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Zweites Projekt mit KI-Unterstützung umgesetzt

Claude Code im Einsatz: Eigene Radio-App für die Mac-Menüleiste

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8 Kommentare 8

Nach der kürzlich vorgestellten Kompressionslösung „Videoquetsche“ haben wir einen weiteren Versuch unternommen, eine kleine Alltagsanwendung mit Unterstützung von Claude Code umzusetzen.
Radiobar Animation

Radiobar: Lebt in der Mac-Menüleiste und spielt Onlineradio

Diesmal lag der Fokus nicht auf Videodateien, sondern auf dem Hören von Online-Radiosendern direkt am Mac.

Ausgangspunkt war die langjährige Nutzung der Das Deutschlandradio-App von Rainer Killinger. Diese ist weiterhin kostenfrei verfügbar, wurde jedoch schon seit vier Jahren nicht mehr aktualisiert.

Zudem wollten wir eine Handvoll Sonderwünsche umgesetzt haben. Zwar haben sich viele Funktionen der inoffiziellen Deutschlandradio-App im Alltag bewährt, andere fehlten (uns) jedoch schon länger. Statt auf Alternativen auszuweichen, hatten wir daher die Idee, eine reduzierte und angepasste Lösung selbst zu erstellen. Beziehungsweise von Claude Code erstellen zu lassen.

Sender Hinzufuegen

Ab Werk sind drei Sender verfügbar, weitere lassen sich manuell anlegen

Einfache Bedienung und direkte Steuerung

Das Ergebnis ist eine kompakte Menüleisten-Applikation für macOS. Nach der Installation steht sie dauerhaft in der Menüleiste zur Verfügung und bietet standardmäßig den direkten Zugriff auf die drei Programme Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova. Der Wechsel zwischen den Sendern erfolgt entweder per Maus oder über ein frei definierbares Tastenkürzel, dass alle Sender der Reihe nach durchläuft. Zusätzlich lassen sich die Programme auch direkt über numerische Kurzbefehle anwählen.

Radiobar Einstellungen

In den Einstellungen werden die Sender konfiguriert

Ergänzend dazu unterstützt die Anwendung ein systemweites Tastenkürzel zur Stummschaltung, etwa um kurze Werbepause zu überbrücken und besitzt eine eigene Lautstärkesteuerung. Diese arbeitet unabhängig von der allgemeinen Systemlautstärke, sodass sich Radiowiedergabe gezielt regeln lässt, ohne andere Audioquellen zu beeinflussen.

Rechtsklick Einstellungen

Per Rechtsklick lassen sich die Einstellungen aufrufen und die Sender mit der Maus wechseln

Neben den drei voreingestellten Sendern können auch eigene Streams hinzugefügt werden. Dafür werden lediglich eine Stream-Adresse, ein Name und eine Akzentfarbe hinterlegt. Die Anwendung erweitert sich so um beliebige zusätzliche Sender.

Radiobar Tastenkuerzel

Tastenkürzen wechseln zwischen den Sendern und schalten die Ausgabe stumm

20 Minuten mit Claude Code

Die Umsetzung erfolgte erneut mit Claude Code und benötigte rund 20 Minuten. Wie bereits beim zuvor vorgestellten Videotool haben wir die gewünschten Funktionen zunächst beschrieben und anschließend schrittweise umgesetzt. Während der Entwicklung traten kleinere Probleme im Einstellungsbereich auf, die zu Abstürzen führten. Diese konnten jedoch schrittweise behoben werden.

Claude Code

Die zweite App, die Claude Code in unserem 18-Euro-Abo ausgespuckt hat

Diesmal haben wir die fertige Anwendung auch signiert und im Anschluss verlinkt. Wer Interesse hat greift gerne zu. Auch die „Videoquetsche“ haben wir inzwischen signiert, damit diese auch auf modernen macOS-Versionen ohne Fehlermeldung startet.

01. Apr. 2026 um 14:28 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    8 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Super … aus Irin wird ja so langsam eine Software-Schmiede :-)
    Eine Frage zu Claude Code und Eurem Abo. Welche Art von Abo nutzt Ihr … monatlich oder Token basiert? Ich nutze aktuell GitHub CoPilot im Abo, der ja im Agenten Mode mit z.B. Claude Sonnet 4.6 erstaunliche Ergebnisse liefert. Nutze es aktuell mit Visual Studio Code für Python Projekt. da ich nicht zwei Abos möchte, und XCode leider GitHub CodePilot nicht so elegant direkt einbindet, überlege ich auf Claude umzusteigen.

  • Wenn ich den Download für die Radiobar starte ladet die Videoquetsche….

  • Habt ihr Coding Erfahrung? Es wäre äusserst wichtig, zu wissen, ob das, was Claude ausgibt, auch wirklich sicher ist.

    • Guter Punkt, den du ansprichst. Vielleicht zur Einordnung: Unsere kleine Menüleisten-App macht im Kern nichts anderes, als öffentlich verfügbare Audio-Streams abzuspielen. Es werden keine sensiblen Daten verarbeitet, nichts übertragen und auch keine externen Dienste mit persönlichen Informationen angesprochen.

      Das Thema Sicherheit stellt sich aus unserer Sicht daher in einem anderen Rahmen als etwa bei Anwendungen, die auf Dateien, Accounts oder Systemfunktionen zugreifen. Im schlimmsten Fall wäre hier eher mit technischen Problemen wie Abstürzen zu rechnen, nicht mit einem Risiko für Daten oder System.
      Bei komplexeren Projekten oder sicherheitsrelevanten Anwendungen würden wir das Thema deutlich strenger bewerten.

    • Aus eigener Erfahrung .. Claude macht Fehler, das immer im Hinterkopf haben und alles kritisch hinterfragen, bezogen auf das Projekt was Du umsetzen möchtest. wenn es eine kleine lokale App ist, wie die hier vorgestellten ist es Safe…

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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