ifun.de — Apple News seit 2001. 38 178 Artikel

Selbst langsamer fahren kostet Geld

Auch Mercedes-Benz verkauft bereits integrierte Funktionen als Abo

Artikel auf Mastodon teilen.
186 Kommentare 186

Ausgehend von dem neu in den USA angekündigten „Beschleunigungs-Abo“ für den Mercedes EQ kocht im Netz gerade wieder das Thema KFZ-Zusatzfunktionen per Abo hoch. Mercedes-Benz listet die neue EQ-Option hierzulande noch nicht, auf der amerikanischen Webseite des Unternehmens lässt sich jedoch bereits nachlesen, dass sich Besitzer des Elektrofahrzeugs künftig gegen eine Zahlung von 1.200 Dollar pro Jahr zusätzliche Leistung erkaufen können.

Mb Abo Acceleration Service

Das Abo-Paket verspricht Leistungsbeschleunigung durch die Freischaltung einer höheren Drehmomentgrenze und damit verbunden eine spürbare Verbesserung der Beschleunigung. Das verkürzt dann die Zeit, in der das Fahrzeug auf 100 Stundenkilometer beschleunigt, um bis zu einer Sekunde.

Auch „langsamer fahren“ gibt’s als Abo

Zusatzfunktionen per Abo sind aber längst auch bei Mercedes-Benz nichts neues mehr. Wobei man sich bei einem Teil der Angebote durchaus die Frage nach Verhältnismäßigkeit und Sinn stellen darf. Für die Aktivierung eines als Sicherheitsplus beworbenen adaptiven Fernlicht-Assistents fällt eine Pauschale von 59 Euro im Jahr an und man muss bei Mercedes-Benz sogar dann bezahlen, wenn man sein Auto langsamer machen will. Der sogenannte Fahranfänger- und Parkdienstmodus sorgt zum Jahrespreis von 19 Euro dafür, dass man nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h fahren kann.

Mercedes Fahranfaenger Modus

BMW bietet ähnliche Abo-Optionen an

BMW hatte in diesem Zusammenhang bereits im Sommer für Schlagzeilen gesorgt. Der Mercedes-Konkurrent bietet inzwischen nämlich ebenfalls eine stattliche Anzahl an standardmäßig in den Fahrzeugen verbauten Zusatzfunktionen an, für deren Benutzer die Besitzer der Fahrzeuge monatliche oder jährliche Abonnements abschließen müssen. Besonderes Augenmerk haben hier Ausstattungsmerkmale wie die mit wiederkehrenden Gebühren verbundene Nutzung von Sitz- oder Lenkradheizung auf sich gezogen, aber auch für den Fernlichtassistent muss man bei BMW wie bei Mercedes-Benz extra bezahlen.

24. Nov 2022 um 11:28 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    186 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • „Das Fahrzeug soll dann in maximal einer Sekunde auf 100 Stundenkilometer beschleunigen können.“ Das halte ich aber für ein Gerücht. ^^ ich mein von 70 auf 100 mag sein aber 0 – 100 das währe wohl doch etwas zu sportlich.

  • Ist ja alle ganz toll, sind wir jedoch schon fast auf DDR-Niveau angekommen. Lieferzeiten bis zu einem Jahr.

  • In Zukunft braucht man das Abo dann, damit das Auto überhaupt fährt. ;) ;) ;)

    • Gibt es bereits zumindest bei den Renault (glaube ich) batteriebetriebenen Autos. Läuft der Mietvertrag für die Batterie aus, wollte der Anbieter das Auto Remote sperren. Wurde verklagt, dass dies nicht zulässig ist.

    • Käpt'n Blaschke

      Es gibt bereits reichlich Auto Abo Angebote am Markt. Ist super wenn man nur für kurze Zeit ein Auto braucht oder das Auto wegen sich veränderter Rahmenbedingungen wechseln muss.

  • Ich denke ihr habt das mit der 0-100 Beschleunigung falsch verstanden. Es wird eine Verbesserung um 0,8-1 Sekunde angegeben… Beschleunigung 0-100 in einer Sekunde wäre dann schon etwas anderes :)

  • Kann man sicher auch ohne Abo freischalten. Ist alles nur olle Software und von daher mehr als einfach.

    • Klar… wenn du dich dann im Garantiefall rumstreiten willst ;-)

    • Kann ich dir garantieren dass das bei den heutigen und zukünftigen Hard-und Softwareplattformen für Fahrzeuge nicht mehr einfach ist bzw. überhaupt gehen wird…. da werkelt kein verkappter PC oder IPad rum.

      • Das geht durchaus, ist aber halt bedeutend komplizierter, als früher…

      • Wenn der Markt groß genug ist, werden sich schon schlaue Köpfe mit Ideen finden, die den Kampf aufnehmen. Am Ende gibts da viel Geld zu verdienen, wenn der Abo Wahn so weiter geht. Irgendwann fährst du vielleicht in die Werkstatt deines Vertrauens, um die 5 Werbeblöcke a 30 Sekunden, die du dir vorm losfahren ansehen musst, entfernen zu lasse. Wer weiß .. ;)

  • Wenn sich die Kunden das gefallen lassen, wird das sicher noch massiv ausgeweitet. Zur Zeit kann man ja auf Produkte ausweichen, die keinen solchen Unsinn beinhalten. Oder noch besser: Vorhandenes weiter nutzen, das ist sowieso am sinnvollsten.

    • Ganz meine Meinung. Ist sowieso ungewiss wie es mit den Autos weiter geht.

    • Das Problem ist, dass die „Erstbesitzer“ in Masse bei BMW und Mercedes Leasingnehmer und Unternehmen sind. Die buchen das, weil es eh steuerlich abgeschrieben wird. Den Ärger hat eh der nächste Besitzer, aber der ist für BMW und Mercedes kaum interessant. Selbst bei den Leasingrückgängern kann man ja nochmal paar Monate als „Appetithappen“ springen lassen. Aber der normale Autokäufer kauft eben auch gebraucht und hat dann eben nur die Wahl Abo verlängern oder nicht. Wenn das so weitergeht, muss wohl erst der asiatische Markt zeigen, wie es ohne Abos geht.

      • Habe meinen Golf 7 auch gebraucht gekauft und die Live-Verkehrsdaten und GPS-Tracking waren für 2,5 Jahre mit drin‘, das läuft jetzt aus und ich verlängere nicht, da zu teuer für die gelegentliche Nutzung. Da reicht mir die Karten-App über CarPlay aus, aber ja so fängt es an. Man sollte sich als Käufer heute gut überlegen, ob man dann noch bei solchen Herstellern kauft.

