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Neues Leben für Providergeräte

FRITZ!Box-Urteil: Gut für AVM, schlecht für die Umwelt?

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Die Berliner Netzwerk-Ausstatter von AVM bedienen nicht nur Endkunden mit ihren Geräten, die Router der FRITZ!Box-Produzenten werden hierzulande auch an Provider verkauft und landen so, häufig mit angepassten Firmware-Versionen, am Anschluss zahlreicher DSL- und Kabelkunden.

Fritzos 7 11 Fuer Fritzbox 7490

Doch was passiert mit den Netzwerk-Geräten, wenn die Kunden ihre Provider wechseln und die gebrauchten Geräte nicht mehr benötigen?

Eine Frage, mit der sich das Münchner Landgericht beschäftigt hat und nun zu dem Schluss gekommen ist, dass Drittanbieter wie Woog die gebrauchten Provider-Geräte nicht aufkaufen, mit der regulären Firmware versehen und als gebrauchtes Gerät erneut dem Markt zuführen dürfen.

In der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen AVM und Woog ging es um 20.000 gebrauchte Fritzboxen vom Typ 6490 Cable, wie Christian Wölbert seinerzeit für heise.de berichtet:

[…] 20.000 gebrauchte Fritzboxen vom Typ 6490 Cable, die ursprünglich vom Netzbetreiber Unitymedia an seine Kunden vermietet wurden. Woog ersetzte die Unitymedia-spezifische und veraltete Firmware dieser Boxen durch die aktuelle Software, die AVM für die im freien Handel erhältliche Version des Geräts entwickelt hat. Im Februar erwirkte AVM beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung gegen den weiteren Verkauf der modifizierten Router.

Nach der heutigen Urteilsverkündung steht jetzt fest: Woog wird wohl auf der Ware sitzenbleiben und darf die Gebrauchtgeräte nicht modifiziert verkaufen.

AVM begrüßt das Urteil. So erklären die Berliner gegenüber ifun.de:

Im Urteil des Münchner Landgerichts I wird die Veränderung von Produkten, wie sie von Woog vorgenommen und vertrieben wurde, untersagt. Dies begrüßen wir auch im Sinne der Verbrauchersicherheit sehr. Für Herkunft und Qualität können wir als Markenherstellerin nur für die Ware in dem Zustand bürgen, in dem sie von uns oder mit unserer Zustimmung in den Verkehr gebracht worden ist. […] Die Kammer des Landgerichts München hat zu diesem Aspekt zudem ausdrücklich festgestellt, dass man sich nicht auf das Elektrogesetz berufen kann. „Denn das Elektrogesetz ermächtigt keinen Dritten, Markenrechte eines anderen zu verletzen.“

Gesprächsoffene Zweite-Hand-Fans

In Sachen Nachhaltigkeit führt der Hersteller zwei Punkte an, die er in diesem Zusammenhang gesondert betont wissen möchte.

Zum einen stellt AVM sicher, dass man den Verkauf von gebrauchten Produkten im privaten Bereich ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Selbst für Produkte, die Kunden „aus zweiter Hand“ nutzen, böte man kostenfreien Support und Updates. Das Urteil verhindert lediglich die gewerbsmäßige Manipulation von Software oder Hardware.

Zum anderen zeigt sich AVM was den Verbleib der Charge von Providergeräten betrifft, die Woog laut Gerichtsurteil nun nicht in den Verkehr bringen kann, gesprächsoffen. Man verfüge über ein gut funktionierendes Refurbishment-Management.

Donnerstag, 14. Mai 2020, 17:04 Uhr — Nicolas
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  • Na dann verkauft man die Dinger halt zusammen mit einer Anleitung wie es geht.

    • Richtig!

      Müssen halt mit den Preis etwas runter gehen, dafür sparen sie sich die Arbeit mit dem flashen!

      Denn 20.000 funktionierende Boxen einfach wegwerfen ist absolut nicht Umweltfreundlich!

  • Schade, zu Ungunsten der Umwelt und zu Gunsten der Besitzer von AVM, die sowieso schön genügend Geld haben

  • Ich verstehe das Problem von AVM nicht. Es wird doch nur die Firmware aufgespielt, die sie selber freigegeben haben.

