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Cupertinos Ansprüche schaden Entwicklern

Entwickler übt scharfe Kritik: Apple entwertet Software

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Vier Wochen vor Apples diesjähriger Entwickler-Konferenz, der am 5. Juni mit der traditionellen Keynote startenden WWDC 2017, sorgt ein Essay des schottischen Buchautoren und Entwicklers, Matt Gemmell, für Aufsehen.

Reklame

Werbung im mobilen App Store

Unter der Überschrift „Damage“ (zu Deutsch: Schaden) zieht der Programmierer gegen Apples Software-Kaufhaus und das Software-Selbstverständnis des Konzerns zu Felde und erntet in der Entwickler-Community vor allem eins: Tosenden Beifall.

Gemmels einleitender Satz könnte dabei nicht viel deutlicher ausfallen: Kein anderes Unternehmen habe der nachhaltigen Arbeit unabhängiger Entwickler so viel Schaden zugefügt und den Wert, den Verbraucher in Software-Produkten sehen, so sehr beschädigt wie Apple.

Und Gemmell kritisiert nicht nur, sondern versucht auch zu erklären. Problematisch seien vor allem Apples Forderungen an die Entwickler-Community: Cupertino ist durch das App Store-Geschäftsmodell der 30%-Provision grundsätzlich dazu motiviert, die größtmögliche Kundengruppen anzusprechen. Entsprechend verlangt der Konzern von der Entwickler-Community den größten gemeinsamen Nenner zu adressieren.

Dies bedeutet: Anwendungen sollten vor allem billig sein, da billig immer gut ankommt. Kunden schätzen günstige Preise und lernen so: Software kostet grundsätzlich nicht viel. Zudem sollten Entwickler im besten Fall Universal-Apps für iPhone, iPad und Apple Watch bereitstellen und nicht versuchen, diese getrennt voneinander anzubieten. Ein Arbeitseinsatz, den Apple mit einem kleinen „+“ neben dem Download-Knopf belohnt.

Anschließend sollten sich Entwickler um kontinuierliche, kostenlose Aktualisierungen kümmern – Upgrade-Preise kennt der App Store nicht. Verkauft werden die Apps dann einmal pro Person:

Make exactly one sale of an app per person, ever, regardless of the number of devices they own, how often the app has been updated since they last used it, and so on. This also teaches customers that they’re entitled to come back to a free app at any point in the future, no matter how long ago they paid for it. Ideally, make exactly one sale of an app per family. This reinforces the commodification of software; it’s to be shared around.

Und als wären die Erwartungen Apples nicht schon schlimm genug, muss die Software natürlich auch durch Apples Betriebskanäle verkauft werden: Durch den mobilen App Store und den Mac App Store, die seit Jahren durch schlechte Suchfunktionen auffallen, keine Filter anbieten, voll von Spam-Anwendungen sind, inzwischen sogar Werbebanner innerhalb der App Store-Suche anzeigen und das Auffinden guter Anwendungen zu einem Glücksspiel machen. Zwar featured Apples Redaktionsteam immer mal wieder ausgewählte Anwendungen, die Chance hier von Apple ausgewählt zu werden, bleibt jedoch verschwindend gering.

Ein lesenswerter Aufsatz, der den Mac-Entwicklern zwar noch eine schonfrist zuspricht, diese aber enden sieht, sobald Apple wieder ein Interesse an Mac-Anwendungen zeigen sollte:

The Mac App Store is a different place, of course, but then it’s also nigh-abandoned by Apple. If they chose to make a success of it, it would be by the same mechanism of devaluation to chase huge numbers of tiny, disposable purchases. For developers who target the Mac, the last segment of the glass-and-aluminium Cupertino hardware line-up to still have plausibly sustainable economics, there’s only one course of action: pray that Apple remains disinterested.

Freitag, 05. Mai 2017, 18:36 Uhr — Nicolas
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  • Der Artikel ist differenziert zu betrachten. Auf der einen Seite hat er Recht, dass extrem günstige Preise der Entwickler-Community schadet. Auf der anderen Seite behauptet er, dass dies daran läge, dass Apple Gewinnmaximierung der Apps anstrebe. Wenn man durch günstige Preise mehr einnimmt, ist das doch positiv und nicht negativ.

    Eine Upgrade-Möglichkeit fehlt wirklich, auch wenn man sich über App Bundles helfen kann, um genau das zu ermöglichen.

    • Das stimmt zwar, aber eine allgemeine Senkung der Preise erschwert es kleineren Entwicklern, mit ihren Apps Umsatz zu erzielen, wenn niemand mehr Apps für mehr als einen Euro kaufen will.

      • Komisch vor 2 Tagen war der Aufschrei riesig als Apple viele Apppreise angehoben hat, da waren es ~0,1€ wegen dem Wechselkurs und die Welt und besonders Deutschland schreit auf. 2 Tage später beschwert man sich dann aber, dass Apple die Apps generell zu günstig haben will. Stimmt wenn Threema auf dem iPhone 9,99€ kostet auf Android weiterhin knappe 2,50€ dann werden die Entwickler da sehr viel von haben, nämlich 0 iPhone Kunden.
        Das mit der fehlenden Upgradefunktion umgehen ja sehr sehr sehr viele Anbieter auf dem Wege von Outbank. Einfach ne neue Zahl dahinter, wer’s schonmal gekauft hat, hat Pech gehabt.

  • Tja…die gleiche Erfahrung hat eine Bekannte von mir mit Apple auch hinter sich. Sie hat dann hingeschmissen und hat tatsächlich denn Beruf gewechselt.
    Aber neu ist diese Problematik ja nun nicht…aber jetzt geht es denn Entwicklern so schlecht das es so richtig weh tut.

