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Fokus auf internationale Beziehungen

Gesund und voller Energie: Cook will Apple langfristig erhalten bleiben

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Apple-Chef Tim Cook hat sich nach der Ankündigung seines Rückzugs aus der Unternehmensführung erstmals ausführlicher zu seinen Plänen geäußert. Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung erklärte der 65-Jährige, dass er energiegeladen und bei guter Gesundheit sei und seine künftige Rolle als Executive Chairman über einen längeren Zeitraum ausüben wolle.

Cook Ternus Apple Park

Cook und Ternus bei der Mitarbeiterversammlung im Steve Jobs Theater

Die Veranstaltung fand im Steve Jobs Theater in Cupertino statt. Cook trat dort gemeinsam mit seinem designierten Nachfolger John Ternus auf, der bislang die Hardware-Entwicklung verantwortet hat. Wie berichtet soll Ternus den Posten des Unternehmenschefs zum 1. September übernehmen.

Cook betonte, dass der Führungswechsel vorbereitet sei und er den Übergang aktiv begleiten werde. Er wolle Ternus mit seiner Erfahrung unterstützen und weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die operative Leitung künftig klar bei seinem Nachfolger liegen werde.

Fokus auf internationale Beziehungen

Mit dem Wechsel in den Vorsitz des Verwaltungsrats übernimmt Cook eine Position, die es ihm erlaubt, sich stärker auf strategische Themen zu konzentrieren. Dazu zählt insbesondere die Pflege internationaler und auch politischer Kontakte. Über Jahre hinweg habe Apple ein Netzwerk aufgebaut, das weiterentwickelt werden müsse. In dieser Funktion sieht Cook seine künftige Aufgabe.

Trump Geschenk Cook 2500

Tim Cook überreicht ein Goldgeschenk im Oval Office

Der Zeitpunkt des Rückzugs sei bewusst gewählt worden. Nach seinen Angaben sollte der Übergang unter stabilen Bedingungen erfolgen. Dazu zählten eine wirtschaftlich starke Lage des Unternehmens, eine gefüllte Produktpipeline sowie ein Nachfolger, der bereit für die neue Aufgabe ist. Diese Faktoren seien nun alle gleichzeitig gegeben.

In den vergangenen Monaten war wiederholt über mögliche Gründe für einen Führungswechsel spekuliert worden. Mit seinen Aussagen reagiert Cook nun erstmals öffentlich auf die Spekulationen um seinen Rückzug und machte zugleich deutlich, dass seine Verbundenheit zu Apple unverändert bleibt. Wie intensiv Cook seine Rolle als Executive Chairman zukünftig wahrnehmen wird, bleibt abzuwarten.

22. Apr. 2026 um 08:30 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    10 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Wenn ich an Tim Apple denke, denke ich an den historischen Moment mit dem Goldklumpen. Und dann ist es auch schon da… das Bild in den Nachrichten :)

  • Ich denke dass Cook als Frühstücksdirektor endlich seine perfekte Position bei Apple gefunden hat. Hätte m.E. gerne schon ein paar Jahre früher passieren dürfen…

    • Dafür gabs keine Gründe – er hat den Wert des Unternehmens verzwanzigfacht. Natürlich kann man streiten, ob die Innovationskraft von Apple unter ihm im Vergleich zu Jobs davor gelitten hat. Auch ich bejahe das teilweise, aber leider regiert Geld die Welt und wirtschaftlich hat er Apple nunmal richtig gut aufgestellt, dagegen kann man nicht argumentieren.

      • Deine Gründe sind nachvollziehbar und sicher auch richtig – vom Standpunkt eines Investors. Ich betrachte das Ganze aber durch die Brille eines – sehr langjährigen – Apple Users, und da hat Apple IMHO während seiner Zeit als Chef leider eher enttäuscht, aber das hast Du ja auch korrekt benannt. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn bei Apple zukünftig weniger Buchhalter Mentalität und wieder mehr „Think different“ Einzug halten würde. Just my two cents…

    • Mein Gott, du hast keine Ahnung, warum! Er hat es hinreichend erläutert.
      Alle, die nur meckern wären garantiert nicht in der Lage, ein solches Unternehmen zu leiten,
      Übrigens, ich meckere nicht darüber, könnte es aber auch nicht, weil dazu sehr viel gehört

      • Die Frage ist nicht das „warum“, sondern das „wie“!
        Hat auch etwas mit innerer Haltung zu tun.
        Zumal ich mich als Apple Kunde etwas verarscht vorkommen würde, wenn ich hohe Preise und immer weniger mitgeliefertes Zubehör akzeptieren muss, aber der Chef ohne Not den o.g. Goldklumpen verschenkt.

    • Polemisch. Immer wieder… ich kanns nicht mehr hören…

  • Bei uns nennt mal seinen neuen Job schilichtweg „Lobbyist“

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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