MacBook Neo treibt die Rechner-Sparte
Apple-Quartalszahlen: Mac-Umsatz legt deutlich zu, Dienste stagnieren
Apple hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 (PDF) vorgelegt. In den drei Monaten bis zum 27. Juni erzielte der Konzern einen Umsatz von 109,4 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von 16 Prozent. Der Gewinn je Aktie stieg um 29 Prozent auf 2,02 Dollar.
Damit liegt der Gesamtumsatz zwar unter den 111,2 Milliarden Dollar des unmittelbar vorangegangenen Quartals. Ein direkter Vergleich ist jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig, da Apples Geschäft stark von saisonalen Schwankungen geprägt ist. Das Weihnachtsquartal fällt regelmäßig deutlich stärker aus als die übrigen drei Berichtszeiträume.
Apples Geschäftsjahr beginnt bereits im Herbst und stimmt daher nicht mit dem Kalenderjahr überein. Das jetzt veröffentlichte dritte Geschäftsquartal umfasst die Monate April bis Juni 2026. Es folgt auf das zweite Apple-Quartal, das den Zeitraum von Januar bis März abdeckt.
Mac-Umsatz steigt auf 10,4 Milliarden Dollar
Besonders deutlich legte das Mac-Geschäft zu. Der Umsatz stieg von rund 8 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 10,4 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Plus von knapp 29 Prozent. Apple erzielte damit den bislang höchsten Mac-Umsatz in einem Juniquartal.
Zu der Entwicklung dürfte insbesondere die starke Nachfrage nach dem MacBook Neo beigetragen haben. Das vergleichsweise günstig positionierte Notebook erweitert Apples Angebot nach unten und spricht damit auch Käufer an, denen die bisherigen MacBook-Modelle zu teuer waren. Die wachsende Kundenbasis zeigt zugleich, dass Apple mit diesem Ansatz zusätzliche Nutzer für seine Plattform gewinnt.
Auch das iPhone legte deutlich zu. Der Umsatz stieg von 44,6 auf 54,3 Milliarden Dollar. Das iPad blieb mit 6,2 Milliarden Dollar leicht unter dem Vorjahreswert. Bei Wearables, Heimprodukten und Zubehör erhöhte sich der Umsatz moderat auf 7,9 Milliarden Dollar.
Services wachsen im Jahresvergleich, stagnieren aber
Die Services-Sparte setzte mit 30,7 Milliarden Dollar zwar rund zwölf Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu den unmittelbar vorangegangenen Quartalen ist der Aufwärtstrend jedoch zunächst zum Stillstand gekommen. Nach 30 Milliarden Dollar im zweiten, 30,9 Milliarden Dollar im dritten und 30,7 Milliarden Dollar im vierten Kalenderquartal bewegt sich der Bereich seit mehreren Monaten auf einem ähnlichen Niveau.
Nach dem zuvor fast durchgängigen Wachstum deutet sich damit ein Plateau an. App Store, Abonnements, iCloud und weitere digitale Angebote bleiben für Apple eine verlässliche Einnahmequelle. Der aktuelle Verlauf zeigt jedoch, dass auch dieses Geschäft nicht in jedem Quartal automatisch neue Höchststände erreicht.

Die Zahl aktiver Apple-Geräte stieg unterdessen in allen Produktgruppen und Regionen auf einen neuen Höchstwert. Der Verwaltungsrat beschloss zudem eine Dividende von 0,27 Dollar je Aktie, die Mitte August ausgezahlt werden soll.



Mal sehen, wie der MAC Umsatz nächstes Quartal, nach der Preiserhöhung aussieht. Und nicht nur der.
Definitiv gleich oder höher!
Wieso sollte er auch sinken – gerade das Mini und Neo sind immer noch mehr als fair und es werden mit dem Ultra erst die richtig teuren erwartet – deshalb werden viele hier nochmal zuschlagen!
Ja leider, wollte mir Eigentlich ein Air mit M4 holen, Leider jetzt auch min 200 Euro teurer geworden …
Da bin ich gespannt.
Eher nicht.
Käufe werden wohl so weit wie möglich zurückgestellt. Viele Einkäufer warten erst mal den Sturm ab, um dann, wenn chinesische Halbleiter wieder eingekauft werden dürfen, günstigere Preise mitzunehmen.
Die Aktie hat ja auch ganz schön Federn lassen müssen, gestern ca. 6% und heute noch einmal 2%.
Ich finde die Aktien-Rendite eher schwach bei diesen Ergebnissen
Du meinst die Dividende oder?
Wenn ja, die ist bei US Firmen traditionell klein bzw meist gibt es gar keine Dividende
Unsinn, siehe Qualcomm, Cisco, IBM, McDonald’s…
Meinst Du die Dividende?
Dir ist echt lachhaft, ähnlich auch bei NVIDIA.
Über welchen Zeitraum reden wir? ;)
Das MacBook Neo dürfte daran nicht ganz unschuldig sein.
„Zu der Entwicklung dürfte insbesondere die starke Nachfrage nach dem MacBook Neo beigetragen haben.“ (siehe Artikel oben)
Wird schon wieder nach unten gehen und sehr ordentlich, insbesondere beim iPhone, wenn die Preiserhöhungen erst mal durch sind…
APPLE muß aufpassen, dass sie das nächste NEO nicht zu dolle aufbohren.
Aber auch eigentlich egal, zwei verkaufte NEO bringen den gleichen Gewinn wie die Klasse drüber
Auch das neue MacBook Air ist viel attraktiver für Pro-User. Hinkt einem Pro nur noch beim Display wirklich hinterher.
Bei den nächsten Zahlen werden sie wohl weniger Hardware verkauft haben – aber trotzdem mehr Umsatz machen.
Die Preiserhöhungen….weniger Verkauf bei mehr Umsatz pro Gerät.
Einfache Rechnung.
Ich weiss nur das bei diesen Umsätzen von mir kein Cent dabei sein wird ;).