    • Es gibt zu viele „Entwickler“ die unterdurchschnittliche Apps produzieren. Natürlich verdienen die auch zurecht nichts. Da sind halt andere aufgeund der Übersicht leidtragend.

      • aber um die gehts doch nicht…

      • iDevices *identity-Devices sind wichtiger denn je, um die Meinungen vieler Menschen zu verarbeiten. iMac, iPhone, iPad… Die variable i ist eine oft unterschätzte… ;)

        … Ich bin auch Entwickler, es bietet sich doch an einen Entwickler-Account anzulegen. Nicht jede App schafft es in den Store, die anderen werden auf den privaten oder verbundenen Apps genutzt. Denn ein großes Problem steht im Raum: Wer garantiert die Sicherheit deiner Daten. Daran scheitert vieles. Denn dann müssen die Entwickler draufzahlen. Für Sicherheit: das Thema kenn ich schon zu genüge aus dem Internet-Geschäft mit Websites (HTML 5 etc). Welches Geschäft trägt sich denn wirklich selbst heutzutage, welches von Privatentwicklern erdacht wurden? Wir geben unsere Ideen Preis, App für App. Das System lernt dazu. Das Prinzip kommt aus der „Weltformel“-Ecke, ich begrüße es sehr. Aber die Entdecker der „Grundformeln der Realität“ dieser Welt sollten dafür auch gebührend entlohnt werden. Klingt hochtrabend, ist aber einfach auch sehr wichtig für die Allgemeinheit. Nur Nachhaltige Konzepte setzen sich durch. Also Wie verhält sich Luft im Raum, wie Wärme, wie Strom, wie Energie, wie Emotionen, wie Geräusche. Dafür gibt es Formeln/3D-Konstrukte. Mathematische Konstrukte. Wir geben sie App für App Preis, oder zeigen Populär-Kultur. Das zieht viele an. Schönes Wochenende. ;)

      • iDevices *identity-Devices sind wichtiger denn je, um die Meinungen vieler Menschen zu verarbeiten. iMac, iPhone, iPad… Die variable i ist eine oft unterschätzte… ;)

        … Ich bin auch Entwickler, es bietet sich doch an einen Entwickler-Account anzulegen. Nicht jede App schafft es in den Store, die anderen werden auf den privaten oder verbundenen Geräten genutzt. Denn ein großes Problem steht im Raum: Wer garantiert die Sicherheit deiner Daten. Daran scheitert vieles. Denn dann müssen die Entwickler draufzahlen. Für Sicherheit: das Thema kenn ich schon zu genüge aus dem Internet-Geschäft mit Websites (HTML 5 etc). Welches Geschäft trägt sich denn wirklich selbst heutzutage, welches von Privatentwicklern erdacht wurden? Wir geben unsere Ideen Preis, App für App. Das System lernt dazu. Das Prinzip kommt aus der „Weltformel“-Ecke, ich begrüße es sehr. Aber die Entdecker der „Grundformeln der Realität“ dieser Welt sollten dafür auch gebührend entlohnt werden. Klingt hochtrabend, ist aber einfach auch sehr wichtig für die Allgemeinheit. Nur Nachhaltige Konzepte setzen sich durch. Also Wie verhält sich Luft im Raum, wie Wärme, wie Strom, wie Energie, wie Emotionen, wie Geräusche. Dafür gibt es Formeln/3D-Konstrukte. Mathematische Konstrukte. Wir geben sie App für App Preis, oder zeigen Populär-Kultur. Das zieht viele an. Schönes Wochenende. ;)

      • Ich habe deinen Kommentar jetzt zwei Mal gelesen, und verstehe immer noch nicht, was das mit dem Artikel zu tun haben soll.

      • Ach du meine Güte. Ich dachte, mein Kommentar kann bearbeitet werde. Nun habe ich das gleiche nochmal gepostet. Es kommt nur auf die Änderung an: „verbundene Apps“ –> „verbundene Geräte“

      • @fire_n
        *WTF* Auch wenn du den Text zweimal postest und noch eine kleine Änderung nach schiebst, ich habe nichts von dem verstanden, was du uns versuchst mitzuteilen.

      • Was erzählst du da eigentlich für nen Schmarn? :D weiß echt nicht was du uns damit jetzt sagen willst :D

  • Toller Artikel, dem man aus Entwickler-Sicht nur voll und ganz zustimmen kann! Man muss nur mal ein wenig im Store surfen, und sich bei guten Apps anschauen, worüber sich die meisten schlechten Bewertungen „beschweren“. Gerade bei einer meiner meist genutzten Apps gesehen: Das Haushaltsbuch MoneyControl hat z.B. 5 von 5 Sternen bei mehreren hundert Bewertungen. Ganz schlecht ist die App also scheinbar nicht. Worüber motzen 4 der 5 1-Sterne Bewertungen? Genau, über die dreiste Abzocke, dass die App nicht kostenlos ist. Das selbe spiel findet man quasi jeder guten App. Ich habe dort auch schon die neue „Ein Problem melden“ Funktion verwendet, entfernt hat Apple die Bewertungen natürlich nicht.

    Man schaue sich die Diskussionen hier an (oder auch wieder die Bewertungen im Store), wenn eine App ein Abo-Modell einführt oder ein Update noch einmal horrende 1,99 EUR Kosten soll. Die Entwickler werden direkt mit einem Shitstorm wegen Abzocke, Betrug und Gier überzogen.