    Die Vermietung von Routern ist in meinen Augen eh reine Abzocke. Jenachdem bezahlt man 5€ im Monat, für was? Sollte eine Fritzbox mal kaputt gehen, was ich noch nicht erlebt habe, ok, bekommt man eine Neue. Aber wenn nicht und man wechselt danach, muss man sie zurückgeben und kann sie noch nicht mal behalten, wo man sie ja eigl. mehr als bezahlt hat. Die Provider wissen ja auch nicht was sie dann damit machen sollen. Oft werden sie dann auch weggeschmissen, sehr gut für die Umwelt. Von daher, immer besser selber kaufen.

    • Brötchenbäcker

      Die Firmware wurde für den normalen Gebrauch freigegeben und nicht für das Einschleusen über Debug auf Geräte, für die sie nicht bestimmt ist.

    • Hm, als sollte man Ihrer Meinung nach auch ein Haus behalten dürfen, welches man seit 20 Jahren gemietet hat ?

      • Also

      • Natürlich ist das so! Kennen Sie nicht Eigentum durch Dauernutzung?! Steht im Phantasiegesetz Parag. 123 „Wunschkonzert“.

      • Das könnte man durchaus mal überlegen. Wenn man eine Sache derart lange mietet, dass man den Kaufpreis zzgl Zinsen und Instandhaltung mehr als bezahlt hat – warum eigentlich nicht. Gab es nicht auch mal Urteile zu Videotheken, dass die Leihkosten den Kaufpreis nicht übersteigen dürfen?

      • Ich möchte das gerne etwas präzisieren. Ich habe vergessen dazu zu schreiben, dass der Provider, wenn man eine Anfrage stellt, einen absurden Preis für die Fritzbox verlangt, der zwar unter dem Neupreis liegt aber mit der Miete zusammen, deutlich darüber. Ich hatte damals bei o2 eine FB7490, ohne Branding. Jetzt bin ich bei NetCologne, die haben meines Wissens nach auch kein Branding, habe mir vor dem Wechsel aber eine gebrauchte 7490 gekauft.

      • Du hast ShadowChis Text nicht verstanden

    • Es gibt vor und Nachteile.

      Bei 5€ im Monat, müsste man teils 4 Jahre die Miete zahlen, bis man die Box wirklich bezahlt hat.
      Da dürfte es evtl durchaus schon wieder Zeit für eine neue werden, z.b. wegen neuem WiFi Standard.
      Wenn man den Anbieter alle zwei Jahre wechselt, bekommt man meist auch immer das aktuelle Modell. Von der quasi längeren „Garantie“ mal abgesehen, die braucht man bei AVM wirklich fast nie.

      Nachteil ist es durchaus für Leute, die eben wirklich lange bei einem Anbieter bleiben, und eben deutlich länger die Miete für veraltete Hardware zahlen. Und für die Umwelt ist es eben auch nicht besonders toll.

      Dazu ist es ja jedem Kunden selbst überlassen, eigene Hardware zu kaufen und kein Gerät zu mieten.

      • Man kann zwar alle zwei Jahre den Anbieter wechseln um einen Neukundenbonus zu erhalten, aber oftmals macht es keinen Sinn. Bei uns zB hat NetCologne Glasfaser verlegt und alle Anderen müssen sich einkaufen oder nutzen Leitungen die km weit vom Verteiler entfernt sind, wodurch man teilweise nur wenige MBits bekommt, egal was versprochen wird. Ich zahle seit 2 Jahren 25€ mit monatlichem Kündigungsrecht, habe dafür auf den Bonus verzichtet. So lange der Preis sich nicht ändert, werde ich da auch bleiben. Die Preise für die Standardtarife sind in den letzten Jahren relativ gleich geblieben, weshalb ein häufiger Anbieterwechsel meiner Meinung nach nur wenig Sinn ergibt. Das ist nicht vergleichbar mit dem Mobilfunkmarkt. Die Wifistandards haben sich in den letzten Jahren auch kaum verändert bzw. macht es für die meisten Leute keinen Unterschied. Von daher sehe ich einen Kauf immer noch als günstiger an als mieten. Außerdem supportet AVM wirklich lange.

