Zusammenfassen, Übersetzen, Schreiben
GMX erweitert E-Mail-Dienst um KI-Funktionen
GMX stattet sein E-Mail-Angebot mit neuen Funktionen auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz aus. Nutzer können eingehende Nachrichten zusammenfassen lassen, Unterstützung beim Formulieren von Antworten erhalten oder Inhalte direkt im Postfach übersetzen.
Zudem führt der Anbieter eine Suche ein, die Fragen in natürlicher Sprache versteht und passende Informationen aus dem eigenen E-Mail-Bestand herausfiltert.
Im Mittelpunkt der Ankündigung steht dabei nicht nur der Funktionsumfang, sondern auch die technische Umsetzung. Nach Angaben des Unternehmens werden sämtliche KI-Anfragen auf eigener Infrastruktur in Deutschland verarbeitet. Daten sollen weder an externe KI-Dienste übermittelt noch zum Training von Sprachmodellen verwendet werden. Die Nutzung der neuen Funktionen erfolgt zudem erst nach ausdrücklicher Zustimmung der Anwender.
Zusammenfassen, Übersetzen, Schreiben
Die neuen Werkzeuge richten sich vor allem an Nutzer, die regelmäßig größere Mengen an E-Mails verwalten. So lassen sich längere Newsletter, Reiseunterlagen oder Vertragsinformationen automatisch auf die wichtigsten Inhalte reduzieren. Die Zusammenfassungen können in mehreren Sprachen angezeigt werden, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.
Auch beim Verfassen von Nachrichten soll die integrierte KI unterstützen. Texte können sprachlich überarbeitet, gekürzt oder in einen anderen Stil umformuliert werden. Darüber hinaus ist eine direkte Übersetzung innerhalb des E-Mail-Editors möglich. Damit will GMX typische Aufgaben vereinfachen, die bislang oft über externe Anwendungen oder Online-Dienste erledigt wurden.
Postfach-Suche per Alltagssprache
Eine weitere Neuerung betrifft die Suche. Statt einzelne Schlagwörter einzugeben, können Anwender Fragen in Alltagssprache formulieren. Die Anwendung soll daraufhin relevante Informationen aus dem Postfach identifizieren. Etwa den Liefertermin einer Bestellung oder einem gespeicherten Boardingpass.
Die Einführung erfolgt zunächst als Beta-Version in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Funktionen zum Zusammenfassen und Formulieren von E-Mails stehen ab sofort allen GMX-Nutzern zur Verfügung. Die KI-gestützte Suche wird zunächst Kunden des kostenpflichtigen PremiumMail-Abonnements angeboten.




Und das soll dann für den Nutzer positiv sein?
Vermute GMX verspricht sich mehr nutzen für sich als für den Endanwender – die KI wird mit Daten aus Emails gefüttert/trainiert.
Hauptsache umsonst ^^
Irgendwas ist immer
Im Text steht das dies nicht der Fall ist? ;)
Nach den GMX Infos werden die Daten nicht an externe KI-Plattformen weitergegeben und nicht für Trainingszwecke genutzt.
Die email Inhalte liegen GMX naturgemäß eh vor.
Und das wollen wir glauben? Warum sollte GMX als Gewinnorientiertes Unternehmen das tun?
Dem Laden glaube ich so wenig wie Meta …. 0,Josef!
Es ist schlimm. Alles.
Sehr gut. Dann kann man bald die KI für sich denken lassen. Frage mich, warum ich in die Schule gegangen bin
Es würde mir mehr helfen, wenn wichtige E-Mails nicht im Spam Ordner landen und ich nicht Schrott E-Mails in meinem Eingang finde.
Vielleicht sollte GMX erst einmal schauen, die eigenen App-Funktionen weniger störanfällig und stabiler zu gestalten, als sich das evtl. nächste Problem ins Haus zu holen.
Wenn heutzutage über KI überall irgendwas zusammengefasst wird, hätte ich ständig Angst, dass ich irgendwas verpasse oder irgendwas untergeht. Weil man der KI gar nicht vertrauen kann, zumindest aktuell noch nicht.
Was läuft hier falsch?
Wir schreiben E-Mails an Personen, denen wir eigentlich nicht schreiben wollen – deshalb soll das gefälligst ne KI mit pseudo kreativen Tools erledigen.
Wir bekommen vermeintlich wichtige E-Mails von Leuten, denen wir so überdrüssig sind, dass wir sie nicht selbst lesen, den Inhalt erfassen wollen und sollen dafür KI nutzen…
Nicht nur die Frage, wer haftet, wenn elementare Kerninfos falsch zusammengefasst oder gar weggelassen werden…
wenn uns das E-Mailing lesen und verfassen so nervt… warum lassen wir es nicht einfach sein mit aller Konsequenz?
Sind wir scheu vor Konsequenz durch konsequente NIchtnutzung von etwas geworden?
Was stimmt hier nicht, wenn doch so viel unliebsames in der Kernaufgabe steckt, warum kürzen wir nicht unterm Bruchstrich unt entledigen uns dem Ballast mit allen Konsequenzen?