Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen
DSL-Abschaltung: Bundesnetzagentur legt Fahrplan vor
Die Bundesnetzagentur hat ihr Regulierungskonzept für den Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen veröffentlicht. Dieses skizziert einen geordneten Wechsel, der Wettbewerb sichert und den Ausbau moderner Netze beschleunigt. Kupfernetze sollen erst dann abgeschaltet werden, wenn nahezu flächendeckend Glasfaser verfügbar ist und mehrere Anbieter ihre Dienste auf den neuen Netzen anbieten können.
Entscheidend ist dabei nicht, welcher Netzbetreiber die Glasfaser verlegt hat. Verbraucher sollen frühzeitig informiert werden und auch nach dem Wechsel zwischen Tarifen und Anbietern wählen können.
Klare Voraussetzungen für die Migration
Nach dem Konzept soll ein gesetzlich geregeltes Verfahren festlegen, wann die Abschaltung von Kupfernetzen eingeleitet werden darf. Als Mindestvoraussetzung nennt die Behörde eine Glasfaseranbindung bis in die Wohnung für mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen in einem Gebiet. Zum Zeitpunkt der tatsächlichen Abschaltung soll grundsätzlich eine flächendeckende Versorgung erreicht sein. Zusätzlich müssen geeignete Vorleistungsangebote bestehen. Das bedeutet, dass Drittanbieter Zugang zu den Glasfasernetzen erhalten. Dieser sogenannte Open Access soll technisch, organisatorisch und preislich nach einheitlichen Prinzipien erfolgen, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Planungssicherheit. Die Vermarktung kupferbasierter Tarife soll spätestens 24 Monate vor der Abschaltung enden. Mindestens zwölf Monate davor ist eine formale Anzeige der Abschaltung vorgesehen. Damitsollen Anbieter und Kunden ausreichend Zeit für den Wechsel erhalten.
- PDF-Download: Regulierungskonzept Kupfer-Glas-Migration
Zeitplan und rechtlicher Rahmen
Über einzelne Regionen hinaus strebt die Bundesnetzagentur einen bundesweiten Migrationsplan an. Dieser soll den Start des ersten Umstellungsprozesses, das geplante Ende der letzten Abschaltung sowie zentrale Meilensteine enthalten. Nach Einschätzung der Behörde ist dafür eine Anpassung des Rechtsrahmens nötig.
Der Gesetzgeber soll zunächst zusätzliche Instrumente schaffen, um die Migration verbindlich zu steuern. Hintergrund ist die wirtschaftliche Logik des Ausbaus. Investitionen in Glasfaser rechnen sich nur dann, wenn das alte Kupfernetz nicht dauerhaft parallel als Konkurrenz bestehen bleibt.
Marktteilnehmer und Verbände können bis Mitte März Stellung zu den jetzt veröffentlichten Plänen nehmen.


Das wird dann spannend 2040
Ironie Off
So früh…nein-doch-oh
+1
Du meinst da fehlt ne 1 bei den Jahreszahlen?
Denke eher an 2050
Was ist das wieder für nen Mist? Dann liegen irgendwann die 80% und die Anderen werden wieder in‘s 18. Jahrhundert katapultiert weil denen der Internetzugang wegbricht / abgeschaltet wird, oder wie muss man diese „Pläne“ verstehen?
Sorry, hier liegt doch jeder falsch. Das werden wir alle in dieser Gruppe niemals erleben. Und unsere Nachfahren könnten eventuell Glück haben aber auch die werden wohl diese Erlebnis nie mitbekommen :-D
Glasfaser liegt hier von den Stadtwerken der Nachbarstadt vor allen Häusern.
Bisher hat das niemand genommen, denn mit einem stabilen 100/40er DSL-Anschluß für knapp 40€ (inklusiv Festnetzflat, Mobilflat, IPv4) funktioniert alles.
Für den Glasfaseranschluß mit 150/50 soll man 13€ mehr zahlen. Dabei habe ich die Anschlusskosten und die Umbaukosten des Hauses einmal außer Acht gelassen. Die bisherige 7590 kann man weiterverwenden.
Für 300/150 sind es dann 18€ pro Monat mehr, bei 500/250 landet man bei 38€ mehr und beim Maximum von 1000/500 sind es dann 68€ mehr pro Monat.
