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30 Tage Zeit zum Schauen

Für Prime-Kunden: Über 600 Leihfilme für jeweils 99 Cent

41 Kommentare 41

Zum letzten Mal in diesem Jahr lädt Amazon heute zum Filmeabend für Prime-Mitglieder und bietet über 600 Filme zum Leihpreis von je 99 Cent an. Ein Angebot, das ausschließlich von Nutzern mit bestehender Prime-Mitgliedschaft beansprucht werden kann.

Prime Deals

Wie immer bei diesen Aktionen gelten die gewöhnlichen Konditionen für das Leihen von Filmen bei Amazon. Ihr habt also 30 Tage Zeit, um ein geliehenes Video zu starten und müsst den Film dann innerhalb von 48 Stunden fertig sehen. Ein entspannter Zeitrahmen.

Eine Liste der für die Wiedergabe unterstützten Geräte und Apps findet ihr hier. In diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert: Die noch bis zum 6. Januar laufende Amazon Channels-Aktion.

Ausgewählte Kanäle lassen sich im Rahmen eines befristeten Angebotes für Prime-Kunden hier zum Monatspreis von 99 Cent klicken – ifun.de berichtete.

Freitag, 28. Dez 2018, 10:19 Uhr — Nicolas
41 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Hallo Nicolas,

    leider ist bereits Deine vorliegende Überschrift „Für PRIME-Kunden: Über 600 Leihfilme für jeweils 99 Cent“ in sich widersprüchlich:

    LEIHE ist, per se, eine kostenfreie Gebrauchsrechtsüberlassung.

    Die kostenpflichtige Version der Gebrauchsrechtsüberlassung heißt: MIETE.

    Also handelt es sich vorliegend nicht um PRIME-Leihfilme, sondern um PRIME-Mietfilme.

    Korrigiere mich bitte (mit Begründung), solltest Du hiermit nicht klarkommen.

    • Du scheinst in dem Bereich ja sehr bewandert zu sein. Kannst du mir bitte erklären, warum deiner Meinung nach die Paragraphen für Leihvertrag und Mietvertrag überhaupt bei einem Online-Video-Streaming-Dienst zur Anwendung kommen sollten? Schließlich definiert doch §90 BGB eine Sache im Sinne des Gesetzes als körperlichen Gegenstand. Dieser ist hier nicht gegeben.

      • Flogs, meiner Meinung nach sollten die Paragraphen für Leihvertrag und Mietvertrag bei einem Online-Video-Streaming-Dienst zur Anwendung kommen, weil -wie bei Software- das zu Streamemnde notwendigerweise auf irgendeinem Speichermedium (welches als Sache/körperlicher Gegenstand i. S. v. § 90 BGB gilt!) vorhanden sein muß, mithin mit dem Bereitstellen zum Streaming eine Gebrauchsüberlassung eingeräumt wird. Siehe hierzu z. B. http://lorenz.userweb.mwn.de/u.....120_04.htm, dem ich hier folge.

    • Soweit ich weiß, gibt es auch eine „entgeltliche Ausleihe“ (Ausleihe gegen Gebühr) Das würde meiner Ansicht nach Ihrer Aussage widersprechen, dass es sich bei „Leihe“ per se um eine kostenfreie Gebrauchsüberlassung handelt.

    • Nö.
      Im deutschen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Leihe auch für eine entgeltliche Verwendung etabliert. Zum Beispiel Bootsverleih, Leihbibliothek, Fahrradverleih, Videoverleih, Musikverleih, Instrumentenverleih usw. Im übrigens (Klugscheißermodus an) wenn jemand bei der Nachbarin Butter oder Zucker leiht, ist diese weder eine Leihe, noch eine Miete, sonder ein Darlehen, da der Leihgegenstand verbraucht wird. Davon abgesehen muss meines Wissens zur Miete oder Leihe ein Sachgegenstand vorhanden, das ist im Fall eines digitalen Videos aber nicht gegeben.

