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KI soll eigenständiger arbeiten

ChatGPT 5.5: Drei Fähigkeiten sollen den KI-Alltag verändern

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Mit der Vorstellung von GPT-5.5 hat OpenAI ein neues KI-Modell angekündigt, das vor allem bei komplexen Aufgaben stärker eigenständig arbeiten soll. Im Mittelpunkt stehen drei Fähigkeiten, die den Umgang mit Software und digitalen Arbeitsprozessen verändern könnten.

Gpt 5 5 Chart Prompt

KI soll eigenständiger arbeiten

Eine zentrale Neuerung ist die stärkere Eigenständigkeit des Modells. GPT-5.5 kann Aufgaben nicht nur verstehen, sondern auch strukturieren und in mehreren Schritten abarbeiten. Nutzer geben eine unklare oder mehrteilige Aufgabe ein, während das System Planung, Werkzeugnutzung und Kontrolle selbst übernimmt.
Gpt 5 5 Thinking
Dabei bewegt sich das Modell zwischen verschiedenen Anwendungen, sammelt Informationen und führt Zwischenschritte aus. Diese sogenannte agentische Arbeitsweise zielt darauf ab, dass weniger manuelle Eingriffe nötig sind. Besonders bei Programmierung, Datenanalyse oder Recherche soll das Modell länger an Aufgaben dranbleiben und Zwischenergebnisse eigenständig prüfen.

Unterstützung für Büro und Analyse

Neben technischen Anwendungen rückt die Unterstützung klassischer Büroarbeit stärker in den Fokus. GPT-5.5 verarbeitet umfangreiche Informationen, erstellt daraus strukturierte Dokumente und kann Tabellen oder Präsentationen generieren.

Das neue Modell erkennt Zusammenhänge in unübersichtlichen Daten und überführt diese in nutzbare Ergebnisse. Interne Tests zeigen, dass Aufgaben, die zuvor Tage in Anspruch nahmen, deutlich schneller abgeschlossen werden können.

Zudem kann GPT-5.5 Software direkt bedienen. Es klickt sich durch Oberflächen, trägt Daten ein und kombiniert mehrere Werkzeuge.

Analyse in Forschung und Technik

Ein dritter Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlichen Anwendungen. GPT-5.5 ist darauf ausgelegt, komplexe Fragestellungen über mehrere Schritte hinweg zu bearbeiten. Dazu gehört das Sammeln von Daten, das Testen von Annahmen und die Auswertung von Ergebnissen.

In ersten Tests konnte das Modell etwa genetische Datensätze analysieren oder mathematische Probleme lösen, die normalerweise längere Bearbeitungszeiten erfordern. Auch in der Softwareentwicklung zeigt sich ein Fortschritt. Das Modell erkennt Fehler in größeren Projekten und kann Änderungen über mehrere Dateien hinweg konsistent umsetzen.

Gpt 5 5 Chart 2500

Zum Start wird GPT-5.5 schrittweise für Nutzer von ChatGPT und Codex bereitgestellt. Zugriff erhalten zunächst Abonnenten der Tarife Plus, Pro, Business und Enterprise. Eine Anbindung über die Programmierschnittstelle soll in Kürze folgen.

24. Apr. 2026 um 08:56 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Tut mir leid, aber KI erleichtert mich überhaupt nicht, viel schlimmer noch, es hätte mich viel Geld gekostet. Habe Chatti/Gemini/ Claude mehrfach über Elterngeld befragt und beraten lassen. Deren Empfehlungen hätten mich ü10k gekostet. Habe über Wochen mit den KIs darüber gequatscht und jede hatte andere „verlässliche“ Empfehlungen. Erst ein Gespräch mit dem Steuerberater schaffte Klarheit. Ich war geschockt wie ich auf den Holzweg geführt wurde. Stellte ich die KI zur Rede, kam eine lapidare Entschuldigung. Ich stelle die Frage erneut zu Elterngeld und bekomme wieder total absurde Empfehlungen. Auch in anderen Dingen hat die Qualität extrem nachgelassen. Auch bei Bildern insbesondere Banana lässt die Qualität extrem nach. Ich habe versucht meinen Garten damit zu planen, es hat mir überhaupt nicht geholfen und war am Ende gar nicht mein Garten.

    • Ich kenne Anwälte, die wurden von Mandanten mit 50-60 Seiten KI Quatsch vom arbeiten abgehalten, weil sie dem Mandanten erstmal auseinanderdröseln müssen, was an den Inhalten Blödsinn ist und welche Urteile erfunden wurden.

    • Man muss oft zumindest Thinking oder im Zweifelsfall sogar DeepResearch benutzen, um wirklich gute Antworten zu bekommen. Besser 30 Sekunden auf eine richtig gute Antwort warten als zwei Sekunden für eine mittelmäßige.

      • Kann man machen, aber das widerspricht doch einer KI? Wenn ich am Ende damit mehr Zeit verbrenne, Antworten zu checken, kann ich auch gleich andere Quellen benutzen. Und was ist dann mit Vertrauen? Vertrauen meiner Daten? Meiner Geschäftsdaten? Meinen Prozessen? Verstehe nicht wie andere da blindlinks drauf vertrauen und plötzlich reihenweise ihre Mitarbeiter dafür gehen lassen.

      • Das zeigt eigentlich recht gut, dass bei der KI wenig Intelligenz vorhanden ist. Sonst würde die nach 2 Sekunden sagen: „Sorry, ich habe noch nicht alle relevanten Informationen, ich kann Dir keine verlässliche Antwort geben.“

        Ok, gibt auch genug Mitmenschen und Kollegen, die genauso arbeiten und auch nicht qualitativ besser schwurbeln. So gesehen passts schon irgendwie…

    • Kann ich absolut nachvollziehen und habe ähnliche Erfahrungen gemacht. ABER es gibt so viele unzählige Anwendungsfälle wo KI wirklich unterstützt. Ich nutze es am häufigsten um neben meiner Meinung eine weitere Meinung (!) einzuholen.

      • +1

        Die Quellen stehen ja bei den Antworten dabei. Und man darf nicht verlernen, ab und zu auch mal die Quellen anzuschauen.

        Aber wie lief die Sache denn früher?
        Man musste googeln und suchen…und Internetseiten besuchen.

        Es gab damals auch schon Leute die zu Themen auf irgendwelchen Seiten was gelesen haben und das war ihre 100 % Wahrheit. Da hatten die Leute auch schon das kritische Denken eingestellt.

      • Das klappt aber nur, wenn man selbst intelligent genug ist die Aussagen sinnvoll zu bewerten. Genau das fehlt vielen Menschen. Und ich habe den Eindruck, dass da ein Zusammenhang existiert: Je KI-gläubiger man ist, um so weniger Eigenintelligenz ist vorhanden…

  • Die doppelten Token Kosten im Vergleich mit 5.4 sollte man vielleicht noch erwähnen

  • Am Anfang war das Internet auch nicht für jeden eine Option, bisweilen heute noch nicht. Aber wegen der unaufhaltsamen technischen Entwicklung können wir uns heute z.B. hier zu Themen austauschen.

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