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Richterin ordnet vorläufige Aussetzung an

Gericht stoppt Paramount-Übernahme von Warner Bros.

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Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance wird vorerst ausgebremst. Eine Bundesrichterin im US-Bundesstaat Kalifornien hat den Zusammenschluss zunächst für 14 Tage gestoppt. Hintergrund ist eine Kartellklage, die von einer Koalition aus zwölf US-Bundesstaaten eingereicht wurde. Die Kläger sehen die Gefahr, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb einschränkt und langfristig zu höheren Preisen sowie einem kleineren Angebot an Filmen und Serien führt.

Warner Bros

Richterin Araceli Martínez Olguín erklärte (PDF), dass die Vorwürfe ausreichend Gewicht hätten, um den Vollzug der Übernahme zunächst auszusetzen. Beide Unternehmen könnten während dieser Zeit weiterhin unabhängig am Markt tätig sein. Eine Anhörung über eine mögliche einstweilige Verfügung ist für Anfang August angesetzt. Diese könnte den Abschluss der Transaktion bis zu einer endgültigen gerichtlichen Entscheidung weiter verzögern.

Angst vor schwindendem Wettbewerb

Die Übernahme beschäftigt Gerichte und Behörden bereits seit Monaten. Nachdem Netflix sein eigenes Kaufangebot Anfang des Jahres zurückgezogen hatte, galt Paramount als aussichtsreichster Käufer des gesamten Medienkonzerns. Parallel kündigte das Unternehmen bereits an, HBO Max und Paramount+ nach einer erfolgreichen Übernahme zu einem gemeinsamen Streamingdienst zusammenzuführen.

Marken Von Warner Bros. Discovery

Nicht nur HBO gehört zum Portfolio von Warner Bros. Discovery

Die Bundesstaaten argumentieren jedoch, dass der Zusammenschluss nicht nur das Streaminggeschäft betreffe. Paramount und Warner Bros. gehören auch zu den größten Anbietern klassischer Fernsehsender sowie zu den wichtigsten Filmverleihern in den USA. Durch die Fusion könnte der Wettbewerb in diesen Bereichen deutlich sinken.

Paramount verweist auf neue Konkurrenz

Paramount hält dagegen und verweist auf neue Wettbewerber wie Amazon MGM oder A24 sowie auf den rückläufigen Kabelfernsehmarkt. Nach Ansicht des Unternehmens würde der Zusammenschluss einen stärkeren Konkurrenten für Streaminganbieter wie Netflix oder Amazon schaffen. Die Richterin ließ dieses Argument jedoch zunächst nicht gelten. Mögliche Vorteile im Streaminggeschäft könnten Nachteile in anderen Märkten nicht ausgleichen.

Sollte das Gericht später eine einstweilige Verfügung erlassen, könnte dies die Übernahme erheblich gefährden. In vergleichbaren Kartellverfahren scheiterten Zusammenschlüsse häufig bereits an diesem Verfahrensschritt. Paramount drängt deshalb auf eine schnelle Entscheidung. Spätestens ab Ende September würden nach Unternehmensangaben hohe tägliche Ausgleichszahlungen an die Warner Bros. Aktionäre fällig, falls der Deal bis dahin nicht abgeschlossen ist.

21. Juli 2026 um 08:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Cash regiert die Welt und eben auch die Politik wenn es den gerade ins Portfolio passt.

  • Eine gute Nachricht. Hoffentlich wird die Übernahme niemals zu Stande kommen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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