzw. iPad Pro-Konkurrenten, dem Surface Studio, auseinandergesetzt und eine Bildergalerie veröffentlicht, deren Besuch wir euch hiermit ans Herz legen.

Surface Studio Back

Nach Angaben der Hardware-Experten dürfte der Displaytausch des Surface Studio zwar komplizierter als beim iMac durchzuführen sein, auf der iFixit-Reparatur-Skala von 1 bis 10 (10 Punkte bekommen die reparaturfreundlichsten Geräte) bekommt das Surface Studio dennoch ein 5. Ausschlaggebend hierfür seien vor allem die modularen Hardware-Komponenten, die etwa den problemlosen Tausch der Festplatte ermöglichen würden.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die Hybrid-Laufwerke der Surface Studios – Microsofts Version des von Apple eingesetzten Fusion Drive – bestehen aus zwei aufrüstbaren Komponenten – einer Standard-SATA-Laptop-Festplatte und einem M.2-SATA-SSD. Beide befinden sich in der Basis (nicht hinter dem Display wie im iMac) und lassen sich problemlos ersetzen.
  • Das Surface Studio ist buchstäbliche voll von heißer Luft. So verfügt der neuen Microsoft-Rechner über zahlreiche Belüftungsöffnungen, einen kräftigen Kühlkörper und zwei Lüfter – jeweils einen für die CPU und GPU. Außerdem verfügt das Netzteil über einen eigenen internen Lüfter.
  • Das Scharnier, das dem Studie den Übergang von der senkrechten in die fast-horizontale Lage ermöglicht ist eines der Hardware-Highlights aus Microsofts Design-Abteilung. Hinter der Kunststoff-Abdeckung verstecken sich neben dem Scharnier auch Federn und ein paar Antennen.

Mittwoch, 30. Nov 2016, 11:05 Uhr — Nicolas
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  • Bin gespannt wie Apple das kontert. Auf den Videos sieht das MS-Studio (;) jedenfalls genial aus. Nur der Preis von ~ € 3K ist schon heftig.

    • Der Preis ist meines Wissens nach Dollar. AB > 3k $. Die EUR Preise stehen noch nicht fest. Oder?

      • Ja, aber die dürften wie üblich mindestens 1:1 übertragen werden…

      • Na ja, da alle Hardware (auch die Nicht-Apple-Produkte) teurer wurden in EUR, gehe ich stark davon aus, dass auch bei diesem Produkt das so sein wird. Sprich, in Deutschland kostet es nicht 3000 EUR, sondern zB 3500 EUR. Natürlich nur Spekulation von mir.

      • Da beim Thema US Preise vs. EU Preise hier so gerne Apples mit Birnen verglichen werden, nochmal:
        „Die Preise beinhalten die Mehrwertsteuer (19 %), anwendbare Copyright-Gebühren und Versicherungssteuer (wo erforderlich).“ (apple.de)
        Allein wegen der enthaltenen Steuern sind die Preise auf der deutschen Website mind. 20% höher als auf der US Seite. Warum begreifen das so viele nicht?

  • der eine grafiker sagt, dass die latenzen bei der stifteingabe im zeichenmodus seinen anforderungen überhaupt nicht genügen.
    das wird vielen profizeichnern ähnlich gehen. da scheint das ipad pro besser zu sein.
    wofür ist also dieses gerät gedacht? auch die auflösung scheint schwächer als beim imac oder ipad. bei der zielgruppe ein weiterer nicht zu unterschätzender nachteil.
    wofür ist es gedacht?

    • Unsinn, iPad pro funktioniert grottenschlecht mit dem Stift.

      • Ich finde die Stifteingabe beim iPad nicht schlecht. Die Reaktion ist wirklich etwas besser als beim Surface Pro.
        Trotzdem wird es vermutlich Käufer für das Surface Studio geben. Es gibt einige Situationen, wo ich mir das gut vorstellen kann:
        Schulungsräume – Der Dozent kann ganz normal am PC arbeiten, oder den Monitor runter klappen, mit dem Stift den Monitor bedienen und den direkten Kontakt zum Publikum halten, der Monitor wird dabei dann auf der Leinwand gespiegelt.
        Zeichnungen, für die das iPad zu klein ist. Da fällt die Latenz auch nicht mehr so ins Gewicht.
        Skizzen, die weiterbearbeitet werden sollen.