    Man kauft sich eine tolle App für 1-2 EUR und hat danach das Gefühl, dass einem der Entwickler ein Leben lang zu Dankbarkeit verpflichtet ist. Ein kostenloses Update und meine Wunschfunktion ist nicht dabei. Sauerei! Ich will die App auch unter macOS verwenden und soll noch mal bezahlen? Sauerei! Der Support antwortet nicht innerhalb von ein paar Stunden? Unverschämt.

    Ich bin war selber in der IT, aber zum Glück kein App Entwickler. Von Apples Gnade und Goodwill abhängig zu sein, möchte ich wirklich nicht.

    • Was hat das mit Apple zu tun? Du denkst die vor allem deutsche „Geiz-ist-geil-Mentalität“ komme von Apple?xD
      Ich sag dir mal was passieren würde, wenn Apps Geld kosten.
      10% sagen sich wie du, hey da steckte viel Arbeit drin, und am Ende ist es ein Cheeseburger bei McDonalds im Jahr weniger. Gekauft.
      Bestimmt 40-50% haben nicht mal eine gültige Zahlungsart in ihrem iTunes Account, sondern haben beim erstellen auf „keine“ geklickt, weil sie grundlegend nicht dafür bereit sind Geld für eine App auszugeben, egal wie gut sie auch ist. Sie denken Sie haben sich für 800€ ein Smartphone geholt, dann zahlen sie für kleine Zusatzapps kein extra Geld.
      Der Rest kauft sich nur eine App wenn es unbedingt sein muss, Threema vs. WhatsApp – die gratis App wird natürlich genommen. Gibt es eine ähnliche oder abgesteckte Alternative so wird zu dieser gegriffen. Das ist aber kein Problem von Apple bzw. vom Smartphone allgemein. Das ist ein grundlegendes Mentalitätsproblem. Waas Lidl/Aldi/Marktkauf haben Sonntags nicht den ganzen Tag auf, damit ich mir wenn ich’s vergessen habe noch ne Packung Milch für 0,70€ holen kann? Waaas wenn sie es dann haben wollen sie nun ganze 0,75€ pro Packung Milch? Unverschämtheit.

  • Die meisten der Entwickler hätten ohne die Einführung überhaupt kein Geschäftsmodell. Apple hat den Markt für viele unabhängige Entwickler erst zugänglich gemacht. Bei aller angebrachten Kritik sollten die Entwickler die sich hier beklagen dessen bewusst sein

    • Das sehe ich genauso – was für ein mimimi. Für die 30% bekommt er Zugang zu einem Massenmarkt, kann seine Apps per Klick deployed und automatisch updaten lassen, hat den kompletten Vertriebskanal, Rezensionssystem, Shop System, Finanztransaktionen und Reklamation abgewickelt.

      Wenn das viele Entwickler so negativ sehen, dann sollen sie doch bitte nur noch für Android oder PC/Mac Platformen entwickeln. Der Markt wird es richten, ob so oder so – Economics always win!

      Natürlich kann der gute Mann Kritik äußern – gut, dass er den Versuch macht es zu tun. „Love it, change it or leave it“.

      • @ Stefan

        Das kann man so sehen: Die Vorzüge Apples App-Ökonomie aus Entwickersicht. Die gibt es wirklich, insofern ist es gut, dass du darauf verweist. Ich denke jedoch, generell, und bei so etwas Riesigem und Milliardenschwerem wie in dieser Frage, dass man da stärker differenziert hinsieht.

        Eine Haltung, die besagt, „Vogel, friss oder strirb!“, oder in deinen Worten: „Love it, change it or leave it“, trifft vermutlich sehr genau die Haltung von Apple gegenüber seinen Entwickern. Das Problem daran ist, von Seiten von Apple ist damit gemeint: „Ihr akzeptiert bitte, was wir hier machen, und vor allem, ihr lieben Entwickler, haltet euren Mund, denn eure Kritik ist hier nicht gewünscht“.

        Es gibt aber Probleme, und darüber muss man sprechen. Im Moment haben wir schlicht das Problem, dass die jahrelange Pflege von guten, aufwändigen Apps mit Hilfe von Updates in der App-Ökonomie nicht honoriert wird. Das führt zu vielfacher Abandonware und auch dazu, dass gute und talentierte Entwickler (mit guten Produkten!) die App-Ökonomie wieder verlassen.

        Für „Ex-und-hopp-Software“, die von den Anwendern eben mal schnell für max. ein halbes Jahr Nutzung gekauft wird, mag das alles unwichtig sein. Auch für Datenausspähungssoftware wie Whatsapp ist das kein Problem. Für Qualitätssoftware, die über Jahre hinweg gepflegt wird, ist das aber ein echtes Problem!

        Antwort Schillers auf dieses Problem (Abos), ist schlicht falsch und zudem zutiefst ignorant. Er zeigt damit, dass er nicht einmal im Ansatz die damit verbundenen Probleme begriffen hat, und noch mehr, dass er nicht einmal dazu bereit ist, dazu lernen zu wollen. Zwar sagt er in „schönster“ typischer PR-Sprache, „Wir werden weiter mit Entwicklern sprechen und diese nach ihren Wünschen befragen.“

        Nur leider ist das schlicht nicht wahr. Er lügt imho, wenn er sagt, die Einführung kostenpflichtiger Updates würde technisch „zu kompliziert“ für Apple sein. Das Argument mit dem „zu kompliziert“ ist absolut nicht glaubwürdig – das ist einfach eine Ohrfeige an die Entwicker-Community, ein ganz deutlicher Hinweis darauf, dass Apple keine Probleme sieht und darum auch kein Interesse an Lösungen hat. Oder in den originalen Worten Phil Schillers: „. Für wenige Entwickler mag dieses eine wichtige Rolle spielen, in der Zukunft, die wir mitgestalten, spielt dies jedoch keine Rolle.“

        Genau das. Hinter seiner Aussage stehen weder die Erkenntnisse einer detaillierten Marktforschung zu dieser Frage, noch intensive Diskussionen mit den unabhängigen Anbietern von hochwertiger Software.

