Musik, Podcasts und KI-Funktionen
Freeware „Kaset“ bringt YouTube Music als native App auf den Mac
Mit Kaset steht macOS-Nutzern erstmals ein eigenständiger YouTube-Music-Client zur Verfügung, der nicht auf einen Browser angewiesen ist. Die Anwendung wurde mit Swift und SwiftUI entwickelt und richtet sich an Anwender, die Musik, Podcasts und persönliche Playlisten direkt über eine systemnahe Oberfläche nutzen möchten.
Voraussetzung ist macOS 26 oder neuer sowie ein Google-Konto mit bestehendem YouTube-Music-Zugang.
Gute macOS-Integration
Kaset setzt auf eine Bedienlogik, die sich an anderen Medienanwendungen für macOS orientiert. Die Wiedergabe lässt sich über Medientasten steuern, aktuelle Titel erscheinen im Kontrollzentrum und zusätzliche Optionen sind über das Dock-Menü erreichbar. Musik läuft im Hintergrund weiter, auch wenn das Fenster geschlossen wird, und stoppt erst beim Beenden der App. Auf Macs mit Force-Touch-Trackpad unterstützt Kaset haptisches Feedback bei der Steuerung.
Ergänzend informiert die App per Systemmitteilung über Titelwechsel. Tastaturkürzel ermöglichen die vollständige Kontrolle ohne Maus, etwa für Navigation, Lautstärke oder Warteschlangenverwaltung. Inhalte lassen sich über das systemweite Teilen-Menü weitergeben, und ein eigenes URL-Schema erlaubt das direkte Öffnen einzelner Titel aus anderen Anwendungen.
Musik, Podcasts und KI-Funktionen
Inhaltlich deckt Kaset das gesamte YouTube-Music-Angebot ab. Nutzer können neue Veröffentlichungen entdecken, Charts durchstöbern oder gezielt nach Songs, Alben, Künstlern und Podcasts suchen. Die eigene Mediathek mit Playlists, markierten Titeln und abonnierten Podcasts ist vollständig integriert, inklusive Fortschrittsanzeige bei Podcast-Episoden.
Zusätzlich nutzt Kaset lokal ausgeführte KI-Funktionen, die natürliche Spracheingaben unterstützen. So lassen sich Wiedergabewünsche formulieren oder Playlists gezielt anpassen. Texte werden angezeigt und um Stimmungsanalysen ergänzt. Die Wiedergabeliste kann eingesehen, neu sortiert oder geleert werden, was insbesondere bei längeren Sessions relevant ist.
Kaset positioniert sich damit als Alternative zur Weboberfläche von YouTube Music und richtet sich an Nutzer, die Wert auf eine tiefe Einbindung in macOS und eine tastaturbasierte Bedienung legen. Die App ist kostenfrei über GitHub verfügbar.



Klasse. Mir ein Rätsel warum YouTube Music nicht viel mehr Abonnenten hat. Man bekommt YT werbefrei dazu – und der Preis kann allemal mit Spotify und Apple Music mithalten ! Noch dazu fast jeder Titel auch als „Video Version“ verfügbar. Gerade wenn man auf SmartHome Produkten mit Display seine Musik hört, sieht man auch die Videos auf Wunsch !
Sehe ich auch so.
Außerdem gibt es auch viele Livesongs etc. die es eigentlich nur auf YouTube gibt und nicht im Musikkatalog.
Ich wünscht YouTube und YouTube Music wären getrennt. Ich mag es gar nicht, dass mir ständig Musik Sachen und YouTube empfohlen werden, die ich in YouTube Music gehört habe. In dem einen möchte ich Videos schauen und in dem anderen Musik hören und das getrennt voneinander.
Am allerliebsten wäre mir eine Möglichkeit nur für werbefreies YouTube (ohne Music) bezahlen.
Da gebe ich Dir recht. Das nervt mich auch das ich bei YT ständig die Musikempfehlungen bekomme.
Gibt es, YouTube Lite
Gibt es eben nicht. YT Lite zeigt weiter Werbung in Shorts, in der App und auf der Webseite. Außerdem gibt es keine Downloads und keine Wiedergabe im Hintergrund.
Mein Google Account hat 2 YouTube Accounts, es wird immer automatisch der falsche ausgewählt, kann dich App leider nicht nutzen
Weil viele auf Spotify schwören, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich finde YouTube Premium hat den größten Mehrwert für mich.
Ich bekomme übrigens in YouTube keine einzige Musikempfehlung angezeigt, habe mich gerade nochmal vergewissert.