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PR-Chefin geht nach nur 8 Monaten

Apple verliert eine der fünf wichtigsten Mitarbeiterinnen

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Apples Kommunikationschefin Stella Low, die erst im vergangenen Mai von Cisco zu Apple wechselte und dort den über zwei Jahre hinweg unbesetzt gebliebenen Posten des Vice President of Worldwide Corporate Communications bekleidete, hat sich nach nicht mal 12 Monaten im Amt aus der Chefetage des Unternehmens zurückgezogen. Die Top-Managerin wird sich fortan nicht mehr um Apples Außendarstellung, das Krisen-Management und den Entwurf einheitlicher Sprachregelungen, sondern ausschließlich um die eigene Familie kümmern.

Stella Low Apple Vp Communications

Eine der 18 wichtigsten

Eine überraschende Personalie, war Low doch erst im vergangenen Sommer in die Führungsriege des Unternehmens aufgestiegen und wurde seit gerade mal sechs Monaten auf der sogenannten Leadership-Webseite Apples aufgeführt, auf der die 18 wichtigsten Mitarbeitern des Unternehmens vorgestellt werden.

Die Kommunikationschefin folgte ihrerseits auf Steve Dowling, der bis 2019 als PR-Chef für Apple arbeitete und die Influencer-Ära überblickte. Eine Zeit während der der Konzern der traditionellen Pressearbeit den Rücken kehrte und für die Vorstellung neuer Produkte nicht mehr auf die Meinungen der Technik-Kolumnisten von New York Times und Wall Street Journal setzte, sondern vorwiegend mit YouTube-Berühmtheiten und Instagram-Persönlichkeiten kooperierte.

Nach Dowlings Rückzug leitete Apples Phil Schiller die PR-Abteilung des Unternehmens kommissarisch, ist seit seiner Ernennung zum „Apple Fellow“ allerdings nur noch für den App Store zuständig.

Apple-Urgestein übernimmt

Die Nachfolge von Stella Low wird Kristin Huguet Quayle antreten, die bereits seit 2005 im Unternehmen aktiv ist und als Unternehmenssprecherin sowohl unter Steve Dowling als auch unter dessen berüchtigter Vorgängerin Katie Cotton arbeitete.

Kristin Huguet Quayle 1400

Quayle wird Tim Cook unterstehen und hat den Posten der Kommunikationschefin ab sofort inne. Gegenüber US-Medienvertretern kommentiert Apple die Personalie:

„Kristin has played an instrumental role sharing Apple’s story of incredible innovation and strong values for more than 15 years. With an extraordinary depth of experience and a long track record of principled leadership, Kristin is uniquely suited for her new role overseeing worldwide communications.“

Via Buzzfeed

21. Jan 2022 um 17:33 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Ich frage mich immer wie die Leute an so hohe Positionen kommen. Mega alt sehen die noch nicht aus. Einfach krasse.

    • Also ich finde gut, dass nicht „mega alten“ Leute Chefs sind. Aus eigener Erfahrung mit zwei Chefs dicht an der Rente kann ich sagen, mögen Sie doch lieber gestern als morgen in Rente gehen.
      Selber schon Jahrzehnte nicht mehr operativ gearbeitet, abgehoben, keinen Bezug zum Mitarbeiter und das Denken aus 1995 … dagegen die Chefs aus Nachbarabteilungen. Um die 40, modern, aufgeschlossen und mit einem Ohr immer an den Mitarbeitern (nicht gemeint als „hinterher spionieren“ ;) ).
      Ganz anderer Führungsstil. Führung durch Motivation als durch Schulterklappen und Orden auf der Brust.

      • Man kann Mitarbeitende nicht motivieren sondern höchstens inspirieren („eine gute Führungskraft ist die, die es schafft die Mitarbeitenden nicht zu demotivieren“).
        Und der Raum für Inspiration scheint m.E. seit Erscheinen des ersten IPads bei Apple zu Lasten des Betriebsergebnis verloren gegangen zu sein…

      • Och man glaubt gar nicht, wie sehr es sich für Firmen finanziell lohnt, Mitarbeitern anerkennden und wertschätzend gegenüberzutreten. Dieses deutsche „Nicht getadelt ist genug gelobt“ hat schon bei sehr vielen Mitarbeitern dazu geführt, sich nicht mehr als unbedingt notwendig rein zu hängen und das ist für Firmen auf lange Sicht ziemlch teuer, zumal so eine Wertschätzung die Firma noch nicht mal was kosten muss. Ein Chef hat eine ganze Reihe von Möglichkeiten, sich so zu verhalten, dass die Mitarbeiter gern auf Arbeit kommen … Unter Pademiebedingungen sicher ein paar weniger, aber man merkt auch in der Pandemie sehr deutlich, welche Firmen „funktionieren“ und welche nicht aufgrund der Mitarbeitermotivation.

