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Produktionsstart in diesem Jahr

Apple will auch den Mac mini in den USA fertigen

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Apple will den Mac mini zukünftig mehr in den USA produzieren. Konkret hat das Unternehmen angekündigt, dass dort von diesem Jahr an auch der Mac mini in begrenzten Stückzahlen gefertigt wird. Hintergrund dürften vor allem auch die Forderungen der Trump-Regierung sein, mehr innerhalb der USA zu produzieren. Der Apple-Chef Tim Cook hatte im vergangenen Jahr entsprechende Zusagen gemacht.

Die Ankündigung der Verlagerung der Produktion des Mac mini hat der bei Apple für das operative Geschäft verantwortliche Manager Sabih Khan im Interview mit dem Wall Street Journal gemacht. Beim Besuch eines gerade im Aufbau befindlichen Fertigungszentrums in Texas ließ Khan den Reporter wissen, dass Apple noch in diesem Jahr damit beginnen werde, den Mac mini an dieser Stelle zu fertigen.

Begrenzte Stückzahlen zum Start

Auf Nachfrage schränkte Khan allerdings ein, dass Apple zunächst nur einen Teil der weltweiten Mac-mini-Produktion in die USA verlagern werde. Zunächst sei dort die Fertigung von mehreren Tausend Rechnern pro Woche geplant. Man wolle dies jedoch ausbauen und nach und nach alle Kunden auf dem dortigen Markt von Texas aus bedienen.

Verglichen mit dem iPhone sind die vom Mac mini pro Jahr verkauften Stückzahlen eher bescheiden. In dem Beitrag werden rund eine Million verkaufte Computer der Zahl von 240 Millionen iPhones gegenübergestellt.

Mac Pro kommt seit 2013 aus Texas

Apple hat bereits 2013 die Produktion des allerdings in deutlich bescheideneren Zahlen verkauften Mac Pro nach Texas verlagert. Sechs Jahre später hat Cook Donald Trump die Möglichkeit gegeben, die Fabrik für einen Wahlkampfauftritt zu nutzen und dort fälschlicherweise zu behaupten, die Produktionsstätte sei von ihm eröffnet worden.

Neben dem Mac mini will Apple vor allem den Daumen auf die Chip-Produktion seines Partners TSMC halten. Der taiwanische Konzern investiert derzeit massiv in den USA und Apple hat offenbar bereits zugesagt, jährlich mehr als 100 Millionen Bauteile aus der neu aufgebauten Produktion zu beziehen.

iPhone-Fertigung bleibt im Ausland

Die Massenfertigung von Halbleitern außerhalb von Asien hat für Apple nicht nur Vorteile im Umgang mit der US-Regierung. Das Unternehmen macht sich damit auch unabhängiger von internationalen Ereignissen und Konflikten. All diese Bemühungen erscheinen jedoch als Tropfen auf den heißen Stein. Insbesondere, weil Apple keinerlei Pläne zeigt, die Fertigung des iPhones in die USA zu verlagern. Danach gefragt meinte der Apple-Manager, man beginne mit überschaubaren Projekten und konzentriere sich zunächst auf zentrale Komponenten wie Chips und Baugruppen.

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24. Feb. 2026 um 07:27 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Schöne Einstellung. Arbeitsplätze werden in Amerika geschaffen, diese zahlen wiederum Einkommenssteuer an den Staat, der das in die Infrastruktur steckt. Win win win Situation.

    • … dafür werden die Geräte wahrscheinlich teurer, weil die Fertigungskosten höher sind. Tendeziell geht der Absatz runter, dadurch werden die Geräte unrentabler oder teurer, …

      So einfach wird’s nicht. Ansatz gut – Auswirkungen bleiben abzuwarten

    • Wodurch die Arbeiter sich endlich Einhörner leisten können, um zur Arbeit zu reiten, wodurch der Einhornabsatz steigt, wovon die Einhornzüchter profitieren, die daraufhin mehr Arbeiter einstellen.

      Ich rechne mit einer Vollbeschäftigung nach ca. 13 Wochen

    • Da hast du nun in wenigen Worten die größten makroökonomischen Herausforderungen eines Marktes gelöst. Respekt. ;) Wenn es doch so einfach wäre.

    • Amerikanischer Qualitätsanspruch bei der Fertigung…. gute Nacht

      :-)))

      Ich sag nur Spaltmaße bei Tesla

    • Das ist wie mir Autos für die GT Serie: Nur so viele Straßenversionen produzieren, wie man muss um an der Meisterschaft teilnehmen zu dürfen. Hier: Vielleicht als „Sonderedition“ für eine gehobenere Kundschaft? Denen dann der Preis egal wäre. Oder die subventionierten Mehrkosten werden gerecht auf alle Produktionsstätten verteilt. Nennt man dann Quersubventionierung. Rentable auf Dauer dürfte das nicht sein. Und wenn in 3 Jahren dann Trump vielleicht weg vom Fenster ist, dann hat man nicht so viel aufgebaut, dass man es nicht wieder abschaffen könnte.

  • Geplant ist sicher auch eine goldene Donald Edition mit eingelaserter Widmung von seinem besten Freund Jeff.

  • Meerschweinchen

    Das ist doch absolute Augenwischerei. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ein paar Tausend pro Woche sind eine homöopathische Menge. Und in der final assembly liegt sicherlich nicht der Großteil der Wertschöpfung. Ist das nicht ohnehin weitestgehend automatisiert?
    Aber wenn’s Trump gefällt…

  • Ich glaube nicht, dass die Personalkosten das Problem sein werden, die Fertigung ist ja hochautomatisiert.

    Aber gerade deswegen braucht man auch gut ausgebildete Fachkräfte, die die Produktionsanlagen konfigurieren, warten und überwachen. Ausbildung erfordert zunächst einmal (Schul-)Bildung. Und daran hapert es oft in den USA – im Gegenatz zu den asiatischen Ländern.

    Im übrigen ist ja auch klar, dass man die Produktion zunächst nur langsam hochfährt. Wenn das schnellere Hochfahren am Fachkräftemangel scheitern sollte (Ausländer will man ja auch nicht mehr), ist das vielleicht ein Signal an die US-Politik. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Wenn’s nicht klappt, geht es eben wieder zurück nach Asien. Vielleicht nicht nach China, aber nach Indien oder Vietnam.

    • Mal ein Video gesehen, wie so ein Mac, iPhone, iPad zusammengebaut wird? Da sind weniger automatisierte Roboter am Werk als du denkst. Die Lohnkosten sind ein ziemlich großer Faktor. Was meinst du, warum da tausende Mitarbeiter bei Foxconn am iPhone schrauben?

  • „Made in USA“ ist ja nun auch kein Label, an das man denkt, wenn handwerkliche Qualität ein Thema ist. Siehe Automobilindustrie…

  • Wenn die in den USA gebauten Mac’s Tesla-Qualität haben, dann würde ich lieber einen in China, Indien oder Vietnam gebauten Mac kaufen.

    • Mein Tesla Model 3 gehörte im Februar 2019 mit zu den Ersten, die von Kalifornien nach Deutschland geliefert wurden. Die Qualität war auf keinen Fall schlechter, als der Golf Plus, den wir 2012 in Wolfsburg abgeholt haben. Auf Mängel im Unterboden hingewiesen, meinte der Auslieferungsmensch in Wolfsburg: „Da schaut doch keiner hin“. In den Golf regnet es inzwischen rein, weil sich die Fensterdichtungen auflösen.

      • Ja, muss ja nicht auf jeden Tesla zutreffen und vielleicht waren die Berichte über die Spaltmaße, … nur ein einzelnen Fahrzeugen und wurden dann aufgebauscht. Wie haben zwei Tesla in der Firma und die Leute sind damit zufrieden.

  • Made in USA – ein Qualitätssiegel ohne wenn und aber :-))))

  • Ich denke solange die Fertigung für Europa weiterhin in Asien erfolgt sollte das passen. Die „amerikanische Qualität“ wäre mit größter Wahrscheinlichkeit ein großer Rückschritt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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