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Gegen Epressungstrojaner

Avast veröffentlicht Ransomware-Entschlüsselungstools

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Erpressungstrojaner machen Privatpersonen wie auch Unternehmen immer mehr zu schaffen. Die auch „Ransomware“ genannten Schadprogramme verschlüsseln Daten auf befallenen Systemen und geben diese erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei.

Ransomware

Der Anbieter von Sicherheitssoftware Avast hat nun kostenlose Ransomware-Entschlüsselungstools für Windows-Nutzer veröffentlicht. Die 14 verschiedenen Software-Werkzeuge sollen es betroffenen Nutzern ermöglichen, durch Schadsoftware verschlüsselte Daten selbst wiederherzustellen. Avast will die hilfreichen Tools regelmäßig aktualisieren, aktuell sind Lösungen für die folgenden Ransomware-Varianten verfügbar: Alcatraz Locker, Apocalypse, BadBlock, Bart, Crypt888, CrySiS, Globe, Legion, NoobCrypt, SZFLocker, TeslaCrypt, HiddenTear, Jigsaw und Stampado/Philadelphia.

Ransomware sperrt Hotelgäste aus

Wenngleich immer wieder davor gewarnt wird, den von den Erpressern geforderten Lösegeldzahlungen Folge zu leisten, in der Praxis fließen hier regelmäßig kleinere und größere Geldmengen, meist in Form von anonymen Zahlungen per Bitcoin. Letzte Woche erst wurde der Angriff auf das österreichische Luxushotel Jägerwirt bekannt. Hacker hatten das Schließsystem des Hotels infiltriert und dafür gesorgt, dass die Gäste des ausgebuchten Hotels ihre Zimmer nicht mehr betreten konnten. Der Hotelleitung blieb offenbar keine andere Wahl, als das geforderte Lösegeld zu bezahlen. Allerdings will man aus Konsequenz darauf künftig wieder auf traditionelle Schließsysteme umrüsten.

Freitag, 03. Feb 2017, 9:13 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • was für eierbären überall – herrlich …

    die lösung – nemma wieder schlüssel ist besonders herrlich.

    „moderne“ it ist eine einzige sicherheitskatstrophe, da die involvierten firmen VOLLKOMMEN unfähige von der politik unterstützte nichtskönner sind.

    hier gibts überhaupt keinen plan für die zukunft, und wie man tragfähige it lösungen für unsere EU entwickelt – irre!

    • Dieser plumpe Kommentar ist aber noch irrer. Am besten man verallgemeinert einfach absolut alles und jeden. Gut gemacht.

    • Ich arbeite zufällig im IT Bereich beim IT Dienstleister des Bundes und ich muss dir leider recht geben. Je höher bezahlt desto weniger Ahnung. Nachdem wir eine Projektdurchführung mehrfach abgelehnt haben, da sie keinen Sinn macht, kommt meistens ein Erlass oder Gesetz das wir es trotzdem umsetzen sollen. Im Nachhinein stellt sich dann bisher jedesmal raus das es das 20fache (ja zwanzig) kostet wie veranschlagt, weil es mit den Vorgaben der Vorgesetzten einfach nicht möglich war so umzusetzen. ODER es funktioniert wie angekündigt nicht, wird als Erfolgsprojekt und Leuchtturmsprojekt gelobt und dann vergraben um es schnellstmöglich zu vergessen

      • Dem muss ich leider auch zustimmen. Ich arbeite ebenfalls in der öffentlich-rechtlichen IT und ich weiß nicht, wie vile komplett unsinnige Projekte ich schon habe kommen (hochgelobt) und gehen (stillschweigend vergraben) gesehen habe. Manchmal macht es wirklich den Eindruck, als würden die Führungsriege ihren gesunden Menschenverstand grundsätzlich zu Hause lassen.

  • Einfach wichtige Systeme niemals in ein öffentlich zugängliches Netz hängen und gut ist. So hätte es auch das Hotel machen können.

  • Ich fasse zusammen: Hotel arbeitet ohne Backup und die Angestellten wohl alle mit Admin-Rechten.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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