Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen
DSL-Abschaltung: Bundesnetzagentur legt Fahrplan vor
Die Bundesnetzagentur hat ihr Regulierungskonzept für den Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen veröffentlicht. Dieses skizziert einen geordneten Wechsel, der Wettbewerb sichert und den Ausbau moderner Netze beschleunigt. Kupfernetze sollen erst dann abgeschaltet werden, wenn nahezu flächendeckend Glasfaser verfügbar ist und mehrere Anbieter ihre Dienste auf den neuen Netzen anbieten können.
Entscheidend ist dabei nicht, welcher Netzbetreiber die Glasfaser verlegt hat. Verbraucher sollen frühzeitig informiert werden und auch nach dem Wechsel zwischen Tarifen und Anbietern wählen können.
Klare Voraussetzungen für die Migration
Nach dem Konzept soll ein gesetzlich geregeltes Verfahren festlegen, wann die Abschaltung von Kupfernetzen eingeleitet werden darf. Als Mindestvoraussetzung nennt die Behörde eine Glasfaseranbindung bis in die Wohnung für mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen in einem Gebiet. Zum Zeitpunkt der tatsächlichen Abschaltung soll grundsätzlich eine flächendeckende Versorgung erreicht sein. Zusätzlich müssen geeignete Vorleistungsangebote bestehen. Das bedeutet, dass Drittanbieter Zugang zu den Glasfasernetzen erhalten. Dieser sogenannte Open Access soll technisch, organisatorisch und preislich nach einheitlichen Prinzipien erfolgen, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Planungssicherheit. Die Vermarktung kupferbasierter Tarife soll spätestens 24 Monate vor der Abschaltung enden. Mindestens zwölf Monate davor ist eine formale Anzeige der Abschaltung vorgesehen. Damitsollen Anbieter und Kunden ausreichend Zeit für den Wechsel erhalten.
- PDF-Download: Regulierungskonzept Kupfer-Glas-Migration
Zeitplan und rechtlicher Rahmen
Über einzelne Regionen hinaus strebt die Bundesnetzagentur einen bundesweiten Migrationsplan an. Dieser soll den Start des ersten Umstellungsprozesses, das geplante Ende der letzten Abschaltung sowie zentrale Meilensteine enthalten. Nach Einschätzung der Behörde ist dafür eine Anpassung des Rechtsrahmens nötig.
Der Gesetzgeber soll zunächst zusätzliche Instrumente schaffen, um die Migration verbindlich zu steuern. Hintergrund ist die wirtschaftliche Logik des Ausbaus. Investitionen in Glasfaser rechnen sich nur dann, wenn das alte Kupfernetz nicht dauerhaft parallel als Konkurrenz bestehen bleibt.
Marktteilnehmer und Verbände können bis Mitte März Stellung zu den jetzt veröffentlichten Plänen nehmen.


Das wird dann spannend 2040
Ironie Off
So früh…nein-doch-oh
+1
Denke eher an 2050
Glasfaser liegt hier von den Stadtwerken der Nachbarstadt vor allen Häusern.
Bisher hat das niemand genommen, denn mit einem stabilen 100/40er DSL-Anschluß für knapp 40€ (inklusiv Festnetzflat, Mobilflat, IPv4) funktioniert alles.
Für den Glasfaseranschluß mit 150/50 soll man 13€ mehr zahlen. Dabei habe ich die Anschlusskosten und die Umbaukosten des Hauses einmal außer Acht gelassen. Die bisherige 7590 kann man weiterverwenden.
Für 300/150 sind es dann 18€ pro Monat mehr, bei 500/250 landet man bei 38€ mehr und beim Maximum von 1000/500 sind es dann 68€ mehr pro Monat.
In anderen Ortsteilen ist ein anderer Anbieter unterwegs, der aber noch höhere Preise nimmt, da fängt es auch erst bei 300 an.
Nennt man Wirtschaft. Erstmal alles teurer verkaufen, wer Hightech will, muss halt mehr zahlen. Die stellen das irgendwann alleine um. Ggf wird ein euer Router benötigt. Mfg
Am besten fand ich vor kurzem das Argument eines feines jungen Mannes der Drücker-Kolonnen-Abteilung, der mir meinen Kabelanschluss madig machen wollte. Zitat: „Sie machen das ja nicht nur für sich, Sie machen das auch für das Internet.“ Das war der Moment, in dem meine Freundlichkeit ein Ende fand. Ich laut gelacht und die Tür wieder zu gemacht habe.
Das kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir war das Argument, dass ich dann das schnellste Netz hätte. Mit Kabel habe ich aber schon das schnellste, mehr als das geht auch Glasfaser noch nicht. Hab dann auch die Tür wieder zu gemacht…
kommt drauf an wie man es definiert, Bandbreite vieleicht ja aber Latenz gibts eigentlich nix schnelleres als Glasfaser weil halt über Lichtwellen übertragen. und Bei Kabel kommts halt auch immer auf den Ort an. Bei manchen gehts wunderbar und andere beschweren sich ständig weil die Leitungen einfach komplett überbucht werden und du zu Stoßzeiten halt nur noch nen einstelligen Speed hast.
Das die meisten Kabelanbieter zwischenzeitlich Hybrid unterwegs sind ist dir schon klar ? In Ballungsräumen setzt Vodafone schon lange auf die GF und geht an den Kopfstellen wieder auf Kabel
Vor allem geht Glasfaser beim Upload deutlich schneller. Ist also schon ein Unterschied, zumindest wenn man es braucht. Aber auf mickrige 40/50mbit oder so hätte ich keine Lust. Da reicht ja auch dsl.
Die 100/40 gibt’s auch nur in Verteilernähe. Zwei Häuser weiter sind’s dann nur noch 50/25. Und nach ein paar hundert Metern ist dann 25/10 angesagt. Mit GF ist es egal wie weit du von der Station weg wohnst. Und deine Fritz Box kannst du auch weiter nutzen. Der GF-Anbieter montiert sein Modem, und daran kannst du anschließen was du willst.
Ich zahle 50€ für 1000/500 bei 1&1. Ausbaukosten habe ich nicht zu tragen.
Für mich also ein Gewinn und preislich, finde ich, verhältnismäßig.
Aber mit steigendem Ausbau und entsprechendem Wettbewerb werden auch die Glasfaserpreise weiter sinken.
Bei mir auf dem Land wurde erst vor 15 Jahren VDSL eingeführt. Davor hatte ich 0,375 mBit (Telekom DSL light!) danach 50 mBit. Das ist die 133 fache Geschwindigkeit. Die Glasfaser Angebote heute bieten oft nur die dreifache Geschwindigkeit von VDSL an. Das macht für die meisten Privatkunden überhaupt keinen Sinn dafür mehr Geld auszugeben. Das Hauptproblem bei Glasfaser ist, es gibt keine bessere Technologie wie man die Knotenpunkte miteinander verbinden kann. Diese werden auch über Glasfaser verbunden. Das war bei VDSL auch schon so, deswegen kann man den Endverbrauchern nur einen kleinen Bruchteil dessen anbieten, was mit Glasfaser technisch möglich wäre, da ganze Ortsteile oft nur mit wenigen Glasfasern angebunden sind.
Dann bin ich aber mal sehr stark gespannt, ob es auch so reguliert wird, dass jeder Anbieter eine gelegte Glasfaserleitung nutzen kann oder ob man sich mindestens zwei Jahre erst mal für den entscheiden muss, der es verlegt hat. Ich möchte nämlich ungern zu O2 wechseln, sondern den Anschluss lieber von der Telekom haben
Deutsche Glasfaser hat bei uns vor knapp 4 Jahren das Glasfaser verlegt. Inzwischen ist mein Vertrag abgelaufen, ich kann aber nicht zur Telekom mit dem Glasfaseranschluss wechseln, weil die offenbar keine fremden Leitungen nutzen wollen. Als ich meinem Telekom-DSL-Anschluss zugunsten des Glasfaseranschlusses kündigen musste, hat die Telekom noch großspurig verkündet, dass ich selbstverständlich wieder zur Telekom zurück kann, wenn die Vertagsbindung nach 2 Jahren abgelaufen ist.
Neuland
Hab im März 24 einen Glasfaseranschluss Vertrag unterzeichnet, bisher noch nichts bekommen und es gibt anscheinend auch noch keine Planung dafür. Der Anbieter hat bei uns in der Gegend das Monopol. Bisher hab ich DSL von der Bude aber es wurde schon gedroht dass es zukünftig abgeschaltet wird falls man nicht Glasfaser nimmt. Hab mich schonmal wegen starlink schlau gemacht
23.09.2022 hab ich unterschrieben wer bietet länger?
Die Doofkom schafft es einfach nicht die vorletztes Jahr verlegten Leer Rohre mit leben zu füllen und die Häuser endlich anzuschließen.
Ich bin am kotzen weil dsl nur 16er und Kabel extrem unstabil zwischen 17-20h ist..
Ich Mitte 22…
Nix passiert
Also dann Glasfaser bis ins Haus Flächendeckend? Boah bis dahin bin ich wohl Rentner.
Also in ca 35 Jahren. Bis dahin haben wir dann auch wieder ordentlich Gas zum heizen.
Solange das GF im Keller liegt, ich aber im OG meinen DSL-Anschluss habe, bleibt’s erstmal bei DSL!
Ich sehe schon wie Deutschland halb abgeschaltet wird und Glasfaser bei den meisten noch fehlt und dann alle „im Dunkeln“ da stehen
Wenn es nicht so traurig wäre. Aber wir sind gut, erst den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.
Ich warte.
Wir leben auf dem Land, das Kaff hat 350 oder wie viel Einwohner. Da interessiert sich niemand für Glasfaser. Bis zu den Stationen hin ist sie ja verlegt. Nur die letzte Meile da muss alles aufgerissen werden weil schießen geht nicht bei Straßenzubehör aus den sechziger Jahren und Flix Schusterei über die Jahrzehnte. Zwei Firmen sind schon pleite gegangen weil sie hier in der Straße bei uns nur zwei Kunden gefunden haben und im ganzen Ort ist es hoffnungslos.
Das einzige was hier richtig gut funktioniert ist hybrid mit 500. Das reicht vollkommen.
Bei meinen Eltern wurde die Straße vor der Tür neu gemacht. In diesem Zusammenhang wurden sie von drei Unternehmen angeschrieben, die angeblich Glasfaser dort verlegen. Mein Vater hat dann eine Absichtserklärung bei der Telekom unterschrieben. Dies ist jetzt über drei Jahre her. Seitdem hat sich nichts getan. Die Straße ist mittlerweile zu, aber es scheint kein Glasfaser verlegt worden zu sein. Zumindest kann es bei keinem der damals angebotenen Anbieter gebucht werden. Und das hat sich auch niemand gemeldet, um den Weg von der Straße bis zum Haus zu verkabeln.