      • Brötchenbäcker

        Macht bei den großen Anbietern Sinn, die ab 24 Monaten den Preis vervielfachen.

      • Für gewöhnlich vervielfachen sich die Preise aber nach 12 Monaten. Das wird auch so angegeben.

      • Ich zahle schon seit ca. 5 Jahren den selben Preis für meinen Anschluss, obwohl der dich nach 24M eigentlich erhöht hätte und seitdem nicht den Anbieter gewechselt habe.
        Ich schreibe einfach immer eine Kündigung und warte, bis mich jemand dazu anruft.
        Vor-/Nachteil: meine Kabelbox ist entsprechend alt. Ob ich eine Neue bekommen könnte, hab ich noch nicht gefragt. Habe damals diesen Einmalpreis abdrücken müssen, Miete kommt da für mich auch nicht in Frage, da meistens teurer über fake Nutzungszeitraum. hab dahinter allerdings direkt ne FB7490, die ich mal sehr günstig bekommen habe.

      • Die 7490 ist immer noch ein sehr gutes Model und wird wohl auch WPA3 bekommen. Alter hin oder her.

    • Also, ich muss ja sagen, dass ich meine Fritzbox gerne für 5€ im Monat Miete. Mein Provider gibt die Fritzbox mit Original AVM Software ab und mit einer kurzen Mail kann ich jederzeit auf die neueste Fritzbox upgraden – bisher ungefähr alle zwei Jahre gemacht und meines Erachtens deswegen nicht draufgezahlt. Sonst hätte ich bis heute eine alte Fritzbox mit 2,5 GHz und n-Standard oder so…

      • Es kommt nur nicht alle 2 Jahre eine neue Flaggschiff Box.

        7390 ist von 2009
        7490 ist von 2012
        7590 ist von 2017

    • IST DOCH LOGISCH AVM WILL DOCH NEUWARE VERKAUFEN UND NICHT ALTEN ELEKTRO SCHROTT IM UMLAUF BRINGEN IST GENAUSO MIT HANDYS NACH 2 MAXIMAL 3 JAHREN SIND DIE AUCH EKEKTROSCHROTT

  • Brötchenbäcker

    Warum sind die Provider auch auf die Idee gekommen, die Boxen an Reseller zu verkaufen und nicht an AVM herangetreten, als der Vertrag provisionierter Geräte ausgehandelt wurde? Ziemlich kurzsichtig. Und AVM soll daran Schuld sein? Dass ich nicht lache.

    • Versteh ich auch nicht. Und letztlich kann man auch verstehen dass AVM die Geräte nicht raus gibt damit sie später doch noch weiterverkauft werden. Das schmälert ja den Neugeräte Verkauf. Nachvollziehbar

    • Weil die das Problem nicht juckt. Angebot und Nachfrage. Da ist jemand, der sich um das Problem der alten Boxen kümmern will? Kein Problem! Hier ist du sie … und man bekommt noch Geld dafür, wo man vorher vielleicht Geld ausgeben müsste.

      Was meint ihr, wieviele Firmen von diesem „Abfall“ leben und zurückgegangene Leasinggeräte oder ausgemusterte Hardware in eigenen Shops noch für gutes Geld anbieten!

      Und die Firmen haben den Aufwand weg, dieses fachgerecht zu entsorgen.

  • Schlecht für die Umwelt?

    Schaut euch mal die Retourenlager von Amazon (nur in Deutschland reicht schon) oder MediaSaturn an, was da an „Neuware“ entsorgt wird.

  • Zum einen ist es normal, dass beim Schreiben Fehler passieren (bspw. Überschrift dieses Artikels). Zum anderen scheint es im ersten Gedanken sogar irgendwie sinnvoll die Kommentare von den Hinweisen dazu und zum Wohle der Übersichtlichkeit davon zu befreien. Auch wenn ihr die Hoheit habt und das selbstverständlich einzig und allein eure Entscheidung ist: ich persönlich finde das Löschen macht nach Außen sicherlich keinen guten Eindruck.

  • Mega nervig, muss man nur mal überlegen, was AVM für einen Schrott produzieren würde, wenn Woog den Kram nicht aufgekauft hätte.

