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Update behebt Fehler

ESET Virenscanner war für Mac-Schwachstelle verantwortlich

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Ausgerechnet die Antivirus-Software der Sicherheits-Experten von ESET hat eine Schwachstelle beinhaltet, die unbefugte Nutzer per Fernzugriff Programmcode auf Macs ausführen ließ. Mittlerweile wurde die Lücke per Update gestopft.

Eset Endpoint Antivirus für den Mac gehört zu den unter Heimanwendern weniger bekannten Virenscannern. Dies mag auch an dem verglichen mit alternativen Produkten eher unattraktiven Preis liegen, die Jahreslizenz (auf bis zu fünf Geräten nutzbar) schlägt mit 150 Euro zu Buche.

Eset Endpoint Antivirus Mac

Sicherheitsforscher von Google haben wie branchenüblich nach Einhaltung einer Karenzzeit Informationen zu der Schwachstelle veröffentlicht. Ein Programmfehler in Version 6 der Software hatte offenbar zur Folge, dass die Überprüfung von Sicherheitszertifikaten nicht korrekt abgewickelt wurde und sich dadurch Angriffsfläche für eine „Man in the Middle“-Attacke bot. Mit der letzte Woche veröffentlichten Programmversion 6.4.168.0 wurde der Fehler den Entwicklern zufolge behoben.

Einmal mehr bekommen wir hier vor Augen gehalten, dass die regelmäßige Aktualisierung von Betriebssystemen und Anwendungen nicht zu vernachlässigen ist. Eure Empfehlungen mit Blick auf Malware-Schutz für den Mac sind in den Kommentaren willkommen, wir haben kürzlich ja die Apps von Malwarebytes und Avira vorgestellt, etliche Leser haben in der Vergangenheit auch die kostenlose Lösung Sophos Home empfohlen.

Mittwoch, 01. Mrz 2017, 13:14 Uhr — Chris
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  • Man sollte sich wohl eher fragen wieso bei einem ordentliche eingestelltem UNIX System überhaupt ein Antivirus benötigt wird??? Hab Macs seit 2010 und ehrlich noch nie irgendwelche Anfälle gehabt und auch noch nie irgendwelche Anti-Ichgebvordichzuschützen software drauf! Geht auch einfacher. Einfach das ganze netz mit einer UTM schützen, nicht jeden scheiss runterladen (es gibt nix umsonst) und nachxenken bevor man wohin klickt.

  • Ist ein heikles Thema, so ähnlich wie Grippeschutzimpfung. Man kann schlecht empfehlen, darauf zu verzichten, sondern nur für sich selber entscheiden.
    Ich verzichte lieber drauf, da ich im Freundes- und Bekanntenkreis schon negative Auswirkungen sowohl bei der Grippeschutzimpfung als auch mit Anti-Viren-Software gesehen habe.
    Besser eine gute Backuplösung mit immer angeschlossenen HDD als auch zeitweise angeschlossenen HDD.
    Bei vielen Angriffen hilft ja, gar kein Anti-Virus-Programm sondern der gesunde Menschenverstand, zumindest in der Mac-Welt.
    Ich sag immer scherzhaft: Die Anti-Virus-Software Hersteller haben immer zwei Abteilungen, eine grosse wo die Anti-Virus Software hergestellt wird und eine zweite in der ….

  • Die einzigen die Antivirensoftware brauchen sind die Antivirus Hersteller selbst.

  • Ich kann Kaspersky Internet Security empfehlen!
    Wir kaufen die Lizenzen immer auf eBay für einen Bruchteil des Preises. Für 5 Geräte macht das z.B etwa 25€ pro Jahr.

  • Told you so! Antiviren-Software ist Schlangenöl und dazu noch eine zusätzliche potentielle Sicherheitslücke. Jeder Virenscanner der proaktiv in die Systemprozesse und Webverbindungen eingreift ist eine Schwachstelle für Viren, Trojaner usw.

  • Bin da nicht so im Thema, aber sind die Zeiten in denen man einen Mac sorgenfrei ohne Antivirensoftware betreiben könnte schon vorbei?

  • Es war nur eine Frage der Zeit bis sowas passiert. Vor Antiviren Software als Einfallstor für Vieren ist ja schon länger gewarnt worden. Oft sind die Programme selbst schlecht programmiert und werden selten aktualisiert (die Datenbanken mit Virendefinitionen dafür um so öfter) laufen mit Root rechten und haben Zugriff auf alles, laden selbstständig Daten aus dem Internet und werden selber durch keinen weiteren Virenscanner geprüft. Damit ist eine Schwachstelle in einem Antivirusprogramm sehr wertvolle für Angreifer.

  • Der beste Schutz ist immer doch der, dass man sein Betriebsystem aktuell hält und sich womöglich im „säubern“ www aufhält. Ohne den ganzen Schicksack.

  • Bei mir läuft ClamXav und Ransomwhere, weil ich aber nun mal in „gefährlichen“ Umgebungen arbeite, alles andere wie Avira, Kaspersky für Mac ist echt Müll.

  • Ist ja grauenvoll, mit was für einer Selbstverständlichkeit gegen Antivirenprogramme gewettert wird. Absolut traurig, dass viele in einer kleinen rosa Blase zu leben scheinen.
    Wer meint kein Schutz sei besser, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Ist wie im Autoverkehr, man kann noch so ein guter Fahrer sein, gegen Fehler oder Unachtsamkeiten Anderer seid ihr deshalb noch nicht sicher.

  • Nur mal eben so zur Info nebenbei: ESET Endpoint Antivirus und kein End-/Privatanwender-Produkt. deswegen auch der höhere Preis. Bei dieser. Version sind z.B. Management-Funktionen integriert.

    Die Version für Privathaushalte heißt für Windows NOD32 Antivirus oder für den Mac Cyber Security. Die Preise sind mit anderen Produkten dieser Zielgrppe vergleichbar.

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