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Kampagne gegen Einheitsstandard

Apple in Brüssel: Lobbyarbeit gegen einheitliche Ladegeräte

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Alexander Fanta, als EU-Korrespondent für netzpolitik.org in Brüssel aktiv, hat viel Fleißarbeit in seinen Artikel „Wie Apple uns seine Kabel aufzwingt“ gesteckt.

Bridget Cosgrave On The Left And Antonio Tajani

Bridget Cosgrave und Antonio Tajani

Herausgekommen ist ein lesenswertes Stück über gute Ideen, deren schleppende Umsetzung, Lobbyarbeite, europäische Interessen und Apples sturen Blick auf die vor über 10 Jahren geborene Idee, einheitliche Ladegeräte für alle am Markt vertretenden Handys zu etablieren.

Daran trägt Apple laut Fanta zumindest eine Mitschuld: Der Konzern soll in Brüssel über Jahre hinweg mit „Einfluss und fadenscheinigen Argumenten“ aktiv Politik gegen ein universelles Ladegerät gemacht haben.

Um Apples Kampagne zu dokumentieren hat Fanta das Informationsfreiheitsgesetz genutzt um mehrere Dokumente bei der Europäischen Kommission anzufordern. Über 150 E-Mails, Gesprächsnotizen und Berichte zeigen die gescheiterten Anläufe für ein einheitliches Ladegerät.

[…] Hinter verschlossenen Türen äußern sich seine Beamten unzufrieden: Apple halte sich zwar formell an die Absichtserklärung, doch es „gebe den Eindruck bei Teilen der Öffentlichkeit und manchen Abgeordneten“, dass Apple seine Versprechen ignoriere. Das sagte ein Kommissionsbeamter laut Gesprächsnotizen zu Lobbyisten.

Die folgenden Jahre mauert Apple. Der Konzern argumentiert gegenüber der Kommission, für einen gemeinsamen Standard müsse das iPhone völlig neu designt werden. Das behindere die Innovation seiner Produkte.

EU-Beamte halten das für eine Ausrede. „Unabhängig vom Ladegerät haben alle High-End-Handys und tragbare Geräte (auch jene Apples) eine vergleichbare Größe und Leistung. Daher werden die angeblichen Risiken und Kosten behinderter Innovation offenkundig vom Markt selbst widerlegt,“ notiert ein Kommissionsbeamter vor einem Treffen mit Apple. […]

Fantas Bericht ist desillusionierend und lässt den Leser resignieren, kommt aber glücklicherweise nicht zynisch-abgeklärt daher sondern präsentiert sich vorbildlich recherchiert und äußerst lesenswert. Bitte hier entlang!

Header-Bild CC by wwarby
Mittwoch, 13. Mrz 2019, 16:49 Uhr — Nicolas
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  • Da ist doch überall ein USB Anschluss am Ladegerät dran, wo ist das Problem?

  • Kommt doch scheinbar jetzt mit usb-c, fängt beim iPad an und wird garantiert auch beim iPhone kommen…

    • So wie ich es bei Kollegen die Handys mit USB-C-Abschluss seit 1,5 Jahren nutzen und die Handys ständig darüber laden erfahren habe, scheint es mechanisch ein weniger stabiler Anschluss zu sein, als der Lightning.
      USB-C scheint nach rund 1,5 Jahren am Rande der Steckzyklen angekommen zu sein…
      Lobenswert, dass Apple maßgeblich an der Umsetzung von USB-C beteiligt war (deshalb ist er wahrscheinlich auch 180Grad drehbar), aber schade, dass die ertragbaren Steckzyklen des Anschlusses begrenzter zu sein scheinen als beim Lightning-Anschluss.
      Hat jemand andere Erfahrungen?

      • Beim MacBook Pro hab ich schon nach kürzester Zeit festgestellt, dass die Stabilität nachgelassen hat. Teilweise flutscht das USB C Kabel nur wenige Millimeter raus und verliert auch sofort die Verbindung.

        Bei dem neuen iPad Pro fühlt sich der USB C Port aber wiederum wesentlich wertiger an.

      • Das Gute an USB-C: Der Fehler (also die Federn) ist im Kabel. Wenn also die Verbindung nachlässt, kannst du einfach das Kabel tauschen, statt den ganzen Rechner.