    Hoffe dass Woogmedia die Teile alle los wird. Die Leute dort sind extrem kundenfreundlich (hab zwei der Boxen von denen an Vodafone Anschlüssen, als sie noch verkauft werden durften). Bei einer ist irgendwann das WLAN Modul ausgefallen, ohne Anstand getauscht, super netter Kontakt, Austauschdauer: 2 Tage!!

    • AVM? Nein, der Provider, der die Boxen aufgekauft hat und geplant hat.

      Wenn ein Unternehmen seine Fahrzeugflotte, welche auf Chip im Firmenausweis umgestellt wurde und nur damit zu starten ist, zu erneuern und plant die Autos zu verschrotten, anstelle diese zu veräußern, dann ist das also das Problem des Herstellers?

  • Rüdiger Küpper

    Und was ist mit den kruden Veränderungen die so manch ein Provider an der Software vornimmt?
    Diese ganze Branding Kacke und dazu noch Veränderungen an Funktionen und Umfang, was dann noch dazu führt das bei Security Bugs nicht mal eben eine neue Firmware drauf kann, weil es keine vom Provider gibt.
    Verkauft und vermietet, Gerät ist „alt“ und die Entwickler beim Provider bekommen ja nicht mal Zeit dafür es zu fixen. Es müssen ja unbedingt die neusten Modelle kaputt gefrickelt werden.

    Man kann AVM auf einer Art ja verstehen. Auf den Geräten steht ja ihr Name drauf und Fehler fällt es auf sie zurück.
    AVM hätte hier besser einen anderen Weg wählen sollen. Mit den Leuten reden und einen Weg finden können wie QA durchgeführt werden sollte damit AVM grünes Licht gibt.
    Anschließend zusammen PR: Wir machen zusammen Green-Refubshed und haben einen Partner der alte Geräte mit neuer Firmware gebraucht auf den Markt bringt. Wir tun was für die Umwelt.

    Ich mag AVM, aber jetzt überlege ich ja schon beim nächsten mal Cisco, Ubiquiti oder anderes Modem zu wählen.

    • Diese Änderung sind zusammen mit dem Hersteller abgeklärt und von dem so möglich gemacht. Dazu gibt es Tools, die solche Änderungen elegant möglich machen. Das ist wie mit Autoherstellern. Da gibt es Tools, die manche Funktionen aktivieren oder deaktivieren und der Hersteller kann danan sagen, was er will. Jahrelang war die Reifendruckkontrolle schon komplett implementiert (Abfallfunktion der ABS und ESP Sensoren) und für viel Geld wird nur eine Softwarefunktion aktiviert. CarPlay nicht da? Doch, muss nur freigeschaltet werden usw.

      Rückwärts gehts auch (siehe Tesla und „Autopilot“).

      Aber Unrecht hast du nicht. Der bessere Weg wäre, wenn beide Firmen sich nun zusammentun, Woog einen kleinen Obulus des Gewinns an AVM zahlt und die dafür offiziell den Tausch bei AVM selbst vornehmen oder denen ein Tool zur Verfügung stellen, dass das „entbrandet“ wird.

      Boomers kenne vielleicht noch die Handybrandings. Viele Hacker haben Tools geschrieben, mit denen man nachträglich das Handy (nach Ablauf der Abzahlzeit und Garantie) mit einer offiziellen Firmware halb legal (?) „neutralisieren“ hat lassen können. Das war damals vergleichbar. Da wurden Tools geschrieben, bei denen man mehrere „Tokens“ erwerben konnte, die dann ein Handy freigschaltet haben, damit das nicht pauschal geht.

      Woog kauft 100.000 Tokens von AVM und ein Tool kann dann bei Woog 100.000 Fritten offiziell in neutrale Fritten ändern. Dazu ein ausgedrucktes Zertifikat, damit AVM und Käufer was in der Hand haben.

      Wäre nur noch die Frage der Garantiebediungen gegenüber Woog und AVM zu klären, wer hier dann der Ansprechpartner wäre.

  • Hab erst vor paar Tagen eine 7360 Generalüberholt gekauft. Läuft Super und das zum Super Preis.

    • Es muss gesagt werden das die Anbieter von „Router zum Mietpreis“ umdenken müssen. Sie wollten teils teure Verträge und Gerät an Mann bringen. Besser ist es für alle wenn sie die Geräte als „Ratenzahlung“ anbieten.

      • Und wenn nach der Abzahlung die Geräte dir gehören, können die Provider nichts mehr verdienen.
        Zudem kaufen sie tausende ein und zahlen kaum den OVP. Da bewegen sich die Rabatte in einem Bereich, dass der Verdrängungskampf gewonnen wird. Gewinn durch Masse und die Privaten bringen den Jahresbonus.
        Die Mietgeräte sind schneller abbezahlt, als erst nach 2 Jahren.

    • Dürfte am Kabelnetzwerk nichtg funktionieren, daher sollte man Birnen nicht mit Äpfel vergleichen. Im Kabelnetzwerk sind die Möglichkeiten leider sehr viel eingeschränkter. Bei DSL Techniken kann man heute ja fast jeden Router von Netgear, AVM, D-Lock und Co verwenden.

      Allerdings kann man heute ja die WLAN Funktion deaktivieren und ein vernüntiges WLAN System nachschalten. Oder, wenn man eine 6490 oder höher hat, den Bridge Modus aktivieren (seit 7.x in der Regel in BW Land verfügbar) und DSL (auf rein Ethernetbetrieb umgestellt) Geräte nach Wahl dranhängen.

  • Da lob ich mir doch 1&1, wo man die Box nach den zwei Jahren im Vertrag einfach behalten kann.

    • Da lobe ich mir UM/V, wo meine Box alle zwei bis viert Jahre auf eine neue getauscht wurde (Motorola auf Cisco, Cisco auf irgendwas, das auf 6940 (4 Jahre), 6940 auf eine neue 6490 und die dann vor einigen Monaten auf eine 6981), und ich nun bei einer 6981 angekommen bin. Jeweils eine aktuelle FritzBox zu kaufen, wäre teurer und ich bin schon seit 10+ Jahren bei dem Laden. Privat jeweils das neuese gekauft käme mich teurer.

      Man muss sich halt auch mal kümmern …

      • Stellt sich aber auch die Frage: Wozu? Waren die Boxen defekt? Wohl eher nicht. Waren sie EOL? Vielleicht. Was nicht gleichbedeutend ist mit der Möglichkeit dass automatisch am nächsten Tag eine Sicherheitslücke entstanden ist. Somit kann man sich fragen warum wird hier funktionierende Technik deutlich unterhalb des Lebenszyklus ersetzt und entsorgt wird? Das ist etwas was wir uns in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr leisten können und sollten.

      • Meinte 6591, nicht 6981 :-) …

      • @tribal-sunrise

        2x wegen Umzug. Damals wurde das alte Gerät zurück geschickt und man bekam für den neuen Wohnort (auch wenn es im selben Stadtteil war) ein neues Gerät.

        Die mir nicht mehr bekannte Gurke nach dem Cisco (irgendwas mir T am Anfang) war Murks und ein Fehlgriff seitens jeden Kabelnetzbetreibers. Durch kräftiges Meckern, dass dauernd Verbindungen abbrachen und WLAN instabil war, kam es zu einer Fritz Box.

        Die Fritte lief dann mehrere Jahre problemlos und wurde im Rahmen von Wartungsarbeiten am Hausnetz (wo am Ende die Verstärkerverkabelung murksig war) vom Techniker gleich mit ausgetauscht (O Ton: Das ist ja noch eine der ersten!).

        Beim Wechsel jetzt auf ein das Gigabit Angebot von Vodafone gab es dann die 6981 zum Tausch.

  • Das Argument der Sicherheit finde ich irgendwie amüsant. Es ist doch leider gerade so dass insbesondere Providergeräte mit gebrandeter Software oft den Updates Monate, wenn nicht sogar Jahre hinterherhinken. Wenn also Woog die reguläre, aktuelle Software auf die Geräte flasht stellt das doch eine Aufwertung und Sicherheitstechnische Verbesserung dar. Die Software wird von AVM ja auch für die Providergeräte aktualisiert. Nur entscheiden eben zumeist die Provider selbst ob und wann sie sie auf die Geräte verteilen. Wo entsteht also hier nun ein Nachteil für Anwendersicherheit? Das erscheint mir mal wieder so als typische Gerichtsentscheidung ohne das entsprechende IT Wissen das man eigentlich benötigen würde um ein solches Urteil überhaupt fällen zu können. Und falls es entsprechende externe Gutachter gab haben die hier offenbar nicht kommunizieren können um was es eigentlich geht.

    • Dann solltest du mit deinen Behauptungen belegen können, dass Sicherheitsupdates z.B. bei Unitymedia/Vodafone nicht rechtzeitig eingestellt wurden. IMHO waren Sicherheitsupdates bei AVM recht selten mit dabei und wurden IMHO auch schnell eingespielt. Eher sind Features das Problem. Ich bin heilfroh, dass die Fritten aktuell bei 7.13 angekommen sind und man bei Betas mittesten darf. MESH wäre sonst unerträglich.

      • Unity lieferte beispielsweise erst kürzlich noch Geräte mit 7.03 aus. Fälle mit Sicherheitslücken in alten Router Firmware Versionen gab es bereits zur Genüge.

      • So gut wie jedes Update enthält auch kleine oder größere Änderungen bei Sicherheitsfunktionen.

        Zitat AVM: Mit jedem neuen FRITZ!OS-Update aktualisiert AVM auch die Sicherheitsfunktionen und empfiehlt daher grundsätzlich für alle Geräte, das Update durchzuführen.

        Wir empfehlen jedes Update auch aus Sicherheitsgründen. Weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Sicherheit mit dieser Version von FRITZ!OS erfahren Sie unter
        http://www.avm.de/sicherheit im Bereich „Updates erhöhen Sicherheit“.

      • @ Beispiel?

        Bei AVM werden die Stände gelistet. Da wurde mit 7.00 eine Lücke gefixt und dann mit 7.10 erst wieder. Meine Geräte hier sind relativ zügig auf 7.12 und 7.13 aktualisiert worden.

        Dein 7.02 und 7.03 waren die 6591’er und die wurden auch relativ zügig für ein solches Unternehmen mit 7.13 bespielt. Ich behaupte mal, dass da draußen viele private Anwender noch mit viel älteren Versionen unterwegs sind. Bei der 6490 kannst du sogar ganz offiziell beim Betatest mitmachen.

        Ich will nicht sagen, dass AVM alles richtig macht, aber …

        Desweiteren dürfte demnach niemand ein Android Handy in die Hand nehmen, bei denen der Hersteller „ein klein wenig länger braucht“ um Updates von Google und Alphabet auszurollen.

  • Alle meine bisherigen WLAN Router waren AVM Fritz!Box Modelle mit 1&1 Label. Ich war noch nie 1&1 Kunde. Meinen ersten Router bekam ich damals von Freunden aus Frankfurt (M) geschickt, weil ich Probleme hatte mit der Kabelverbindung meines Modems. Danach kaufte ich stets neuere Modelle über eBay Kleinanzeigen. Oft komplett neue Top-Geräte für 50-100€. Die Leute die sie verkauften meinten meist, sie wollten stärkere Hardware als die vom Anbieter gestellte.
    Und solche Angebote gibt es zu jeder Zeit bei den Kleinanzeigen- und Gebrauchtmärkten. Wenn man sich also fragt, wo die Hardware bleibt und wie umweltfreundlich es ist, ich zumindest sehe den Gebrauchtmarkt stark und als Lösung.

  • karl der kleine

    Das ganze laüft jetzt auch bei AVM an das die Boxen nicht mehr unterstützen
    FritzBox 7581: Ende der Updates: 30.11.2019 // Ende des Supports: 31.05.2020
    FritzBox 7580: Ende der Updates: 02.01.2021 // Ende des Supports: 30.11.2022
    FritzBox 6590 Cable: Ende der Updates: 31.12.2020 // Ende des Supports: 30.06.2021
    Das finde ich eine Schweinerei
    Die 7580 habe ich mir anfang 2017 gekauft kostete 289 Euro
    Ich hoffe das AVM daran erstickt

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