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ifixit zeigt die neuen iPads von innen

Blick ins Innere: Das iPad Air, das nicht mehr „Air“ heißen dürfte

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40 Kommentare 40

Einen ersten Blick konnten wir ja bereits vor zehn Tagen ins Innere des neuen iPad Pro werfen. Inzwischen haben sich auch die Reparaturspezialisten von ifixit mit den seit zwei Wochen erhältlichen neuen iPad-Modellen beschäftigt und separate Videos zum iPad Pro und iPad Air veröffentlicht.

Auch wenn die wenigsten von uns jemals in die Verlegenheit kommen, ein iPad in seien Einzelteile zu zerlegen, die mithilfe der Videos möglichen Blicke „unter die Haube“ sind sind nicht nur interessant, sondern vermitteln auch ein Gefühl für die besondere Ästhetik der fein säuberlich und exakt ausgeloteten Komponenten im Inneren der Geräte.

„Air“ ist nicht mehr wofür der Name steht

Das Thema „Platz sparen“ scheint aber zumindest beim iPad Air ein wenig in den Hintergrund zu treten. Wir haben bereits nach der Vorstellung der neuen Geräte angemerkt, dass es etwas kontrovers anmutet, wenn das iPad Pro in diesem Jahr erstmals leichter und dünner ist, als das bislang für diese Charakteristik bekannte iPad Air.

Apple hat seine „Air“-Produktlinie im Jahr 2008 mit dem ersten MacBook Air ins Leben gerufen. Der Namenszusatz stand für die extrem dünne Bauweise und das geringe Gewicht des Computers. Bei der Präsentation zog der damals noch amtierende Apple-Chef Steve Jobs das Gerät aus einer Dokumentenhülle.

Jobs Macbook Air

Das erste iPad Air kam im Oktober 2013 auf den Markt und trug diese Bezeichnung ebenfalls aufgrund der Tatsache, dass es mit 469 Gramm Gewicht und einer Stärke von 7,5 Millimetern deutlich leichter und dünner war, als das zu dieser Zeit aktuelle iPad der vierten Generation mit 662 Gramm Gewicht und 9,4 Millimetern Stärke.

Wenn man so will, kann man die Tatsache, dass Apple den Produktnamen „Air“ beibehält auch dahingehend deuten, dass das Unternehmen selbst nicht ganz glücklich mit dieser Situation ist, aber kein besseres Konzept für eine klare Differenzierung seines iPad-Programms auf Lager hat. Für Standardnutzer funktioniert die Namensgebung dann aber auch weiterhin, das aktuelle iPad Air ist mit 6,1 Millimeter immer noch dünner als das derzeitige Standard-iPad mit 7 Millimetern, die von der Leistung aber auch vom Preis deutlich abgehobenen Pro-Modelle dürften ja nur für einen sehr begrenzten Käuferkreis in Frage kommen.

27. Mai 2024 um 08:00 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • MKBHD hat es sehr schön zusammengefasst. Das Pro kann im Prinzip nichts wirklich besser als das Air. Der Käuferkreis, der vom M4, dem OLED Display und den Pro Pencil Funktionen profitieren wird, ist äußerst begrenzt, im Prinzip bleiben nur Grafiker übrig. Für 99% der User reicht das Air oder das Einsteigermodell vollkommen aus, und da es dieses nun auch in groß gibt, fällt ein weiteres Kaufargument für das Pro unter den Tisch. Das aktuelle Lineup wird die Air Verkäufe ankurbeln, aber das Pro wird auf Dauer mit so einer absurden Preispolitik ein Ladenhüter werden.

    • Das hat er gar nicht gesagt.

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    • Face ID ist für mich einziemlich starkes Argument. Das hätte in der aktuellen Air Generation drin sein müssen. 120 zu 60Hz kann man bei dem Preisunterschied halt verkraften. Aber sonst Same Same.

    • Für mich umgekehrt: Meine iPhone 13 Pro Max und iPad Pro 12.9 2018 haben beide 120hz … mir würde das am meisten beim Wechsel auf das air fehlen, während ich mit Touch ID Leben könnte. Bei der Lebenszeit meines Pro rechne ich auch als nicht Krösus dann halt mit dem Wertverlust/Jahr und dann könnte es irgendwie schon gehen … denke es wird auch anderen nicht Grafikern so gehen … aber so lange wie es noch Updates gibt werd ich wohl nicht wechseln; schnell genug ist es allemal noch immer …

    • Es gibt mehr als genug Argumente für das iPad Pro. FaceID, 120Hz, OLED, es ist dünner und natürlich der M4, der hoffentlich lange Updates bekommt. Irgendwann wird der M4 ein Vorteil sein, auch wenn das jetzt noch nicht der Fall zu sein scheint.

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    • Im Business-Kontext und für größere Nutzerzahlen ist das Pro erste Wahl.
      Bei uns werden >2000 iPads geleast und durch MDM verwaltet.
      Natürlich sind das alles Pro-Geräte und der Leasing-Preis ist irrelevant anders.
      Ich verstehe ja, dass hier im Wesentlichen private Einzel-Anwender ihre Sicht äußern…

      • Ich bezweifle, dass der Leasing-Preis sich wirklich nur unwesentlich unterscheidet, es sei denn, der iPad Air-Leasingpreis ist Wucher. Irgendwer muss die Geräte ja schließlich kaufen, um sie verleasen zu können, und der Mehrpreis ist irgendwo eingerechnet. Wenn Euer Leasinganbieter dann einfach die Firmen abzockt, die nur die Airs leasen und dafür unverhältnismäßig viel bezahlen, dann sind die Leasingnehmer halt selbst schuld.

