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Freistellen, Ausschneiden, Scannen

Geheimtipp: „Scan Thing“ erreicht den Mac (und stellt alles frei)

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54 Kommentare 54

Die harten Fakten vorneweg: Die als mobile Anwendung auf iPhone und iPad gestartete App „Scan Thing“ ist nun auch in einer Version für den Mac erhältlich. Diese lässt sich kostenlos laden und ganze 12 Mal ausprobieren. Wer sich nach den 12 Test-Scans vom 180 Megabyte großen Download überzeugt hat, schaltet diesen anschließend für einmalig 17 Euro zur dauerhaften, uneingeschränkten Nutzung frei. Ohne Werbung, ohne Abos, ohne Quatsch.

Scan Thing Demo

Unser Artischocken-Test mit diesem Bild

Auf dem Mac setzt „Scan Thing“ mindestens macOS 11.1 zum Einsatz voraus und startet nach dem Download als einfache Ein-Fenster-Anwendung, an die sich Bilder und Fotos übergeben lassen. Auf „Scan Thing“ abgelegt, könnt ihr durch eine einfache Maus-Markierung dann den Bereich bestimmen, der von der App erfasst und als PNG-Grafik mit transparentem Hintergrund gesichert werden soll.

Wer schon mal mit der iPhone-Version experimentiert hat weiß: Seinen Job erledigt „Scan Thing“ ganz hervorragend.

Der Scan-Ablauf in Echtzeit

Neben Objekten auch Text

Neben dem Freistellen von Bilder und Porträts kann „Scan Thing“ auch mit Dokumenten und Text umgehen. Hier versteht sich die App auf die Erkennung von Inhalten in deutscher, englischer, französischer, italienischer, portugiesischer, spanischer und chinesischer Sprache.

Scan Thing Prefs Text

„Scan Thing“ ist dabei in der Lage Textinhalte direkt zur Weiterverwendung in anderen Applikationen zu kopieren, kann aber auch neue PDF-Dokumente mit durchsuchbaren Textinhalten erstellen.

Die neue Desktop-Anwendung wird als eigenständiger Mac-Download angeboten. Auch Besitzer der iPhone-App müssen bei Gefallen also noch mal bezahlen. Dass sich der Griff zum Portmonee lohnen kann, zeigt der hier hinterlegte Vergleich der „Scan Thing“-App mit Affinity Photo, der vor allem demonstriert wie gefällig die Randbearbeitung von „Scan Thing“ ausfällt.

Affinity Photo und Scan Thing im Vergleich

Download im Mac App Store

Laden im App Store
‎Scan Thing: Scan Everything
‎Scan Thing: Scan Everything
Entwickler: Weebly, Inc.
Preis: Kostenlos+
Laden

11. Mrz 2021 um 11:22 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wie gut fuktioniert es wirklich?
    Freistellen ist eine der schwierigsten dinge und selbst programme wie ps tun sich damit schwer.

    • Es funktioniert erschreckend gut. Du hast 12 Versuche für den Extremtest!

      • Bin gar nicht so sehr begeistert – auf den ersten Blick wirkt das Ergebnis erstaunlich, wenn man sich dann aber die Ränder und Schatten genauer ansieht, kommt meist doch kein brauchbares Ergebnis dabei raus.

      • Kleiner Tipp: Zumindest aktuell wird der counter mit jedem Update wieder auf 12 gesetzt. :-)

    • Stefan B. aus H.

      Die Qualität ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Sind die Gegenstände farblich gut vom Hintergrund getrennt und gut ausgeleuchtet sowie von der Form her gut trennbar, ist das Ergebnis mit dem iPhone schon verblüffend gut und vor allem schnell verfügbar. Für z. B. den Verkauf auf Kleinanzeigenportalen gut brauchbar.
      Mir will sich nur nicht so recht der Einsatz auf dem MAC erschließen. Mit der internen Webcam oder auch mit beliebiger externer, per USB oder gar WLAN-Kamera?

      • Ist eigentlich in der ersten Animation vollends erklärt! Ein fertiges Foto auswählen, das gewünschte freizustellende Objekt darauf auswählen und fertig ist das ganze. Wo is da nun was unklar?

      • Riddick, er hat die Artischocke vor dem Bild gesehen und vermutlich gemeint, dass er den Gegenstand vor die Kamera halten muss, der dann fotografiert und freigestellt wird.
        Stefan, das könnte eine Möglichkeit sein. Letztendlich ist im Mac doch wieder nur ein Foto, das freigestellt wird. Egal wie die Pixel da hinein kommen.
        Du kannst aber jedes Bild/Foto nehmen und Teile davon freistellen lassen. Es wird aber immer noch 2D sein.

  • Als iOS-App die definitiv beste Scan-App. Schau’n mer mal, wie sich die macOS-App schlägt.

