ifun.de — Apple News seit 2001. 24 404 Artikel
Frische Filterlisten

Für macOS und iOS: Inhaltsblocker Ka-Block! in neuer Version

Artikel auf Google Plus teilen.
24 Kommentare 24

Der sowohl für den Mac als auch für iPhone und iPad angebotene Inhaltsblocker Ka-Block! kann seit wenigen Tagen in Version 3.0 aus den entsprechenden Software-Kaufhäusern Apples geladen werden und erweitert den Safari-Browser um eine Filterliste, die euch gegen Online-Werbung und Tracking-Scripte schützen soll.

Kablock 500

Die quelloffene, komplett kostenfreie Erweiterung für den Apple-Browser wird von David Graham und Josh Peek entwickelt, ist nur klitzekleine 4MB groß und bietet ihren Code hier zur Einsicht an.

Die Macher sehen in ihrem Ka-Block!-Projekt vor allem eine Alternative zur populären Safari-Erweiterung Adblock Plus. Diese tritt zwar ebenfalls als Werbeblocker an, liefert jedoch trotzdem Banner von Unternehmen aus, die das Adblock-Team dafür bezahlen. Ka-Block! setzt hier auf einen Null-Toleranz-Ansatz.

Zudem verzichten die Macher auf dauerhafte Online-Verbindungen ihrer App. Neue Filterlisten werden ausschließlich mit den Updates der Anwendung ausgegeben, nicht jedoch eigenständig aus dem Netz geladen.

This ad filtering code makes zero network connections. The only way for the list of blocked domains to be updated is to release a new version of the extension itself.

Ka-Block! für iPhone und iPad<//h3>

Laden im App Store
Ka-Block!
Ka-Block!
Entwickler: David Graham & Josh Peek
Preis: Kostenlos
Laden

Ka-Block! für den Mac

Laden im App Store
Ka-Block!
Ka-Block!
Entwickler: David Graham & Josh Peek
Preis: Kostenlos
Laden
Montag, 22. Jan 2018, 8:10 Uhr — Nicolas
24 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Was hat das englische Zitat dem Absatz davor zu tun?

  • Warum geht das denn immer noch nicht mit 3rd Party Browsern…. Maaaaaaan Apple

    • Das liegt nicht an Apple, sondern an dem Entwickler des Browsers. Ich habe Apps mit internem Browser (scheussliche Angewohnheit, übrigens), bei denen meine Content-Blocker berücksichtigt werden. Wenn also dein Lieblingsbrowser keine Content-Blocker kann, dann wende dich nicht an Apple, sondern an die Entwicklerbude.

      • Leider liegts an Apple:
        Die von dir genannten“internen Browser“ sind SFSafariViewController und diese unterstützen die Standard-Safari-Extensions, sind letztendlich aber nur ein Safari (inkl. dessen Bedienungselemente).
        3rd-party-browser müssen, um ihre eigene Oberfläche oder Funktionalitäten umzusetzen, entweder UIWebView oder WKWebView aus der iOS-Bibliothek nutzen.
        Beide Möglichkeiten unterstützen entweder gar keine content-blocker (UIWebView) oder verstossen für Lösungen mittels WKWebView gegen die Appstore-Regeln, da auch hier content-blocking aktuell nur über („illegale“) Umwege mittels Zugriff auf private Webkit-APIs umsetzbar ist und damit nie durchs Appstore-Review gehen.

  • Ublock Origin ist sehr empfehlenswert.

  • Wie wäre es mal mit einem Vergleichstest? Nutze z. B. 1Blocker.
    Ist dieser besser? Laut Screenshots gibt’s kaum Einstellungsmöglichkeiten bei KA-Block?

  • Das ist ja ganz nett mit dem zero network, das gewährleistet mir, dass wirklich 0 Daten gesammelt werden (Da sind ja einige Blocker auch schon in Verruf geraten).
    Allerdings heißt das im Umkehrschluss auch, dass ich von der Entwicklung der App abhängig bin, weil ich sonst mit uralten Listen durch die Gegend gurke.

    • Addendum: Mit zwei Updates in 2017 scheint sich das zu bestätigen. Dann habe ich bis zu 8 Monate alte Listen, das ist viel Zeit in der unbemerkt getrackt werden kann.

  • Weis man welche Filterlisten Ka-Block verwendet?
    Ich bin bisher mit AdGuard + EasyList ziemlich gut gefahren.

