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Bitdefender Virus Scan: Kostenloser Malware-Scanner für den Mac findet auch Windows-Viren

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14 Kommentare 14

Wenn es um Viren und Malware geht, bleiben Mac-Besitzer glücklicherweise nahezu komplett verschont. Wer dennoch auf der sicheren Seite sein will, kann sich im Mac App Store den Bitdefender Virus Scanner kostenlos laden. Ein Virenscanner für den Mac könnte zum Beispiel auch dann praktisch sein, wenn man regelmäßig mit Windows-Nutzern Dateien austauscht und nicht unbewusst zum Viren-Drehkreuz werden will. Neben Mac-Malware erkennt das Programm nämlich auch mit Windows-Viren infizierte Dateien auf dem Mac.

Das Programm ist soweit wie dies nach einem kurzen Antesten beurteilen können vollständig nutzbar und aktualisiert auf Wunsch auch bei jedem Start automatisch die Virenbeschreibungen. Sieht also nach einem netten Service aus, der Download ist 110 MB groß und erfordert Mac OS X 10.6.6 für die Installation.

Dienstag, 27. Mrz 2012, 15:07 Uhr — Chris
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  • Weis jemand in wiefern das Virenprogramm die Geschwidigkeit des Betriebssystems beeinträchtig?

  • Ist der jetzt besser oder schlechter als Sophos Anti-Virus? Bzw. würde sich der Umstieg von Sophos Anti-Virus auf Bitdefender lohnen? Oder ist das Jacke wie Hose?

  • Tut jetzt nichts zum thema aber warum kann ich auf meinem iphone bzw. Ipad die app uptates nur mit mühe machen und neu geladene apps brauchen manchmal einen oder zwei tage?

  • Die Firma AVIRA versucht sich seit einiger Zeit auch an einer Betaversion für Mac. Die haben wohl Angst, dass semtliche Windows-Nutzer zu OS X wechseln und die zahlende Kundschaft ausbleibt…

    • Avira ist im Beta, und ich teste fleissig. Es läuft stabil im aktuellen Beta Release, und es belastet meinen Macbook nicht wirklich (1-2 % Prozessorlast, vielleicht 10 Minuten Akkuleistung).
      Denke mal das ist ne gute Sache. Mehr OSX Nutzer bedeutet irgendwann auch mehr Schadprogramme. Avira kostet nix, also schadet ein Test denke ich ned. Auf meinem Windows Rechner hatte ich mit Avira auch nie was eingefangen, warum also den Max damit nicht sicher machen.

      • Das klingt doch mal gut! Muss ich Au h ausprobieren! Hatte auch nie Viren auf Windows. Denke aber das liegt auh viel am Anwender und nicht nur an der Software ;)

      • Es wird für OSX nicht mehr Schadprogramme geben nur wegen der Nutzer, das ist ein immer noch weit verbreiteter Irrtum.

        OSX ist generell anders Programmiert, der Nutzer läuft nie mit Root Rechten und die Programme nutzen Sandboxing, das heißt, jedes Programm erhält seinen kleinen Kasten mit Rechten, aber nicht darüber hinaus. Wenn mehr Rechte gefordert werden muss der Nutzer das mit seinem Passwort bestätigen. Von daher sollte man generell unter OSX, wie natürlich auch unter Windows irgendwelche Meldungen Bestätigen.
        So gesehen gibt es natürlich auch für OSX genügend Schadprogramme, allerdings haben es hier die Programme durch die OSX Systemarchitektur schwieriger, als unter Windows. Schaut mal bei MacMark, da wurden die Unterschiede sehr schön erklärt.

      • Alles eine Frage der Zeit!

        Warum sollten Macs / Linux-Systeme weniger anfällig sein?

        Natürlich benötigt dies meist, wie bei anderen Systemen auch die Interaktion des Anwenders.

        Aber die Schwachstellen sind vorhanden (und wenn nicht direkt im Mac, dann über die Programme, die dort laufen).
        Genau so ist es in dem genau so sicheren iOS bisher gewesen (z.B. Jailbreak per manipuliertem PDF) …
        Also, es geht immer was – Glück der Mac-User: die Masse hat Windows und da sind die Erfolgsaussichten, dass man was holen (oder mehr holen) kann nun mal größer.

        Für Apple hoffe ich, dass dies so bleibt – damit ich von Schadsoftware befreit bleibe ;-)

      • @Max: auch wenn die von dir beschriebene Sandboxing Methode zur Sicherheit beiträgt: Nicht jede für Mac OS verfügbare Software nutzt diese Funktion auch (sieht man sehr schön im Aktiviätsmonitor). Ab diesem Jahr wird es für Apps im AppStore Pflicht, Sandboxing zu verwenden, aber man kann weiterhin Programme ohne den AppStore installieren. Und genau diese Programme sind dann nicht gezwungen Sandboxing zu verwenden. Und genau wie M.W. geschrieben hat, ist es möglich über z.B. Java- oder Flash-Lücken sich Schadsoftware einzufangen. Hier reagiert Apple (zumindest bei Java Lücken) leider immernoch deutlich zu langsam. Die Verwendung von ASLR und DEP ist z.T. auch ausbaufähig, hierzu hat Charlie Miller einige interessante Worte abgegeben.

        Zum Artikel: Es gibt auch noch ClamXav. Ebenfalls kostenlos und unter GPL Lizenez (vielleicht berichtet iFun hier auch mal drüber)

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