      • Dito, bei mir läuft seitdem Tomtom über Carplay

      • Das CarPlay war übrigens mit das Erste, was BMW als Freischaltung per Abonnement angeboten hatte und erst nach viel Kritik zu einer einmaligen Freischaltung angeboten hat. Lächerliche 240 Euro werden dafür derzeit fällig (siehe BMW ConnetedDrive).

      •  ut paucis dicam

        Das ear damals der Grund KEINEN BMW zu kaufen! Apple entwickelt und BMW läßt sich ein Abo bezahlen. –
        Ich ziehe mir die Hose auch nicht mit der Kneifzange an!

      • Solange lifetime Freischaltung und ans Auto gebunden, finde ich es halbwegs ok. Was garnicht geht, ist der Abo Müll! Letztens konnte BMW meine Türen nicht über Remote öffnen (Schlüssel im Kofferraum), da mein Abo abgelaufen war. Haben die extra einen BMW Dienst 100 km in der Nacht geschickt. War kostenlos (Top BMW! hat aber dennoch ein gutes Trinkgeld bekommen),
        aber verdeutlich das Problem mit den Problemen dieses Jahrhunderts …

    • Genau so. Meine „Mercedes-Flotte“ hat ein Durchschnittsalter von 29 Jahren. Die Karren sind um Welten besser als die Scheisse die sie heute verkaufen. Und ja, ich hab bis vor Kurzem auch nen Jahreswagen von denen gefahren. Mehr als 1 Jahr hab ich es aber nicht ausgehalten. Jetzt gefallen mir meine alten Hobel um so mehr.

  • Stefan B. aus H.
      • Wie, warum? Der Unterschied zu bspw. einem Zeitschriften-Abo ist, dass für die regelmäßige Zahlung auch regelmäßig ein neues Produkt bekomme. Das was die Autohersteller da machen ist doch reine Geldschneiderei. Wo ist der Zusatznutzen für den Kunden, den er durch den erhöhten Finanzeinsatz erfährt?

      • Käpt'n Blaschke

        Der Nutzen liegt ganz klar darin dass man sich nachträglich was dazu buchen kann was man anfänglich vergessen hatte oder es nicht für sinnvoll erachtet hat. Eine Nachrüstung ist oft unmöglich oder mit sehr hohen Kosten verbunden. Außerdem kann ich Dinge ausprobieren und sie wieder abwählen wenn sie mir nicht gefallen und ich sie nicht nutze. Wenn ich einen Gebrauchtwagen z.B. ohne Sitzheizung oder adaptives Fahrwerk kaufe, weil der Vorbesitzer es nicht konfiguriert hat, kann ich es dazu buchen. Das ging vorher nicht.
        BTW: bei BMW bekomme ich sehr wohl neue Software wenn ich das Remote Software Upgrade dazu gebucht habe. Auch Kartenupdates kann ich buchen, kann es aber auch lassen wenn ich auf der Hallig Hooge wohne wo sich nichts ändert. Nicht immer gleicht getriggert fühlen wenn das Wort Abo auftaucht. Es gibt viele sinnvolle Beispiele die KEINE Geldschneiderei sind sondern Flexibilität bieten.

      • Hans van der Hoorn

        Junge, hör auf zu labern.
        Nachrüstung ist zu teuer aber alle Autos in quasi Vollausstattung auf Verdacht zu produzieren, ist sinnvoll oder was.
        Völlig lost diese Gehinke zu einem Unternehmen, das dich hier schlicht (noch weiter) über den Tisch zieht

      • Käpt'n Blaschke

        Wir reden hier nicht von einer Anhängerkupplung für einen Dacia oder einem Hundekörbchen für den Kofferraum. Gewisse System lassen sich nicht nachrüsten, weil dafür Steuergeräte angepasst werden müssen. Das ist zwar technisch möglich aber kein Hersteller wird dir nachträglich einen Lenk-und Spurhalteassistenten nachrüsten. Und ja, es sind viele Komponenten bereits verbaut. Dazu zählen Heizungen in Lenkrädern, Heizmatten in Sitzen und in manchen Autos sogar adaptive Fahrwerke, die aber nur auf Wunsch freigeschaltet werden. Die Ludolfs können sowas nicht. Und Alis Schrauberbude auch nicht.

      • Käpt'n Blaschke

        Und mit Vollausstattung sind auch nicht Ledersitze oder elektrische Verstellung gemeint… auch keine Sonderlackierung oder Sportfelgen. Damit sind rechner- und sensorgestütze Systeme gemeint. Da ist es oftmals billiger diese gleich mit zu verbauen weil man für viele Variante unterschiedliche Kabelbäume braucht. Kabelbäume werden von wenigen Spezialunternehmen handgefertigt, zuletzt vielfach in der Ukraine. Merkste was?
        Und ja, Firmenwagen im Premiumsegment werden oft gut bis sehr gut bis vollausgestattet bestellt. Informiere dich besser mal bevor du hier rumplärrst

      • Hans van der Hoorn

        Du hast kein Argument widerlegt und redest einfach wirres Zeug.
        Das ist eben völliger Blödsinn, dass solche Sachen nicht nachgerüstet werden könnten. Es ist lediglich die Bequemlichkeit

      • Nach 35 Jahren in der Automobilindustrie kann ich Ihre Argumentation leider nicht nachvollziehen. Nachrüstung einer Funktion mit Tausch eines Kabelbaums oder Ersatz von Steuergeräten führt schnell in Bereiche jenseits der 3000 € (hatte mal dazu Kunden / Händler beraten dürfen).

      • @van der Horn: So ganz Unrecht hat er nicht… die Nachrüstung von den beispielshaft genannten Zusatzfeatures bei Mercedes oder BMW ist zwar technisch möglich, wird aber 1. meist vom Hersteller selber gar nicht angeboten und 2. überschreiten die Original-Ersatzteile und Freischaltung kostenmäßig i.d.R weit den Listenpreis (selbst, wenn Du so technisch versiert bist und den Einbau selber erledigen kannst).
        Hier könnte – wie oben beschrieben – ein Abo-Modell eine interessante Alternative sein …idealerweise ergänzt um einen Einmalkauf oder eine Obergrenze der kumulierten Abo-Kosten

      • Stimme ich Dir zu.
        Es könnte günstiger werden. wenn alle Fahrzeuge eines Produktionsjahrs identisch produziert werden, sich nur durch Lackfarbe und Innenausstattung unterscheiden, aber eine Abo-Gebühr von, jährlich, 30-50% eines ehemaligen Kaufpreis, kann man nur noch als Wucher bezeichnen. – SCHÖNE NEUE WELT

  • Sollte da vielleicht mal der Verbraucherschutz einspringen? Oder bin ich der einzige dem diese ganzen Abo Preise für an sich ohnehin vorhandene Funktionen unverhältnismäßig scheinen?