        Ändert nichts daran, dass die Airs locker 40% mehr kosten können (13 Zoll mit 256 GByte), je mehr Features man reinnimmt, um so geringer wird der Mehrpreis prozentual.

      • * natürlich „… die Pros locker 40% mehr kosten …“ grrr.

    • Hab mir beide heute im Apple Store angeschaut, hab mich dann doch für das pro entschieden. Face ID,120 Hz (das butterweiche Scrollen) und sicher langer Support (hatte mein Ipad Pro 10.5 jetzt 6,5 Jahre) waren das ausschlaggebende Argument. OLED ist mir nicht so wichtig. Das einzig entäuschende ist das Space Grey vom Pro. Das gefällt mir überhaupt nicht. Das Space Grey vom Air ist schön. Daher wird es Silber.

  • Bin immer noch unentschlossen, ob ich mir das neue iPad Air M2 holen soll oder ein gebrauchtes iPad Pro von 2022. Beide kosten etwa gleich viel… besitze aktuell kein iPad. Was würdet ihr empfehlen?

  • Und warum ist das Air nicht das normale iPad und das normale iPad ein SE? Es könnte so einfach sein.

    • So sieht’s aus! Rafael Zeier sagte das in seinen Videos auch öfter. Dann gibt’s halt kein Air mehr.

    • Dann müsste ein bestehendes Produkt unbenannt werden. Ist nicht einfach wie viele denken. Vielleicht erst in Zukunft wird es passieren.

    • Weil viele Menschen nicht das schnöde „Standardprodukt“ wollen.
      Statt eines iPad soll es dann doch schon das iPad Air sein.
      Vom SE zum normalen iPad ist der Schritt zu klein.

    • Juls, hmm, es könnte, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Du hast keinen Einblick in Apples langfristige Planungen und Strategie, Statistiken, Zielgruppenanalyse usw.

      Weisst du was passieren würde, wenn es auf einmal ein iPad SE gibt? Völkerscharen regen sich auf ein es auf einmal ein „neues iPad“ gibt, warum kein Air mehr? Zudem gehört die Bezeichnung SE zur iPhone-Linie.

      Antworten moderated
      • Schon in den 80ern gab es ein Macintosh SE – also ist die Bezeichnung nicht allein dem iPhone überlassen. Ich gehöre nicht zu den Jobs Verehrern, aber als er damals radikal das Lineup reduzierte, hat sich meiner Erinnerung nach keiner Beschwert. Im Gegenteil, es war ein Aufatmen. Und wir sind wieder an einem Punkt, wo sowohl der Kunde als auch der Verkäufer im Apple Store keinen geraden Schnitt zwischen den Modellen erkennt. Erst kürzlich am Samstag wieder erlebt.

  • Der Youtuber FelixBA hatte den Senior VP nach dem Event mal gefragt wieso es denn noch iPad Air hieß. Da haben sie, soweit ich mich recht entsinne gesagt: „Air means bringing down the Pro features to an affordable Price“.

  • Hier wurden schon 3 YouTuber genannt. Und da wundert man sich warum Apple auf diese setzt.

    Antworten moderated
  • Bei Apple passt einiges nicht mehr zusammen, merkt man auch an dem das er mittlerweile 4 Pencils gibt. Die Fragmentierung ist echt heftig (über die ganze Produkt Palette). Schade das Android als OS und auch eine Vielzahl der Apps an vielen stellen einfach nervig schlecht ist (gäb Sachen die von der Hardware her echt gut wären aber hilft halt nix wenn die Software nicht „funktioniert“), das läuft bei Apple (noch) deutlich runder.

  • Merkt man überhaupt einen Unterschied vom iPad Air mit dem M2 im Vergleich zum iPad zehn? Wenn man jetzt nicht gerade Final Cut oder so benutzt.
    Ja das 10er hat nur 64 Gig Speicher. Benutzt ihr den Stage manger ?

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    • Ich habe nicht das iPad 10, sondern das iPad Air 4 mit dem gleichen Chip, wie das iPad 10, dem A14.

      Ich merke nicht, dass das iPad irgendwie Probleme mit der Performance hätte. Nein, FinalCut nutze ich darauf nicht. Aber alle Apps des Otto-Normal-Users laufen problemlos.

      Gleiches gilt für mein Firmen-iPad Pro aus 2018, das hat sogar noch den A12X und man merkt es dem Gerät nicht an.

      Stage Manager auf dem iPad nutze ich nicht. Ich will den nutzbaren Bildschirm nicht noch kleiner haben.

  • Mich würde immer noch interessieren ob die neuen iPads (Air / Pro) für die Nutzung von ePerso, Yubikey, etc. jetzt auch NFC bieten.
    Konnte bislang noch keine Info dazu finden.

  • Ist doch scheissegal, ob es schwerer ist, es ist ja auch größer. Die Bezeichnung soll ruhig so bleiben. Ständig andere Produktlinien verwirren nur.

  • Hier sollte man immer in Erwägung ziehen, dass je neuer ein Gerät ist, es umso länger mit Updates seitens Apple versorgt wird.

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