        Es ist eine Ohrfeige. Wer nachhaltige Software anbieten will, soll entweder nur Abos anbieten (schlecht) – oder er muss seine Updates kostenlos anbieten, selbst nach vielen Jahren der Produktpflege.

        So stellt sich Apple „die Zukunft“ der Software vor.

  • Schwieriges Thema. Richtig ist auf jeden Fall, dass eine Möglichkeit für Upgrades fehlt , wenn wirklich Feature Erweiterungen angeboten werden ohne z.B. Anpassungen an neue Betriebssystemversionen.
    Andererseits ist die Preisgestaltung bei Software (wie bei allen beliebig vervielfältigbaren geistigen Leistungen) schwierig. Ich kann es nicht wirklich verstehen, wenn jemand „endlos“ an einer einmaligen Leistung verdient. Vor mir aus kann jeder reich werden, aber es wäre auch nachvollziehbar wenn eine Software umso günstiger pro Einzellizenz wird, umso mehr Leute die Leistung abnehmen. (Sich die Entwicklungskosten quasi teilen) dass z.B. Bill Gates heute noch Tantiemen aus MS DOS Schnipseln erhält kann ich nicht nachvollziehen,

    • Warum ist eine Anpassung an ein neues Betriebssystem kein Fall für ein bezahltes Update? Eine neue Funktion hinzuzufügen ist Aufwand den man bezahlen kann, aber die Arbeit um ein Programm an ein neues System anzupassen macht sich von alleine? Alles klar…

  • Ich verstehe das Gejammer nicht, ein Programmierer ist doch unabhängig und kann Programme schreiben für wen er will. Es wird schon einen Grund haben wenn so viele sich entscheiden Programme für IOS zu schreiben.

  • Mir tun die Entwickler wirklich leid und ich bin auch gern bereit etwas mehr für eine gute App zu bezahlen aber da steh ich wahrscheinlich ziemlich alleine dar!
    Mit dem App Store hat er recht! Komplett überladen und voller spam-ware. Da findet man NICHTS!

    • Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber nur weil eine SW über den AppStore vertrieben wird, heißt das ja noch lange nicht, dass du auch nur darüber SW finden kannst. Ein schlechter AppStore macht doch nur deutlich, dass klassisches Marketing für eine App überaus wertvoll ist und nicht nur ein 30 sek. Video und drei Screenshots im AppStore.

      Wie hast du denn früher, vor AppStore-Zeiten, SW gefunden? Nutze dieselben Kanäle und du wirst gute und preiswerte (nicht billige) Apps finden.

  • Bla-Bla-Blaaaa…. und nichts anderes. Ich konnte bis jetzt alles zu meiner Zufriedenheit im Store finden, und dabei nicht selten 10-15€ bezahlt. Solche Typen sind zum kotzen. Die denken, es reicht eine mittelmäßige App im Store zu haben, und los gehts auf die Bahamas.

      • Der Meinung bin ich auch, ich kann die wirklich guten Apps an einer Hand abzählen die ich in meinem Leben gekauft habe. Und einige davon haben deutlich über 3€ gekostet. Und ganz ehrlich ich bin auch bereit mehr zu zahlen, ABER dann muss auch dimal Preisleistung stimmen. Ist etwas innovativ und wirklich gut entworfen, ist es nachhaltig und läuft stabil usw. Dann Zahl ich gerne mehr aber bei dem rotz der da im teilweise AppStore unterwegs ist. Wenn Entwickler wirklich gute Arbeit leisten, spricht sich das auch rum, im Internet, durch Mundpropaganda…dann bin ich mir sicher werden die Entwickler auch angemessen an den Apps verdienen. Aber mit scheint es manchmal ein bisschen wie im Musik Geschäft, JEDER möchte super Star werden, aber nur ein ganz kleiner Prozentsatz bring eben alle Fähigkeiten mit die es braucht.

  • Ich mag keine kostenlose Software, da bezahlst Du mit irgendwas anderem. Wenn nicht gleich, dann später, wenn die von Facebook und Co übernommen wird.
    Wenn die App gut ist, dann soll sie auch was kosten, zur Not auch im Abo. Das zahle ich bei Adobe PS und LR. Affinity hab ich für 50€ gekauft, hab mich aber dann doch für Adobe entschieden.
    Bei Infuse zahle ich auch das Abo und Omnigraffle hab ich für 100€ gekauft. Wen ich nicht verstehe ist die Firma Panic mit Transmit, das hat 10€ gekostet und sie jammern (genau wie dieser Entwickler) und entwickeln die App nicht weiter, obwohl am Anfang zugesagt.
    Ja, Apple macht es den Entwicklern schon schwer, keine Frage, aber die Geiz ist geil Mentalität der Benutzer tut ein übriges.

    • Das Problem, was im Artikel angesprochen wird, ist, dass es Apple war, die mit ihrem 79Cent-AppStore genau diese Geiz-ist-Geil-Mentalität so richtig losgetreten haben.