    • Käpt'n Blaschke

      Ja, du bist der Einzige, weil du eine Abneigung gegen diese Modelle zu haben scheinst. Ich finde es in vielen Fällen gut zeitlich begrenzt für eine Leistung bezahlen ohne sie kaufen zu müssen. Ich kann mir einen Neuwagen voll ausgestattet kaufen und die Dienste sind umbegrenzt verfügbar. Habe ich eine Ausstattungsvariante nicht gekauft, möchte sie aber später oder der nächste Besitzer möchte sie, kann er sie dazu buchen, was sonst nicht geht. Was ist daran verwerflich und würde den Verbraucherschutz etwas angehen? Niemand wird gezwungen eine Sitzheizung zu abonnieren, die vorher nicht da war. Man kann sich auch auf eine Heizdecke setzen.

      • ihr mit eurer sitzheizung. was n bull. wer keine will kauft n kfz ohne. auf abo , also „mal schaun, ob der kunde es mutzt“, grenzt das an üble ressourcenverschwendung.

      • Nachhaltig ist das aber nicht. Denn die bauen ja die ganze Hardware ja trotzdem in jedes Auto ein, obwohl nur ein Bruchteil der Kunden diese dann nutzt. D.h. du zahlst beim Kauf eines Autos naturgemäß auch für all die Hardware, die du nicht nutzt, denn der Hersteller produziert die Hardware nicht kostenlos. Das ganze ist also eine kolossale Ressourcenverschwendung, und der Autokäufer muss dafür auch noch zahlen.

      • Käpt'n Blaschke

        Ein Bruchteil? So ein Quatsch. Im Premiumsegment wird oft (fast) die volle Ausstattung konfiguriert. Und es ist eher Ressourcenverschwendung 86 verschiedene Kabelbäume, Lenkräder für alle Varianten zu produzieren, zu lagern und per LKW durch ganz Europa karren oder per Containerschiff um die halbe Welt zu transportieren als standardmäßig ein paar Heizmatten in den Sitzen oder ein paar Sensoren mehr zu verbauen. Variantenvielfalt ist ein Kostentreiber für die Produktion und Logistik. Das kostet mehr Reccourcen. Und schädigt die Umwelt noch mehr, weil die Lieferketten viel komplexer werden. Da ist es einfacher einen Standard zu produzieren und die Funktionen über die Software zu aktivieren. Kaufe ich ein Auto mit Vollausstattung ist bereits alles aktiviert

      • Hans van der Hoorn

        Oh ja genau, das hast du auch noch schnell gegengerechnet….
        Es spricht ihr persönlicher Autoverkäufer

      • Käpt'n Blaschke

        Nein ich habe es nicht gegengerecht. Aber was glaubst du warum es plötzlich weniger Varianten und mehr Standardpakete gibt? Weil es kostengünstiger ist und weil es ein Problem mit Kabelbäumen gibt. Die werden bzw, wurden nämlich größtenteils in der Ukraine hergestellt. Da ist aber leider dieser Arsch aus Moskau einmarschiert. So wurden Kabelbäume immer knapper und teuerer. Somit wurde es billiger und weniger aufwendig Varianten zu bauen und auch ungenutzte Komponenten zu verbauen, die man bei Bedarf freischalten kann. Die Preise für den Kunden wurden natürlich angehoben. Ist nicht mehr somwie bei Opas Kadett wo alles extra angeschraubt werden musste. Bei E-Autos ist es noch standardisierter. Tesla hat kaum unterschiedliche Komponenten in ihnen Autos. Da wird alles über Software geregelt.

      • Und sie du selber sagst sind alle teile trotzdem auf den Preis aufgerechnet und werden dann nochmal bezahlt mit einem Abo ..

      • Damit ist auch dein erster Punkt mit der zeitlich begrenzten Nutzung hinfällig ^^

      • @abo: … und was ist Gebrauchtfahrzeuge, die nahezu unberkäuflich sind und bei irgendwelchen Händlern vor sich hinmoddern, weil insbes. der weibliche Teil der Kundschaft (der beim Autokauf nicht irrelevant ist) kein Auto ohne Popoheizung haben will? Ist das ressourcenfreundlicher und nachhaltiger?

        Insgesamt gilt doch wohl, dass ein Auto, das ohne Aufwand auf die Bedürfnisse zukünftiger Gebrauchtwagennutzer oder aber aber an geänderte Lebensumstände des Erstbesitzers angepasst werden kann, deutliche Vorteile bietet, oder?

      •  ut paucis dicam

        Gott sei Dank gibt es noch Firmen OHNE Kundenver….. ! Die bieten 3 ! Ausstattungen an, in der 3. ist alles drin, nur Außenfarbe, evtl. Leder, wer es braucht, kommen dazu, fertig!
        Hört auf mit diesem unerträglichen Gedöns! Hoffentlich meiden die Kunden diese Abzocke!

    • Die spannende Frage wird doch sein, wie hoch die monatliche Abogebühr in Relation zur Einmalzahlung beim Autokauf ist … natürlich unter der Voraussetzung, dass das Abo sehr flexibel aktivert und auch deaktiviert werden kann.

      Die heizbaren Rücksitze bei Opa werden vielleicht nur ein Mal im Jahr gebraucht, wenn er für 2 Wochen mit den Enkeln in den Skiurlaub fährt, der Rest der Zeit wird der Wagen als 2-Sitzer genutzt.

  • Verbesserung der Leistung um 0,8-1 s auf 100kmh
    Es muss schon korrekt übersetzt werden

  • Da steht dass sich die Beschleunigung um 0,8 bis 1sek VERBESSERT. Nicht dass das Auto dann in 1sek auf 100kmh ist ;)

    Kleiner aber feiner Unterschied.

  • Dieser scheiß gehört gesetzlich verboten! Diese künstliche Begrenzung um den Kunden den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen ist ekelhaft und moralisch mehr als nur verwerflich…

    • Das gibts doch schon länger. Ein baugleicher Motor wird für mehre Leistungen gebaut. Wieviel dann raus kommt wird dann über das Steuergerät geregelt.

      ABER zum Abo. So schlecht ist das theoretisch gar nicht. Der Erstbesitzer kauft ein Auto mit allem Zip und Zap an Board, lässt es aber nicht freischalten, da zu teuer. Der Zweitbesitzer hätte aber gerne eine Sitzheizung oder ein Sicherheitspaket für den Winter, also kann er es sich freischalten. Man bekommt also Autos, bei denen man sich als Zweitbesitzer alles konfigurieren kann, bis auf die Farbe.

      • Krude Logik. Der zweitbesitzer kann doch jetzt schon das Gebrauchtauto kaufen welches am ehesten seinen Wünschen entspricht. Die werden ja nicht in vollausstattung gebaut und dann billiger verscherbelt sondern auch schon teuer verkauft plus Abo (man muss ja schauen das am Ende kein Verlust eingefahren wird). Wird also für jeden teurer und man darf noch Abos abschließen…

      • Schön unnötige Resourcenverschwendung, soll der Zweitbesitzer halt zur Werkstatt fahren und sich den Kram nachrüsten lassen.

      • Käpt'n Blaschke

        Hast Du dir mal Fahrassistenzsystemene nachrüsten lassen? Das ist nachträglich nicht möglich oder so teuer dass es sich nicht lohnt. Und warum soll ich mir ein neues Lenkrad kaufen wenn ich eine Lenkradheizung haben möchte wenn die Heizdrähte schon verbaut sind und ich sie nur noch freischalten muss? Ressourcenverschwendung ist alles doppelt und dreifach zu produzieren.

      • Ist das Dämlich.

      • @Dickelsen & Whereiselv: na, das nenne ich mal krude Logik!
        Es ist doch wohl unbestritten, das ein einfaches Freischalten per Abomodell deutliche Vorteile für den potentiellen Gebrauchtwagen-Käufer bietet, als sich genau das Modell zu suchen, das alle gewünschten Features besitzt oder es sich zu horrenden Kosten nachträglich einbauen zu lassen.
        Komfort für den Kunden, geringere Standzeiten von Gebrauchtwagen, geringere Aufwendungen für die Suche (verbunden mit vielen Fahrten zu Verkäufern), längere Nutzungsdauer von Autos … alles Nachhaltigkeits-Aspekte, die in die Gesamtrechnung mit einzubeziehen sind.

    • Du hast es scheinbar noch nicht verstanden. Es ist so gewollt.
      Klaus Schwab, Chef vom WEF hat deutlich gesagt, in 2030 wirst you nichts mehr besitzen, aber glücklich sein.
      Das heißt, alles soll Abo. Von der Hose bis zum Auto.
      Mal den Great Reset und die Vierte Industrielle Revolution lesen.

  • Die sind doch krank! Abo’s sind so ziemlich der größte Unwill überhaupt, heisst also das wird eher ungern genommen. Dann müssten Leute auf Sachen verzichten sie im Auto schon drin sind. Was für eine Verschwendung von Ressourcen. Völlig unbrauchbar. Dann als keinen Benz kaufen

    • Die Nichtnutzung von Features die im „All inclusive“-Paket vieler asiatischer KFZ vorhanden sind, ist also weniger eine Ressourcen-Verschwendung?

      Das Grundprinzip, nur dann für (Komfort-)Funktionen zu zahlen, wenn man sie benötigt, kann doch – sofern die Rahmenbedingungen stimmen – Charme haben.

      • Heutzutage ist der Kunde doch fast gezwungen, viele Extras zu bestellen, weil aufgrund der Variantenreduzierung „Pakete“ geschnürt werden, bspw. möchte man nur CarPlay, braucht man das große Navi, ne Telefonfreisprechanlage, vielleicht noch ein Assistentspaket und Diebstahlwarnanlage. Will der Kunde gar nicht, hardwareseitig ist vieles ab Werk trotzdem verbaut, was er ja auch noch mitbezahlt. Und dann verlangt der Hersteller nochmal Gebühren, um diese Funktionen nutzen zu können. Korrekt ist das meiner Meinung nach nicht. Als Geschäftsmodell bei Mietwagen-Anbietern kann ich mir das vorstellen, nicht aber bei einem Kauf.

  • Wenn man es sich genau überlegt macht langsamer fahren ja noch Sinn, denn andersrum müsste man zahlen, wenn man die Leistung ausnutzen wollen würde.
    Vergleichbar mit einer Drosselung bei Motorrädern. Kostet auch extra

    • Der Ein- und Ausbau einer Drosselung kostet doch aber auch beim Motorrad Geld.

      • Genau das hab ich doch geschrieben. Dass die Kosten hier natürlich nahezu überflüssig sind ist ja auch klar.

    • Auch für die Deaktivierung von Funktionen, wie z.B. einem Fernlicht-Assistenten, kostet heutzutage schon Geld bei den Herstellern.
      Ich wollte meinen deaktivieren lassen, weil er nur Fernlicht ab einer Geschwindigkeit über x km/h erlaubte – diese Geschwindigkeit bei unseren Feldwegen jedoch absolut unangemessen gewesen wäre.

  • Da kann man nur hoffen, dass die betreffenden Firmen mit schlechteren Absatzzahlen gestraft werden und sich die Kunden das nicht gefallen lassen. Finde das frech, wenn ich die Lenkradheizung mit gekauft und bezahlt habe, dass ich dann noch einmal jedes Jahr dafür bezahlen soll, damit ich sie auch nutzen kann. Das wäre für mich ein Grund ein solches Auto nicht zu kaufen.

    • Du kannst es gegen eine Einmalzahlung dauerhaft freischalten lassen bzw. kaufen, zumindest war das vor ein paar Monaten so. Grundsätzlich ist das aber eine Unsitte geworden.

      • Wenn der Preis stimmt, ist doch alles in Ordnung.

      • Genau, Jelmke. Hier tun viel so, als ob sie die Sitzheizung „mitgekauft“ (i.S. von einen Aufpreis dafür bezahlt) hätten und jetzt noch zusätzlich Abogebühren zahlen müssen.

        Danei geht es doch nur um eine Flexibilisierung der Zahlungsmodalitäten – und wenn das Verhältnis von monatlichem Abo und Einmalzahlung stimmt, ist doch alles in Ordnung.

