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Aufgebohrt: Nintendo Classic Mini lässt sich um Zusatz-Spiele erweitern

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Seit dem Verkaufsstart des Nintendo Classic Mini am 11. November ist die mit 30 fest installierten Spielen ausgestattete Neuauflage des Konsolenklassikers aus den 1980er-Jahren deutschlandweit vergriffen.

Nes

Ein Umstand, den wir vor allem gewinnorientierten Wiederverkäufern zu verdanken haben. Während Nintendo die Mini-Konsole mit einer Preisempfehlung von 69 Euro ausgezeichnet hat, geht die Box mit Titeln wie Donkey Kong, Metroid, The Legend of Zelda, Super Mario Bros. und Kirby’s Adventure bei Amazon und Ebay zu Preisen von 170€ – 300€ über den Tresen.

Vor diesem Hintergrund, dürften auch die guten Nachrichten aus Russland nur bedingt begeistern. So ist es ersten Hardware-Hackern nun gelungen die Vorauswahl der mitgelieferten Spiele um eigene Titel zu ergänzen. Ein Feature, das Nintendo eigentlich nicht vorgesehen hatte.

Risikofreudige Nutzer müssen die Konsole dafür lediglich in einen gesonderten Diagnose-Modus booten und können zusätzliche ROMs anschließend mit Hilfe eines Windows-Tools auf das Gerät übertragen.

Die neuen Spiele erscheinen, mit ihren entsprechenden Covern, in der grafischen Oberfläche des Nintendo Classic Mini und lassen sich hier genau so einfach auswählen wie die Original-Titel. Aktuell ist unklar, wie viele Zusatz-Titel auf dem Nintendo Classic Mini installiert werden können. In ersten Tests wurde die Spiele-Auswahl jedoch problemlos auf 60 Titel verdoppelt.

Die Videos im Anschluss zeigen den Einsatz und die Vorbereitung des Nintendo Classic Mini-Hacks. Dieser dürfte jedoch über eine relativ kurze Halbwertzeit verfügen. Mit Blick auf Nintendos strikte Anti-Piraterie-Maßnahmen ist davon auszugehen, dass der japanische Anbieter den Hack mit Hilfe einer Firmware-Aktualisierung unmöglich machen wird.

Ninteno Classic Mini Hack: Demo

Ninteno Classic Mini Hack: Schritt für Schritt

Montag, 09. Jan 2017, 10:57 Uhr — Nicolas
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  • Wie wollen die da ein Firmware Update aufspielen, wenn die Konsole nur hdmi und Strom hat?
    WLAN oder LAN hat sie ja soweit ich weiß nicht.

  • Firmwareupdate? Ich dachte das wäre nicht vorgesehen und auch nicht möglich, oder hat das Teil doch eine Netzwerkschnittstelle (Video nicht angeschaut).

  • Alles schön und gut mit dem Ding… aber für mich ist es immer noch geiler mit der Original NES zu spielen

  • Klingt interesant. Ich sehe keine Notwendigkeit, dass das Teil mit dem Internet verbunden sein muss und somit muss auch kein Firmwareupdate gemacht werden oder automatisch gemacht werden. Insofern sollte es dauerhaft funktionieren…

    • Ich habe die Minikonsole und die hat weder wlan novh einen netzwerkanschluss…. Wird dann wohl nur die Neuauflage betreffen, bereits gekaufte können ja nicht wie marias unbefleckte Empfängnis abgeschottet werden….

  • Neue Revisionen könnten mit der überarbeiteten Software ausgeliefert werden, sodass die ersten Konsolenlieferungen wertvoller werden.

  • Ein Umstand, den wir vor allem NINTENDO zu verdanken haben. Kein Mensch würde die hohen Preise bezahlen, hätte NINTENDO genug produziert.
    Angebot und Nachfrage regeln den Preis und NINTENDO hat anscheinend nur 3 Stück hergestellt.

  • Nintendo könnte so unfassbar viel Geld machen, wenn sie nur mal einen neuen SNES + Store für einzelne Spiele rausbringen würde! -.- außerdem einen coolen Controller, in dem sich das iPhone einspannen lässt und die alten Games wie Bomberman als Multiplayer in den AppStore hauen, das wäre die rettung!

  • Das wird über ein auflöten auf der Platine realisiert. Die Konsole ist nicht schlecht was sehr schlecht ist, ist dass absolut viel zu kurze Controller Kabel. Mehr wie 69€ würde ich niemals für das Gerät ausgeben.

  • Ob auch SNES spiele funktionieren würden ?! :)

  • Mein Raspi mit Retropie emuliert das NES, SNES, u.v.m. nebenbei. Und der Xbox360 Controller ist wireless dran, nicht mit einem 1,5m Käbelchen.

    Jedem Tierchen sein Pläsierchen. :-)

    • Gute Wahl, wobei die recalbox mMn. besser ist

      • Kenne ich leider nicht, schau ich mir mal an. Warum ist recalbox besser?

      • RetroPi is auch gut

        Vorteil: Du kannst alle Plattformen zocken.

      • Implementieren von Roms, Zuverlässigkeit und Oberfläche

      • @Sascha:
        – Implementieren von Roms: Finde ich bei Retropie sehr einfach über a) Netzfreigabe bzw. b) ROM Copy Service mittels USB Stick
        – Zuverlässigkeit: Sind die Emus etc. denn nicht eh die Gleichen?
        – Oberfläche: Ist da nicht auch Emulationstation im Einsatz?

  • Also bei uns im Mediamarkt stehen die Dinger noch massenhaft rum.
    Sollte man etwa zuschlagen und sie teurer verkaufen?

  • recalbox ist simpler reduzierter, aber ein gut konfiguriertes retropi ist meiner Meinung nach haushoch überlegen:
    1. Anzahl an Emulatoren ( Amiga C64 etc fehlen)
    2. Möglichkeit des Attract Mode
    3. Einfach viel mehr Einstellungen möglich
    @ Björn ja sind selbe emulatoren

  • OpenEmu bleibt da mein Favorit. Ich würde für die Spiele auch gerne Zahlen. Aber in der Form ist es ja leider nicht möglich.

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