      • Meines Wissens nach entscheidet jeder Programmierer selbst, für wieviel er/sie seine APP anbietet. Apple und auch sonst niemand zwingt die Entwickler dazu, eine gute Software mit viel Arbeitszeit dahinter um 0,79€ anzubieten.

        Programmierer in AT verdienen zum Beispiel nicht selten 4000€ brutto aufwärts (14x im Jahr!) und da steckt nicht immer viel arbeit dahinter (bin selber Programmierer).. wenn das mal auf ein normales Niveau runter geht, ist das – in meinen Augen – voll OK..

  • Dann programmiert einfach für den Google Store, fertig

  • Ich wäre bereit für eine App, die meine Ansprüche erfüllt und die mich dann über Jahre und mehrere iPhones begleitet, wesentlich mehr zu bezahlen. 5, 10 oder 15€, egal.
    Aber dazu bin ich nur bereit, wenn ich eine App vorher testen kann und nicht auf gut Glück kaufen und hinterher mich um die Rückgabe kümmern zu müssen.
    Aber eine Katze im Sack kaufe ich sehr selten.

    • Gegen die Katze im Sack gibt es Freemium Apps, die man kostenlos laden und dann eingeschränkt nutzen kann. Die volle Funktion gibt dann gegen einen In-App Kauf. Das nannte man früher „Testversion“ oder „Shareware“ und war ganz normal. Heute werden die Entwickler dafür mit „Abzocke“, „Wucher“ und „Betrug“ beschimpft. Schau dir mal die Bewertungen an, die @Dextronet weiter oben beschreibt, dann siehst du was ich meine…

  • Na dann soll er für Android Entwickeln da ist seine App in 2 Minuten zum freien Download auf den Warez Seiten.

  • Und wieder geht es los… das typische Apple ist toll gesabbel… nur der Kritiker (in dem Falle ein Entwickler) ist doof…

    Das ist wie mit der Entfernung der 32 Bit Apps…
    Woe oft, habe ich hier gelesen, dass das völlig okay ist, weil ja die Emtwickler rechtzeitig genug informiert wurden… Das das aber Arbeit bedeutet, eine 64 Bit App bereit zu stellen und das man dafür im Gegenzug NICHTS bekommt, dass ist völlig egal… Man hätte auch einfach 32 Bit Apps kennzeichnen können (32 Bit – macht evtl. ihr iPhone langsamer) und gut ist’s.
    Die Preise im Store sind ja ansich nicht mal das Problem… Da gibt es genug Grütze, die keinen Euro wert ist (von der Furz App zum Soundboard usw), aber Apple bekommt eben nie den Hals voll… Wer hat den ganzen Mist den zugelassen?
    Und wer verhinder kostenpflichtige upgrades? wer vehindert andere Betriebswege?
    Auch dieser ganze Universal-app Mist, ist doch auf Apples Grütze gewachsen…
    Das iPad hätte sich tatsächlich entwickeln können, wenn Apple nicht „universal“ so geil fände…
    Am Ende haben wir Apps bekommen die meisten auf dem iPad aussehen, wie auf dem iPhone… was nur eben relativ wenig Sinn macht, da beide Geräte völlig unterschiedliche Möglichkeiten bieten.

    Reflexartig wird hier um sich gebissen, wenn auch nur ein fünkchen Kritik an Apple aufkommt… und in den letzten Wochen kommt wohl jeden Tag ein ordentlicher Funke hinzu…
    Lieber solltet ihr mal überlegen, woher das kommt? Warum dem so ist!?

    Viele ehemalige Fans (zähle ich mich mal zu), alte Entwickler, ehemals wohlwollende Produkttester, ?..
    können sich ja nicht „verschworen“ haben… warum auch?
    Nein, vielmehr läuft da einiges bei Apple schief. Aber leider auch in den Köpfen einer gewissen Kundengruppe, die eben nicht mehr Kunden, sondern Anhänger oder Jünger sind.

    • Deine Reflexe sind auch immer die selben. Du wirfst anderen vor was du in jedem deiner Posts immer wieder zelebrierst. Nur weil du Anti-Apple bist heißt das nicht dass deine Meinung/Position immer die richtige ist. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Fanboy und Sven.

      • Hahaha perfekter hätte man es nicht schreiben können Sebo. Sobald man „Sven“ am Ende des Kommentars liest braucht man das eigentlich nicht lesen, steht eh nur bla bla böses Apple. So wie in dem Kommentar. 0 Inhalt bezogen auf die Problematik, Apple bekomme den Hals nicht voll? Sven wäre mit Abstand der erste Mensch der Welt der sich hier aufregen würde, wenn Apple eine Furz-App nicht zulassen würde.
        „Waas, wer ist Apple mir meine App zu verbieten? Wieso darf nicht der freie Markt entscheiden? Wenn die App keinem gefällt soll sie doch keiner herunterladen.“
        Hatte es schonmal erwähnt, Sven war früher (eigene Aussage) eine Fan von Apple und dann wahrscheinlich auch genauso ein fanatischer Fanboy wie er jetzt zum Hater geworden ist.

  • Man merkt wirklich, dass die meisten hier keine Ahnung von Softwareentwicklung haben (woher auch…) und dabei fällt ihnen gar nicht auf, dass sie mit ihren Kommentaren den Sinn und Inhalt des Artikels komplett bestätigen.

    Die Kernaussage ist doch, der App Store hat mit seinem Billig-Preisgefüge den Wert von Software drastisch reduziert. Das ist absolut richtig. Natürlich kann ein Entwickler immer noch gutes Geld verdienen, wenn er eine App für 99 Cent 100.000 Mal verkauft.