      • Das ist alles falsch! Es muss überall Vermietung statt Verleih heißen! Wie schaffen wir es nur so dumm zu sein und uns tagtäglich verar***en zu lassen?!
        *ironie aus* :D

      • ChrisDerCoder, die von Dir angesprochene Etablierung des Begriffs „Leihe“ auch für eine entgeltliche Verwendung im deutschen Sprachgebrauch ist, per se, nicht zu plausibilisieren, denn sie verkennt den gesetzlichen Charakter des Begriffs. Zu Deutsch: „Bootsverleih“, „Leihbibliothek“, „Fahrradverleih“, „Videoverleih“, „Musikverleih“, „Instrumentenverleih“, usw., stellen, sofern hierfür Geld oder andere Gegenleistungen verlangt werden, korrekterweise Vermietungen dar – sprich: „Boots vermietung“, „Miet bibliothek“, „Fahrrad vermietung“, „Video vermietung“, „Musik vermietung“, „Instrumenten vermietung“, usw. . Wer bei der Nachbarin Butter oder Zucker leiht, bekommt dieses nicht kostenlos/umsonst, sondern muß Gleichwertiges zurückgeben (Sinn des Darlehens!) – das hast Du selber immerhin, wenn auch dem Grunde nach, korrekt erkannt. Der Sachgegenstand beim Streaming ist durch den Datenträger, auf welchem sich der zu streamende Film befindet, gegeben, siehe hierzu z. B. http://lorenz.userweb.mwn.de/u.....120_04.htm, wobei ich Software und Filme analogisiere.

      • freakey, wie wir das schaffen , so dumm zu sein und uns tagtäglich verar***en zu lassen?!: ganz einfach: indem wir, der Einfachheit, dem Sprachgebrauch, (bösartig: Werbezwecken), oder was auch immer zuliebe, uns einen Sch*** um die Verwendung korrekter Begriffe scheren!! So wird dann die kostenlose Leihe, ganz schnell und zu Recht, kostenpflichtig …

        *Ironie aus* :D

    • Vielleicht weil Amazon von leihen anstelle von mieten spricht.
      Du kannst Amazon gerne mit deinem wissen, aus der Vorlesung Wirtschaftsprivatrecht erstes Semester erhellen.
      Vielleicht kannst du die Antwort von Amazon anschließend hier posten. Die Rechtsabteilung von Amazon wird sicherlich sehr dankbar für dein Fachwissen sein!

      • Murphy84, egal, wer Leihe mit Miete über einen Kamm schert, verwechselt Grundlegendes.

        Entgegen Deiner „Anregung“ werde ich Amazon (oder andere) nicht mit (meinem) W issen … erhellen.

        Es reicht(e) mir, jeweils das Kind beim Namen zu nennen. Das habe ich vorliegend getan.

    • Es hat jeder verstanden, was Nicolas meinte. Aber danke für die Deutschstunde :-)

      • Letztendlich ist es das, worauf es ankommt. Dass der Empfänger versteht, was der Sender meint. Zumindest in der alltäglichen Kommunikation.

    • Danke für die kritische Anmerkung. Ich denke hier gilt, wie so oft, dass immer dann ein gewisses Maß an semantischer Toleranz vorhanden sein sollte, sobald alle wissen was gemeint ist.

      Ähnlich wie bei den klassischen Dauer-Debatten zwischen Schraubenzieher und Schraubendreher, Zollstock und Gliedermaßstab, Schärfentiefe und Tiefenschärfe.

      Vielleicht einigen wir uns auf folgende Faustregel: Wird der Inhalt verständlich transportiert und herrscht ein Grundkonsens zwischen Quelle und Rezipient, worum es geht, dann darf man auch mal „Kombi“ schreiben, wenn man von einem Pkw mit großem Ladevolumen spricht.

      Oder anders: Alles nicht so bierernst sehen – besonders nicht zwischen den Jahren. Wir sind doch alle verkatert hier ;)

      • Genau so ist es. Sehr schön formulierte Rückmeldung – lasst euch nicht ärgern & kommt gut ins neue Jahr!

      • @ @nicolas 28.12.2018, 12:04 Uhr:

        Semantische Toleranz ist ganz ok, aber nicht unbedingt bei Gelddingen, @nicolas.

