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Stichtag: 1. Juli

djay-Apps von Algoriddim verlieren Spotify-Integration

44 Kommentare 44

Die im Januar angekündigte Integration der Musik-Dienste TIDAL und SoundCloud in die Pro-Versionen der djay-Apps von Algoriddim werden nicht zusätzlich zur Spotify-Unterstützung bereitstehen, sondern müssen diese ersetzen.

Djay Pro Mac

Wie Algoriddim vor einigen Tagen mitgeteilt hat, werden die Apps die Spotify-Anbindung zum 1. Juli verlieren. Anders formuliert: Über die Oberfläche der djay-Apps wird sich nicht mehr auf den Spotify-Katalog zugreifen lassen. Das Abspielen ausgewählter Tracks, in der für Partys, Events und Veranstaltungen prädestinierten App entfällt so komplett.

Unklar ist, warum sich Spotify dazu entschieden hat, die seit 2014 bestehende Streaming-Integration zu beenden – Branchenkenner gehen von geänderten Vertragskonditionen zwischen Spotify und den großen Musik-Studios aus, bestätigt wurde dies bislang jedoch nicht.

[…] Ab dem 1. Juli 2020 wird Spotify nicht mehr über 3rd-Party-DJ-Apps spielbar sein. Sie können Spotify in djay noch bis Ende Juni 2020 nutzen. In der Zwischenzeit haben wir neue Streaming-Dienste eingeführt, die es Ihnen ermöglichen, weiterhin all die großartige Musik zu mixen, die Sie lieben, und die Ihnen einen erweiterten Zugang zu neuen Inhalten und Funktionen bieten. Darüber hinaus haben wir Schritte vorbereitet, mit denen Sie Ihre Bibliothek problemlos auf einen neuen unterstützten Streaming-Dienst umstellen können. Wir sind bestrebt, Ihnen diesen Übergang so einfach wie möglich zu machen, und wir schätzen Ihr Verständnis während dieses Prozesses.

Algoriddim bietet derweil einen Migrationsdienst an, der dabei behilflich sein soll, vorhandene Spotify-Tracks nach Tidal „umzuziehen“. Ersten Leserberichten nimmt dieser rund 1 Sekunde pro Lied in Anspruch und findet, je nach persönlichem Repertoire, bei weitem nicht alle Tracks.

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Mit Dank an Nobbs!

Freitag, 03. Apr 2020, 7:45 Uhr — Nicolas
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  • Eine sehr traurige Entwicklung leider :(

  • Dann hat sich diese Apo erledigt.

    • +1 !!
      Unfassbar! Natürlich ist das ein einzukalkulierendes Risiko für den Anwender selbst, aber das macht die App damit hinfällig. Sehr bitter. Eine lose-lose-lose-Situation, das muss man so ganz klar sagen!

      • Na, ganz so krass ist das nicht – es soll noch DJ’s geben, welche gekaufte Musik verwenden!

  • Wow! Hätte eher damit gerechnet bzw. gehofft, dass hier bald auch von einer Integration von Apple Music berichtet wird. Schade. Gibt es ggf eine DJ App mit Apple Music Integration?!

  • Mist!
    Der einzige Grund, wieso ich mir ein Macbook gekauft habe, weil die App unter Windows nicht lief.
    Dann hätte es auch ein „normales“ Laptop getan :(
    Sehr ärgerlich von Spotify!!
    Jemand eine Alternative Idee?

  • Das war doch das beste Feature an diesen Apps :-/

  • Schon ärgerlich. Allerdings frage ich mich eigentlich schon seit Jahren, warum Spotify das überhaupt erlaubt hat (bzw. erlauben konnte). Schließlich dürfte es doch nicht erlaubt sein mit seinem normalen, privaten Spotify Konto tatsächlich kommerziell Musik aufzulegen oder?
    Eigentlich dürften doch nicht einmal Bars oder Restaurants Spotify zur Hintergrundbeschallung nutzen….Was ich allerdings schon häufiger gesehen habe. Von clubs ganz zu schweigen.

    • Natürlich ist das erlaubt. Die Bar oder eben auch der DJ muss aber die Nutzung von Musik auf Events oder eben zur Hintergrundbeschallung eben bei der GEMA anmelden. Die Quelle ist dabei (fast) egal. Es muss eben eine legale Quelle sein (also keine raub-kopierten MP3 von der Festplatte).

    • Soweit ich das weiß ist das nicht erlaubt. Es gibt dafür eine DJ-Flat die erheblich mehr kostet.

      • Stimmt, das ist von Spotify her nicht erlaubt, abgesehen von GEMA umso. Es sei denn, Spotify hätte vor kurzem ihre AGB’s geändert.

    • Kommerziell sicherlich nicht, aber es soll ja auch genug Leute geben die auf diese Art und Weise auf privaten Partys für Stimmung gesorgt haben.