        Man könnte sogar sagen, dass Abogebühren das sozialere Modell sind, da auch hier Käufer temporär in den Genuss von (Komfort-) Features kommen können, die sie sich beim Kauf nicht hätten leisten können und somit ganz darauf verzichten müssten.

        Interessant übrigens auch für KFZ mit Saison-Kennzeichen oder Autos, die aufgrund von Krankheit längere Zeit ungenutzt in der Garage rumstehen.

        Man sieht also, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann das Abo-Modell (hier) durchaus mehr Segen als Fluch sein.

  • Was ich gut finde: Grundlegend alles zu verbauen, und später per Software freischalten. Ich bin der Überzeugung, dass es die Produktionskosten senken kann, wenn man nicht 1000 Konfigurationen pflegen muss und der Nutzer kann später auch Sachen nachkaufen.

    Was ich okay finden würde: Wenn man manche Sachen kaufen UND mieten könnte. Eventuell brauche ich das Navi nur nen 1-2 Wochen im Jahr, weil ich da in den Urlaub fahre.

    Was ich nicht okay finde: Nur Abos. Fertig.

    • Die Idee, alles zu verbauen und bei Bedarf über Abos freizuschalten, ist nicht klug. Sie führt dazu, dass massenhaft ungenutzter Schrott hergestellt wird, der dann auch noch entsorgt werden muss.

      • Käpt'n Blaschke

        Umgekehrt wird ein Schuh draus. Bei VW gab es zu Spitzenzeiten bis zu 30 verschiedene Lenkradvarianten für den Golf: ohne Knöpfe, mit wenigen Knöpfen, mit ein paar Knöpfen, mit vielen Knöpfen mit zwei Speichen mit drei Speichen mit vier Speichen, in Kunststoff, Leder und in verschiedenen Farben mit Heizung und ohne. Jetzt gibt es nur noch wenige verschiedene Lenkräder. Auch wenn einige Komponenten nicht gebraucht werden ist es immer noch weniger Schrott als 30 verschiedene Lenkräder zu produzieren und diese jahrelang als Ersatzteile zu lagern egal ob sie gebraucht werden oder nicht. Dasselbe gibt für Kabelbäume. Variantenvielfalt ist viel teuere und es wird noch mehr Schrott produziert als bei Standardisierung.

      • Hans van der Hoorn

        Diese Art Argumentation führt schlussendlich dazu, dass es irgendwann nur noch einen festen (hohen) Preis für ein Auto gibt und somit keine niedrigen Einstiegspreise mehr möglich sind.
        So senkt der Hersteller seine Kosten (was niemand hier auch nur irgendwo belegen kann und wenn es so ist) und gibt diese Vergünstigungen ja keineswegs weiter, wenn man die letzten Jahre mit den Preisentwicklungen betrachtet

        Dass man dieses Vorgehen als Nutzer aufs letzte verteidigt, geht mir einfach nicht in den Kopf.

      •  ut paucis dicam

        Die VAG (Vereinigte Aufpreis Gesellschaft) hat/ hatte ja auch extra dafür ein „Buch“ mit Aufpreisen! Selber schuld, wer sich so etwas antut!

      • @ va der Hornen: ich stelle die Gegenthese auf, dass ein Abomodell dazu führen kann(!), dass
        – ein geringerer Aufwand für die Diversifizierung von Kfz zusätzliche Einbaukomponenten querfinanzieren können.
        – weniger KFZ-Varianten (trotz mehr Features) zu eine Komplexitätsreduktion und damit zu einer Qualitätssteigerung führen.
        – Autos im Verhältnis zur Ausstattung beim (Erst- und Gebrauchtwagen-)Kauf deutlich günstiger werden.
        – Umschlaghäufigkeit & Standzeiten, Aufwand zur KFZ-Suche verringert werden.
        – eine bedarfsgerechtere Nutzung von Komfort-Features für eine größere Anzahl von Autofahrern ermöglicht.
        – zu mehr Innovationen führen, da neue Features besser monetarisiert werden können, als wenn sie erstmal nur wenigen solventen Neuwagenkäufern zu hohen Kosten angeboten wwerden können, bis sie sich im Markt etabliert haben.

        Negativ sehe ich die ausstattungsbedingte Gewichtszunahme von KFZ, die zu höherem Verbrauch führt. Hier ist abzuwarten, wie empirisch relevant dieser Faktor sein wird.

  • Ich finde das gut mit den Abomodellen. Ich konfigurier mir das zusammen was ich brauche umd bezahle auch nur das. Nicht wie bisher in fest definierten Paketen. Und die Sitzheizung brauch ich auxh nur von November bis März, also zahle ich auch nur dafür. Es gibt -zumindest bei BMW- ja auch die Möglichkeit sich die Funktion dauerhaft freischalten zu lassen. Und für hemanden der das Fahrzeug nur eine begrenzte Zeit fährt (Leasing) macht das erst recht Sinn.

  • Demnächst gibt’s ein Abo, welches bestimmt, wie oft du die Türen und Fenster aufmachen, oder die Klima regulieren darfst … Klatsche haben se, alle samt.

    Kein Wunder, dass immer mehr zu Herstellern aus dem Asia-Raum greifen …

  • Funktionen, die in einem Produkt ohnehin vorhanden sind, sei es weil es technisch nicht anders geht oder es kostengünstiger ist, dies grundsätzlich zu verbauen, dann mit einem zusätzlichen Preis zu versehen ist schon grenzwertig.Dies dann noch als Abo zu verkaufen und damit zumeist völlig überteuert ist in meinen Augen Abzocke.
    Aber deutsche Hersteller waren schon immer gut mit dem Konzept ‚Beifahrertür serienmäßig – alles andere Aufpreis‘. Einer der Gründe, warum immer mehr Autos aus Asien hierzulande verkauft werden.

  • Links abbiegen ist auch nur im Abo zu bekommen. Und die ersten 100 Bremsvorgänge sind incl. jeder weitere kostet 50 Cent.

  • Was mit Musik, TV und Apps angefangen hat, geht jetzt immer weiter. Bald muss man für jeden Sch..ß ein Abo abschließen. Was kommt als nächstes? Waschmaschine? Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd? Der Wahnsinn! Abos sind der größte Rotz!

  • Wie schaut das eigentlich bei so hardwarenahen Sachen wie eine Lenkrad- bzw. Sitzheizung bzgl. der Gewährleistung in Verbindung mit einem Abo / einer Miete aus?

    Kann ich, wenn ich die Sitzheizung „Miete“ und diese auf Grund eines Defekts ausfällt, eine kostenlose Reparatur erwarten?

    • Du mietest ja nur die erweiterte Softwarefunktion. Die wird ja grundsätzlich auch zur Verfügung gestellt, wenn die Hardware kaputt ist. Die Hardware hingegen hast du mit dem Einmalpreis gekauft und sie gehört dir. Wenn sie kaputt ist, ist es dein Problem und deine Kosten.
      Also am besten nach der sehr kurzen deutschen Neuwagengarantie das edle Gebrauchtwagengarantie-Abo bei Mercedes noch abschließen einschl. Inspektionszwang beim Sternehändler.

    • Wahrscheinlich nicht. Apple repariert ja auch nicht das Display, wenn die App nicht mehr angezeigt werden kann …

    • Die Antworten von Hauser & Jelmke sind unqualifiziert. Du „mietest“ keine Softwarefunktion sondern ein beheiztes Lenkrad. Egal, wieviel % Hardware oder Software dacon ausmachen.

      Deine Frage ist somit absolut berechtigt und wird in de Abo-Zukunft des Automobils noch spannend werden.

      Man könnte sogar die These aufstellen, das ein Abo-Modell zu einer Qualitätsverbesserung für bestimmte Komfort-Funktionen führen kann:
      Wenn Du die Lenkradheizung für 300,- gekauft hast und sie (nach der Garantiezeit) einen Defekt hat, entscheidest Du, ob sie Dir so wichtig ist, dass Du sie reparieren lässt.
      Wenn Du aber die Lenkradheizung in 2 Jahren nur für 5 Wintermonate x 20,- gebraucht hast, und sei dann kaputt geht, stellst Du die Abo-Zahlungen ein und der Hersteller hat entweder 200,- Verlust (gegenüber Kauf) gemacht oder er über immt die Reparatur, damit Du auch die nächsten Jahre in den Wintermonaten Abo-Gebühren zahlst.

    • Nicht nur das, Du kannst auch eine Ausfallentschädigung verlangen. Schließlich hast du für eine Leistung bezahlt, die der Anbieter nicht erbringen kann.

  • Bald wird es sicher auch die Toilettenspülung mit ABO geben.

    Wie krank ist diese Welt nur geworden…der Konsument wird immer mehr ausgenommen in dieser schönen neuen Welt.

    BMW schmiedet auch schon Pläne in der Richtung.

  • Find ich gut.
    Wer diese überteuerten Luxusschlitten nötig hat, darf und soll auch entsprechend zahlen.
    Ansonsten regelt der Markt das schon…

  • Ich werde mir immer sicherer darin, dass mein nächstes Auto ein H-Kennzeichen haben wird :)

  • So ein Mist können sich nur Autokonzerne ausdenken.
    Ich bestell ein Fahrzeug, weiß dann ganz genau, was ich bestelle u das war es dann. So, wie jetzt auch.
    Die bekommen nicht einen Euro für irgendwelche Zusatzfunktionen.
    Abzuwarten wäre noch, wann die ersten Hacker auftauchen und ihr eigenes, viel preiswerteres Modell daraus machen. So ein Blödsinn eh

    • Das Freischalten nicht gekaufter Features ist nichts neues, das geht über entsprechende Diagnosedongle schon sehr lange.

      Bei neueren Modellen wird alles aber zunehmend gesperrt und muss über den Herstellerserver online autorisiert werden.

      Die Hersteller machen halt jetzt selbst ein Geschäftsmodell draus.

  • Was die Politik nicht schafft, schaffen die Automobilhersteller: Mich vom ÖPNV überzeugen…

  • Interessant wird was passiert wenn Mercedes, BMW etc. pp. in 10-15-20 Jahren die Server abschaltet!

    • Fred Feuerstein

      Das Problem ist nicht neu. Existiert schon lange in der Ersatzteil Hardware.

    • …oder das Auto in einer Internet-freien Umgebung betrieben wird.

      Da freut sich der Scheich in der fetten G-Klasse mitten in der Wüste, wenn ihm das Auto mitteilt:

      „Wegen fehlendem Netz kann das Abo für die Klimaanlage leider momentan nicht verlängert werden“

      ;-))

    • Ich bezweifle stark, dass diese Autos dann noch fahren dürfen bzw. werden, daher wird das eher eine untergeordnete Rolle spielen.
      Eher interessant wird es, wenn Hacker alles lahmlegen und plötzlich die Autos gar nicht mehr fahren oder während der Fahrt Dinge passieren die zu Unfällen führen. Man mag sich gar nicht ausmahlen, was durch die Vernetzung alles möglich wäre.

  • Wer deutsche Autos kauft …
    Spätestens nach dem Dieselskandal usw ..
    Aber die Leute kaufen immer noch, auch wenn sich jetzt die Abos immer mehr durchsetzen werden.
    Das Geheule ist zwar groß, aber der Stern ist dann halt doch wichtiger.

    Ich fahre seit 1990 Honda, Bikes und Autos.
    Völlig ohne Probleme. (ist sicher nicht bei allen so, aber bei sehr, sehr vielen)
    Mir kommt nichts anderes in die Garage.
    Erfahrung ist das was zählt.

  • Da gilt es als Konsument frühzeitig einen Riegel vorzuschieben. Autofahrer sind ja leider schon immer eine Cashcow. Unfassbar, warum soll ich was kaufen was in dem von mir erworbenen Fahrzeug schon drin steckt.
    Nächste Woche kommt der nächste Häuslebauer ums Eck und verkauft mir ein Haus, das Wohnzimmer bekomme ich aber nur, wenn ich einen Aufpreis.

  • Fred Feuerstein

    Die BMW Preisliste lässt mich alle Features so zum Kauf auswählen wie früher auch. Wenn ich das Auto nur 1 Jahr fahren würde, wäre das Abo günstig.
    Für den 2nd hand Markt bieten die Abos zusätzliche Funktionen nach dem Kauf.

  • Und dann gibt bei mb Server Wartungsarbeiten… und da kannst dem wagen nicht mehr bewegen wegen ganze abos :-D

    • Und Sie glauben tatsächlich, dass eine Freischaltung und Programmierung bei jedem Fahrzeugstart am Server die Verifikation macht?
      Dann frohe Weihnachten, denn dann glauben Sie auch an den ollen Mann im roten Kittel.

