Kult-Mac aus Klemmbausteinen
Apple-Nostalgie aus 700 Steinen: LEGO denkt über iMac G3 nach
Der iMac G3 könnte eines Tages als offizielles LEGO-Set im Regal stehen. Ein von Fans unterstützter Entwurf des Apple-Klassikers hat die Prüfung durch LEGO zwar noch nicht vollständig bestanden, wurde aber auch nicht abgelehnt. Stattdessen nimmt sich der Spielwarenhersteller mehr Zeit für eine Entscheidung.
In den Ergebnissen der dritten LEGO-Ideas-Prüfrunde 2025 wurde das Modell in den sogenannten „Parking Lot“ verschoben. Von insgesamt 75 qualifizierten Vorschlägen erhielten drei direkt grünes Licht. Vier weitere Projekte, darunter der iMac G3, werden weiter geprüft.
Noch kein grünes Licht
Auf der LEGO-Ideas-Plattform können Nutzer eigene Entwürfe veröffentlichen. Erreicht ein Projekt 10.000 Unterstützer, prüft LEGO unter anderem die Umsetzbarkeit, Nachfrage und mögliche Lizenzfragen. Der iMac-Entwurf hat diese Schwelle erreicht, ist damit aber noch kein angekündigtes Produkt.
Der „Parking Lot“ dient Projekten, bei denen LEGO für die Entscheidung mehr Zeit benötigt. Ein Entwurf kann dort bis zu drei weitere Prüfperioden verbringen. Anschließend muss das Unternehmen entscheiden, ob daraus ein offizielles Set wird oder die Idee endgültig ausscheidet.
Bondi Blue bis ins Innere
Der vom LEGO-Ideas-Nutzer „terauma“ gestaltete Rechner besteht aus rund 700 Teilen. Transparente blaue Steine ahmen die charakteristische Farbgebung „Bondi Blue“ nach. Zum Modell gehören außerdem eine passende Tastatur, Kabel und die berüchtigte runde „Hockey-Puck“-Maus.
Auch das Innenleben wurde nicht vergessen. Unter der transparenten Hülle befinden sich Nachbildungen der Bildröhre und einer Platine. Damit beschränkt sich der Entwurf nicht auf die äußere Form, sondern greift die für den ursprünglichen Rechner typische Durchsicht auf.
Der 1998 vorgestellte iMac G3 hob sich mit seinem farbigen Kunststoffgehäuse deutlich von den damals üblichen beigen Computern ab. In unserem Rückblick zu 25 Jahren iMac haben wir die Bedeutung des Rechners für Apple ausführlicher beleuchtet.
Apple dürfte mitentscheiden
Die größte offene Frage dürfte weniger die technische Umsetzung als die benötigte Zustimmung von Apple sein. LEGO müsste für ein offizielles Set voraussichtlich Namen, Logo und Produktgestaltung lizenzieren. Ob entsprechende Gespräche bereits laufen, ist nicht bekannt.
Ein früherer LEGO-Ideas-Entwurf eines Apple Stores wurde nach der Prüfung abgelehnt. Dass der iMac nicht direkt aussortiert wurde, lässt Apple-Fans zumindest weiter hoffen. Daneben wirbt ein anderer Baumeister um Stimmen für einen Apple II. Passenderweise hatten wir uns erst bei der Vorstellung der LEGO-Version des Sega Mega Drive ausdrücklich einen bunten iMac G3 aus Klemmbausteinen gewünscht.



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Ich bin gespannt.
War. Was Lego aus den Ideen der einsenden macht, ist teilweise eine Frechheit.
Ooooh das wäre aber super nice. Würde ich direkt kaufen
Würde sofort einen kaufen
Würde sich gut machen neben meinem noch im Betrieb befindlichen iMac G3 Indigo.
Schade nur, das Lego hier angesprochen wurde und kein alternativer Klemmbausteine-Hersteller. Das treibt den Preis in die Höhe und nicht unbedingt die Qualität. Das hat man schon bei der Lizenzübernahme von „StarTrek“-Modellen gezeigt.
Hier hatte Bluebrixx ein tolles Sortiment auf Lager und hat dies immer weiter ergänzt und qualitativ verbessert. Lego hat dann die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D auf den Markt gebracht und schwups den Preis massiv erhöht. Qualitativ kam es zu einem Druckfehler auf einem Aufkleber. Der Aufkleber für die interne Widmungstafel enthielt einen Schreibfehler des berühmten Zitats („to boldy go“ statt „to boldly go“).
Nicht, dass das der iMac G3 dann ausversehen ein „Windows-Logo“ hat ;-)
Gekauft, falls es ihn geben wird. Ich hatte das Original. Mein erster Mac mit USB und so knuffig!
oh Gott bitte nicht Lego!
lieber lumibricks oder pantasy.