    Dafür hat er dann aber auch 100.000 Kunden, die nicht einsehen, dass sie für 99 Cent eben nicht das Super-Duper-All-Inclusiv Paket bekommen haben. Es wird kostenlose Support erwartet. Dieser hat schnell zu antworten und sämtliche Featurewünsche müssen prompt umgesetzt werden Updates sind natürlich kostenlos und es ist ja wohl selbstverständlich, dass die App auch nach 5 Jahren und ebenso vielen neuen iOS Versionen noch reibungslos funktioniert.

    Die Premium-Erwartungshaltung der Nutzer passt in keiner Weise zu den Ramschpreisen für die die Software verkauft wird.

    Auch ohne Apple konnte sich ein Entwickler schon selbständig machen und eigene Programme verkaufen. Shareware nannte man das „damals“ und hat für viele gut funktioniert. Ich glaube nicht, dass sich heute noch jemand mit Shareware selbständig machen kann, denn Programme für Nutzer zu schreiben, die gewohnt sind 99 Cent als Wucher zu empfinden und gleichzeitig Top Service zu verlangen, macht keinen großen Sinn.

    DAS prangert der Artikel an, und damit hat er genau recht. DAS hat wirklich Apple mit seiner Strategie bewirkt. Natürlich gibt es mittlerweile auch von anderen solche Angebote (Play Store), aber Apple hat den Stein eindeutig ins Rollen gebracht.

    Kleiner Bildschirm = kleiner Preis ist auf Apples Mist gewachsen. Palm Pilot Handhelds waren auch nicht größer und dort hat Software schnell mal 30 EUR gekostet.

    Also lieber Nutzer: Gebt den Premium-Anspruch auf, oder fangt an Premium zu zahlen.

    • Also willst du allen ernstes behaupten, dass die erste App die im Store gelandet ist ( nicht von Apple, sondern von einem unabhängigen Entwickler) einen Preis von Apple vorgeschrieben bekommen hat? Die App hätte direkt 250€ kosten können, hätte nur keiner gekauft, wegen der Geiz ist geil Mentalität. Am Rechner sind die Kunden schon eher bereit für Anti-Viren-Software etc. mal etwas zu zahlen aber am iPhone sollte Doodle Jump damals 10-20€ kosten? Das hätte absolut niemand gekauft, selbst wenn das böse Apple das gewollt hätte. Eben weil es ein kleiner Zeitvertreib bleibt, egal wie cool man das damals fand, es blieb ein Zeitvertreib. Und den Kunden interessiert es nunmal nicht ob der Entwickler da viel Zeit reingesteckt hat, so wie es keinen Kunden interessiert ob der Kassierer am Samstag nicht bis 22 Uhr arbeiten will. Den Kunden interessiert sein eigenes Kosten-Nutzen Verhältnis. Doodle Jump wird den ersten Tag 2,5 Stunden gespielt ist der Hit. Nach abnehmenden Spielzeiten in den nächsten Tagen wird es in der 2. Woche schon nicht mehr geöffnet. Klar da wären auch einige bereit 3-5€ zu zahlen, mehr aber nicht und das versichere ich dir.
      Apps wie Infuse die man kauft und dann einen langen Zeitraum nutzt, sind in der Regel auch im Bereich 5-20€ (einige Ausnahmen sogar deutlich mehr) und werden trotzdem gekauft, eben weil hier das Kosten – Nutzen Verhältnis für den Kunden passt.

      Die echte Problematik die viele nicht wahrhaben wollen ist dass auch im AppStore die freie Marktwirtschaft herrscht.

      Hätte der erste Entwickler die erste App für 30€ zur Verfügung gestellt, wären kurz danach 2 weitere Entwickler zur Stelle die diese App für 10€ anbieten können, die IT-Branche wächst nicht nur im Bereich der App-Entwickler. Und so nähert sich der Preis eben einem Preis an, an dem kein anderer Entwickler die App für weniger anbieten kann ohne das es sich für ihn auf Dauer rechnet. Und warum sollte das anders sein? Warum sollten KFZ-Mechatroniker mit der Zeit immer weniger verdienen aber App Entwickler nicht?
      Warum sollte ein Entwickler wie das Team um Blitzer.de beispielsweise gut davon leben können, dass sie einmal ihren Monat Zeit dafür investiert haben und die App seitdem heftig links liegen gelassen haben?

      Ich finde das Verständnis von Entwicklern so lustig, wenn ich lese dass da so viel Zeit und Arbeit drin steckte. Also wenn ihr die Entwickler von Montag bis Freitag je 8 Std. daran gesessen habt oder sitzt und das 40 Jahre lang, dann bin ich gerne bereit dass diese Entwickler davon ihr Leben lang gut leben können. Anderenfalls beschwert euch woanders, der Rest von Deutschland geht jeden Tag arbeiten.

