ifun.de — Apple News seit 2001. 25 574 Artikel
Automatische Notiznamen irritieren teils

Apples „Sprachmemos“ kommt mit neuen Funktionen auf iPad und Mac

9 Kommentare 9

Apples „Diktiergerät-App“ Sprachmemos ist mit iOS 12 auch auf dem iPad verfügbar und kommt mit macOS Mojave nächste Woche auf den Mac. Mit Blick auf die neue Möglichkeit der plattformübergreifenden Verwendung hat Apple die Anwendung um zusätzliche Optionen erweitert, die ihr kennen solltet – zumal es hier aktuell zu sehr irritierenden Fehlfunktionen kommt.

„Ortsabhängige Benennung“ kann verunsichern

In den Einstellungen der App selbst (ihr findet diese in den iOS-Einstellungen) gibt es nun die Möglichkeit, die Notizen automatisch benennen zu lassen. Die App bittet für diese Funktion um die Erlaubnis, eure Ortsdaten zu benutzen und versucht dann, auf Basis des aktuellen Standorts einen Titel für die Notiz zu vergeben.

Apple verfolgt hier offenbar den Ansatz, dass die Sprachmemos hauptsächlich geschäftlich verwendet werden und nimmt die Namen von in der Nähe eingetragenen Institutionen und Firmen als Titel. Dies hat bereits dafür gesorgt, dass uns irritierte Leserzuschriften erreichen, da hier bei ungenauer Standortlokalisierung teils völlig zusammenhanglos die Namen von Firmen oder Personen als Titel von Notizen erscheinen. Es wäre unserer Meinung nach sinnvoller, hier ausschließlich Adressen anstatt von Firmen- oder Personennamen zu verwenden.

Sprachmemos Iphone Einstellungen

Sprachmemos in iCloud bei Bedarf abstellen

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Sprachmemos über iCloud zu synchronisieren. Sicherlich eine gute Option, die allerdings standardmäßig aktiv ist. Falls euer iCloud-Speicher ohnehin ständig aus dem letzten Loch pfeift oder es sonstige Gründe dafür gibt, dass ihr eure Sprachnotizen nicht automatisch auf allen Geräten verfügbar haben wollt, könnt ihr die Synchronisierung auch abstellen.

Den entsprechenden Schalter findet ihr allerdings nicht in den Einstellungen der Sprachmemos-App, sondern ihr müsst dazu einen Ausflug in die iCloud-Einstellungen machen. Tippt in den iOS-Einstellungen auf euren Name und dann auf iCloud. In der daraufhin geöffneten Liste könnt ihr die iCloud-Synchronisierung von Sprachmemos abstellen.

Alternativ könnt ihr hier auch einstellen, dass gelöschte Sprachmemos immer sofort und nicht erst nach 30 Tagen komplett vom Gerät entfernt werden.

Umfangreiche Infos dazu, wie ihr die Sprachmemos-App verwendet und die aufgenommenen Notizen beispielsweise auch bearbeiten könnt, hat Apple hier veröffentlicht.

Dienstag, 18. Sep 2018, 8:23 Uhr — Chris
9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Sicher mit „Alternativ könnt ihr hier auch einstellen, dass gelöschte Sprachmemos immer sofort und nicht erst nach 30 Tagen komplett vom Gerät entfernt werden.“ ?

    Denn für mich liest sich das so, das die „Notizen“ nach 30 Tagen gelöscht werden. Da ich in der App (ich muss da echt was besseres finden, ich weiß) aber wirklich wichtige Sachen gespeichert habe, wäre ein Verlust dieser Notizen der Grund das iPhone an die Wand zu knallen.

    • Es bezieht sich auf die Sprachaufnahmen, die sich im Papierkorb befinden, wann diese endgültig gelöscht werden. Sicherheitshalber kannst Du aber auch „nie“ aktivieren. Bessere Alternativen gibt es zuhauf, u.a. mit Pausefunktion und mehr Dateiformaten zur Auswahl.

  • Das Problem mit den wahllos gewählten Firmennamen bzw Ortsangaben gibt es ja leider schon länger. Häufige Orte hat früher die Adresse genutzt „xxx min bis Hauptstraße „. Seit geraumer Zeit wird für meinen Weg zur Arbeit irgendeine Anwaltskanzlei genannt. Ich hätte gerne die Möglichkeit wieder auf Adressen zu wechseln!

    • Versuch mal, wenn Du an der Adresse bist, die er falsch bezeichnet, in der Freunde-App ein Etikett zu erstellen. Damit bekommt der Ort einen eigenen Namen und sollte auch so auftauchen.

  • Was ich mich viel mehr frage: Wer benutzt denn Sprachmemos von Euch und wozu? Ich habe eigentlich keine Verwendung dafür und jetzt bringt Apple das fürs iPad ü+ MacOS und mit Synch in die iCloud.

    • Wer es nicht begriffen hat, hier gerne nochmal: Apple bedient vorwiegend den Business Markt und dort ist diese APP ganz sicher notwendig.

      • Schön, aber meine Frage war eigentlich wer von Euch die App für welche Gelegenheit benutzt. Und dass Apple vorwiegend den Business Markt bedient wage ich mal zu bezweifeln. Aber sicher werden Sprachmemos eher im Business Umfeld genutzt. Aber auch da kenne ich niemanden mehr, der seinem Sekretär was diktiert oder Sprachmemos nutzt und versendet oder archiviert und speichert.

    • Ich verwende die App konstant Aufnahme von Liedern und neuen Kompositionen. Wenn man in ner Band spielt oder generell musikalisch tätig ist kommt man kaum ohne ein Sprachaufnahmen-gerät weiter. KURZ: Musiker/musikbusiness und gelentlich für Interviews. Daher habe ich mich wirklich sehr gefreut dass es endlich auch diese App für das iPad gibt.

  • ich nutze dafür eXtra Voice Recorder. Mal sehen ob da  mithalten kann. Werde es mal testen wenn die Mac App da ist.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 25574 Artikel in den vergangenen 6388 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2019 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven