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Deutlich weniger Support-Aufwand

IBM: „Mac bis zu 543 Dollar günstiger als ein PC“

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Im Rahmen der „Mobile First“-Partnerschaft arbeiten Apple und IBM arbeiten seit geraumer Zeit wieder enger miteinander und haben im Zuge dieses Programms bereits diverse Business-Apps für iOS auf den Weg gebracht. IBM-Mitarbeiter können inzwischen auch einen Mac als Alternative zum Windows-PC wählen, bereits im Februar ließ das Unternehmen verlauten, dass mit jedem Mac anstelle eines PC dank zurückgegangener Supportanfragen 270 Dollar eingespart würden. Mittlerweile ist hier sogar von bis zu 543 Dollar Ersparnis die Rede.

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Die neuen Zahlen hat Fletcher Previn, IBM Vice President of Workplace as a Service auf der Anwenderkonferenz Jamf Nation veröffentlicht. IBM bietet seinen Mitarbeitern seit letztem Jahr die Möglichkeit, auf einen Mac umzusteigen und mittlerweile seien an den 2.800 IBM-Standorten weltweit mehr als 90.000 Apple-Rechner im Einsatz, für deren Betreuung lediglich fünf Administratoren benötigt würden.

Die Einsparungen kämen durch den geringeren Support-Aufwand zustande. Bei Windows-PCs würden beispielsweise doppelt so viele Hotline-Anrufe registriert. Erfreulicherweise hätten sich inzwischen 73 Prozent der IBM-Mitarbeiter dafür entschieden, dass ihr nächster Arbeitsplatz-Computer ein Mac sein soll. Insgesamt 1300 neue Apple-Rechner würden bei IBM unterstützt durch die Softwarelösung Jamf jede Woche in Betrieb genommen.

Montag, 24. Okt 2016, 11:21 Uhr — Chris
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  • Schade, dass Steve diese Nachricht nicht hören kann. Das hätte ihn mit Sicherheit gefreut…

  • Schön zu hören. Hätte ich auch gerne. Gibt es nur leider bei uns nicht in der Firma.

  • Schade, dass in meinem Bekanntenkreis so wenig IBM Mitarbeiter sind. Ich habe die Ehre der „IT Kerl den man anruft, wenn mal wieder was nicht funktioniert“ zu sein. In meinem Bekanntenkreis werden mehr PCs als Macs genutzt, der Mac Anteil ist aber sicherlich überdurchschnittlich (ich schätze mal ca. 70% PC, 30% Mac). Die „Supportquote“ würde ich aber ca. genauso hoch einschätzen. Ich werden also in 70% der Fälle zu PC Problemchen befragt und in 30% der Fälle zu Problemen mit dem Mac. Auf beiden Plattformen kommt es also gleich häufig zu Problemen.

    Ich führe natürlich kein Buch darüber, und das sind rein subjektive Werte. Mein Bekanntenkreis ist auch etwas kleiner als die IBM Belegschaft :-)

    • Ich habe den Windows Support bei meinen Bekannten, Verwandten und Nachbarn vor einigen Jahren komplett eingestellt mit der Begründung, dass ich mich nicht mehr damit auskenne seit ich selbst keinen Windows PC mehr besitze. Das stimmt so zwar nicht, aber es war doch wesentlich einfacher als ihnen einfach zu sagen, dass mir die dauernden Problemchen die sie mit ihren Lidl-Laptops und den ganzen vorinstallierten Müll hatten auf den Sack gehen.

      • Ralf, du hast uns also angelogen? Wir lesen hier mit!

      • Ralf, ich bin ebenfalls enttäuscht von Dir.

      • Kann Ralf total verstehen. xD

      • Hey Ralf High Five!!! War bei mir ganz genauso. Kann das voll nachfühlen wie beschissen das ist nächtelang für Bekannte und Freunde Windows neu zu installieren, Systeme zu optimieren und sie von ihren Viren zu befreien. Was habe ich für eine Lebenszeit damit verschwendet. Und nach dem Mac Umstieg könnte ich auch das Argument mit den mir ja so unbekannten Windows Versionen bringen. Seit dem lebt es sich viel ruhiger. :-)

    • @mhumm:
      Die Situation ist bei mir fast die Allergleiche (ich bin der IT Kerl und bei mir sind es 20% Mac und 80% Windows), bis auf den Unterschied, dass ich deutlich mehr Anrufe von Windows Nutzern bekomme. Wenn ich den Mac eines Bekannten 1x eingerichtet habe, höre ich von dem meist nie wieder was – höchstens mal bei nem OSX Update, dass sie die aktualisierte Paragon NTFS Software benötigen, um weiterhin auf ihre externen Festplatten schreiben zu können, aber das wars dann auch schon. Mit Windows Nutzern habe ich ständig zu tun wegen allem Möglichen, in 80% der Fälle wegen völlig unnötiger Probleme, mit denen Microsoft den Usern das Leben schwer macht.

  • Fünf Administratoren für 90.000 Macs? Ja ne, is klar. :D
    Im Lebtag nicht!

  • Unter Steve hätte es aber vermutlich niemals eine Kooperation mit IBM gegeben.