        Bei Gelddingen bin ich eben nicht (so) tolerant – die Augen auf – oder den Geldbeutel …

        „Umsonst“ ist eben nicht „kostenpflichtig“, und wird dies auch nie sein.

        Auch zwischen den Jahren achte ich auf derartige Umstände – eben, um hernach „Kater“ zu vermeiden.

        In diesem Sinne wünsche ich ein gutes Neues Jahr 2019.

      • Junge, jetzt geh aber endlich wirklich spielen, du regst Leute nur ohne Grund auf

      • Super gekontert. Wie Schon geschrieben ist es im deutschen Sprachgebrauch mittlerweile übliche Leihe zu sagen und da würde auch kein Strick draus gedreht. So what…!?

      • „Umsonst“ hat aber nichts mit kostenlos (kostenpflichtig wie du schreibst) zu tun. Das einzige was Umsonst ist, sind lediglich deine Beiträge unnötigen Diskussionen

      • @Devil97 28.12.2018, 14:21 Uhr: Devil97: erstens bin ich kein Junge (Deiner schon gar nicht!), zweitens denke ich überhaupt nicht daran, Dein Kindermädchen zu spielen, aber drittens: danke für die Blumen!

      • @Ainairos 28.12.2018, 18:23 Uhr: „Umsonst“ ist ein anderes Wort für „kostenlos“ – und das Gegenteil von „kostenpflichtig“, Ainairos. Wenigstens das letztere scheinst Du ja nun kapiert zu haben. Folglich haben meine Beiträge wenigstens in diesem Sinne nicht umsonst, womit ich Deine Einzelfallbehauptung bereits widerlegt habe.

  • Komisch, warum finde ich das Angebot nicht in der Prime App?

  • Ergänzung an Nicolas:

    Die Widersprüchlichkeit befindet sich bereits in der Originalanzeige von PRIME.

    Wird dadurch jedoch nicht korrekter.

  • Wäre schön wenn der Ton auf dem Apple Tv wieder bei allen Filmen 5.1 hätte. Alles aktuelle ist nur noch stereo. Lucifer Staffel 1 läuft mit 5.1, Staffel 2 und 3 nicht. Warum? Amazon meinte zu mir, es läge an Apple, weil aufm Fire TV Stick alles in Ordnung sei.

  • Ich sehe die 99er nicht!
    Falscher Link?

  • Geht nicht, alle gezeigten Filme kosten viel mehr als 99 Cent

  • @macbeezle genial geantwortet, schachmatt in einem Zug! :-)

  • Oh man. Jetzt wollte ich in den Kommentaren lesen, welche Filmempfehlungen es gibt und muss über mehrere Posts einen Unsinn bezüglich des Unterschieds zwischen Miete und Leihe. Wenn ich im Artikel erklärt bekomme, dass ich pro Film 99 Cent zahlen soll, dann erschließt sich mir daraus, dass die Filme nicht! kostenlos sind, egal ob in der Überschrift Leihe, oder Miete steht.

    Und jetzt nochmal zu meinem Anliegen: kann mir jemand einige gute Filme empfehlen?

    • Es ist eben NICHT egal, ob man Mieten oder Leihen schreibt. Nur weil es etliche male falsch gemacht wird/wurde, macht es die Sache nicht besser. Was passiert, wenn man fahrlässig gesetzliche Grundbegriffe verbiegt, sehen wir ja seit 2015!!! Aber dann hinterher bitte nicht rumheulen von wegen „wir haben ja von nichts gewusst…“

    • Red Sparrow ist ok,
      Molly’s Game fand ich klasse, im Original, wenn du auf viel Reden stehst, typischer Sorkin Film, in der Art wie der Film über Facebooks Gründerjahre.

  • Er hat aber recht.
    Leihen ist kostenlos
    Mieten entgeldpflichtig

    Aber jeder weiß was gemeint ist, wie beim Taxi fas das FREI Schild zeigt.
    Damit kann ich auch unentgeltlich fahren

  • Mieten oder verleihen, vollkommen egal, fakt is man muss was zahlen. Prime ist ne verarsche, wo sind die top Filme?? Nicht einer dabei der diesjährigen Oscar mitmischt, endlos Serien, uralt Filme

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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