In anderen Ortsteilen ist ein anderer Anbieter unterwegs, der aber noch höhere Preise nimmt, da fängt es auch erst bei 300 an.
Nennt man Wirtschaft. Erstmal alles teurer verkaufen, wer Hightech will, muss halt mehr zahlen. Die stellen das irgendwann alleine um. Ggf wird ein euer Router benötigt. Mfg
Am besten fand ich vor kurzem das Argument eines feines jungen Mannes der Drücker-Kolonnen-Abteilung, der mir meinen Kabelanschluss madig machen wollte. Zitat: „Sie machen das ja nicht nur für sich, Sie machen das auch für das Internet.“ Das war der Moment, in dem meine Freundlichkeit ein Ende fand. Ich laut gelacht und die Tür wieder zu gemacht habe.
Das kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir war das Argument, dass ich dann das schnellste Netz hätte. Mit Kabel habe ich aber schon das schnellste, mehr als das geht auch Glasfaser noch nicht. Hab dann auch die Tür wieder zu gemacht…
kommt drauf an wie man es definiert, Bandbreite vieleicht ja aber Latenz gibts eigentlich nix schnelleres als Glasfaser weil halt über Lichtwellen übertragen. und Bei Kabel kommts halt auch immer auf den Ort an. Bei manchen gehts wunderbar und andere beschweren sich ständig weil die Leitungen einfach komplett überbucht werden und du zu Stoßzeiten halt nur noch nen einstelligen Speed hast.
Das die meisten Kabelanbieter zwischenzeitlich Hybrid unterwegs sind ist dir schon klar ? In Ballungsräumen setzt Vodafone schon lange auf die GF und geht an den Kopfstellen wieder auf Kabel
Vor allem geht Glasfaser beim Upload deutlich schneller. Ist also schon ein Unterschied, zumindest wenn man es braucht. Aber auf mickrige 40/50mbit oder so hätte ich keine Lust. Da reicht ja auch dsl.
Tbline: ändert nichts daran dass die Technologie Kabel störanfällig ist / bleibt je mehr Nutzer dran hängen und an welcher Position du dich befindest.
Die 100/40 gibt’s auch nur in Verteilernähe. Zwei Häuser weiter sind’s dann nur noch 50/25. Und nach ein paar hundert Metern ist dann 25/10 angesagt. Mit GF ist es egal wie weit du von der Station weg wohnst. Und deine Fritz Box kannst du auch weiter nutzen. Der GF-Anbieter montiert sein Modem, und daran kannst du anschließen was du willst.
Das ist falsch. Es läuft doch trotzdem dann auch über das Glasfasernetz, nur der Hausanschluss nicht. Die Verteiler sind doch nur wenige 100 m auseinander. Wir haben stabile 250/40 und es gibt für mich absolut keinen Grund mehr zu bezahlen.
Mal über den Tellerrand schauen: nicht jeder wohnt in einer Großstadt und nicht überall gibt es bis zum letzten Meter des Kabels 250 – je länger desto langsamer. Das ist schon korrekt was Addi schreibt. Ist eben wie immer und überall regional unterschiedlich.
Ich zahle 50€ für 1000/500 bei 1&1. Ausbaukosten habe ich nicht zu tragen.
Für mich also ein Gewinn und preislich, finde ich, verhältnismäßig.
Aber mit steigendem Ausbau und entsprechendem Wettbewerb werden auch die Glasfaserpreise weiter sinken.
Was ist das für ein Preis? Für 6 Monate als Einführung?
Wir zahlen knapp 55€ für 600/300. Finde ich auch fair. Die Ausbaukosten waren durch eine lokale Förderung kostenlos. Wären sonst knapp 1.500€ gewesen.
Bei mir auf dem Land wurde erst vor 15 Jahren VDSL eingeführt. Davor hatte ich 0,375 mBit (Telekom DSL light!) danach 50 mBit. Das ist die 133 fache Geschwindigkeit. Die Glasfaser Angebote heute bieten oft nur die dreifache Geschwindigkeit von VDSL an. Das macht für die meisten Privatkunden überhaupt keinen Sinn dafür mehr Geld auszugeben. Das Hauptproblem bei Glasfaser ist, es gibt keine bessere Technologie wie man die Knotenpunkte miteinander verbinden kann. Diese werden auch über Glasfaser verbunden. Das war bei VDSL auch schon so, deswegen kann man den Endverbrauchern nur einen kleinen Bruchteil dessen anbieten, was mit Glasfaser technisch möglich wäre, da ganze Ortsteile oft nur mit wenigen Glasfasern angebunden sind.
Woher weißt du dass das „niemand genommen“ hat? Ich hab das bei uns auch immer gedacht, bis sich alle Nachbarn teurere Glasfaser Anschlüsse aufschwatzen lassen haben. Viele nehmen ja auch das Argument her, dass sie mit Glasfaser mehr Leistung haben. Egal ob sie es brauchen oder ihr bescheidenes WLAN das Bottleneck ist (und nicht der Hausanschluss).
Das kann man ganz einfach sehen. Es ist bei niemandem von der Straße aus irgendetwas zum Haus gemacht worden. Es ist eine reine Einfamilienhaussiedlung.
Hat man bei uns auch nicht gesehen weil das Leerrohr schon da war ;-)
Was für ein Glück wir haben, zahlen für 250/250 Glasfaser 40€. Für Tefonie dann noch 3€ extra. Bin damit sehr zufrieden.
Nun ja.. fast jeder in unserem Land erkennt, dass wir im internationalen Vergleich in vielen Bereichen um Längen abgehängt wurden. Das betrifft insbesondere die Digitalisierung. Wenn eben zu wenige die Bereitschaft zeigen einen kleinen Anteil mitzutragen, sollten wir uns darüber nicht mehr wundern. So lange zu viele weiter die alten Kupferkabel nutzen möchten (weil es ja reicht), wird sich nichts ändern und wir werden weiter hinten dran bleiben.
So ein Quark, ich habe aktuell einen normalen VDSL (vor 10 Jahren neu angeschlossen) mit max 110 mbits, davon 50 mbits gebucht alter telekom preis 39,95 – drei Personen können hier wirklich störungsfrei streamen, arbeiten sonstiges normales im Internet erledigen – auch gleichzeitig – Teilweise Homeoffice und Fernstudieren inkl. Ich habe keine Professionelle Serverfarm die mehr (insbesondere Upload) erfordert . Der einzige Kupferanteil bis zum DSLAM (ist sch Fiber) sind 250 Meter – was soll also die Hatz nach mehr, der Flaschenhals ist beim Kunden im Netz daheim (altes Cat5, altes Dlan, altes wlan etc. Und natürlich an der Gegenstelle, oder glaubt hier wirklich jemand das Sony und Konsorten download bandbreiten im 100 mbit bereich für einzelne anbietet) oder es gibt zu viele Störungen …. oder es ist einfach was verstellt
Jeder hat andere Anforderungen und Systeme. Wenn Dir 50 reichen sei doch froh, lehn Dich zurück und bleibe dabei. Wäre bei uns nicht möglich (und nein hier wird kein dlan usw verwendet was Du so aufgezählt hast davon abgesehen dass dann mit einem schnelleren Anschluss die Probleme ja geblieben wären. Oh Wunder, sind sie aber nicht. Da war wohl doch der Anschluss der Flaschenhals und nicht das WiFi ;-) )
Das ist wie mit den „intelligenten Messsystemen“, oder wie die neuen Strom-Zähler heißen.
Der ist jetzt drin, alles wie vorher auch, aber ich darf jetzt extra im Jahr bezahlen – warum??
Außerdem werden die Strom- Zähler eh alle paar Jahre (wg. Eichung) ausgetauscht – es wäre also auch mit 2 Jahre Warten auch so gegangen.
Die Politik muss endlich aufhören, alles auf den Endverbraucher abzuwälzen.
Und Du meinst, wenn die Industrie oder der Staat etwas bezahlen, landen die Kosten am Ende nicht beim Verbraucher? :-D
1. Wozu zahlt man Steuern?
2. Wenn Zähler eh zyklisch getauscht werden, würden gar keine Mehrkosten anfallen, wenn man sich damit abfinden könnte, dass eine gewünschte Änderung flächendeckend erst in 4, oder 5 Jahren umgesetzt wird. In diesem Punkt ist es aber wie an anderen Stellen auch (Heizungen, z.B.) – es muss sofort sein, koste es, was es wolle!
https://de.wikipedia.org/wiki/Steuer
Hier kannst Du alles nachlesen warum man Steuern zahlt.
Dann bin ich aber mal sehr stark gespannt, ob es auch so reguliert wird, dass jeder Anbieter eine gelegte Glasfaserleitung nutzen kann oder ob man sich mindestens zwei Jahre erst mal für den entscheiden muss, der es verlegt hat. Ich möchte nämlich ungern zu O2 wechseln, sondern den Anschluss lieber von der Telekom haben
Deutsche Glasfaser hat bei uns vor knapp 4 Jahren das Glasfaser verlegt. Inzwischen ist mein Vertrag abgelaufen, ich kann aber nicht zur Telekom mit dem Glasfaseranschluss wechseln, weil die offenbar keine fremden Leitungen nutzen wollen. Als ich meinem Telekom-DSL-Anschluss zugunsten des Glasfaseranschlusses kündigen musste, hat die Telekom noch großspurig verkündet, dass ich selbstverständlich wieder zur Telekom zurück kann, wenn die Vertagsbindung nach 2 Jahren abgelaufen ist.
Und genau das müsste reguliert werden, jeder Anbieter über jede Glasfaserleitung
Genau das steht doch im Artikel ;-)
‚Das bedeutet, dass Drittanbieter Zugang zu den Glasfasernetzen erhalten. Dieser sogenannte Open Access soll technisch, organisatorisch und preislich nach einheitlichen Prinzipien erfolgen, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen.‘
Ja, jeder darf es aber nicht jeder will es. Diese netzkopplungen sind durchaus mit Kosten verbunden. Und da wird sich das ein Provider pro Region schon genau anschauen ob sich das lohnt.
Das Ziel wird logischerweise die Regelung wie auf der letzten Meile bei dsl sein. Es geht doch nicht um den Stand heute?
Neuland
Du Armer…
Hab im März 24 einen Glasfaseranschluss Vertrag unterzeichnet, bisher noch nichts bekommen und es gibt anscheinend auch noch keine Planung dafür. Der Anbieter hat bei uns in der Gegend das Monopol. Bisher hab ich DSL von der Bude aber es wurde schon gedroht dass es zukünftig abgeschaltet wird falls man nicht Glasfaser nimmt. Hab mich schonmal wegen starlink schlau gemacht
23.09.2022 hab ich unterschrieben wer bietet länger?
Die Doofkom schafft es einfach nicht die vorletztes Jahr verlegten Leer Rohre mit leben zu füllen und die Häuser endlich anzuschließen.
Ich bin am kotzen weil dsl nur 16er und Kabel extrem unstabil zwischen 17-20h ist..
Ich Mitte 22…
Nix passiert
Ich kenne einen Fall aus 2020 ;-) Anbieter (so ne regionale Klitsche) lügt das blaue vom Himmel runter aber nichts klappt dort. Zu seinem Unglück (und Glück der Anwohner) hat die Telekom nun einfach ein Kabel neben dran gelegt. Dort hat es keine sechs Monate gedauert. Top finde ich.
nur ca 250 bis 350 Mbit bei 50€ im Monat war bei mir in der Region keine lange Überlegung. Glasfaser nicht vorhanden, Ausbau nicht geplant und DSL ist auch nur mit 20 Mbit vorhanden, bestenfalls…
Also dann Glasfaser bis ins Haus Flächendeckend? Boah bis dahin bin ich wohl Rentner.
Also in ca 35 Jahren. Bis dahin haben wir dann auch wieder ordentlich Gas zum heizen.
Ich bin schon Rentner. Heißt das ich es nur mehr erleben muss?
Solange das GF im Keller liegt, ich aber im OG meinen DSL-Anschluss habe, bleibt’s erstmal bei DSL!
Bei mir genauso!! :-D
Aber genau das sind die Stellen, die als erstes mit Abschaltung rechnen müssen, weil Glasfaser da ist
Das befürchte ich leider auch!
Man muss ja nicht zwangsläufig GF in der Wohnung haben. FTTB reicht ja grundsätzlich erst Mal völlig aus. Wie das Internet in die Wohnung kommt ist ein separates Thema.
Ich sehe schon wie Deutschland halb abgeschaltet wird und Glasfaser bei den meisten noch fehlt und dann alle „im Dunkeln“ da stehen
Wenn es nicht so traurig wäre. Aber wir sind gut, erst den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.
Ich warte.
Wir leben auf dem Land, das Kaff hat 350 oder wie viel Einwohner. Da interessiert sich niemand für Glasfaser. Bis zu den Stationen hin ist sie ja verlegt. Nur die letzte Meile da muss alles aufgerissen werden weil schießen geht nicht bei Straßenzubehör aus den sechziger Jahren und Flix Schusterei über die Jahrzehnte. Zwei Firmen sind schon pleite gegangen weil sie hier in der Straße bei uns nur zwei Kunden gefunden haben und im ganzen Ort ist es hoffnungslos.
Das einzige was hier richtig gut funktioniert ist hybrid mit 500. Das reicht vollkommen.
Bei meinen Eltern wurde die Straße vor der Tür neu gemacht. In diesem Zusammenhang wurden sie von drei Unternehmen angeschrieben, die angeblich Glasfaser dort verlegen. Mein Vater hat dann eine Absichtserklärung bei der Telekom unterschrieben. Dies ist jetzt über drei Jahre her. Seitdem hat sich nichts getan. Die Straße ist mittlerweile zu, aber es scheint kein Glasfaser verlegt worden zu sein. Zumindest kann es bei keinem der damals angebotenen Anbieter gebucht werden. Und das hat sich auch niemand gemeldet, um den Weg von der Straße bis zum Haus zu verkabeln.
Habe in meinem Umfeld zweimal dasselbe mitbekommen: Telekom möchte ausbauen, kostenlos bis in die Wohnungen. Mieter schließen Glasfaser-Vertrag vor dem Ausbau ab. Vermieter/Eigentümergemeinschaft fasst den Beschluss, dass sie den kostenlosen Ausbau nicht möchten. Telekom storniert den Vertrag, baut in der Straße aus – natürlich ohne die betroffenen Häuser. Direkte Nachbarn aus anderen Häusern haben heute Glasfaser.
Wie dämlich die Leute sind. Hat eigentlich keine Nachteile, trotzdem „das haben wir noch nie gebraucht“. Wenn sie sich in ein paar Jahren umentscheiden, kostet ein Ausbau für das Haus natürlich Geld.
Aber gut … als flächendeckend Strom in die Häuser verlegt werden sollte, werden auch irgendwelche Kaisertreuen gesagt haben: „Wozu? Das Teufelszeug brauchen wir nicht!“
Stopp! Der Ausbau ist nur kostenlos zumindest bis in die Wohnung, wenn eine gewisse Abnahme gewährleistet wird. Wozu?Ich komme mit meinen 50er Kabelanschluss gut klar. Bzw. anders ich nehme gerne Glasfaser zu einem vernünftigen Preis. Ich zahle aber nicht den den chaotischen Ausbau über drölf Firmen. Wenn der Staat gerne Glasfaser möchte hätte er das gerne und gut auch selbst ausbauen können und dann an die Firmen verpachten, vermieten usw.
Man kann aber trotzdem sagen, dass der Ausbau quasi immer kostenlos ist, wenn es sich nicht lohnt, wird da gar nicht erst ausgebaut. Und davon wird ja in diesem Beitrag nicht geredet.
Das ist unter anderem eines der größten Probleme für die Anbieter. Dass die Eigentümer nicht wollen. Hinterher entstehen 1000 Lücken, die tatsächlich die Kunden beziehungsweise Eigentümer selbst zu verantworten haben, weil es denen wieder um ein paar Euro geht.
Selbst schuld wer freiwillig später 1000€ für einen Hausstich zahlt. Da habe ich kein Mitleid.
Bei uns hat die Telekom mitgeteilt, dass sie die notwendige Verkabelung im Haus dann Aufputz verlegen wird. Und damit war das ganze für die Hausgemeinschaft durch.
So viel zu dem kostenlosen Anschluss…
Ja, wie soll die NE4 denn sonst gebaut werden wenn keine anderen Leitungswege/Rohre möglich bzw. vorhanden sind?
Die Frage wird eher sein. Was ist mit den Bewohnern eines Hauses wo sich der Vermieter weigert Glasfaser ziehen zu lassen. Wird der Vermieter dann gezwungen es zu, zu lassen?
Bei ins in Tschechien haben wir volle und konstante 1Gbs up und down für 16€.
Kannste nicht meckern.
Diese dauernden ekligen, schmierigen Drücker an der Haustür lassen meine Lust auf Glasfaser auf Null schrumpfen.
Ich wünschte so ein Drücker würde auch mal bei mir vorbeikommen, wahrscheinlich muss ich noch 10 Jahre auf Glasfaser warten.
Die verkaufen Leuten einen Glasfaseranschluss, den es dann aber auch Jahre nach Vertragsabschluss nicht gibt. Oft an Kunden, die Glasfasertempo überhaupt nicht brauchen, die aber mit dem Argument geködert werden, Kupfer-Leitungen würden demnächst abgeschaltet und man stehe dann ohne Internet da. Auf nebenan.de gibt es in unserer Wohngegend dauernd Posts, in denen vor diesen aggressiv-schleimig auftretenden Bauernfängern gewarnt wird. Ich verstehe eh nicht, wieso jemand an der Haustür was kauft oder einen Vertrag unterschreibt.
Was macht die „Oma“, die nur ein Telefon braucht, ohne Router, ohne Internet? Derzeit gibt es ja noch reine Tefonanschlüsse. Aber wie soll das ohne Kupferkabel funktionieren?
Ich befürchte, bis dahin sind wir alle, die Omas und Opas!! :D
Reine Telefonanschlüsse gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Spannend. Nachdem in meinem Dorf gefühlt 2/3 sich nicht an Gf haben anschliessen lassen, weil „brauch ich nicht“.
Die sterben bald alle weg und die nächste Generation hat den Salat. So sind sie halt, die älteren. Nur egoistisch an sich und nie an die Zukunft für Andere denken.
Das liegt aber nicht am Alter, sondern am System.
Nun ja ich bin 29 und brauche das auch nicht. 100 Mbits reichen total aus. Heute macht man doch eh keine großen diwnloumehr und ich kenne auch wirklich niemanden mehr mit einem PC. Alle haben nur noch Smartphones und Tablets. Also was soll’s?
Das sehe ich ganz genau so! Vor 10 Jahren hätte ich Glasfaser sofort gebucht aber heute? Never! Meine Frau und ich haben auch eine 100er und es langt eben. Dafür zahle ich auch nur 20 € im Monat und auf keinen Fall bin ich bereit, mehr für Internet auszugeben. Ich finde das schon gut bezahlt. Alles läuft stabil, hatte noch nie Probleme damit, habe den Tarif bereits einige Jahre. Früher, als ich noch richtig viel gespielt habe, wäre mehr besser gewesen. Du schreibst es bereits: Downloads. Aber heute spiele ich seltener und nur noch über GeForce Now, habe meinen alten Rechner in der FRITZ!box priorisiert und somit auch keine Probleme, schaut meine Frau was auf Apple TV in 4K. Vielleicht werde ich mit meine 44 Jahren auch einfach zu ruhig fürs WWW.
Vor zwei Jahren wurde uns GF über einen Zuweg in Reihenhäuser gelegt. Dazu wurde der gesamte Zuweg in einer im wahrsten Sinne „Nacht- und Nebelaktion“ aufgerissen und bis abends um 23:00 im Dunkeln ohne Licht neu gepflastert. Ergebnis: Der Weg ist total im Eimer. Die Firma, welche die Anschlüsse kostenlos vermarktet hat, nimmt sich nichts davon an („Das macht ein Subunternehmer“). Der hatte auch wieder einen Sub mit Personal, das der deutschen Sprache kaum mächtig war.
Seit 2 Jahren warten wir jetzt darauf, dass der Weg von 50 m wieder in seinen Ursprungszustand versetzt wird. Still ruht der See.
Seit über einem Jahr meldet sich auch niemand mehr, wie es mit dem im Haus liegenden Anschluss weiter geht.
Ich könnte nur noch kotzen.
Leute wie Du schreiben immer seitenweise Internetpostings und erzählen es allen ihren Kumpels immer aufs Neue. Aber zum Anwalt geht dann doch keiner. Der Grundstückseigentümer und/oder der Auftraggeber der Baumaßnahme haben Gewährleistungsansprüche gegen die Baufirma falls der Weg wirklich „im Eimer“ ist. Falls Du Mieter bist und der Weg ist zB jetzt eine Stolperfalle, hast Du Ansprüche gegen Vermieter/Eigentümer/WEG auf Beseitigung (Verkehrssicherungspflicht). Also los, nicht rumheulen, sondern tu was!
Hab seit über 10 Jahren Glasfaser. 500/500 Leitung, tatsächlich kommen über wlan 600/600 an. Für 45€ im Monat. Würde nie wieder was anderes wollen.
Wir haben DSL und Kabel in der Wohnung. Nutzen tun wir DSL da eben stabiler. Ich bezweifele aber stark, dass es hier Glasfaser jemals geben wird. Die andere Straßenseite hat es bereits ein paar Jahre, da dies alles Eigentumshäuser sind. Hier auf unserer Seite sind nur Mietwohnung einer kleinen Genossenschaft. Die werden DSL sicher dicht machen und aufs Kabel verweisen, wo man jetzt schon 1 Gbits haben könnte. Ist aber viel zu teuer, muss man sagen. Ich habe 250 MBits DSL wo 210 down und 44 up ankommen und zahle 30 € dafür. Finde den schon überdimensioniert, wenn ich ehrlich bin. Außer paar Apps und Nintendo-Spiele lade ich eh kaum runter.
Was hier bei der ganzen Diskussion gerne vergessen wird:
dsl ist heute genauso tot wie isdn vor einigen Jahren!
Es gibt schlichtweg kaum noch Chips auf dem Markt, die werden schon richtig hoch gehandelt. Große Hersteller haben sich aus dem Markt zurückgezogen und kein neuer entwickelt neue dsl-Chips. Geschweige denn dsl Baugruppen für dslams/msans. Alle gehen auf glasfasertechnologien.
Das ist schön, dass vielen der 100er Anschluss völlig ausreicht und sie dabei bleiben wollen.
Aber wenn dieser in den nächsten Jahren ausfällt und es kein Ersatzteil mehr gibt, hättet ihr wahrscheinlich doch lieber auf was zukunftsreicheres gewechselt…
Kein Thema wenn es Glasfaser auch mit 100 MBits gibt und es nicht mehr kostet als DSL. Dann ist es wohl für keinen ein Problem.
Dieser ganze GF Hype geht mir voll auf den Zünder. Sehr wenige brauchen noch einen Festnetzanschluss. Würde das Mobilfunknetz vernünftig ausgebaut werden läuft alles darüber. Werde meinen DSL Vertrag kündigen hole mir eine Zweitkarte mit unlimited und die ist günstiger als DSL/GF. Tethering und ab dafür.
Ab 1 TB Verbrauch im Monat läufst du halt Gefahr, dass dein Vertrag gekündigt wird. „Unlimited“ ist halt leider selten wirklich ohne Limit.
Komme so auf 250-300Gb im Monat mit Streaming und so
Funktioniert nie im digitalen Steinzeitalter Deutschland.
Ich fahr seit ein paar Monaten zweigleisig. Hab mein DSL und ein 5G Modem. Hab für fünf Euro im Monat unlimited. Werde in Kürze mein DSL runterschrauben auf den kleinstmöglichen Anschluss.
Glasfaser? Weiß ich jetzt schon wird es niemals bei uns in der Straße geben nach Hausnummer 35. Warum? Beides bis dorthin schon verlegt. Nur in der zweiten Hälfte unserer Straße und in zwei weiteren Straßen im Ort wurde keines verlegt. Warum auch immer.
Und nachträglich wird das auch niemals noch passieren das weiß ich auch aus Erfahrung mit dem Kabelnetz, als das verlegt wurde,
war allerdings in einer anderen Ortschaft.
Allerdings bin ich recht froh, weil mit dem 5G Zugang bin ich mehr als zufrieden hat immer zwischen 250/450 und 25/45 im Down- und Upload. Und das reicht mir.
Und wenn ich mich in Europa in irgendwo bewege dann nehme ich meinen Anschluss mit während der Glasfaseranschluss dann unnütz zu Hause rumliegt.
So gesehen: danke, liebe Bundesregierung! Ihr habt mir mit eurer tollen Strategie einen wirklichen Dienst erwiesen, und das meine ich ernst
lebe seit ca 10 Jahren in Schweden -eher ländlicher, aber immer schon mit Glasfaser. Und selbst irgendwo in der Pampa im Wald haben einzeln stehende Häuser hier Glasfaser. Keine Ahnung wie die das gemacht haben, aber: es geht ganz offensichtlich :)
Offtopic: Andere Dinge, wie zB das Gesundheitssystem oder das Qualitativsniveau jeglicher Handwerkerleistungen sind in Schweden jedoch im Vergleich zu Dtld absolut -erbärmlich-. Bzgl Glasfaser allerdings nix zu meckern ;)
Wie das in Schweden funktioniert kannst du hier im Detail nachlesen:
https://stadsnatsforeningen.se/globalassets/in-english/schwedische-glasfaser-allianz/dokument/2.-cablevision.pdf
Nice, dank dir
Meine Glaskugel sagt, dass Glasfaser (und alles andere Festverdrahtete) früher oder später durch Funktechnologie abgelöst wird.
5G ist nah an der Glasfaser und ab 6G brauch es keinen Draht/Glas gebundenen Anschluss mehr.
schon verrückt, damals, von 56k auf ISDN gewechselt, irgendwann dann DSL bekommen, da war Deutschland anfangs vorne und Luxemburg hing hinterher. Jetzt zahle ich 50€ für 2gb/1gb Glasfaser, Ping im Haushalt 1-2ms. Das finde ich dann ganz okay.
Die digitalen Stromzähler sind auch nich Flächendeckend im einsatz, Duale Tarife sind halt nicht gewünscht seitens der Versorger.
Ich lach mich schlapp, bei uns in der Straße kein Glasfaser. Beide Querstraßen zu meiner haben Glasfaser… unsere Straße ist nicht geplant. Bin seit über 10Jahren bei Vodafone Kabel angefangen mit KabelBw, über UnityMedia zu Vodafone. Von 100Mbit bis 1000Mbit (seit es 1000Mbit gibt), anfänglich als mit Ausfällen seit Jahren sehr stabil zu einen fairen Preis. 100m bis zum Verteiler wo es in Glasfaser über geht.
Geh auf die 50 zu, hab von der Telekom 6 Mbit DSL und seit einigen Jahren gottseidank GF 1Gbit für ca 60 Euro. Alter, weil das ja bereits ein Thema hier war.
Alles schön und gut, aber wenn man als Mieter nichtmal die 100/40 bekommt, sondern nur 60%, weil die Kabel Hausintern uralt und ungeeignet sind, kann man es direkt vergessen. Dem Vermieter ist es egal.
Absolut korrekt, der Flaschenhals sind die Leitungen im Haus und da fängt das Problem an. Was nutzen 1000 Liter an ankommenden Daten wenn nur 50 durch die Hausleitung passen.
Ich bin mit meinem Kabelanschluss total zufrieden und über die Preise bei einem Glasfaseranschluss kann man doch nur lächeln. Viel zu teuer bei gleicher Leistung
Wenn 80 % theoretisch Glasfaser beziehen könnten, kann 100 % das Kupferkabel abgeschaltet werden? Sodass schlimmstenfalls jeder 5. gar keine Internetverbindung mehr hat? Wer hat sich das denn ausgedacht?!
Wieso sollten die Kunden dann ‚gar keine Verbindung‘ mehr haben? Lies Dir das Papier mal durch! Natürlich wird vorausgesetzt dass im Falle eines Teils von nicht angebunden Kunden Alternativen z.B. durch Mobilfunk, SAT etc. vorhanden sind.
Nicht zuletzt kommt ja auch noch ein ganz anderer Aspekt dazu: das ist ein Konzept der Bundesnetzagentur! Es soll für Kunden den Wechsel in geordnete Bahnen bringen z.B. im Bezug auf Vertragslaufzeiten usw.
Wenn z.B. die Telekom in irgendeinem Ortsgebiet 5000 Kunden hat, die über Kupfer angebunden sind wird sie schon aus eigenem Interesse das Netz nicht abschalten bevor sie diese ‚migriert‘ hat.