Neue Formate und viele Detailverbesserungen
HandBrake aktualisiert: Videokonverter versteht sich auf neue Formate
Die Entwickler des Open-Source-Videokonverters HandBrake haben Version 1.11 veröffentlicht. Die neue Ausgabe erweitert die Anwendung um zusätzliche Video- und Audioformate sowie um neue Voreinstellungen für Produktions- und Archivierungszwecke.
HandBrake steht weiterhin kostenlos für macOS, Windows und Linux zur Verfügung.
Bereits im vergangenen Jahr hatte HandBrake mit Version 1.10 Verbesserungen für Mac-Anwender eingeführt. Damals integrierten die Entwickler unter anderem eine hardwarebasierte AV1-Dekodierung über Apples VideoToolbox sowie Optimierungen für die Darstellung von Untertiteln. Die neue Version baut nun vor allem den Bereich der unterstützten Videoformate aus.
Neue Containerformate und Produktions-Presets
HandBrake kann Videos nun auch im MOV-Container ausgeben. Dadurch lassen sich Formate integrieren, die vor allem in professionellen Schnittumgebungen genutzt werden. Neu hinzugekommen sind Presets für die Codecs DNxHR und ProRes. Beide Varianten werden häufig in der Videoproduktion eingesetzt, weil sie hohe Bildqualität bei gleichzeitig einfacher Weiterverarbeitung ermöglichen.
Die entsprechenden Voreinstellungen unterstützen verschiedene Qualitätsstufen und bieten optional Proxy-Dateien in niedrigeren Auflösungen. Diese werden etwa für den Schnitt auf weniger leistungsfähigen Rechnern genutzt. Auch Mehrkanalton mit 24 Bit wird unterstützt und kann unverändert aus der Quelldatei übernommen werden.
Darüber hinaus haben die Entwickler zusätzliche Presets für die Archivierung ergänzt. Dazu gehört eine Variante auf Basis des verlustfreien FFV1-Codecs mit FLAC- oder PCM-Audio. Diese Einstellungen sind darauf ausgelegt, Videomaterial ohne Qualitätsverlust langfristig zu sichern.
Neue Encoder und Verbesserungen bei AV1
Auf technischer Ebene erweitert Version 1.11 die Liste der verfügbaren Encoder. Neben DNxHR und ProRes wurde auch ein neuer AV1-Encoder für aktuelle AMD-Grafikkarten integriert. Für entsprechende GPUs steht außerdem eine neue 4K-Voreinstellung bereit.
Auf dem Mac betreffen die Änderungen vor allem Detailverbesserungen der Benutzeroberfläche. So werden Dateinamen in der Warteschlange nun ähnlich wie im Finder in der Mitte gekürzt, damit lange Namen besser lesbar bleiben. Zudem spielt die Anwendung künftig einen Hinweiston ab, wenn ein Encodier-Vorgang abgeschlossen wurde. Der Download wartet hier auf euch.



Tolle App. Seit Jahren immer mal wieder in Gebrauch
Plus 1
Danke für den Update-Hinweis
kurze OT-Frage:
Gibt es ein (wenn möglich kostenloses) Tool, mit dem man die von apple music unter windows gespeicherten m4p-Datein offline konvertieren kann?
Ich bin trotz Recherche noch nicht so recht fündig geworden.
M4P sind anscheinend DRM-geschütze m4a-dateien, aber weiter komme ich irgendwie nicht.
Nichtmal das Abspielen mit z.B. VLC funktioniert und somit auch keine Konvertierung in z.B. MP3.
du bist ja ein Vogel.
Gibt es noch die Möglichkeit CDs zu brennen in der Musik App? Dann kannst es in ein virtuelles Laufwerk laufen lassen und hast die WAV Dateien.
Hier wird Dir niemand helfen, gegen §95a UrhG zu verstoßen, genau das planst Du nämlich. Frag doch Google, es gibt zwei einfache Verfahren, eins davon wurde hier schon irgendwo erwähnt… ähem. Und überhaupt: warum hast Du immer noch m4p-Dateien? Apple hat doch schon vor Jahren den Kopierschutz entfernt und durch Wasserzeichen in den m4a-Dateien ersetzt.
Wieso ich die „habe“: die legt a.music automatisch so auf der Platte ab. Nutze das erst seit 4 Wochen am PC mit nem Abo. Es sind also keine alten Dateien oder so.
Ich möchte nicht den DRM Schutz umgehen, lediglich das Format für andere Player konvertieren.
Audials läuft auf Windows PC und hilft Dir weiter. Ansonsten gibt es auch Tools für Mac, wie Audacity die den Ausgang der Soundkarte aufnehmen können, wenn man das braucht.
Auch wenn eine Antwort sehr spät kommt: Versuche mal die Dateien von m4p einfach in m4a umzubenennen.
Apple hatte meines Wissens gekaufte Musikdateien nicht mehr mit DRM versehen, nur die Endung beibehalten.