  • Private Heimnetzwerke lassen sich besser mit PiHole schützen denn hier werden die Anfragen zum Werbeserver/Tracker schon auf DNS Ebene geblockt. Mit ner VPN Verbindung zum heimischen Netzwerk lässt sich das dann auch mobil nutzen. Letztlich geht es schon gar nicht mehr darum Werbung zu blocken sondern die Angriffsfläche für bösartige Webservices zu minimieren. Werbung von Fremdservern ist heutzutage nunmal eine potentielle Sicherheitslücke.

    • Stimmt von vorn bis hinten, aber man hat auch ungleich mehr Verwaltungsaufwand. Und mit Pi-Hole ist man auch nicht vollkommen geschützt, es ist eher eine effektive Basis, auf der man aber dennoch Blocker laufen lassen sollte.
      Und Ka-Block ist zumindest für die, die ein bisschen Schutz haben wollen, aber kein Geld ausgeben eine zweckdienliche Alternative, sofern sie niemanden im Haushalt haben, der ein Pi-Hole administriert und ihnen VPN einrichtet und erklärt (am besten on-demand einrichtet, so dass die Aktivierung nicht vergessen werden kann ;) ).

  • 1Blocker: Obwohl auf Whitelist gesetzt kommt auf SPON weiterhin die Info, dass ein Werbeblocker läuft. Bei Ghostery war alles gut. Wie ist das bei euch. 1Blocker Nutzer?

    • Youtuber, die Anleitungen zum Umgehen einer Paywall bzw. der Adblock-Meldung wie auf Bild.de veröffentlich haben, wurden rechtskräftig abgemahnt. Ich denke SPON macht so was nicht, aber tatsächlich würde ich hier versuchen schon vorhandenes in Google zu dem Thema zu suchen, statt Anleitungen zu posten. Ich sag nur so viel: Man muss diese Meldungen nicht hinnehmen, wie du ja eh bei Ghostery schon hattest. :)

    • Ich nutze 1Blocker unter iOS. Nachdem ich SPON auf die Whitelist gesetzt hatte, habe ich die Seite neu geladen. Dann kam erneut der Hinweis aus einen AD-Blocker. In diesem Hinweisfenster habe ich den Button ‚Neu Laden‘ getippt – seitdem ist der Hinweis nicht mehr aufgetaucht.

      Gruß

  • Ich nutze AdBlock, das filtert alles, durch einen lokalen DNS-Proxy, auch InApp-Werbung und auch über Mobilfunk.

    • Nachteil: das Unternehmen hinter AdBlock weiß ganz genau, wann du wie lange auf welchen Seiten surfst…

      • Nein, bitte erstmal informieren.

        Es wird ein lokaler DNS-Proxy eingerichtet, der auf eine Dummy-Adresse zeigt. Das installierte VPN-Profil leitet dann Anfragen auf Ad-Server lt. Liste gegen diesen Proxy, damit wird keine IP zurückgegeben und damit nichts von diesen Servern geladen.

      • Hi wie hast du das ganze eingerichtet?

  • Ich finde, ihr solltet erwähnen, dass auch ihr euch von den Werbeeinnahmen finanziert und somit sollte man euch auf die Whitlist setzen :-)

  • Hallo, eine sehr gute Idee die auch funktioniert!
    Nur leider lassen sich Seiten wie Bild.DE (über Geschmack lässt sich streiten!) nun nicht mehr nutzen!
    Wer also diesen Blocker nutzt, muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Seiten nicht mehr besucht werden können!
    Dann verliert für mich das ganze auch schon ein bisschen den Sinn! Was denkt ihr? Oder gibt es Möglichkeiten da einen guten Mittelweg zu finden? Gruß Bernd

    • Solange außer bild.de & Co. keiner weiter eine solche Sperre einrichtet, ist mir das herzlich egal. Und wenn ich eine Seite unbedingt sehen will, kommt sie halt auf die Whitelist. Wo ist das Problem?

      Besser als mit verseuchten Ads bombardiert zu werden, die einem irgendwelche Abos im Hintergrund aufdrücken!

  • Whitelisting in Ka-Block!: In Safari mit der rechten Maustaste aus die oberste Leiste klicken, „Symbolleiste anpassen“, das Symbol „Website-Einstellungen“ auf die Symbolleiste ziehen, fertig. Wenn man das Symbol anklickt, kann man „Inhaltsblocker aktivieren“ abwählen, dann klappt’s auch mit Bild.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 24404 Artikel in den vergangenen 6202 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2018 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven