Kartellamt sieht keinen Handlungsbedarf
Elektroautos: Preise an Ladesäulen sorgen für wachsende Kritik
Bereits im Sommer vergangenen Jahres haben wir die überzogenen Preise an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge kritisiert und gefragt, warum hier keine Regulierung stattfindet. Die oft geäußerte Hoffnung, dass der Wettbewerb die Situation zugunsten der Verbraucher verbessert, hat sich bislang nicht erfüllt. Die Betreiber orientieren sich offenbar an der Preisstrategie der Anbieter fossiler Brennstoffe und schließen sich ohne ersichtliche Gründe deren Hochpreispolitik an. Immerhin wird die Kritik daran mittlerweile lauter. Mittlerweile stellt sogar das ZDF die Frage, ob die Preise an öffentlichen Ladesäulen durch ein Monopol bestimmt werden. Das Video hängen wir unten an.
Wettbewerb bringt keine Entlastung
Aus unserer Sicht lässt die Argumentation des ZDF an mehreren Stellen zu wünschen übrig. Der TV-Beitrag macht den mangelnden Wettbewerb für die hohen Preise verantwortlich. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass der Strom an den Ladesäulen auch dann eher teurer als billiger wird, wenn verschiedene Anbieter Ladepunkte in unmittelbarer Nähe betreiben.
Es liegt nahe, dass Anbieter in diesem Bereich ein besonders lukratives Geschäftsfeld sehen. Besonders hoch sind die Gewinnspannen hier wieder in den kommenden Monaten, wenn lange Tage mit viel Sonnenlicht die Strombörsenpreise in den Keller schicken. Während sich bei der häuslichen Versorgung zunehmend Tarife etablieren, die diesen Preisvorteil an die Kunden weitergeben, wird der Ladestrom für Elektrofahrzeuge konsequent weiter zu überzogenen Festpreisen verkauft.
Dynamische Tarife würden Gewinne reduzieren
Eine dynamische Preisgestaltung an den Ladesäulen würde nicht nur das Tanken dort attraktiver machen, sondern zudem auch die Stromnetze entlasten, indem man die Akkus der Elektrofahrzeuge zu einem enormen temporären Speicher für überschüssigen Strom. Solche Ideen werden von den Profiteuren der Branche jedoch nicht gerne gesehen.
Wir haben in dieser Angelegenheit einmal mehr beim Bundeskartellamt nachgehakt. Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass die Behörde ihre Einschätzung zu diesem Thema wesentlich geändert hat. Im vergangenen Jahr war die Antwort, dass man keine Hinweise auf systematisch und flächendeckend überhöhte Ladepreise gefunden habe. Ähnlich argumentiert das Bundeskartellamt ja auch, wenn man die in erstaunlicher Eintracht von den Mineralölkonzernen nach oben gezogenen Benzinpreise anspricht.
LOL- wenn sich das ZDF für ein Thema interessiert, dann ist es definitiv schon zu alt. Nextmove bemängelt das schon seit Jahren.
Allerdings. Guter Kanal für alle die sich interessieren.
Nein, doch, oh. Ihr habt völlig recht.
Mit Abo eines Anbieters wird es erträglich, aber gerade für Laternenparker ist es eine Frechheit.
Vor allem wenn man sieht, wie es in anderen Ländern läuft. Dänemark hat teilweise 22 Cent, Norwegen deckelt, wenn zu teuer. Daher setzt sich dort die Elektromobilität durch.
Ich will aber kein Abo. Oder hab ich etwa auch ein Abo bei einer Tankstelle?
Shell v-power Smartdeal
Musst du auch nicht haben, dann zahl halt mehr.
Nein, muss ich nicht haben. Aber warum soll man mehr bezahlen?
Hat denn jemand wirklich gedacht, das es auf Dauer anders laufen wird, als bei Benzin? :D
Hat sich niemand mal die Fragen gestellt:
– Wie viel vom Benzinpreis sind steuern? und wie viel % macht das von den jährlichen Staatseinnahmen aus?
– Wie entwickeln sich die Preise, wenn die Hälfte der Bevölkerung (oder mehr) auf E Auto umsteigen würde? (Staat verliert Steuereinnahmen aus Benzin..)
– Was passiert eigentlich mit den E-Auto Batterien am Ende?
– Ist ein E-Auto wirklich Umweltfreundlicher (der ganze Abbau von Lithium usw.)? Wenn ja wie viel im Gegensatz zum Verbrenner?
-> Hinweis: Mehrheit des Mikroplastik in den Meeren kommt von Autoreifen, da wird man nichts verbessern.
Ich glaube die ganzen Fehler die mit dem Verbrenner kamen,
wird bei den E-Autos wiederholt.
Der Staat verliert nicht unbedingt Steuern. Es ist ein wenig wie das Geschenk des Staates für steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse des Arbeitgebers für den Weg zwischen Wohnstätte und Dienstsitz mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Du denkst der Staat schenkt was? Nein, er hat eine Vergleichsberechnung gemacht. Weniger Autos auf den Straßen = weniger Parkraum, Entlastung der Innenstädte, weniger Feinstaub und somit weniger EU Strafzahlungen etc.