      • Und auch hier fällt auf, dass du keine Ahnung von Softwareentwicklung hast. Oder davon, was ich mit meinem Kommentar sagen wollte… :-)

  • Das ist alles sehr schön und trifft mit Sicherheit den Nerv vieler Entwickler, aber was viele Entwickler oft vergessen oder gar nicht in Betracht ziehen, was das Ziel der Software ist. Es ist nämlich nicht das Ziel aller Welt zu zeigen, was für ein geiler Entwickler man doch ist oder welche technischen Möglichkeiten es doch gibt, das Nutzungserlebnis einzuschränken bzw. den Nutzer zur Kasse zu bitten. Das Ziel ist, dem Nutzer einen Mehrwert zu liefern und ihm ein bestmögliches Nutzungserlebnis zu bieten. Das fängt zum Beispiel da an, dass ich nicht noch einmal für eine Software zahlen möchte, wenn ich die Software ein zweites Mal runterlade, nicht noch einmal zahlen möchte, wenn meine Frau oder meine Kinder die Software nutzen möchten, oder nicht noch einmal zahlen möchte, wenn ich die Software statt auf dem iPhone, auf dem iPad nutzen möchte. Schaut man einmal in die reale Welt, so muss ich das auch nicht mein Auto erneut kaufen, wenn ich damit vom Parkplatz oder aus der Garage fahren möchte. Ich muss auch nicht erneut zahlen, wenn ich meine Frau oder meine Kinder damit fahren lassen möchte, und ich muss auch nicht erneut zahlen, wenn ich statt auf einer Landstraße auf einer Autobahn fahren möchte. In der realen Welt haben es die Produzenten begriffen bzw. hat der Gesetzgeber einen guten Verbraucherschutz geschaffen, damit der Nutzer seine Rechte durchsetzen kann. In der digitalen Welt fehlen diese Dinge zum größten Teil noch. Das fängt zum Beispiel damit an, dass es gar keine Definition gibt, was genau eine Software ist und wie sie beschaffen sein muss oder das man gar keine Software kaufen kann, sondern eigentlich nur eine Lizenz erwirbt. Als Nutzer habe ich so gut wie keine Möglichkeit, irgendwelche Rechte beim Entwickler einzufordern. Wo in der realen Welt eine Sache frei von Mängeln sein muss und ich eine Nachbesserung einfordern kann, habe ich diese Möglichkeit in der digitalen Welt nicht. Ich muss hoffen, dass der Entwickler eine gewisse Qualität von Anfang an gewährleistet und mir bei bekannt werden eines Mangels ein kostenloses Update bereitstellt. Insofern finde ich es als Nutzer sehr gut, welche Anforderungen Apple an die Entwickler stellt und somit uns Nutzern einen Schutz bietet, den wir auf rechtlicher Seite nicht durchsetzen können.

    Es ist aber nicht nur der Nutzer, der von Apple profitiert. Auch der Entwickler profitiert davon. Man schaue bloß einmal zur Konkurrenz Android. Dort wo bei iOS eine App Geld kostet und dieses Geld auch gern bezahlt wird, ist bei Android die App kostenlos und auch die Erwartung die Gleiche. Auch kann mir keiner erzählen, dass es besser ist, wenn eine App 100mal für 9,99€ verkauft wird, als 10000mal für 0,99€. Sicherlich ist die App dadurch billiger, aber die Umsätze und damit auch der Gewinn dafür höher. Schließlich wird der Lohn des Entwicklers nicht durch das Preisschildchen der einzelnen App finanziert, sondern durch die Umsatz aller verkauften Apps. Und wer sich über den AppStore als solches beschweren möchte, sollte sich vorher einmal überlegen, wie viel Aufwand man für die eigene Vermarktung investieren müsste, oder was es bedeuten würde, wenn es viele verschiedene AppStores gäbe, wo dann plötzlich der Wettbewerb zwischen den AppStore dazu kommt.

    • Sorry, aber das ist Unsinn. Das Auto, dass in der Garage steht ist identisch mit dem Auto das auf der Straße fährt. Man muss kein zweites Auto bauen, nur weil das von A nach B befördert wird.

      In einem Entwickler-Blog habe ich eine Analogie gelesen, die deutlich besser passt: Hast du schon mal Eintritt ins Kino bezahlt, obwohl du vorher schon das Buch gelesen hast? Unverschämt, oder? Da wird zweimal genau dieselbe Geschichte erzählt und trotzdem muss man doppelt bezahlen!

      Es wird noch schlimmer! Die DVD bekommt man später auch nicht kostenlos sondern wird gleich nochmal zur Kasse gebeten. Ebook und Hörbuch sind trotz identischer Geschichte auch nicht kostenlos.

      Kommt Teil zwei des Films in Kino, muss man dann noch mal bezahlen. Unverschämtheit….

      Auch schlimm: Freunde und Verwandte aller Art müssen auch bezahlen, wenn sie mit mir ins Kino kommen.

      Was also im täglichen Leben ganz normal ist, gilt als Wucher und Abzocke, wenn man das bei Software macht. Eine iPhone App muss an das iPad angepasst werden, wenn man diese dort vernünftig nutzen will. Das ist zusätzliche Arbeit. Warum soll die nicht bezahlt werden.

      Familienmitglieder nutzen die App auch? Dann erhalten die auch eine Leistung, warum soll man die nicht bezahlen?

      Ein Update kostet Arbeit, warum soll die nicht bezahlt werden?

      Für andere Plattformen muss die App direkt komplett neu entwickelt werden. Das soll kostenlos sein…?

      • Äpfel und Birnen. Das gekaufte Buch, die DVD oder Auto können sich Freunde und Bekannte genauso ausleihen ohne dafür neu oder nachzubezahlen.
        Reales Gut virtuelles Gut, welches mit einem Klick unendlich ver-x-facht werden kann.