  • @mhumm

    Über Deine Rechnung solltest Du nochmal denken!
    Die Supportquote beim Mac ist doch mit 30% viel geringer!

    • Vielleicht solltest auch du nochmal nachdenken:
      Wenn ungefähr 70% der Anfragen zu PC-Themen kommen und 30% zum Mac, und es in seinem Bekanntenkreis ungefähr 70% PC’s und 30% Macs gibt, dann heisst das nix anderes, als dass die Anzahl der Fragen pro Rechner ungefähr gleich hoch sind, egal ob PC oder Mac.

      • So ist es. iRobbi hat es wohl so verstanden, dass 30% der Mac Besitzer und 70% der Windows Besitzer bei ihm anklopfen. So ist es aber nicht. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  • IBM bekommt doch bestimmt auch Prozente auf den Kauf ;)

    • Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Mac neu sind und deswegen erst einmal sauber laufen sollten. Dennoch interessante Statistik, die ich weiter verfolgen werde und mal sehen ob sich die Zahlen in 5-10 Jahren stark ändern werden.

      • wieso sollte es da mehr Probleme geben, mein jetziger 27″ IMac läuft seit fast 6 Jahren. Nach 5 Jahren wurde die Festplatte getauscht. Meine vorheriger 27″ IMac ( erster Intel Mac) läuft seit 11 Jahren, auch hier wurde nach ca. 5 Jahren die Festplatte mal getauscht.

      • Habe noch immer nur ein MacBook Pro Mid 2009. Jeden Tag im Einsatz. Nie was reparieren müssen. Kein Virenscanner, keine Firewall. Nie Probleme gehabt. Windows Möhren können da nicht mithalten. 7 Jahre und immer alle Betriebssystemupdates mitgemacht. Jetzt geht das neue nicht mehr. Aber hey, der Mac hat sich für ich gelohnt. 2800 Euro und der hält bestimmt noch 1-2 Jahre. Okay. Er wird mir langsam etwas zu lahm. Aber noch ist es erträglich.

      • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es in ein paar Jahren viel schlechter aussieht. Dennoch weiß niemand von uns genau, wie die 90.000 Mac bei der IBM verwendet werden, was die Mitarbeiter damit machen und daraus resultierend vielleicht für mehr Supportaufwand sorgen. Denn auch einen Windows-PC/Laptop kann man jahrelang problemlos und ohne viel Supportaufwand betreiben. Letztendlich kommt es immer drauf an, was Layer 8 damit anstellt.

    • ich denke wenn du dir 90000 Macs holst, kriegst auch du nen guten Preis…

    • wie jedes Unternehmen, das einen Rahmenvertrtag hat … Wer da jetzt die dicken 2 stelligen Prozente vermutet liegt da sicher falsch… es geht hier um die Gesamtkosten im Lebenslauf und da ist der Anschaffungspreis nur ein Teil. Viel höher sind die Betriebskosten

  • Ich denke das ist nur Marketing Bla Bla ..
    Ich liebe meinen Mac und mag aber auch meinen Windows Rechner. Entwickle Software seit über 15 Jahren (seit ca 5 Jahren auch für den Mac & iOS) und denke, beide Systeme haben Ihre Vor- und Nachteile.
    Die meisten haben doch gar nicht so viele Probleme mit dem Betriebssystem an sich, sondern eher Probleme mit der Software die darauf läuft. Und bei IBM, welche länger Windows einsetzen, ist der Anteil an Windows Software somit höher und somit natürlich auch der Supportaufwand…

    • Ich schliesse mich Marcel an! Auf den „leeren“ Macs läuft die Basisinstallation top. Würde sie allerdings auch bei bei einem neuen Windows-PC. Der wildwuchs an software, der über die Jahre entsteht, dürfte tatsächlich zu erhöhtem Anwendersupport führen. Nicht das betriebssystem

    • Also ich hab meinen Mac seit 2010 nie neu aufgesetzt. Nur einmal komplettes TimeMachine Backup wiederhergestellt beim SSD- Tausch. Komplettes Informatikstudium damit absolviert und somit einige tiefgreifende Compiler, Tools, Commandline Scripte und Experimente auf sich nehmen müssen.

      Vor dem SSD- Einbau etwas lahme Performance aber seitdem alles wieder perfekt schnell, keine Abstürze oder komische Fehlermeldungen. Damals bei WinXP musste ich ständig formatieren, weil irgenwelche Programme das System zerfressen haben -> Abstürze, Fehlermeldungen, Kettenreaktionen, etc. Wie Windows da heute ist weiß ich nicht. Aber die meisten Bekannten haben auch heute noch ernste Probleme: Abstürze (beim Hochfahren), Viren, startet nur im abgesicherten Modus, Performance, …

      Beim iPhone hab ich allerdings Angst um die zukünfzige Langlebigkeit. Selbes Backup / Wiederherstellung seit 2009, doch ich habe Probleme mit App- Updates, die hängenbleiben und nie wieder starten. Restart, AppStore Logout / Login, … alles probiert. Da iTunes Apps aber nicht richtig synchronosiert habe ich Angst, dass Daten bei einer Wiederherstellung verloren gehen oder Apps nicht mehr installiert werden.

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