Die Thematik Reifen ist unbestreitbar und da steckt die Welt leider in einer Innovationsfalle.
Das ein eAuto auf Dauer umweltfreundlicher ist, brauchen wir nun wirklich nicht mehr diskutieren. Zumal die modernen Batterien mittlerweile ohne kritische Stoffe auskommen und in hohem Maße recyclebar sind.
Der Fehler den wir machen? Nicht endlich konsequent auf das Pferd zu setzen. Wir haben es bei Solar versaut und die Weltmarktführerschaft in vollem Bewusstsein weggeworfen. Bei Elektromobilität pennt der Autobauerstaat Deutschland erneut und ist müde und träge.
Spätestens als China begann auf das Pferd zu setzen, hätte man alles mobilisieren sollen. Wieder eine Chance vertan.
Aus dem Staat der Dichter und Denker ist ein Staat von Ignoranten und Feiglingen geworden.
Ich stimme Dir zu.
HansiSchwansis Stammtischgelaber. Oder soll ich Diesel Dieter sagen?
Was hat die Abzocke durch Stromanbieter mit der Mineralölsteuer zu tun?
Und woher kommt das Lithium und die seltenen Erden von Verbrennern?
Und schon mal was von Batterierecycling gehört?
Die Tatsache das man Strom auch ohne Abhängigkeit von Kriegsverbrechern, Massenmördern, Diktatoren und Terrorunterstützern erzeugen kann, ist Grund genug auf E-Autos zu welchen. Aber dir gefällt ja was die OPEC Verbrecher und Kriegstreiber jetzt gerade machen. Nämlich die Inflation in die Höhe Treiben.
Und wie die Steuereinnahmen durch fehlende Mineralölsteuer kompensiert werden kann? Wie machen andere Länder es denn? Rate mal. Vielleicht endlich durch eine flächendeckende Maut um die Infrastruktur zu bezahlen. Klappt fast überall, nur in Deutschland nicht, weil Stammtischidioten und die Autolobby dagegen wettern.
@Stefan +11111111
Genau richtig….nicht zu vergessen, dass auf den Strom auch Steuern gezahlt werden…..19% alleine schon….und noch mehr.
@Stefan
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.
@Klabusterbär: Wieso reagiert man auf Stammtischgelaber mit Stammtischgelaber? Unglaubwürdig.
Meine volle Zustimmung. Mit störrischer Ignoranz und Hochmut ist der Staat und die Autobranche ins Messer gelaufen. Jetzt wird versucht zu retten, was noch geht.
Fakt ist, der Staat wird sich den Entgang von Steuern die bisher dem Verbrenner zugeordnet wurden künftig über die Zulassungsbesitzer der Elektroautos holen. Den finanziellen Abgang kann man durch „bessere Umwelt“ niemals kompensieren. Letztlich finanziert der Staat darüber mehr als nur Straßen, ein Schelm wer anderes denkt.
Bei uns in Österreich ist die Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer schon reduziert und dabei wird es natürlich nicht bleiben, da kommt noch mehr. Die einfachste Einnahmequelle ist Besteuerung der individuellen Mobilität. Alternativen Antrieben gehört trotzdem die Zukunft.
Steuern bei Benzin machen wohl 5% der Staatseinnahmen aus, soweit richtig. Ca. 50% des Benzinpreises sind Abgaben. Wobei die Co2-Abgaben für den Staat ohnehin nur zweckgebunden eingesetzt werden können. Falsch ist, dass Strom so viel weniger Steuer enthält. Ein Drittel sind dort ebenfalls Abgaben. Ist also nur ein schwaches Argument.
Öl ist eine endliche Ressource, die ganzen versuche künstlich vermeintlich nachhaltigen Kraftstoff herzustellen sind eine energetische Katastrophe und wird nie den selben Wirkungsfaktor wie Strom erreichen. Und in welche Abhängigkeiten man sich bei Öl/Benzin begibt sieht man ja gerade ganz gut.
Ingesamt stellst du hier vermeintliche Fragen, die längst beantwortet sind. Anstatt sich selbst der Recherche zu bemühen. Aber vermutlich versuchst du nur deine vermeintlich kritische Position zu stärken.
‚Den finanziellen Abgang kann man durch „bessere Umwelt“ niemals kompensieren.‘
Hast Du eine Vorstellung was uns der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten kosten wird? Jedes µ, das wir der Umwelt zurück geben wird sich auszahlen. Jeder investierte Euro heute spart ~12€ in der Zukunft. (Gibt es Studien zu)
Der Artikel kritisiert pauschal ‚überzogene‘ Ladesäulenpreise und zitiert ZDF-Monopol-Fragen – ohne ein Wort zu Tesla. Dabei sind Supercharger seit Langem für alle E-Autos offen (99 % in DE), dynamisch günstig (oft ab 30 Cent/kWh, teils unter 26 Cent off-peak) und mit Abo für Fremdmarken identisch zum Tesla-Tarif. Statt Wettbewerb zu loben, wiederholt die ÖR-Berichterstattung nur die alte ‚alles teuer‘-Leier. Warum ignoriert man die Marktlösung, die wirklich funktioniert? Klassische Panikmache statt Fakten.
Ja, das wäre durchaus wünschenswert. An einzelnen Standorten kann man sogar heute noch nahezu kostenlos laden, wenn das mitten in der Nacht geschieht.
Es gibt laut google etwa 3000 Ladepunkte von Tesla (in D.) und insgesamt sind es in D. knapp 200.000. In vielen Städten gibt es also keine Ladepunkte von Tesla. Somit ist oft leider alles teuer.
Tesla hat doch selbst gerade die Preise erhöht!
Tesla ist halt nur punktuell als Alternative verfügbar. In den Innenstädten und abseits von Autobahnen dominieren die Energiekonzerne.
Das ist ja nicht die Lösung.
Tesla ist EIN Anbieter der ingesamt gesehen eine verhältnismäßig geringe Anzahl an Ladepunkten hat. Kritisiert wird hier zu Recht das (durch Lobbyismus) geschaffene System das die Preise zusätzlich anheizt.
Von Panik habe ich im Beitrag nichts gehört. Zudem hat das Gericht das ja genauso gesehen. Ist das kein Fakt? Verstehe Deinen Kommentar nicht.
Das Problem ist nicht „offen“, das sind andere auch. Das Problem, dass die wie Tankstellen ausgezeichnet werden müssen udn was ohne „Tank/Ladekarte“ für einen normalen Autobesitzer mit einer DebitK oder KreditK zu zahlen wäre. Dann kann man vergleichen. So ist es quasi für jemanden ohne „spezielle Anbieterkarten“ ein Glücksspiel, was er bekommt.
Ich will einfach, wie an einer Tankstelle sehen und vergleichen und dann dort laden (wie tanken), wo es auch ohne Vertrag günstig ist. Und Änderungen auch nur 1x am Tag nach oben …
Ja einmal pauschal drauf hauen.
Klar, die Preise der etablierten Anbieter (CPO) sind zu teuer. Fragt man sich mal warum?
Die Auslastung ist einfach nicht erträglich genug. genau deshalb diese teuren Standard Preise um die Kunden mittels Abo (es ist wirklich eine Pest diese Abo-Modelle!) an sich zu binden um die Auslastung zu erzwingen und den Kunden auf seine Infrastruktur einzuloggen.
Es ist aber mittlerweile sehr zu begrüßen, dass es erste Anbieter gibt die sich diesem Wahnsinn entgegenstellen und genau da sollte man konsequent (ohne Abo und wie für deutsche Michel immer gebrüllt hat: einfach mit Kreditkarte) laden!
TEAG, JET und neuerdings auch Vattenfall haben Angebote unter 0,50cent ohne Abo!
Die Kunden haben es in der Hand und sollten mittels Ladeverhalten entsprechend agieren – auch und gerade als Dienstwagenfahrer!
Nextnews wurde ja bereits erwähnt. Stefan Möller hat es ziemlich gut zusammen gefasst.
Tesla ist schweineteuer, wenn man in der „normalen“Zeit lädt. Ich fahre doch nicht spät abends nochmal zum Laden zum SC. Jetzt gerade kostet es ohne Abo 72 ct – da muss man schon ganz schön bescheuert sein da zu laden und mit Abo/oder Tesla sind es immer noch 52ct – das ist Abzocke! Da sind ja EWEGo und ENBW ohne Abo billiger. Hier bei Jet kostet es nur 49ct, beim Lidl 44. >Das ist einigermaßen günstig – aber Tesla doch nicht. Wenn ich es billiger haben will bei Tesla muss ich um 22.00 Uhr laden – ganz toll!
Wo bitte steht der Supercharger, an dem du 72 Cent zahlst – im Paulanergarten?
Der Paulanergarten steht z.B. in Braak bei Hamburg an der A1. 71ct/kWh zwischen 8:00 und 19:00h ohne Abo. Das ist schon sehr happig für Tesla.
Könnte ich nicht entspannt für 0,26€ / kWh zuhause laden, hätte ich wohl keine 2 Elektroautos.
Verstehe daher den Frust völlig.
Absolut. Solange man nicht 100te km an einem Tag fahren muss, wird grundsätzlich zu Hause geladen, theoretisch reicht sogar die normale Steckdose mit 10-13 Ampere
Und genau hier liegt eben das grundsätzliche Problem für Menschen die nicht zu Hause laden können. Aber das verstehen weder die Politiker, noch die Umweltschützer. Für die ist das immer ganz einfach, für viele Menschen ist es das aber eben nicht.
Immerhin geht der Gesetzgeber die Preisgestaltung der fossilen Treibstoffe ja jetzt an.
Beim Strom wird das sicher vorerst nicht passieren, will man den weiteren Ausbau des Versorgungsnetzes mit Ladesäulen nicht abwürgen.
Aber früher oder später wird es auch da eine Regelung geben müssen, wenn man die Ausweitung der E-Mobilität weiter vorantreiben möchte.
Die Bundesregierung ist im Besitz der Raffinerie PCK Schwedt unter der Verwaltung der Bundesnetzagentur. Ministerin Reiche weiss also daher ganz genau, wie die Verkaufspreise durch die Einkaufspreise zustande kommen. Ebenso solltet ihr mal den Steueranteil vom aktuellen Tankstellenpreis abziehen, dann wisst ihr, was der Sprit wirklich kostet.
Der Nettopreis ist also EK ? Du bist aber ein lustiger Vogel.
@postsack
Hat niemand gesagt dass netto preis der EK preis sei
Glaub mal wenn der Kipppunkt erreicht ist( mehr E-Autos als Verbrenner) wird es auch auf die Ökoflitzer Kfz-Steuer und extra Steuer auf den Ladestrom geben! Den Verlust kann sich die Regierung gar nicht leisten und dann wird es richtig teuer. Also nur nicht lachen über die Spritpreise das böse Erwachen kommt schneller als man denkt.
Lade zuhause mit 0.32 Cent und am supercharger in kerpen, morgens bis neun Uhr, für 0.25 Cent.
Hatte vor ein paar Wochen in Köln geladen, 32kwh für 25€ hab da echt gekotzt!
Als ob! Warum solltest gerade Du lediglich einen Viertel Cent am Supercharger zahlen, während andere eher das ca. hundertfache zahlen… Mal wieder so eine Geschichte ausm Paulanergarten!
Was?- Er schreibt: 32 (!) kWh für 25 €.
@donjon
Nein er schreibt 0.32cent und 0.25cent was eben ein drittel bzw viertel cent ist.
Also 0,0032€/0,0025€ was wirklich sehr wenig wäre
Er meint sicherlich 0,25€ und hat sich beim Schreiben schlicht vertan. Sowas soll passieren.
Was meinst du, was man davon halten soll, von jemanden der Euro und Cent durcheinanderbringt?
meine güte! kann man solche despektierlichen kommentare nicht einfach mal sein lassen?
es war doch aus dem kontext sehr leicht zu erkennen, dass er „25 cent“ etc. meinte, aber die zahl als euro-wert geschrieben, sprich sich hier einfach vertan hat. warum kann man darüber nicht hinwegsehen und vielleicht was wertvolleres zur diskussion beitragen, anstatt jemanden direkt zu diskreditieren?
bist du im alltag auch so zu deinen mitmenschen?
Und was soll ich von Dirk halten, der ein falsches Komma auf die Goldwaage legt? Allman Aufregerkultur …
sag ma, was bist Du denn für ein Kasper? ja ich habe mich da vertan und fertig.
Was die anderen anscheinend nicht verstehen: Du hast Dich nicht verschrieben. Du hast die 32 kWh für zarte 78 Cent (0,78€) pro kWh geschnappt.
Ja, das meinen ja auch alle mit Abzocke und Du bist leider voll reingelaufen. Da hätte ich auch gekotzt :-)
Gibts denn eine App, die mir jeweils die Kosten an einer Ladesäule darstellt? So wie viele Tankenapps das für den Sprit machen?
Ja!
Diverse!
Schau dir Chargeprice an.
Die habe ich mir mal beispielhaft angeschaut! Da kriegt man ne schlechte Laune… Mit meiner mir nächstgelegenen Ladesäulen krieg ich eine Anzeige von gefühlt 150 verschiedenen Anbietern mit einem Preis 0,42 € bis 1,71 €. Aber die Stadtwerke, die die Säule gebaut hat, ist nicht einmal dabei. Jedenfalls kann ich sie nicht finden ganz zu schweigen davon dass ich als Gelegenheits Ladesäulen Nutzer nicht gleich einen Vertrag schließen will für regelmäßiges Laden, sondern einmal laden will. Mit so einer Verwirrung kann man keine Kunden begeistern.
Auch als Gelegenheitslader nimmst du eine App, zB ewe go oder deine lokalen Stadtwerke. Kostet nichts als Grundgebühr. Dann nimmst du Chargeprice und hast einen guten Überblick.
Wenn ich die App meiner lokalen Stadtwerke nutzen, was bringt dann Chargeprice? Da war die Stadtwerke ja nicht drin. Ist ernst gemeinte Frage, ich verstehe es noch nicht.
Da gibt es einige. Schau z.B. nach Chargeprice
Ladefuchs ist gut
So eine App ist an sich nicht nötig, da man normalerweise 2-3 Ladekarten besitzt und damit an allen Säulen festgelegte Preise zahlt. Überraschungen sind i.d.R. ausgeschlossen.
Die ersten zahlen immer die zeche
Habe letztens gelesen: in vielen Ländern tickt der Markt wohl tatsächlich noch so wie in der Theorie „Angebot & Nachfrage“.
In Deutschland allerdings nicht, denn da sind die staatlichen Eingriffe leider an der falschen Stelle. Da gibt es kaum Wettbewerb, sondern jede Firma versucht so nah wie möglich den gesetzlichen Mindeststandard zu verkaufen…
Im Elfenbeinturm hat man sein Eigenheim, PV Anlage und Wallbox dazu. Da versteht keiner die Problematik. Das gleiche mit ÖNPV, das versteht keiner.
Absolute Zustimmung. Hätte ich das alles, würde ich mir auch ein E-Auto kaufen, hab ich aber nicht. Und ehrlicherweise habe ich bei meiner eh schon knappen Freizeit, keine Lust erstmal ne halbe Std. irgendwo zu laden wenn ich mit meinem Privatfahrzeug wo hin muss.
Du kannst auch hervorragend beim Einkaufen Laden. Ich habe das 4 Wochen gemacht, weil meine Wallbox einen Überspannungsschaden hatte und das Ersatzteil nicht verfügbar war. Das war besser als tanken. Gehst bei Aldi rein, kommst wieder raus und das Auto ist voll und nebenbei hast Du auch noch einen Parkplatz direkt am Eingang.
+ 1
Ich habe ein Eigenheim und lade bewusst nicht zu Hause. Geht auch ohne. Einfach in den Alltag einbauen, beim einkaufen, Kinder abholen, Arztbesuche, Frau bei der Kosmetik, etc. Geht alles. Man muss nur wollen. Und die Preisdiskussion ist doch hanebüchen. Alle schreien immer nach Markt; wir Verbraucher sollten einfach konsequent bei den günstigen Anbietern laden!
Sehe ich auch so. Aber aus echtem Interesse: warum lädst Du bewusst nicht zu Hause?
Nein, geht nicht, wenn man das Auto weder für Arztbesuche, noch zum Einkaufen nutzt und auch seine Kinder nicht in der Gegend rumkutschiert und die Ladesäulen in der Stadt gerne mal von Hybridfahrzeugen oder Verbrennern blockiert werden und es die Stadt nicht interessiert. Man sollte nicht immer sein Verhalten auf andere projizieren. Hätte ich keine Wallbox zu Hause hätte ich kein E-Auto weil ich weder Lust noch Zeit habe mich um das Laden meines Autos zu kümmern.
@Klabusterbär
Für was hast du dann überhaupt ein Auto??? Anscheinend nutzt du es ja nicht.
Wir hatten anfangs keine Lust das Geld für die Wallbox und die elektrische vorinstallation in die Hand zu nehmen. Neben der Wallbox wäre das auch ein Umbau des netzanschlusspunktes geworden, also gut vierstellig. Also erstmal so angefangen und mittlerweile einfach komplett im Alltag integriert. Im Sommer laden wir einmal alle 2-3 Wochen. Im Winter eher alle 1-2 Wochen. Das kriegt man locker in den Alltag integriert. Man muss nur wollen! Und wir stellen das Auto auch nicht irgendwo zum Laden ab und warten darauf. Autos stehen eh die meiste Zeit rum. Daher laden wir quasi vor Ort wo möglich.
Reicht völlig.
Es gibt auch Menschen, die im Büro laden. Ganz ohne Eigenheim. Ansonsten kann ich Aldi empfehlen. Aber generell stimme ich zu, Schnelladen ist oftmals Abzocke.
Ich denke ein echtes Problem ist, dass die Preise nicht gut sichtbar (ähnlich Tankstellen) angebracht sind – das killt den Wettbewerb
Im Ausland habe ich das schon öfter gesehen. Das wäre hier ebenfalls angebracht.
+1
Das Kartellamt wird eh nicht tätig werden- wann war da nochmal zuletzt etwas bewegendes zu sehen?
Jet fängt damit jetzt an.
Vattenfall hat jetzt den Preis dauerhaft auf 44 Cent für DC-Laden gesenkt und es kann auch mit Kredit- oder Dabitkarten gezahlt werden (also ohne Ladekarte oder Abo). Die InCharge-App von Vattenfall zeigt alle Standorte.
Allerdings nicht flächendeckend. Habe mir die App geladen und den Filter auf „nur Vattenfall“ eingestellt. In der näheren Umgebung meiner Wohnung sowie meiner Arbeitsorte gibt es 5 Vattenfall Charger Standorte. 2 davon sind mit 69ct/kWh bepreist, 2 weitere mit 56ct/kWh und nur einer ist auf 45ct/kWh reduziert worden.
Bei uns funktioniert das recht gut. Konnte keine Säule ohne die 44 respektive 49 Cent finden
Noch nerviger sind die zig Apps und Mitgliedschaften die man braucht wenn man nicht draufzahlen will
Leider der tatsächlich größte Hemmschuh bei der Durchsetzung der E-Mobilität.
Wenn man darauf angewiesen ist, an Ladesäulen zu laden, ist autofahren nur unwesentlich günstiger als Benziner fahren. (Wenn man mal von der aktuellen Hochpreisphase beim Benzin absieht)
Dazu kommt, dass man sich ständig viel zu sehr mit Anbietern, Tarifen, Preisen, Apps und Ladekarten auseinandersetzen muss.
Das ist echt nur was für die wenigsten.
Ich denke, der Großteil der Bevölkerung wohnt nicht in Häusern, sondern in Wohnungen. Zur Miete.
Keine PV-Anlage, keine Wallbox.
Die müssen an Säulen laden.
Und solange die Situation dort so ist wie sie ist, ist die E-Mobilität nicht attraktiv genug.
Ja, schließe mich dem an. Ergänzend dazu geringe Reichweite bei langen Ladezeiten (Bsp. E-Smart Reichweite nur etwa 100km). Meine nächste Ladestation ist etwa 1 km entfernt. Zu weit für den täglichen Gebrauch.
Ein Smart…LOL das ist ein Einkaufswagen.
Du fährst tgl. 100km???
Sorry aber man kann ja auch immer die schlechtesten Beispiele nehmen, objektiv betrachtet sieht die Sache meiner Meinung nach anders aus.
Ein Abo über Renault für Ionity kostet 4,99€ im Monat, dafür gibts für 39 Cent Strom am Schnelllader. Ich fahre einen Genesis GV60, ist nicht wirklich der sparsamste, aber nach fast 3 Jahren und ca 45000 KM brauche ich über alle Jahreszeiten ca. 20 kWh/100 km. Wenn nur bei Ionity geladen ca. 7,80€ pro 100 km, Ladeverluste ca. 10% also 8,60€ pro 100 km. Wenn der Liter Diesel/Benzin 2€ kostet sind das 4,29 Liter pro 100. Findet das völlig in Ordnung. Klar Lade auch viel zuhause für rund 26 Cent bzw. über Photovoltaik für entgegen 8 Cent Einspeisung, dann ist es unschlagbar. Und für die keine Garage oder Lademöglichkeit zuhause haben, 30 Minuten Laden reicht bie den meisten um von 10-80% den Akku zu laden.
Da braucht sich keiner zu wundern wenn die E-Auto Zulassung seit Jahren bei 20% rumdümpelt.Grade jetzt wäre die große Chance da Transparenz einzubringen und die E-Mobilität attraktiver zu machen.Aber mir kommt es so vor als wäre daß so gewollt
Ganz Genau. Der Markt wird beherrscht von der Gier nach Profitmaximierung. Beim E-Auto wurden von Anfang an Käufer durch hohe Anschaffungskosten für das Fahrzeug -und- hohe Ladekosten, die umgerechnet dem fossilen Brennstoff entsprechen, abgeschreckt. Nicht-Eigenheim Besitzer schauen in die Röhre und werden abgezockt. Zudem schreckt das ganze Abo-Gedöns und die In-transparenz ab. Am E-Bike sieht man, dass E-Mobilität auch eine Erfolgsstory sein kann.
Als es mit Elektro los ging waren die Autos zwar relativ teuer aber Laden war an sehr vielen Stellen noch gratis (Ikea, Aldi usw usf) insofern stimmt das nur bedingt …
Vattenfall bietet ein Modell an, bei dem man für einen kleinen Anteil am Umsatz die Abrechnung übernimmt. Das kann also jeder selbst in die Hand nehmen. Einfach einen gut gelegenen Standort pachten, die Säule aufstellen und anschließen, den Preis festlegen und ordentliche Gewinne einfahren, da die Autofahrer alle bei euch laden werden.
Das Problem ist, dass ich nicht die Wahl habe, an der Ladesäule mit dem niedrigsten Preis zu tanken.
Die Versorger haben durch die Bindung an Verträge den Wettbewerb aufgehoben. Ich kann nur an Säulen meines Versorgers und dessen Roaming-Partner laden.
Ein Zugang mit Kreditkarte, dass ich an jeder beliebigen Säule kann, würde den Wettbewerb verschärfen und die Preise sinken lassen.
Genau … zudem wäre es „vergleichbar“ (man siehe mal die App „Ladefuchs“ und sieht die Kombinationen aus Anbieter und Ladekarten). So wird man quasi immer in irgendwelche Verträge gezwungen. Demnächst kann man beim LIDL nur noch mit LIDL Karte zahlen und die ausgezeichneten Preise sind nur für LIDL Karten Besitzer. Wer bar, mit EC Karte zahlt, der sieht den Preis erst beim Scannen …
Genau das geht so bei wen o. g. Anbietern. Leute wacht mal auf. Da kann man direkt am Terminal mit Kreditkarte zahlen. Für 44 oder 49 Cent.
Ich glaube das höchste bei mir war bisher 84ct/kWh. Also bald 3,5x so viel wie ein günstiger Haushalts Stromtarif. Das ist schon lächerlich. Mehr als 30ct-40ct sollte die kWh nirgends kosten, egal ob roaming, Zahlung an der Säule oder über die Anbieter App.
Teilweise ist Elektro so teurer als Diesel / Benziner und das kann einfach nicht sein.
Wer zahlt denn den Aufpreis für Elektro, wenn die Betriebskosten anschließend genauso hoch wie bei einem Verbrenner sind?
Für Heimlader ist das Thema natürlich weniger relevant, da die nur auf längeren Fahrten öffnen laden müssen, was die Kosten wieder relativiert.
Aber warum lädt man für 84ct? Ich fahre wirklich extrem viel und lade entsprechend oft auch an HPC. Mehr als 56 ct (EnBW) habe ich noch nie gezahlt. Ich habe als Vielfahrer den mittleren Ionity Tarif für 59,99 im Jahr (was weniger ist als die Kfz-Steuer vorher) und zahle da 49ct, dann kommen noch EWEGo (52ct), Jet (49ct) und Vattenfall (49ct) in Frage, alles andere ignoriere ich, denn allein die 4 haben eine Netzabdeckung die völlig ausreichend ist.
Wozu braucht man solche Kartellbehörden und warum muss bei Sprit der Preis klar angezeigt werden?
Klar könnten die Preise immer günstiger sein, aber selbst bei 70 Cent pro kW fahre ich elektrisch günstiger.
Ich würde mich auch freuen, wenn das ganze wie in Norwegen gedeckelt wird, aber insg. kann ich jetzt nicht wirklich meckern.
Was mich nervt, man erkennt meist erst nach dem Laden, was der Preis ist, das sollte geändert werden und ich bin mir sicher, dass die großen Betreiber hier Absprachen über den Preis treffen.
Also Zuhause wenn der Solarstrom den Batterie Speicher voll gemacht hat gibt es den Autostrom für 0,08€
Da die Einspeisevergütung entfällt
Wenn ich das dem Netz lade kostet es 0,29€
An öffentlichen Ladestation geht es im Umkreis los mit 0,48€ für das normale Laden
Aber wenn ich schnelladung möchte geht’s bei 1,65€ los
Zusätzlich kommt bei fast allen noch die blockier Gebühr dazu wenn der Speicher im Auto voll ist oder das Kabel länger als 4 Stunden steckt.
Bei ca 20 kw Verbrauch auf 100 km geht die Spanne also von 1,60€ bis 33€ und das ist schon heftig
Beim Verbrenner mit 9 Liter für 100 km sind es bei 2,10€ halt auch 18,9€
An der Autobahn sind es dann 26,83€
Also wer rechnen kann weiß mit was er fahren kann
Und im Urlaub 2 Aperol weniger und die Mehrkosten fürs Tanken sind drin:-))
Wer ist denn so bescheuert und lädt für 1,65 EUR ??? Ich fahre extrem viel und mehr als 56ct (EnBW) habe ich noch nie bezahlt. Als Vielfahrer habe ich für 4,99 EUR das Ionity Abo und lade da für 49ct. Ansonsten lade ich noch bei EWEGo für 52ct. Die Abogebühr für ionity ist weniger als eine Kfz-Steuer, von der THG mal ganz zu schweigen. Es ist also immer viel billiger mit dem Elektroauto, auch wenn man keine Wallbox hat. An der Wallbox zahle ich derzeit (Modul2 Tarif für die steuerbare Wallbox) 24ct.
+1 und die Betriebskosten eines E-Autos sind auch viel geringer.
Und selbst wenn du AC lädst, wer ist so blöd und lässt den Stecker länger als vier Std. drin? Einige lassen mittlerweile bei Nachts laden die Blockiergebühr weg. Also, da war wieder jemand im Paulanergarten.
Hallo,
Punkt 1 und 2 gebe ich Dir recht.
Aber
Punkt 3 und 4 sind mal wieder das typische Stammtisch Geschwätzt was noch Stand vor 12 Jahren war.
Der CO2 „Rucksack“ baut sich je nach Akkugröße zwischen 20-60k km ab. Frühere Studien haben ja nur den CO2 Verbrauch von Tanke-Auspuff berechnet. Aber der Sprit muss ja auch erzeugt/transportiert etc. werden und das macht keinen so unerheblichen Teil aus…
Quelle:
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/verkehr/elektroauto-vs-verbrenner-neue-erkenntnisse-zur-klimabilanz/
Auch der Akku wird heute schon zu 90% recycelt.
Quelle:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/elektroauto-akku-recycling/
Und Ja die halten mehr als 60-80k km. Mein Model S aus 2015 hat inzwischen 280k km drauf und hab noch 88% SoH
Zeig mir heute einen Modernen Diesel der noch so lange hält…..
Mein EA189 Schummel-Diesel aus 2014 hat 320 Tkm drauf, meistens Autobahn im oberen Drehzahlbereich. Und rennt und rennt und rennt. Wenn’s den Motor nicht schon gegeben hätte, dann müsste man ihn noch erfinden. Best engine ever.
+1
Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich lade nur öffentlich. In Köln meist für 49 ct., an Schnellladesäulen an der Autobahn für 62 ct. – ohne jede Monatsgrundgebühr. Ja, ich brauche dazu 2-3 Apps. Spielt das eine Rolle in der heutigen Welt? Man muss sich ja auch registrieren, um Kinokarten zu kaufen oder den Kindle zu bestücken.
Und wer mag, lädt mit etwas mehr Aufwand deutlich günstiger. Das ist der gleiche Aufwand wie beim Verbrenner – tanke ich mit Recherche nach der günstigsten Gelegenheit oder ‚einfach so‘. Mich kosten 100 km SUV 10-15 € – das ist auf keinen Fall teurer als Verbrenner.
Einer der wenigen guten Kommentare wie ich finde. Wir sind in einem Blog, in dem in jedem zweiten Artikel eine App beworben wird. Aber wenn es ums Laden geht, sind zwei Apps auf einmal nicht mehr zumutbar.
Was habt ihr denn gedacht? Sollte wirklich mal das Benzin komplett durch Strom ersetzt werden, wer hält dann diesen kaputten Haufen mit den Steuern am Leben? Der Strom wird noch viel teurer. Das ist erst der Anfang, weil das Geld hinten und vorne nicht mehr reicht.
Warum sollte ausgerechnet der Strom immer teurer werden? Habe in den letzten Jahren genau das Gegenteil erlebt.
Warum sollte ausgerechnet der Strom immer teurer werden? Ich zahle Jahr für Jahr weniger!
Aral-Pulse hat 55 Cent ;) wie immer
Und enbw hat auch“noch“ nicht erhöht
Ich biete meine private Wallbox offentlich via CoCharge an. Tagsüber 0,29€ nachts 0,39€ pro kWh. Inkl Abrechnung und geeichter Wallbox. Grosstadt, genutzt wird es aber so gut wie gar nicht. Mir am Ende egal, da ich nahezu nix damit verdiene, der Druck kann dann aber auch noch besonders groß sein
Die spritpreise schnallen in die Höhe, da meckert keiner. Jetzt müssen diese Elektroschrottfahrer mal mehr bezahlen, merken diese rum.
KFZ Steuer brauchen sie auch nicht bezahlen , machen mit ihren schwereren Autos die Straßen kaputt und meckern?
Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.
Hi Diesel Dieter!
Und nu? Jetzt wo du weißt wie ich heiße. Du bist aber auch ein schlauer Bursche. Zuviel an der Steckdose gepennt?
Aber gib doch nicht den Elektroschrott Fahrern die Schuld, sondern der Regierung!
Also ich höre die Verbrenner Fahrer seit Wochen jammern. Und das schöne: man hat die Wahl und kann umsteigen. Wenn der Sprit 2,50-3€ kostet wird man über 70-80ct an der Ladesäule auch nur noch lachen.
Kleiner Tipp: die App Chargeprice!
Oder die Ladefuchs App
BMW Charge zeigt mir für einen DC Lader in Italien in der App „ab 70 cent“ an, dann kostet es 86 cent – genau doppelt so viel wie bei einem Schnelllader von der Brenner Autobahn AG um 43 cent.
Was mich am meisten nervt: hätte ich mit Creditkarte bezahlt wäre es auch bei dem Lader billiger gewesen.
Den Preis 86ct hat ich erstmals auf der Rechnung gesehen. Ärgerlich.
Reißerischer Artikel beim ZDF „Explodierende Preise“ ist bullshit – die preise sind fast alle gesunken.
EnBW von 59 auf 56 ct
EWEGo auch schon länger von 59 auf 52 ct
Vattenfall von 59 auf 49ct
Jet 49ct
Also wer mehr als 56 ct bezahlt ist es selbst schuld. Tausende Ladestationen für unter 50 ct findet man in der Ad-Hoc-Map
Die Strompreise für e- Autos sind definitiv zu hoch, daher bin ich froh das ich einen Wagen zu Hause per Pv laden kann.
Der 2. wagen tankt super und bin eben bei 2.12 Euro an der Tankstelle fast ohnmächtig geworden.
Wenn man die Reichweite der kWh in Liter umrechnet so sind die Stromer aktuell sehr angenehm:
Google:
Der finanzielle Vergleich zeigt, dass E-Autos meist deutlich günstiger sind:
Beispielrechnung (100 km): Ein E-Auto mit 15 kWh Verbrauch und 0,35 €/kWh Strompreis kostet 5,25 €.
Ein Benziner mit 7 Litern Verbrauch zu 2.12 €/Liter kostet 15.05 €.
ÖAMTC
Da braucht es keine grossartigen Kartellprüfungen.
80% Übergewinnsteuer regelt die Kassierwut!
Für Vielfahrer gibt es echt gute Angebote von EnBW oder Ionity. Wenn man aber nur gelegentlich mal auf Langstrecke DC laden möchte, wird es absurd teuer.
Natürlich muss jemand den Ausbau finanzieren. Aber eine kWh Strom sollte trotzdem nicht den 3-4 fachen Marktpreis kosten! Ich lade aktuell für 0,45€, was eigentlich auch schon sehr teuer ist aber immerhin trotzdem viel günstiger als Sprit.
@ifun: der Hinweis auf die adhoc Charge App wäre super. Hier listet ein freundlicher Bürger alle Ladestationen unter 50 Cent auf.
Damit erschlägt man viele Argumente.
Evtl. sollte man erstmal untersuchen lassen, ob das Kartellamt kartellrechtliche Untersuchungen überhaupt noch durchführen kann oder selbst schon zu stark durch die kartellartigen Strukturen zersetzt wurde. Zu einer kartellartigen Lobbyvertretung des mäfiösen Ladekartells der großen CPO’s und co