      • @Mike: So ist es … und zum großen Teil gilt auch „leading by example“ … und da hängen die Herren und Damen dicht vor der Verrentung oftmals meilenweit hinterher. Statussymbole wie eigene Parkplätze, Firmen-Tablets oder Smartphones werden gehütet wie ein Schatz. Aber den MA bei der Arbeit zu unterstützen, wertschätzend zu führen und sich nicht durch „ich bin Chef, ich entscheide alleine“ alleinig auszuzeichnen, ist denen völlig fremd.
        Unsere Abteilung zählt förmlich die Tage, bis das Leiden ein Ende hat.

      • Sorry aber da muss ich dir leider widersprechen, das trifft nicht auf alle Unternehmen zu. Ich halte nichts von jungen Führungskräften. Zum einen fehlt ihnen die Erfahrung und ältere haben meist eine völlig andere Anerkennung als Jungspunde. Das hat auch etwas mit Respekt zu tun. Leider mangelt es den jungen Leuten oft daran. Gerade in meinem Bereich sind junge Chefs eine Katastrophe. Es müssen Entscheidungen getroffen werden die fatale Auswirkungen haben können. Da fehlt es den jungen Leuten an Erfahrungen um sowas entscheiden können.

      • Genau, wenn gar nix mehr hilft, dann das Totschlagargument Erfahrung.

        Ich rede von FK um die 40 anstelle von 60+. Denn diese große Erfahrung der 60er ist nicht so viel wert, wie du glaubst, wenn die Hälfte davon im letzten Jahrtausend gemacht wurde und sich die Zeiten in fast jedem Wirtschaftszweig seit dem stark geändert haben. Da steht der 40er dem 60er in nix nach. Meiner Meinung nach!

    • Also „mega alt“ ist sie sicherlich nicht, aber ich habe mal ihr LinkedIn Profil angeschaut, da steht als erste Station Marketing Manager 1992 bei Dell. Das ist 30 Jahre her…ich denke das reicht zeitlich locker für eine Karriere.

  • Bei den Böcken, die die Frau geschossen hat, nur folgerichtig.

  • Hast halt genug verdient in den 12 Monaten xD da kann man sich mal schnell ne Auszeit gönnen. Die fahren in ganz andere Hemisphären als ottonormalos…
    Und gleichzeitig finden sie überall wieder direkt ne Arbeit die überbezahlt ist.

    • Tja, einmal am Futtertrog, immer dort. Egal welchen Bockmist man auch veranstaltet hat.

    • Da spricht der pure Neid aus dir, weil du NIX erreicht hast!!!

      • Wenn Du ein hohes Tier wärst, hättest Du einen eigenen Namen und bräuchtest hier nicht zu kommentieren

      • Omg, was du so von dir gibst.. Peter p enis..

      • Er hat doch Recht. Die Verantwortung die man in dieser Position hat will ein ottonormalo nicht haben glaubt mir, ich habe da Erfahrung mit diesen Leuten. Das die so viel verdienen ist nur gerechtfertigt und jeder der das anders sieht ist nur neidisch und wäre der erste der diejenigen attackieren würde, die einem dieses Gehalt mißgönnen würden, wenn sie selbst diesen Job inne hätten.

      • Ohne überbezahlten Job hat man deiner Meinung nach also nix erreicht – traurige Werte sind das!

    • Bei ihr wird ein Großteil des Gehalts über Aktien bzw. RSUs laufen, die sie zurücklässt weil sie noch nicht gevested (also zugreifbar) sind. Ich starte dieses Jahr auch bei einem börsennotierten Konzern und bekomme als sign on Aktien im sechsstelligen Wert. Wenn ich aber nicht vier Jahre dort bleibe, bekomme ich einen entsprechenden Anteil nicht mehr wirklich zugeteilt.

    • Aus dem Text oben: „[…] wurde seit gerade mal sechs Monaten auf der sogenannten Leadership-Webseite Apples aufgeführt, auf der die 18 wichtigsten Mitarbeitern des Unternehmens vorgestellt werden.“

  • Was hat denn die Stella so viel geleistet das sie eine der 5 wichtigsten Mitarbeiterinnen ist?
    Oder bezieht sich das nur darauf das sie in der Führung war?

    • Von den 18 „Leadership“-Leuten sind 5 Frauen. Da die 18 die höchsten Posten bei Apple sind, sind die 5 Frauen die in der Hierarchie höchsten Frauen. Ob das gleichbedeutend mit „wichtig“ ist, sei mal dahingestellt. Entscheidend ist aber, dass diese 5 Frauen die meiste Verantwortung tragen, zusammen mit den 13 Männern, und damit von allen Frauen die verantwortungsvollsten Jobs haben.

  • Was ist los in diesem Unternehmen?
    So viele wichtige Positionen die beinahe zeitgleich abhauen?
    Vielleicht sollte man die Personalabteilung mal wechseln? Das Klima muss erschüttert sein.

    • HutchinsonHatch

      Ich stelle mir gerade vor wie die Personalabteilung sich auf der Apple-Galeere in die Riemen hängt und Tim dahinter die Trommel schlägt. Ich glaube da braucht keiner schief gucken, die fliegen da schneller raus, als faule Tomaten in die Tonne.

    • Ich würds nicht anders machen, wenn man so viel Geld verdient hat, lieber seine Zeit zuhause nutzen und das machen was man möchte…. wer weiß, vielleicht wurde auch bei ihr eine Krankheit festgestellt und sie mochte daher mehr Zeit mit der Familie verbringen.
      Es wird ja immer nur die Hälfte bei sowas kommuniziert

    • Vielleicht können manche noch denken und leben dann lieber von ihren Millionen und werden nicht so raffgierig wie andere Führungsleute in den USA. Was will Elon Musk mit 300 Milliarden? Das Ganze passt nicht mehr zusammen. Eine Person dürfte niemals so viel Vermögen anhäufen können.

    • Wenn ich in einem Jahr mehrere Millionen verdienen könnte, würde ich auch den Rest des Lebens genießen – soooo lang ist das bekanntlich nicht!

  • Vielleicht wird die Kommunikation jetzt besser, wie wenn man plötzlich alle Hörbücher massakriert und Ätsch keinem was sagt.

  • HutchinsonHatch
  • Ist die Überschrift richtig? Dachte erst wäre Gegendert und bin pauschal von nem Kerl ausgegangen :D

    „Eine der 5 wichtigsten Mitarbeiterin“

  • Kein Wunder. Wie Apple sich halten kann, ist für mich nicht zu erklären.

  • „Apple verliert eine der fünf wichtigsten Mitarbeiterinnen“
    Wie kommt ifun.de zu dieser Einschätzung, warum gehörte sie zu den TOP 5?

    • 18 Top-Manager, die auf der Unternehmensseite genannt werden, davon sind 5 Frauen. Also die 5 Frauen mit den höchsten Hierarchiestufen aller Frauen bei Apple.

      ob „wichtig“ und „mit der meisten Verantwortung“ immer das Gleiche sind, bezweifle ich allerdings.

  • Wenn Apple so „toll“ zahlt, wie für einen Store Manager ( 1700 netto bei LSK1 ) – auf die PR Chefin dann nur 25.000 pro Monat, dann wäre ich da auch weg

  • Bei all den (teils Neid-/Hass- oder abwertenden) Kommentaren hier: Vielleicht überlegt sich auch mal wer, was dieser Satz bedeuten könnte:
    „Die Top-Managerin wird sich fortan … ausschließlich um die eigene Familie kümmern.“

    Wenn man so einen Posten für die Familie verlässt, steckt meistens etwas tragisches dahinter.

    Schönes Wochenende euch allen.

  • Da fällt mir nur eins zu ein:
    „Wieviel Leute arbeiten denn ihrer Firma?“, “ naja, ich schätze so 40-50%“

  • Frauen sind halt intelligenter als Männer! Sie hat halt genug verdient um gut davon leben zu können – Männer kriegen nie den Hals voll!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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