Auch Mac-Umsatz über den Vorjahreswerten
Apples 2. Quartal: Neues Allzeithoch im Abo-und Dienstegeschäft
Apple hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt (PDF-Download) und setzt den Wachstumskurs aus dem starken Weihnachtsquartal fort. Der Konzern erzielte zwischen Januar und Ende März einen Umsatz von 111,2 Milliarden US-Dollar.

Das entspricht einem satten Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,01 US-Dollar und damit ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.
Bereits im ersten Quartal hatte Apple mit dem traditionell wichtigen Weihnachtsgeschäft neue Höchstwerte erreicht. Auch damals waren iPhone-Verkäufe und die Services-Sparte die entscheidenden Wachstumskategorien. Diese Entwicklung setzt sich nun im Frühjahr fort, das üblicherweise schwächer ausfällt als das Geschäft zum Jahresende.
Apples Geschäftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab und beginnt jeweils im Herbst. Das nun gemeldete zweite Quartal umfasst daher die Monate Januar bis März und folgt direkt auf das besonders umsatzstarke Weihnachtsquartal.
Services erreichen neue Höchstwerte
Der iPhone-Bereich bleibt die wichtigste Einnahmequelle des Unternehmens. Im abgelaufenen Quartal konnte Apple hier den höchsten Umsatz erzielen, der je in einem Märzquartal erreicht wurde. Verantwortlich dafür ist vor allem die Nachfrage nach der aktuellen Gerätegeneration rund um die iPhone-17-Modelle.
Parallel dazu wächst die Services-Sparte weiter. Dazu zählen unter anderem der App Store, über Apple abgewickelte Abonnements und Cloud-Dienste. Dieser Bereich erreichte erneut ein Allzeithoch beim Umsatz und gewinnt für das Unternehmen weiter an Bedeutung. Schon in den vorangegangenen Quartalen hatte sich gezeigt, dass Services zunehmend stabile Einnahmen liefern und weniger stark von Produktzyklen abhängig sind.
Auch die installierte Basis aktiver Geräte ist weiter gewachsen. Sie umfasst inzwischen mehrere Milliarden Geräte weltweit und bildet die Grundlage für das Servicegeschäft. Je mehr Geräte im Umlauf sind, desto größer ist das Potenzial für zusätzliche Einnahmen durch digitale Angebote. Eine Rechnung zu der auch das MacBook Neo seinen Teil beiträgt.
Finanziell bleibt das Unternehmen auf einem stabilen Kurs. Der operative Cashflow lag bei über 28 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig hat Apple eine leicht erhöhte Dividende beschlossen und ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 100 Milliarden US-Dollar angekündigt.

