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Mehr Leistung und größere Reichweite für das Familienrad

Fiido T3 Max vorgestellt: Longtail erhält Mittelmotor und Zweitakku

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Fiido erweitert sein Longtail-Angebot um ein neues Spitzenmodell. Nachdem wir das Fiido T2 in den vergangenen Monaten zunächst vorgestellt und anschließend mehrere Wochen im Alltag getestet hatten, folgt nun mit dem Fiido T3 Max eine deutlich umfangreicher ausgestattete Variante.

Fiido T3 Max

Während das T2 vor allem mit seinem Preis überzeugen sollte, richtet sich das neue Modell an Nutzer, die häufiger größere Lasten bewegen oder längere Strecken zurücklegen.

Statt eines Heckmotors setzt das T3 Max auf einen Mittelmotor mit bis zu 100 Nm Drehmoment. Das verspricht vor allem bei Steigungen sowie beim Anfahren mit Kindern oder schwerem Gepäck eine gleichmäßigere Kraftübertragung. Die maximale Zuladung gibt Fiido weiterhin mit 200 Kilogramm an. Der verlängerte Gepäckträger bietet Platz für zwei Kinder oder entsprechendes Transportgut.

T3 Max Power The Ride Up To 200km Range Pc

Mit einem Einstiegspreis von 2.299 Euro kostet das neue Modell allerdings fast doppelt so viel wie das bisherige T2.

Zusatzakku gleichzeitig mobile Powerstation

Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft das Akkusystem. Bereits mit einem Akku soll das T3 Max Reichweiten von bis zu 136 Kilometern ermöglichen. Optional bietet Fiido eine Dual-Akku-Version mit einer Gesamtkapazität von bis zu 1.620 Wh an. Unter günstigen Bedingungen nennt der Hersteller Reichweiten von bis zu 200 Kilometern.

T3 Max Power The Ride Dual Battery Version Pc

Der Zusatzakku erfüllt dabei noch eine zweite Aufgabe. Er lässt sich entnehmen und kann über einen integrierten Ausgang elektrische Geräte mit bis zu 800 Watt versorgen. Damit könnten unterwegs beispielsweise Kühlboxen, Beleuchtung oder kleinere Küchengeräte betrieben werden.

Zur Ausstattung gehören außerdem hydraulische Vierkolbenbremsen, eine 70 Millimeter Federgabel, ein stabiler Zweibeinständer sowie ein Rahmen mit tiefem Einstieg. Das Fahrrad lässt sich per NFC entsperren und verfügt zusätzlich über ein integriertes Bügelschloss.

Auch die bekannte Fiido-App bleibt Bestandteil des Konzepts. Wie bereits beim T2 kann sie Fahrdaten anzeigen, das Fahrrad per Bluetooth koppeln und als digitaler Schlüssel dienen. Bereits bei unserer ersten Vorstellung des Herstellers war uns zudem positiv aufgefallen, dass Fiido Ersatzteile und Zubehör transparent anbietet und damit einen Bereich adressiert, bei dem viele Budget-Hersteller bislang Schwächen zeigen.

Das T3 Max kann ab sofort vorbestellt werden. Laut Hersteller soll der Versand der ersten Modelle in Europa in acht bis zehn Wochen beginnen.

  • Fiido T2 (ab 1.499 €): 55 Nm Heckmotor, 998-Wh-Akku, bis 136 km Reichweite, 200 kg Zuladung, 7-Gang-Shimano, 4-Kolben-Hydraulikbremsen.
  • Fiido T3 (ab 1.899 €): 100 Nm Mittelmotor, 972-Wh-Akku, bis 208 km Reichweite, Drehmomentsensor, 9-Gang-Schaltung, 150 kg Zuladung.
  • Fiido T3 Max (ab 2.299 € / Dual-Akku-Version 2.999 €): 100 Nm Mittelmotor, bis 1.620 Wh Akkukapazität, bis 200 km Reichweite, 200 kg Zuladung, mobiler 800-W-Stromausgang, NFC-Entriegelung.

13. Juli 2026 um 07:26 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • 200kg Zuladung. Da kommt schon was auf einen zu im (Fahrrad-) Straßenverkehr.
    Hoffe, die PilotInnen üben gut das Bremsen…

    • Na ja… ist jetzt nichts Besonderes. Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten – bremsen ist da kein Problem. Selbst vollbeladen. Bei LongJohns (also mit Transportwanne vorne) sollte man vor der ersten Ausfahrt üben – lenken, bremsen, stehenbleiben ist da schon etwas gewöhnungsbedürftiger als auf normalen Rädern. Aber ja, allgemein sollte man mit Rädern umgehen können und auch die Regeln beachten.

      • Das – können leider die Wenigsten! Schon gar nicht in einer Großstadt wie Berlin. Sieht ja schön aus auf den Produktvideos mit viel Platz, trifft leider auf Großstädte nicht zu.

  • Leider sind viele Radwege, wenn überhaupt vorhanden, nicht mer zeitgemäß. Da müssen sich langsame „Bio-Bikes“, schnelle E-Bikes, sperrige Lastenräder und wilde E-Scooterfahrer zunehmend enge Wege teilen. Bin gespannt was da an Gesetzen und Regelungen in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt.

  • Null specs auf der Homepage was die Komponenten angeht…Katze im Sack…

  • Haben 2 Fiido C1 Pro seit über einem Jahr im Einsatz und können die Räder für diesen Preis echt empfehlen. Komponenten sind von guter Qualität, manchmal hört man halt den Motor arbeiten aber dafür gibt man auch nur 30-40% des normalen Preises eines solchen E-Bikes aus.

  • Das ist mal echt (relativ) günstig! Bei anderen Herstellern steht da gerne eine (völlig absurde!) 5 oder 6 vorne…

    Wie sieht es mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen aus?

  • Das Problem bei diesem Lastenrad ist, dass es keine Werkstatt anfassen will. Man muss alles selbst reparieren und das ist extrem schwierig.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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