      • Die ungleich Zeichen hat die App aus dem Kommentar entfernt. Reales Gut ist ungleich einem vier. Gut

      • 1. Ich zahle für eine Software Geld, also erwarte ich, dass sie einwandfrei ist. Ist sie aber nicht, weil man lieber Geld sparen möchte, zu Lasten der Qualität. War würdest du sagen, wenn bei deinem Auto die Bremse nicht mehr richtig funktioniert, weil du fest drauf getreten bist? Oder seine Funktion nach 1000 Bremsungen einstellt? Undenkbar. Bei Software ist das normal, weil man ja nachträglich einen Fix nachschieben kann. Stichwort Bananensoftware. Reift beim Kunden! Sorry, aber nur ich zahle nicht für nachträgliche Qualitätsverbesserungen, die ich bereits vor dem Kauf erwartet hätte und wofür ich auch Geld bezahlt habe!
        2. Ein Buch oder DVD kann sich auch meine Frau ansehen, ohne extra dafür zu zahlen. Warum muss sie das bei Software?
        3. Die Software, die ich runterlade, lösche und erneut runterlade ist die Gleiche, wie das Auto, welches ich fahre, bei Nichtgebrauch in die Garage stelle und bei Bedarf wieder aus der Garage hole. Hier erwartet auch keiner, dass ich mir das Auto noch einmal kaufe, weil ich es wieder fahren möchte. Wieso sollte es bei einer Software etwas anderes sein?
        4. Also ich kann mein E-Book aufm Laptop lesen, aufm iPhone und einem iPad, ohne extra für zahlen zu müssen. Ich kann auch eine DVD aufm Laptop schauen, aufm DVD-Player und auf ner Spiele-Konsole. Ich bekomme mittlerweile sogar einen Code mitgeliefert, wo ich den Film auch aufm Tablet oder so schauen kann. Warum muss ich bei einer Software für jedes Endgerät extra zahlen?

  • Da sind viele nachvollziehbare, berechtigte Aspekte drin. Allerdings hat der App Store bei mir bewirkt, dass ich das erste mal überhaupt damit angefangen habe, für Software zu bezahlen (von Spielen abgesehen). Sonst habe ich mir irgendwo ein kostenloses Tool gesucht, was man idR zu allem auch findet, oder in meinen jüngeren Jahren gecrackte Software verwendet. In der Hinsicht bin ich mir relativ sicher, dass es der Software-Entwickler-Branche als Ganzes tendenziell mehr Einnahmen beschert hat. Ebenso wie iTunes & Co. die Musikpiraterie gravierend reduziert haben.

  • Ich bin selbst Entwickler von Software und muss dem Artikel leider vollkommen zustimmen. Das Bild, was eine Anwendung (ich schreibe jetzt mal bewusst nicht das verharmlosende ‚App‘) kosten sollte und was sie dafür leisten sollte hat sich durch den App Store des iPhones doch wesentlich verschoben.
    Und ich sehe mich selbst auch nicht unschuldig daran- habe ich doch in der Vergangenheit gerne bei so manchem Apo- Schnäppchen zugeschlagen und fand es als Konsument natürlich klasse, dass die App weiterentwickelt wird. Aber ich hatte auch oft schon den Gedanken- ‚Mensch, ich nutze diese Podcast App seit 5 Jahren, sie funktioniert wunderbar und wird super gewartet- wie kann ich diese Arbeit offiziell belohnen?‘
    Und ihr müsst zugeben, sowas hat Apple nicht vorgesehen.
    Und wenn Apple nur mit Software Geld verdienen würde, sähe der App Store vermutlich anders aus..
    Nunja. Was kann man tun?
    Als Konsument: die teuren Apps kaufen, die das Geld Wert sind; positive Bewertungen hinterlassen wo angebracht; vielleicht auch mal den Entwickler direkt kontaktieren bei Lob/Verbesserungen etc. oder ermutigen zu einer anderen App; wo angebracht den In-App Kauf verwenden…..
    Als Entwickler: Vielleicht am besten nicht auf den App Store als Haupt- Einnahmequelle setzen. Apps mit wenigen, aber durchdachten Features anbieten? Oder bei Investition von mehr Aufwand den Mut haben, dies entsprechend zu bewerben und entgelten etc. ?

  • Für mich als reiner Anwender ist der Appstore ein riesiger Haufen Schrottware in dem sich vereinzelt gute Apps befinden. Die Update-Politik von Apple (einmal jährlich ein neues Betriebssystem) macht mir zuviel Produktiv-Apps obsolet. Ich gehe mittlerweile dazu über, mein Produktivsystem einzufrieren (Mavericks) weil ich mir nicht ständig neue Software mit dem gleichen Leistungumfang zulegen will. Ich habe das Gefühl, dass viel Zeit und Energie der Entwickler für die Adaption ihrer Programm an neue Betriebssystemversionen verschwendet werden, als für eine inhaltliche Weiterentwicklung aufgebracht wird. Ganz ehrlich: Software, die mir ausserhalb des Appstores angeboten wird halte ich grundlegend für seriöser. Für eine echte Weiterentwicklung von Programmen bin ich jederzeit bereit zu zahlen. Das was sich da allerdings durchgesetzt hat (Beispiele 1password, iOutbank etc) mache ich nicht mehr mit. Von wegen Software-Updates von Apple sind kostenfrei. Im Grunde genommen habe ich bei MacOs-Wechsel immer mehr Kohle rausgehauen als vor langer Zeit bei Windows, bei weitestgehender Abwärtskompatibilität von Os und Progs.

  • Und schon wieder blaffen sich Entwickler und Konsumenten gegenseitig an. Das ist doch eigentlich unnötig.

    Im Prinzip müsste:
    Software generell wieder teurer werden;
    Eine Möglichkeit existieren die Software vor dem Kauf zu testen;
    Kostenpflichtige Updates um dem Entwickler seine weitere Arbeit zu honorieren.

    Den Rest regelt „Angebot und Nachfrage“.

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