  • Und vor 10 Jahren dachte man noch das Auto im Jahr 2022 Fliegen können……………..

  • Das wird von mir zu 100% boykottiert!
    Diese abartige Unsitte muss direkt im Keim erstickt werden!

  • Da lobe ich mit gute alte Autos ohne jeglichen Computer-schnickschnack.

  • Da sind die aufgerufenen 1.800€ von Tesla für einen grundsätzlich autolebenslangen Beschleunigungsschub ja schon vergleichsweise anständig.

  • Die ganze Abokacke ist ein witz in Autos! Genauso wie ein Auto selbst als Abo holen. Wer den Mist unterstützt, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Einfach nicht holen und der Mist ist wieder weg vom Fenster.
    Überall nurnoch Abos, bei Autos schlägt es dem Fass jedoch den Boden aus.

  • Wer solche Autos kauft ist doof …… Kaufe doch keine Abos … spinnen die Erzeuger jetzt schon ganz???

  • Und ich wurde dafür ausgelacht, als ich sagte, dass mit der Digitalisierung im Fahrzeug auch die Möglichkeit der „in-App-Käufe“ von den Herstellern geprüft werden könnte. Tja…

  • Einfach nicht mehr kaufen, ansonsten springen noch andere Hersteller mit auf dem Zug und es wird nur noch dieser Mist verkauft. Man möchte den Kunden halt immer noch weiter melken…

  • Beschleunigungssensors-Abo – am besten gleich ein Reifen-Abo dazu buchen!

    Ganz ehrlich, wer braucht diesen ganzen PS- und Beschleunigungs-Blödsinn? Ich dachte anfangs, die Elektronobilität wird eine effiziente und günstige Ära der Fortbewegung einleiten – das komplette Gegenteil ist momentan der Fall!

    • Du wirst dich noch wundern… erst Förderung und dann Forderung. So ist es geplant und in vielen Sparten. Siehe Wärmepumpen.

    • Elektromobilität als günstige Form der (individuellen) Fortbewegung … selten so gelacht: ein Blick auf die – auch subventionierten – Neuwagenpreise sagt doch alles. Zeige mir ein vernüftiges Elektro-Familienauto unter 40 TEUR… fröhliche Suche; und die Prognosen für den zuküftigen Elektro-Gebrauchtwagenmarkt sehen auch düster aus!

      Wenn dann Hersteller wie Mercedes beschließen, dass die „günstigeren“ Modellreihen ersatzlos gestrichen werden, weil sich interessante Margen nur noch im Luxussegment realisieren lassen, wird schnell klar:

      Elektromobilität führt zur sozialen Schieflage im Inidividualverkehr … und aus Emissionsgesichtspunkten ist dies auch so gewollt!

  • Überall Abos, das treibt uns total abhängig in den Ruin.

    • Darin liegt wahrlich eine große Gefahr: Abo-Kosten erhöhen die Gefahr die Übersicht über die Finanzen zu verlieren!

      Andererseits ist es einfacher monatliche Abos für KFZ-Features zu kündigen, als das ganze Auto verkaufen zu müssen, weil man beim Kauf die finanziellen Reserven überreizt hat und nun durch irgendwelche (vorher nicht absehbare) Faktoren in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist.

  • Finde es faszinierend, wie das hier verteidigt wird. Dabei geht es einzig und allein darum, bei Gebrauchtfahrzeugen noch mal abkassieren zu können. Die meisten Autos in dieser Klasse sind wohl Firmenwagen und die Features werden dann bestimmt auch dazugebucht. Wenn dann der Leasingzeitraum abgelaufen ist und der Wagen verkauft wird möchte man dann beim nächsten Käufer des Wagens noch mal abkassieren.

    • Das könnte eine Gefahr sein, muss es aber nicht. Ein „guter Autobauer“ bietet die Option des Einmalkaufs an bzw. setzt eine Obergrenze für die Summe der Mietzahlungen, die dann einem Einmalkauf entspricht. Mit dem „bereits bezahlten Feature“ hat der Kunde dann auch Vorteile bei Wagenverkauf.

      Man sieht also, dass das Abo im Automobilbereich durchaus ein Win-Win-Konzept sein kann. Und ich setze darauf, dass sich die Abzock-Varianten (an die viele hier ausschließlich denken) am Markt nicht durchsetzen.

  • Ich kaufe ein Auto. Das ist mein Eigentum, steht bei mir zu Hause. Benutzen darf ich das was ich dort drin ist aber nicht?
    Die Hardware ist in MEIN Eigentum übergegangen. Wie kann da eine Funktionsbeschränkung rechtens sein…
    Der Hersteller hat sämtliche verbaute Hardware beim Verkaufspreis bereits mitkalkuliert. Ansonten würde er ja mit jedem Fahrzeug, das keine Aboeinnahmen bringt, Minus machen.
    Ganz ehrlich – sowas gehört verboten.
    Aber wer legt sich schon mit der übermächtigen Autoindustrie an, noch dazu im Lobbystandort Deutschland.

    Dass dieses Ausquetsch-Spiel jetzt auch noch mit Leistung gespielt wird ist nur noch eins obendrauf.

    • Wer sich nach den Erfahrungen dieses Jahres auf ein Fahrzeug einlässt, dass nach Hause funken muss um zu (zusatz)funktionieren, hat den Schuss einfach nicht gehört!
      Selbst wenn nur wieder der nächste Bruch im Museum geplant wird, stehen dann reihenweise Fahrzeuge still bzw. fahren zu schnell oder zu langsam oder ohne Heizung?!?
      Digitalisierung klingt ja toll, ist aber kein Selbstzweck.
      Kaufen heisst kaufen und mieten heisst mieten. Also gehört zum gekauften Auto auch die Sonderausstattung dazu, es sei denn die Abogebühren gehen an mich als Verkäufer ;=)

    • „Die Hardware ist in MEIN Eigentum übergegangen. Wie kann da eine Funktionsbeschränkung rechtens sein…“
      … hier liegt Dein erster Logikfehler: Auch beim Kauf können einzelne Komponenten des Produktes unterschiediche Refinanzierungsvarianten beinhalten. Du kaufst beispeilsweise eine Eigentumswohnung in eine Haus mit Schwimmbad; dann hast Du mit dem Kauf auch einen Teil des Schwimmbads gekauft (was Deine Wohnung potentiell aufwertet). Es kann aber dennoch sein, dass die Nutzung des Sxhwimmbads mit einer Gebühr verbunden ist (um die laufenden Kosten bedarfsgerechter umzulegen). Übertragen auf das Auto bekommst Du also einen Wagen, der durch zusätzliche Features einen potentiell höheren Wert (in Relation zu anderen Modellen beim Verkauf hat). Und nur, wenn Du sie nutzt, zahlst Du dafür eine Gebühr.