  • Schade, dass man nochmal zur Kasse gebeten wird, auch wenn man die iPhone App schon bezahlt hat. :/

    • Schade, dass man bei der Bluray nochmal zur Kasse gebeten wird, auch wenn man schon für den Kinofilm bezahlt hat :/

    • 16 Euro für eine vollwertige App sind doch ein Witz. Ich finde den Preis für beide Versionen mehr als Gerecht und ist mir dutzend mal lieber als ein Abo, dafür Multi-Plattform Support.

      • Ich finde auch, dass die Leute hier zu viel jammern. Ne gute Software kostet nun eben mal Geld. Das man nochmal für die macOS-Version zahlen muss ist doch absolut verständlich, steckt dort ja sicherlich nochmal der gleiche Aufwand für die Entwicklung drin wie für die iPhone-App.

    • Ist das dein Ernst? Geiz ist geil oder wie? Seit wann gibt es bei einer iOS App die Mac Version gratis dazu?

      • Da gibt es inzwischen schon eine ganze Menge seit Apple Universal-Apps eingeführt hat, die Versionen für iOS, iPadOS und macOS enthalten. Beispiele sind etwa Disc Decipher, Vectornator und 1Blocker.

    • Und dies ist einer der Gründe, weshalb es immer mehr Abos gibt. Weil die Leute vor der vermeintlich hohen Summe abschrecken und dann nicht kaufen.

      Ich finds hier perfekt gelöst. Man hat ne Testversion und kann schauen ob die Software einem zusagt. Besser gehts nicht.

    • Schade das ich für neue Sommerreifen nochmal extra bezahlen muss, hab ja eh schon das Auto bezahlt …

      • Stimmt, und die Felgen kommen ohne Gummi auch besser zur Geltung. Und auf der Wiese hat man in der Kurve auch weniger Schleuder. Und ohne Gummi ist eh hard – lassen wirs mit dem Core.

  • Moin … sind entgegen der im Atemtechniken 16€ 16,99€ ;)

  • Wie sieht es bei unruhigen Hintergründen und ausgefransten Kanten aus?
    Klappt es da immer noch so gut?

  • Es sind erschreckend viele Programme, die jetzt erst ab MacOS 11 laufen. Das heißt, Computer, die nicht mehr über Catalina hinauskommen, bleiben ganz schnell auf der Strecke. Dabei ließe sich in Xcode einfach auch für diese Version kompilieren.

  • 16€ sind eigentlich ein fairer Preis, dennoch zögere ich damit, da irgendwie mein Gefühl sagt, dass es früher oder später doch in das Abo-Lager wechseln wird. Mein Vertrauen in Software ist seit den Abos extremst gestört. Das nervt mich am meisten.

    • Traurig, aber wahr. Die Branche schiesst sich hier selbst in’s Knie.
      Support für 3-5 Jahre, erneutes Zahlen für eine neue Version (Upgrade) und neue Features wäre für beide Seite die fairste Lösung.

      • Pierre Liebenberg

        Hello! I’m Scan Thing’s developer. Please accept my apologies for not answering in German.

        Thank you for everyone’s kind words here. I really appreciate it. I can assure you that I have no plans to move to subscription pricing.

        I strongly considered making the iOS and Mac apps available as a universal purchase, but, given the amount of work involved in maintaining both apps and the fact that I am a team of one with a family, the numbers simply don’t make sense.

        I ultimately decided to keep the apps separate to ensure that I can continue working on both of them. Both apps do, however, support Family Sharing.

        If anyone has any questions, feel free to leave them here or contact me at [email protected].

        Happy scanning!
        Pierre

      • Pierre, that sounds great!
        Thanks for these wonderful apps! :)

  • Mich stören aktuell noch zwei Sachen bei der App:
    1. Funktioniert nicht mit HEIC-Bildern
    2. Kein Plug-In für die Fotos-App
    Wenn das noch dabei ist bin ich gerne bereit, die 17€ zu zahlen!

    • Gerade Rückmeldung diesbezüglich vom Entwickler erhalten:

      „I’m working on adding support for HEIC and (possibly) DNG files in the next release. I’m also planning on adding integration for the Photos app and, if time permits, Apple Script support.“

      Klingt gut :)

    • Wenn du erst dann bereit bist zu kaufen, wenn 1. & 2. integriert sind, wie/womit stellst du die Bilder zurzeit frei?
      Wenn du eine App hast, die funktioniert, warum willst du wechseln?
      Wenn die Vorteile dieser App höher sind, als die bisherige, warum zögerst du?

      Wieviel Lebenszeit sparst du mit dieser App gegenüber der bisherigen?
      Wann ist der ROI bei dieser App gegenüber der bisherigen?

      Aber ich habe nicht nur Fragen :)
      Für 1. und 2. heisst die Lösung auf die Schnelle: Konvertierung

  • „Portmonee“ … schreibt man das jetzt so?
    Ich habe ehrlich keine Ahnung.
    Vielleicht ist es der Mandela-Effekt. Aber früher war das anders.

  • Direkt bei 11 übrigen Test Scans gekauft! Beste App seit Jahren!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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