        Dieses Gerät ist sicherlich kein Massenprodukt. Nach meiner Erfahrung schauen Windows Kunden aber auch genauer hin, welches Gerät das passende ist, während man bei Apple das Gerät wählt, was am Besten zu einem passt.

  • … inklusive der Datenkrake Windoofs 10 – dafür müsste man mir für den Kauf schon € 3K zahlen…

    • Du Flöte schenkst Apple viel mehr Daten, als dieses Windows Teil sammeln könnte.
      Als Beipiel:
      Deine Gesundheitsdaten liegen bei Apple (falls du ein iPhone hast).

      • @derDirk Das stimmt so nicht. Informiere dich doch erstmal bevor du nach Lust und Laune so ein Mist erzählst.

      • sicher stimmt es was Dirk schreibt

        nicht umsonst ist Cook so dahinter möglichst viele Daten abzugreifen,

        wo glaubst kommt der ganze apple gewinn her in der letzten zeit

      • Nein, das ist doch totaler Bullshit! Apple gibt sich im Gegensatz zu anderen Unternehmen erhebliche Mühe beim Thema Datenschutz. Health Daten werden z.B. ohne dein zutun in keiner Weise bei Apple gespeichert oder ausgewertet. Geschweige denn weiter verkauft.

  • 3 Lüfter? Und wie laut soll das Gerät sein? Oder ist es lautlos wie die Macbooks?

    • Laut Testberichten ist das Teil ziemlich laut vor allem im Vergleich zum iMac

      • Schon. Dennoch wäre interessant, wie laut das Surface ist. Man nannte die grauen Kisten ja nicht ohne Grund Fuß-Fön, nur dass man diesen nicht mehr unterm Schreibtisch verstecken und nach Belieben an- und austreten kann.
        Wäre die Kiste aber leise und ließe sich macOS drauf installieren, hmm… auch wenn das Surface keine umwerfende Schönheit ist (hier hat Apple oft noch einen geringen Vorsprung), würden ja zunächst die inneren Werte zählen. ;)

      • MacOS kann die Vorteile dieser Kiste doch größtenteils gar nicht nutzen. Solange Apple sowas nicht verkauft, kann man nur davon träumen. Oder man wechselt das OS.

  • Die Nachteile des Microsoft Studio waren gleich ersichtlich.

    Gleich Pen Technologie wie beim Surface und Windows 10. Die GUI Elemente sind immer noch zu klein für Finger.
    Sonst ist die Idee ja klasse. Lieber am Microsoft Studio als DJ hantieren, als auf der dämlichen Touchbar.

    Schade das Apple nicht sowas bauen möchte, das Patent habe die ja.
    http://www.patentlyapple.com/p.....touch.html

    Wahrscheinlich profitiert Microsoft durch das CrossOver Lizenz Abkommen.

  • Das es noch Computer gibt die aus mehreren austauschbarten Komponenten bestehen und damit auch reparierbar sind. Komisch :->

  • @Mr.T … wieso komisch. Das ist doch der größte Pluspunkt. Leider geht MS sehr verschwenderisch mit den Ressourcen Rechenleistung, damit einhergehenden Verbrauch an Energie um – Folge ist die Abwärmeproblematik. Teilweise ist der Kunde selbst schuld. Ein großer Teil der Ressourcen opfert man der servicefreundlichen Bedienoberfläche nicht der eigentlichen Arbeitsleistung der Software. Dem Nutzer wird nicht mehr zugemutet etwas zu wissen. Intuitive Bedienbarkeit ist toll keine Frage, kostet aber Leistung.
    Das MS Betriebssystem ist in der Neuinstallation offen wie ein Scheunentor und gesprächig ( im Sinne der
    Datenkrake ). Das Loch kann man, oder muß man halt stopfen. Vorbild ist da eher Linux, da wird nur das installiert, was benötigt wird und ist somit schonmal sicherer als eine Win-Neuinstallation.

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