      „Der Hersteller hat sämtliche verbaute Hardware beim Verkaufspreis bereits mitkalkuliert. Ansonten würde er ja mit jedem Fahrzeug, das keine Aboeinnahmen bringt, Minus machen“
      … und genau hier liegt Dein 2. Logikfehler! Hier kommt es auf das wirtschaftliche Kalkül an, wann & wie sich ein Abo-Modell für den Hersteller rechnet: mehr Kunde die abonnieren, mengenbedingt geringere Stückkosten, reduzierte Herstellungskosten und höhere Qualität durch weniger Modellvielfalt, schnellere Amortisation von neuen Features, kontinuierliche Einnahmen bei rezessionsbedingten Absatzproblemen, längere Kundenbindung … all diese Faktoren sind mit einzubeziehen.

  • Das gibt es doch auch vom Tuner nebenan für einen Festpreis

  • BMW 5er Limousine, ab 53.700,00 €.
    Jetzt mal einiges an Sonderausstattung dazu konfiguriert, landet man schnell bei über 70.000,00 €.
    Wer glaubt denn dass BMW darauf baut 16.300,00 € pro verkauftem Fahrzeug durch Abos einzunehmen?
    Das Märchen dass die voll Ausgestattete Modelle zum Basispreis verkaufen werden und man sich die Vollausstattung dann „freischalten“ kann, ist weltfremd!
    Nein — Der Kunde zahlt die Hardware beim Kauf UND die Nutzung per Software danach!
    Clever, denn den Leasingkunden wird’s kaum stören und der 3. Hand Gebrauchtwagenmarkt (der den Hersteller ja eher ein Dorn im Auge ist) wird so noch zum attraktiven Geschäft für den Hersteller.

    • Der Fehler in Deiner Rechnung liebt darin, dass sich das Abo-Modell natürlich nicht für alle Positionen der Feature-Liste eignet. Zieh mal die Kosten für Farbe, Leder, Carbon-Innenausstattung, Felgen und aufwendige Fahrwerkskomponenten, etc. ab … dann bleiben insbes. Positionen für Komfort und Multimediakomponenten über und wir kommen der Machbar- und Sinnhaftigkeit eines Abo-Modells schon näher.

  • VW versucht das auch und verkauft den Fernlichtassistent fuer die MEB modelle im Shop (im Moment noch mit einer Einmalzahlung). Das das aber immer noch Autobauer und keine Softwareschmieden sind erkennt man aber u.a. daran, dass sich die Funktionen auch schnell und fuer lau mit einem ODB dongle kodieren lassen. Anfaenger!

  • Ich werde mir niemals win Auto kaufen, dass nach Hause telefonieren kann oder von außen angesteuert werden kann. Der nächste wird win guter Gebrauchter.

  • Ich bin für ein 99€/Monat Abo für den Rückwärtsgang.
    :-)

  • Es scheint so, dass einige Kommentatoren hier fleißige und gut bezahlte Mitarbeiter der Autohersteller sind. Es gibt für mich keinen anderen Grund mit so einer gequirlten Scheiße als Argumentation die Abzock-Abos „bis aufs Messer“ zu verteidigen .

  • Und da ist er wieder unterwegs gewesen, der Kommentar Löscher. :-(

  • Ich möchte ein Auto kaufen und 20 Jahre nutzen.
    Diese Abhängigkeit von Software sollte schon aus Nachhaltigkeitsgründen verboten werden,
    sonst ist ein Auto demnächst nach ein paar Jahren Müll wie ein altes Handy.

  • Ich finde man sollte erwähnen, dass die Funktuonen bei BMW wie auch immer schon ab Werk unbegrenzt oder im Nachhinein für den gleichen Preis unbegrenzt aktiviert sein können. Das Abo Modell ist nur ein zusätzliches Angebot, das ja keiner nutzen muss. In diesem Artikel erweckt es den Anschein, als gäbe es nur noch die Abo Möglichkeit.

  • Wer sich so ein Auto dieser Marke kauft, bzw. über Leasing sich besorgt, dem gehört es nicht anders. Die Käufer sollten sogar für‘s Blinken bezahlen, wenn sie abbiegen. Achso, machen die ja eh nicht. Die haben ja eingebaute Vorfahrt. Ich vergaß… Ich finde einige der Automarken haben den Knall eh nicht gehört. Anstatt kleinere leichtere Autos mit geringerem Verbrauch zu entwickeln, soll ich mit einem fast 3t Panzer durch die Innenstadt fahren, damit Mami die Gören aus der Schule direkt vor dem Ausgang abholen kann. Solange es solche Menschen gibt, sorry aber Angebot und Nachfrage ist hier der Auslöser. Wenn sich diese Menschen nur mal kurz überlegen, was sie damit lostreten. Deutschland braucht genau solche schweren Panzer, damit die Straßen noch schneller kaputt gehen. Was genau bringt das jetzt, wenn ich mit knapp 400PS (inkl. Elektroantrieb) aber nur mit 80km/h über die meisten Brücken hier in Deutschland fahren darf, weil mittlerweile die meisten Brücken genau aus diesem Grund so marode sind, weil die Industrie immer mehr von den Panzer SUV’s verkauft. Schön egoistisch weitermachen. Und die Bahn ist genau so schuldig, weil sie immer mehr auf die Straße verlagert und die Politik schaut einfach nur zu. Willkommen in besten Kapitalismus den man sich für Geld kaufen kann.

    • Und … geht’s Dir nach diesem Rundumschlag jetzt besser oder hast Du vielleicht doch noch ein paar Allgemeinplätze, die Du hier unterbringen möchtest?

      Aber Du hast verständlich gemacht, was Dich alles aufregt … und, dass Du einer bestimmten Klientel ein Auto mit Feature-Abos wünschst. Da diese Zielgruppe durchaus von den Abos profitieren kann, herrscht hier doch prinzipiell volle Übereinstimmung.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 38178 Artikel in den vergangenen 8248 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven