Kartellamt sieht keinen Handlungsbedarf
Elektroautos: Preise an Ladesäulen sorgen für wachsende Kritik
Bereits im Sommer vergangenen Jahres haben wir die überzogenen Preise an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge kritisiert und gefragt, warum hier keine Regulierung stattfindet. Die oft geäußerte Hoffnung, dass der Wettbewerb die Situation zugunsten der Verbraucher verbessert, hat sich bislang nicht erfüllt. Die Betreiber orientieren sich offenbar an der Preisstrategie der Anbieter fossiler Brennstoffe und schließen sich ohne ersichtliche Gründe deren Hochpreispolitik an. Immerhin wird die Kritik daran mittlerweile lauter. Mittlerweile stellt sogar das ZDF die Frage, ob die Preise an öffentlichen Ladesäulen durch ein Monopol bestimmt werden. Das Video hängen wir unten an.
Wettbewerb bringt keine Entlastung
Aus unserer Sicht lässt die Argumentation des ZDF an mehreren Stellen zu wünschen übrig. Der TV-Beitrag macht den mangelnden Wettbewerb für die hohen Preise verantwortlich. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass der Strom an den Ladesäulen auch dann eher teurer als billiger wird, wenn verschiedene Anbieter Ladepunkte in unmittelbarer Nähe betreiben.
Es liegt nahe, dass Anbieter in diesem Bereich ein besonders lukratives Geschäftsfeld sehen. Besonders hoch sind die Gewinnspannen hier wieder in den kommenden Monaten, wenn lange Tage mit viel Sonnenlicht die Strombörsenpreise in den Keller schicken. Während sich bei der häuslichen Versorgung zunehmend Tarife etablieren, die diesen Preisvorteil an die Kunden weitergeben, wird der Ladestrom für Elektrofahrzeuge konsequent weiter zu überzogenen Festpreisen verkauft.
Dynamische Tarife würden Gewinne reduzieren
Eine dynamische Preisgestaltung an den Ladesäulen würde nicht nur das Tanken dort attraktiver machen, sondern zudem auch die Stromnetze entlasten, indem man die Akkus der Elektrofahrzeuge zu einem enormen temporären Speicher für überschüssigen Strom. Solche Ideen werden von den Profiteuren der Branche jedoch nicht gerne gesehen.
Wir haben in dieser Angelegenheit einmal mehr beim Bundeskartellamt nachgehakt. Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass die Behörde ihre Einschätzung zu diesem Thema wesentlich geändert hat. Im vergangenen Jahr war die Antwort, dass man keine Hinweise auf systematisch und flächendeckend überhöhte Ladepreise gefunden habe. Ähnlich argumentiert das Bundeskartellamt ja auch, wenn man die in erstaunlicher Eintracht von den Mineralölkonzernen nach oben gezogenen Benzinpreise anspricht.
LOL- wenn sich das ZDF für ein Thema interessiert, dann ist es definitiv schon zu alt. Nextmove bemängelt das schon seit Jahren.
Nein, doch, oh. Ihr habt völlig recht.
Mit Abo eines Anbieters wird es erträglich, aber gerade für Laternenparker ist es eine Frechheit.
Vor allem wenn man sieht, wie es in anderen Ländern läuft. Dänemark hat teilweise 22 Cent, Norwegen deckelt, wenn zu teuer. Daher setzt sich dort die Elektromobilität durch.
Ich will aber kein Abo. Oder hab ich etwa auch ein Abo bei einer Tankstelle?
Shell v-power Smartdeal
Musst du auch nicht haben, dann zahl halt mehr.
Nein, muss ich nicht haben. Aber warum soll man mehr bezahlen?
Hat denn jemand wirklich gedacht, das es auf Dauer anders laufen wird, als bei Benzin? :D
Hat sich niemand mal die Fragen gestellt:
– Wie viel vom Benzinpreis sind steuern? und wie viel % macht das von den jährlichen Staatseinnahmen aus?
– Wie entwickeln sich die Preise, wenn die Hälfte der Bevölkerung (oder mehr) auf E Auto umsteigen würde? (Staat verliert Steuereinnahmen aus Benzin..)
– Was passiert eigentlich mit den E-Auto Batterien am Ende?
– Ist ein E-Auto wirklich Umweltfreundlicher (der ganze Abbau von Lithium usw.)? Wenn ja wie viel im Gegensatz zum Verbrenner?
-> Hinweis: Mehrheit des Mikroplastik in den Meeren kommt von Autoreifen, da wird man nichts verbessern.
Ich glaube die ganzen Fehler die mit dem Verbrenner kamen,
wird bei den E-Autos wiederholt.
Der Staat verliert nicht unbedingt Steuern. Es ist ein wenig wie das Geschenk des Staates für steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse des Arbeitgebers für den Weg zwischen Wohnstätte und Dienstsitz mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Du denkst der Staat schenkt was? Nein, er hat eine Vergleichsberechnung gemacht. Weniger Autos auf den Straßen = weniger Parkraum, Entlastung der Innenstädte, weniger Feinstaub und somit weniger EU Strafzahlungen etc.
Die Thematik Reifen ist unbestreitbar und da steckt die Welt leider in einer Innovationsfalle.
Das ein eAuto auf Dauer umweltfreundlicher ist, brauchen wir nun wirklich nicht mehr diskutieren. Zumal die modernen Batterien mittlerweile ohne kritische Stoffe auskommen und in hohem Maße recyclebar sind.
Der Fehler den wir machen? Nicht endlich konsequent auf das Pferd zu setzen. Wir haben es bei Solar versaut und die Weltmarktführerschaft in vollem Bewusstsein weggeworfen. Bei Elektromobilität pennt der Autobauerstaat Deutschland erneut und ist müde und träge.
Spätestens als China begann auf das Pferd zu setzen, hätte man alles mobilisieren sollen. Wieder eine Chance vertan.
Aus dem Staat der Dichter und Denker ist ein Staat von Ignoranten und Feiglingen geworden.
Der Artikel kritisiert pauschal ‚überzogene‘ Ladesäulenpreise und zitiert ZDF-Monopol-Fragen – ohne ein Wort zu Tesla. Dabei sind Supercharger seit Langem für alle E-Autos offen (99 % in DE), dynamisch günstig (oft ab 30 Cent/kWh, teils unter 26 Cent off-peak) und mit Abo für Fremdmarken identisch zum Tesla-Tarif. Statt Wettbewerb zu loben, wiederholt die ÖR-Berichterstattung nur die alte ‚alles teuer‘-Leier. Warum ignoriert man die Marktlösung, die wirklich funktioniert? Klassische Panikmache statt Fakten.
Ja, das wäre durchaus wünschenswert. An einzelnen Standorten kann man sogar heute noch nahezu kostenlos laden, wenn das mitten in der Nacht geschieht.
Es gibt laut google etwa 3000 Ladepunkte von Tesla (in D.) und insgesamt sind es in D. knapp 200.000. In vielen Städten gibt es also keine Ladepunkte von Tesla. Somit ist oft leider alles teuer.
Tesla hat doch selbst gerade die Preise erhöht!
Tesla ist halt nur punktuell als Alternative verfügbar. In den Innenstädten und abseits von Autobahnen dominieren die Energiekonzerne.
Das ist ja nicht die Lösung.
Tesla ist EIN Anbieter der ingesamt gesehen eine verhältnismäßig geringe Anzahl an Ladepunkten hat. Kritisiert wird hier zu Recht das (durch Lobbyismus) geschaffene System das die Preise zusätzlich anheizt.
Von Panik habe ich im Beitrag nichts gehört. Zudem hat das Gericht das ja genauso gesehen. Ist das kein Fakt? Verstehe Deinen Kommentar nicht.
Das Problem ist nicht „offen“, das sind andere auch. Das Problem, dass die wie Tankstellen ausgezeichnet werden müssen udn was ohne „Tank/Ladekarte“ für einen normalen Autobesitzer mit einer DebitK oder KreditK zu zahlen wäre. Dann kann man vergleichen. So ist es quasi für jemanden ohne „spezielle Anbieterkarten“ ein Glücksspiel, was er bekommt.
Ich will einfach, wie an einer Tankstelle sehen und vergleichen und dann dort laden (wie tanken), wo es auch ohne Vertrag günstig ist. Und Änderungen auch nur 1x am Tag nach oben …
Könnte ich nicht entspannt für 0,26€ / kWh zuhause laden, hätte ich wohl keine 2 Elektroautos.
Verstehe daher den Frust völlig.
Absolut. Solange man nicht 100te km an einem Tag fahren muss, wird grundsätzlich zu Hause geladen, theoretisch reicht sogar die normale Steckdose mit 10-13 Ampere
Immerhin geht der Gesetzgeber die Preisgestaltung der fossilen Treibstoffe ja jetzt an.
Beim Strom wird das sicher vorerst nicht passieren, will man den weiteren Ausbau des Versorgungsnetzes mit Ladesäulen nicht abwürgen.
Aber früher oder später wird es auch da eine Regelung geben müssen, wenn man die Ausweitung der E-Mobilität weiter vorantreiben möchte.
Die Bundesregierung ist im Besitz der Raffinerie PCK Schwedt unter der Verwaltung der Bundesnetzagentur. Ministerin Reiche weiss also daher ganz genau, wie die Verkaufspreise durch die Einkaufspreise zustande kommen. Ebenso solltet ihr mal den Steueranteil vom aktuellen Tankstellenpreis abziehen, dann wisst ihr, was der Sprit wirklich kostet.
Der Nettopreis ist also EK ? Du bist aber ein lustiger Vogel.
@postsack
Hat niemand gesagt dass netto preis der EK preis sei
Lade zuhause mit 0.32 Cent und am supercharger in kerpen, morgens bis neun Uhr, für 0.25 Cent.
Hatte vor ein paar Wochen in Köln geladen, 32kwh für 25€ hab da echt gekotzt!
Als ob! Warum solltest gerade Du lediglich einen Viertel Cent am Supercharger zahlen, während andere eher das ca. hundertfache zahlen… Mal wieder so eine Geschichte ausm Paulanergarten!
Was?- Er schreibt: 32 (!) kWh für 25 €.
Was meinst du, was man davon halten soll, von jemanden der Euro und Cent durcheinanderbringt?
Gibts denn eine App, die mir jeweils die Kosten an einer Ladesäule darstellt? So wie viele Tankenapps das für den Sprit machen?
Ja!
Diverse!
Schau dir Chargeprice an.
Die habe ich mir mal beispielhaft angeschaut! Da kriegt man ne schlechte Laune… Mit meiner mir nächstgelegenen Ladesäulen krieg ich eine Anzeige von gefühlt 150 verschiedenen Anbietern mit einem Preis 0,42 € bis 1,71 €. Aber die Stadtwerke, die die Säule gebaut hat, ist nicht einmal dabei. Jedenfalls kann ich sie nicht finden ganz zu schweigen davon dass ich als Gelegenheits Ladesäulen Nutzer nicht gleich einen Vertrag schließen will für regelmäßiges Laden, sondern einmal laden will. Mit so einer Verwirrung kann man keine Kunden begeistern.
Auch als Gelegenheitslader nimmst du eine App, zB ewe go oder deine lokalen Stadtwerke. Kostet nichts als Grundgebühr. Dann nimmst du Chargeprice und hast einen guten Überblick.
Da gibt es einige. Schau z.B. nach Chargeprice
Ladefuchs ist gut
Die ersten zahlen immer die zeche
Habe letztens gelesen: in vielen Ländern tickt der Markt wohl tatsächlich noch so wie in der Theorie „Angebot & Nachfrage“.
In Deutschland allerdings nicht, denn da sind die staatlichen Eingriffe leider an der falschen Stelle. Da gibt es kaum Wettbewerb, sondern jede Firma versucht so nah wie möglich den gesetzlichen Mindeststandard zu verkaufen…
Im Elfenbeinturm hat man sein Eigenheim, PV Anlage und Wallbox dazu. Da versteht keiner die Problematik. Das gleiche mit ÖNPV, das versteht keiner.
Ich denke ein echtes Problem ist, dass die Preise nicht gut sichtbar (ähnlich Tankstellen) angebracht sind – das killt den Wettbewerb
Vattenfall hat jetzt den Preis dauerhaft auf 44 Cent für DC-Laden gesenkt und es kann auch mit Kredit- oder Dabitkarten gezahlt werden (also ohne Ladekarte oder Abo). Die InCharge-App von Vattenfall zeigt alle Standorte.
Noch nerviger sind die zig Apps und Mitgliedschaften die man braucht wenn man nicht draufzahlen will
Leider der tatsächlich größte Hemmschuh bei der Durchsetzung der E-Mobilität.
Wenn man darauf angewiesen ist, an Ladesäulen zu laden, ist autofahren nur unwesentlich günstiger als Benziner fahren. (Wenn man mal von der aktuellen Hochpreisphase beim Benzin absieht)
Dazu kommt, dass man sich ständig viel zu sehr mit Anbietern, Tarifen, Preisen, Apps und Ladekarten auseinandersetzen muss.
Das ist echt nur was für die wenigsten.
Ich denke, der Großteil der Bevölkerung wohnt nicht in Häusern, sondern in Wohnungen. Zur Miete.
Keine PV-Anlage, keine Wallbox.
Die müssen an Säulen laden.
Und solange die Situation dort so ist wie sie ist, ist die E-Mobilität nicht attraktiv genug.
Ja, schließe mich dem an. Ergänzend dazu geringe Reichweite bei langen Ladezeiten (Bsp. E-Smart Reichweite nur etwa 100km). Meine nächste Ladestation ist etwa 1 km entfernt. Zu weit für den täglichen Gebrauch.
Sorry aber man kann ja auch immer die schlechtesten Beispiele nehmen, objektiv betrachtet sieht die Sache meiner Meinung nach anders aus.
Ein Abo über Renault für Ionity kostet 4,99€ im Monat, dafür gibts für 39 Cent Strom am Schnelllader. Ich fahre einen Genesis GV60, ist nicht wirklich der sparsamste, aber nach fast 3 Jahren und ca 45000 KM brauche ich über alle Jahreszeiten ca. 20 kWh/100 km. Wenn nur bei Ionity geladen ca. 7,80€ pro 100 km, Ladeverluste ca. 10% also 8,60€ pro 100 km. Wenn der Liter Diesel/Benzin 2€ kostet sind das 4,29 Liter pro 100. Findet das völlig in Ordnung. Klar Lade auch viel zuhause für rund 26 Cent bzw. über Photovoltaik für entgegen 8 Cent Einspeisung, dann ist es unschlagbar. Und für die keine Garage oder Lademöglichkeit zuhause haben, 30 Minuten Laden reicht bie den meisten um von 10-80% den Akku zu laden.
Da braucht sich keiner zu wundern wenn die E-Auto Zulassung seit Jahren bei 20% rumdümpelt.Grade jetzt wäre die große Chance da Transparenz einzubringen und die E-Mobilität attraktiver zu machen.Aber mir kommt es so vor als wäre daß so gewollt
Vattenfall bietet ein Modell an, bei dem man für einen kleinen Anteil am Umsatz die Abrechnung übernimmt. Das kann also jeder selbst in die Hand nehmen. Einfach einen gut gelegenen Standort pachten, die Säule aufstellen und anschließen, den Preis festlegen und ordentliche Gewinne einfahren, da die Autofahrer alle bei euch laden werden.
Das Problem ist, dass ich nicht die Wahl habe, an der Ladesäule mit dem niedrigsten Preis zu tanken.
Die Versorger haben durch die Bindung an Verträge den Wettbewerb aufgehoben. Ich kann nur an Säulen meines Versorgers und dessen Roaming-Partner laden.
Ein Zugang mit Kreditkarte, dass ich an jeder beliebigen Säule kann, würde den Wettbewerb verschärfen und die Preise sinken lassen.
Genau … zudem wäre es „vergleichbar“ (man siehe mal die App „Ladefuchs“ und sieht die Kombinationen aus Anbieter und Ladekarten). So wird man quasi immer in irgendwelche Verträge gezwungen. Demnächst kann man beim LIDL nur noch mit LIDL Karte zahlen und die ausgezeichneten Preise sind nur für LIDL Karten Besitzer. Wer bar, mit EC Karte zahlt, der sieht den Preis erst beim Scannen …
Ich glaube das höchste bei mir war bisher 84ct/kWh. Also bald 3,5x so viel wie ein günstiger Haushalts Stromtarif. Das ist schon lächerlich. Mehr als 30ct-40ct sollte die kWh nirgends kosten, egal ob roaming, Zahlung an der Säule oder über die Anbieter App.
Teilweise ist Elektro so teurer als Diesel / Benziner und das kann einfach nicht sein.
Wer zahlt denn den Aufpreis für Elektro, wenn die Betriebskosten anschließend genauso hoch wie bei einem Verbrenner sind?
Für Heimlader ist das Thema natürlich weniger relevant, da die nur auf längeren Fahrten öffnen laden müssen, was die Kosten wieder relativiert.
Wozu braucht man solche Kartellbehörden und warum muss bei Sprit der Preis klar angezeigt werden?
Klar könnten die Preise immer günstiger sein, aber selbst bei 70 Cent pro kW fahre ich elektrisch günstiger.
Ich würde mich auch freuen, wenn das ganze wie in Norwegen gedeckelt wird, aber insg. kann ich jetzt nicht wirklich meckern.
Was mich nervt, man erkennt meist erst nach dem Laden, was der Preis ist, das sollte geändert werden und ich bin mir sicher, dass die großen Betreiber hier Absprachen über den Preis treffen.
Also Zuhause wenn der Solarstrom den Batterie Speicher voll gemacht hat gibt es den Autostrom für 0,08€
Da die Einspeisevergütung entfällt
Wenn ich das dem Netz lade kostet es 0,29€
An öffentlichen Ladestation geht es im Umkreis los mit 0,48€ für das normale Laden
Aber wenn ich schnelladung möchte geht’s bei 1,65€ los
Zusätzlich kommt bei fast allen noch die blockier Gebühr dazu wenn der Speicher im Auto voll ist oder das Kabel länger als 4 Stunden steckt.
Bei ca 20 kw Verbrauch auf 100 km geht die Spanne also von 1,60€ bis 33€ und das ist schon heftig
Beim Verbrenner mit 9 Liter für 100 km sind es bei 2,10€ halt auch 18,9€
An der Autobahn sind es dann 26,83€
Also wer rechnen kann weiß mit was er fahren kann
Und im Urlaub 2 Aperol weniger und die Mehrkosten fürs Tanken sind drin:-))
Ich verstehe die Aufregung nicht. Ich lade nur öffentlich. In Köln meist für 49 ct., an Schnellladesäulen an der Autobahn für 62 ct. – ohne jede Monatsgrundgebühr. Ja, ich brauche dazu 2-3 Apps. Spielt das eine Rolle in der heutigen Welt? Man muss sich ja auch registrieren, um Kinokarten zu kaufen oder den Kindle zu bestücken.
Und wer mag, lädt mit etwas mehr Aufwand deutlich günstiger. Das ist der gleiche Aufwand wie beim Verbrenner – tanke ich mit Recherche nach der günstigsten Gelegenheit oder ‚einfach so‘. Mich kosten 100 km SUV 10-15 € – das ist auf keinen Fall teurer als Verbrenner.
Was habt ihr denn gedacht? Sollte wirklich mal das Benzin komplett durch Strom ersetzt werden, wer hält dann diesen kaputten Haufen mit den Steuern am Leben? Der Strom wird noch viel teurer. Das ist erst der Anfang, weil das Geld hinten und vorne nicht mehr reicht.