      Da ist dann so eine App, ein iPad und das eh schon vorhandene Spotify-Abo sehr praktisch.

      Finde ich persönlich somit ziemlich uncool, da ich es eben ab und zu sehr gerne genutzt habe.

      Sollen sie halt einen Tarif für ein paar Euro mehr anbieten, wo das möglich ist. Hätte ich überhaupt kein Problem mit.

  • Hi Leute, suche schon ewig eine DJ-App die ich mit meinem Amazon-Music-Unlimited-Account verbinden könnte.

    Suche da schon ewig :-(

    Danke für Eure Hilfe.

    Lg Andrew

  • Damit ist die iPad App nutzlos! Schade habe diese App geliebt. Habe sie als kleiner Hobby DJ genutzt, nicht vor Publikum sonder nur für mich zum Spaß. Ich hoffe das meine andere DJ App Pacemaker fürs iPhone nicht das gleich Schicksal erleidet.

  • Bleibt denn die Apple Music Verbindung bestehen? Vermutlich, oder?

  • so that’s why DJs „own“ their music in an offline space o.0

  • Ach herrje… :( Dann ist die App für mich leider komplett gestorben & Spotify auch. Nur deswegen hatte ich wieder zu Spotify gewechselt!

    Ne API von Apple Music wäre doch jetzt toll, wird aber garantiert nie passieren!

    Danke algoriddim für die schöne Zeit und Grüße nach München.

    • Das liegt doch nicht an den Programmanbietern, sondern an den Rechteinhabern, sprich die internationalen Musikkonzernen.

      Wenn die nicht das erlauben, liegt es weder an Apple noch an irgendwelchen Programmierern.

    • Mich hatte ohnehin schon immer warum Spotify ohne DRM zum Auflegen genutzt werden konnte. Für mich war schon immer klar, dass ich die Stücke kaufen musste, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
      Apple Music,Tidal, Bandcamp, Qobuz werden nur zur Recherche genutzt.

  • LOL, da schreien sie wieder auf, die Hobby–DJs, die ja „alle nur in ihrem stillen Kämmerlein Musik für die eigenen Öhrchen gemacht haben“. Und alle haben natürlich immer und ausschließlich fürs Spotify–Konto bezahlt, was auch sonst …

  • Wenn man dann endlich die Mixe aufnehmen kann über SoundCloud dann wäre das schon sehr geil. Als Apple Music Nutzer war die App bislang immer uninteressant für mich, das könnte sich jetzt ändern.

  • Dann geht das wilde kopieren also wieder los…MIST.

  • Mich überrascht das überhaupt nicht. Spotify duldet keine anderen Streamingdienste in der gleichen App. Wir wollten damals mit unserer App auch beides – Spotify und Apple Music – anbieten und Spotify hat sich dann quergestellt.

    Lustig aber auch, dass hier die DJay-App eine Ausnahmeregelung genossen zu haben scheint. Normalerweise darf man zwar (das durch die API ziemlich kastrierte) Spotify in eine App integrieren, muss diese dann aber kostenlos abgeben bzw. darf kein Geld verlangen.

  • Echt schade. Habe DJ auch gern auf privaten Parties genutzt da man damit bei Autoplay von nicht gefallenden Titeln auf den nächsten Track überblenden kann.
    Wenn man mit Spotify abspielt kann man nicht einfach zum nächsten Titel überblenden, oder doch?

  • An die Party-Theorie glaube ich nicht, auf Partys kann ich auch so mit der Spotify-App für 50.000 Leute mit meinem Account Musik machen. Und eine DJ-App brauche ich im Zweifel auch dann nicht, wenn ich mit z.B. zwei iPads und einem Mixer lustig Spotify-Musik „auflege“. Das ergibt keinen Sinn. Traurig ist es trotzdem.

    • Also es gibt ja Leute, die Beatmatch, Tempo und Pitch verwenden, die auch die 4-Spur Funktion von DJ-Apps nutzen, und die 3. und 4. Spur mit Loops belegen und auch etwas „bouncen“, sowie Effekte verwenden, das geht definitiv nicht mit dem einfachen Spotify-Player…

  • Also man sollte sowieso eher auf Offline-Musik vertrauen, man hat ja quasi meist so etwas wie ein Konzept, und Streaming nutzt man eher, um auch ausgefallene Musikwünsche der Gäste erfüllen zu können.

    Wer jetzt behauptet, Algoriddim DJay wäre jetzt nutzlos, hat den Artikel nicht verstanden, man kann weiterhin Streaming verwenden, nur nicht von Spotify. Persönlich tendiere ich zu TIDAL, es wurden von 6350 Titeln ca. 50 nicht gefunden.

  • Ich habe diese Integration von Spotify sehr geschätzt und kann es absolut nicht verstehen, wieso dieses Feature nun nicht mehr zur Verfügung steht – sehr traurig!
    Allerdings hoffe ich, dass die Integration von TIDAL vorerst eine gute Alternative bietet.

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