      • Ja nu… wenn die Reifen kein Profil mehr haben, kauft man ja auch nicht unbedingt ein neues Auto –> den Lightning-Anschluss (geräteseitig) kann man ja notfalls noch wechseln lassen. Es scheint mir trotzdem als ob dieser besser ausgelegt ist, was die mechanischen Belastungen angeht, als USB-C… aber vielleicht ist das ja bei neueren Kabeln eher der Fall…

  • Typisch Apple eben. Immer schön mit Umweltschutz werben, aber im Hintergrund Lobbyieren. Die Unkosten holen Sie über die Kabel und Adapter wieder rein.
    Dennoch noch der ökologischste Konzern unter den Big Playern

  • Ist schon bitter was hier so abgeht. Und diese blödsinnige Warnung bzgl. der millionen Lightning-Kabel die vernichtet werden müssten wenn es einen Standart geben würde…
    Erinnert jemand sich noch an die „alten“ Ladekabel von Apple?!? Da hat es Apple auch nicht interessiert das die Altgerätebesitzer in die Röhre schauen mussten bzw. hat Apple die Absprache mit allen anderen Herstellern bewusst ignoriert und uns Verbraucher verarscht.

  • Ein NEUES Design würde die Innovation behindern?! Scheinbar sind die mittlerweile bei den Argumenten genau so ideenlos wie bei ihren Innovationen!!!

  • Es wird Zeit das die Verbraucher Apple mal die rote Karte zeigen! Keine Steuern zahlen, harten Lobbyismus zeigen, Produkte großmäulig ankündigen und dann verspätet oder gar nicht in den Handel bringen. Mein Bedarf an Apple Produkten ist gesättigt und verlangt nicht nach Neuem. Und das sagt ein Apple-Fan der bald keiner mehr ist.

    • Immer locker bleiben. Oben steht’s doch schon:
      Kabel != Ladegerät

      Wenn Apple die Ladematte AirPower „unfertig“ auf den Markt geschmissen hätte, wäre das Geheule wieder groß, weil für das Geld die Qualität nicht stimmt… wie man es macht ist es falsch…
      aber ich stimme zu: die Kommunikation bzgl. AirPower hätte anders laufen müssen (bzw. hätte es hier Kommunikation geben müssen)

  • Die sollten sich erst mal klar werden, ob sie vom Kabel oder vom Ladegerät reden. Und was den /die Lighting-Stecker/-Buchse betrifft: Perfekter Sitz, sehr hochwertig und robust, was man von diesen frickeligen USB-mini und -micro-Klumb nicht sagen kann.

  • Wenn Apple wenigstens innerhalb seines eigenen Ökosystems einen Standard komplett durchziehen würde, wäre es ja schon toll. Das iPhone hat Lightning (oder könnten drahtlos geladen werden, wenn die Ladematte die seit 2 Jahren angekündigt wird, mal erscheinen würde) , die Macs haben USB-C, die AirPods wieder Lightning und für die Apple Watch gibts ein extra Kabel. Also Mac, iPad, iPhone und Apple Watch Besitzer schleppen immer 3 verschiedene Kabel mit sich rum, schon irgendwie nervig und inkonsequent. Genauso unlogisch wie der Umgang mit teilweise vorhandenen Kopfhöreranschlüssen.

  • Meiner meinung nach sollte das eu Parlament den aktullen Lobbyisten Hausverbot geben bevor alte kammellen zur ablenkung aufgewärmt werden!

    • Dann müsst Berlin und andere Parlamente ebenfalls handeln und den Lobbyisten den Haustürschlüssel abnehmen. Letztlich bestimmt sowie die Industrie und das Geld die politischen Geschicke. Wer glaubt die Politik handelt frei und unabhängig……..

  • Einfach Lösung:

    Alle bekommen das APPLE Kabel.
    Wenn es ja so perfekt und durchdacht ist sollten Sie anderen Hersteller nichts sagen können und Apple hätte keine Argumente ihre Kabel nur für sich zu nutzen.

  • Ich finde Apples Standpunkt in dem Fall völlig plausibel. Und was haben denn Größe und Leistung von Smartphones damit zu tun? Es geht um den Lightning-Anschluß, der bei Apple speziell ist. „Vom Markt widerlegt“ ist auch so eine Floskel. Weil es auf den Markt sehr viel schlechtere Lösungen gibt, ist es dadurch widerlegt? Also ne.
    Was für ein aufgeblasener Gleichmacherclub.

    • awesome, aufgeblasen ist nur die Apple’s Politik der Diversifizierung von Anschlußarten – und sei es, daß Apple-Kunden weniger leicht auf Konkurrenzprodukte zugreifen sollen.

      Du bist da natürlich eine Ausnahme, awesome, hast gerne eine ganze Batterie unterschiedlichster (Anschluß-) Kabel bei Dir. Und übersiehst ganz nebenbei, daß der Lightning-Anschluß inzwischen zur technischen Steinzeit gehört, denn die Zukunft ist der erheblich leistungsfähigere USB-C-Anschlußstandard.

      Aber sogar hier patzt Apple, indem dieses Unternehmen zwar USB-C für das iPad Pro -endlich!- eingeführt hat, bei den iPhones jedoch anschlußmäßig auch weiterhin auf Antiquarisches setzt.

      Na ja, awesome, was soll’s?: ist ja offenbar ganz in Deinem (und Deinesgleichen) Sinne … … …

      • Schreibe doch keinen Schmarrn, momotaro.
        Und was soll dieses „Deinesgleiches“. Wenn ich Apple kritisiere bin ich Dein Freund und Du lobst und wenn ich ihren Standpunkt für richtig halte bin ich bäh bzw. Deinesgleichen. Kein guter Stil.

      • @awesome…er hat diesmal recht und Du nicht. Ist doch gar nicht so schlimm.

    • Blödsinn. Es geht um Zusammenarbeit und um Standarts für alle. Und hier haut Apple allen vor den Kopf. Wenn ihr Anschluss nicht nur monitär sondern auch technisch Vorteilhaft wäre hätten sie ja nur diesen Anschluss freigeben müssen. Haben sie aber nicht sondern sie haben und Verbrauchet und allen Mitbewerbern vor den Kopf gestoßen.

      • Ich wüsste nicht, inwiefern ihr Lightning mich damals vor den Kopf stieß und die Mitbewerber, nun ja, die hatten halt was Schlechteres. Pech für sie.
        Damals war Micro-USB Standard; und ist es vielerorts noch heute. Diesem Standard hätte ich auch nicht zugestimmt.

    • Das mit dem Gleichmacherklub kann man so meines Erachtens nicht stehen lassen. Es geht hier um die theoretische Müllvermeidung. Und im verlinkten Artikel wird USB-C erwähnt, welches durchaus als Alternative hergenommen werden kann. Und alle anderen Hersteller haben einen Einheitlichen Stecker – sie haben keinen einheitlichen Standard entwickelt, dies ist auch nicht nötig. Hier werden seitens Apple wieder mal Lizenzkosten gespart. Und dazu zusätzlich durch die eigen eingenommenen Lizenzen Geld verdient. Das sind die fakten, ohne gleich Aggressiv zu werden. Aber Ist das wirklich nötig? Standards waren und sind wichtig um viele Dinge einfach und verwendbar zu halten. Davon Profitierst Du auch, das nennt sich DIN-EN. Und hier möchte man eben weiterdenken. Was aber aufgrund von Profit nicht gemacht wird. Und das finde ich äußerst schade. Aber dennoch, wenigstens ist an dem Ladegerät selbst ein USB-Anschluss dran, immerhin ein Teilerfolg. Lobbygetrieben, aber besser als nichts.

  • Inzwischen sollte doch jedem/r von uns völlig klar sein, daß es Apple nicht um Innovation seiner Produkte geht, sondern um Innovation seiner Ausreden.

    Im Apfel ist der Wurm …

  • Man muss dazu sagen, dass es zu Zeiten des 30 Pin Dock Connectors keine Anständigen Alternativen gab. Vor dem ersten iPhone waren noch diese nervigen, schlechten, proprietären Herstelleranschlüsse Standard bei den damaligen Handys. Da hätte wirklich jedes Gerät nen anderen Anschluss und entsprechende Netzstecker mit festem Kabel dran. Zu dieser Zeit fand ich den Dock Connector schon am iPod Classic klasse! Denn da hatte man nen USB Netzteil mit nem extra Kabel, dass man abnehmen konnte. Das beste war aber, dass Apple so intelligent war den Anschluss unten anzubringen (bei vielen Handys damals waren sie ja an der Seite) denn so wurden Docking Stationen möglich. Beim ersten iPhone haben sie sich dann entschlossen diesen Anschluss zu übernehmen und das finde ich absolut legitim. Während Besitzer anderer Handys damals ihre Geräte am Kabel baumelnd rumliegen hatten, stand meines in einer schönen Docking Station. Als man sich dann entschied auf Lightning zu setzen, war ich zuerst auch nicht begeistert aber rückblickend finde ich auch diesen Schritt legitim….Der Lightning Anschluss war einfach wesentlich kompakter ist, konnte beidseitig eingesteckt werden und war viel stabiler. Zu der Zeit als Lightning eingeführt wurde, war in den ganzen Android Smartphones noch Micro USB der Standard und dem ist Lightning einfach überlegen Gewesen! Hat sich denn wirklich jemand ein iPhone mit micro USB Anschluss gewünscht? Über USB-C hat damals noch niemand geredet….Ich finde es jedenfalls gut, dass Apple sich für Lightning und gegen micro USB entschieden hat damals. Nun gibt es mit USB-C endlich mal eine Alternative, die sich mit Apple eigenen Anschlüssen messen kann….Die Einführung von Lightning ist allerdings noch garnicht so lange her und es damals schon nen riesen Aufschrei beim Anschluss Wechsel :D Ich kann also auch verstehen, warum Apple da nicht schon wieder Bock drauf hat und den Wechsel erstmal langsam vollzieht (MacBooks, iMac, iPad Pro….) in 1-2 Jahren wird dann wahrscheinlich auch das iPhone auf USB-C setzen. Diese ganze Diskussion aktuell finde ich aber einfach Quatsch. Hab mich nie darüber geärgert.

  • Der Start dieser Debatte liegt viele Jahre zurück, als alle Netzteile feste Kabel hatten, die auf Stecker endeten, bei dem jeder sein eigene Mist verzapfte. Wer noch die alten Nokia, Sony-Ericson Handies und was sonst noch kam hatte, der heulte laut, wenn ein Kabel sein Geist aufgab. War immer ein Ladegerät fällig.

    Heute geht es tatsächich um LADEGERÄT. Die wenigsten haben ein festes Kabel dran und wenn, dann sollte es ein standardisierter Stecker sein. Da sich Smartphonehersteller aber bessere Ladecontroller im Handy sparen und das lieber in die Ladegeräte selbst packen, kann es gut sein, dass dank propäritärer Elektroniken, die den Standard „vergewaltigen“ Geräte manchmal nicht laden oder sogar verweigern.

    Das ist bei Apple genauso wie bei den Androiden. Ansonsten könnte ich ein 3A Steckernetzteil (ist KEIN Ladegerät mit Regelung!) einfach anschließen. Oder eine Switch würde nicht mit dem falschen Steckernetzteil einfach abrauchen …

    Siehe auch Heise:

    https://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-25-Test-Das-beste-Ladegeraet-fuer-das-eigene-Smartphone-2310692.html

    Von daher sind die Kabel irrelevant, von denen hat jeder viele daheim. Das Ladegerät sollte 1x angeschafft werden und dann maximal versorgend alle anderen Geräte „mit fast der selben Leistungsklasse“ in maximaler aufladen.

    Nur … da gibt es die Konkurenz der „Batterieschoner“, die am liebsten den Akku nur mit 100mA laden würden um eine maximale Lebensdauer zu erhalten. Die beiden Gedanken stehen sich hier gegenüber.

    ich finde diese „Lobbypanik“ einfach nur peinlich … ohne Apple gäbe es nicht einmal einen richtigen USB-C Stecker und deren Funktionen. Und den Micro USB Stecker, nunja … den kann man echt in die Tonne treten.

    Was das Zubehör angeht, ich verstehe auch dieses dämliche Gebashe nicht. Viele Kabel und Stecker kommen nicht von Apple sondern von anderen Herstellern, die davon leben und viele Andoiden sind wegen unpassender Kabel abgeraucht oder haben wegen falscher Belegung und Zertifizierung das Gerät geschrottet.

    Ich hoffe auf einen einheitlichen LADESTANDARD bei Ladegeräten. Kein QC Mist oder Applebelegung sondern fest definiertes und dazu passende Kabel. Dann ist es egal, ob es jetzt Lightning und morgen USB-C ist. Kabel ist nicht fest am Ladegerät und kann jederzeit individuell getauscht werden.

    Schade, wenn sich Presse und EU Politiker ohne Ahnung auf die falschen Sachen setzen („Media Player bei Windows raus, Leistungsdrosselung bei Staubsaugern die wieder aufgehoben wurde, …)

    Würde mir EU Politiker wünschen, die Ahnung haben und nicht rigeros Quatsch durchsetzen.

    Das frustrierende ist ja, man kann nichts dagegen tun – was die Politik im Reglungswahn beschließt (Dieselfahrverbote, Artikel 13, DSVGO, …) wird nahezu ohne längere Prüfung und Folgen durchgewunken und ohne die Möglichkeit, vernünftig darüber debatieren zu können.

    • EU Politiker mit auch nur im Ansatz Ahnung über was sie sprechen oder was dann letztendlich nach Jahren mal für alle allgemeingültg entschieden wird dürfte wohl lange lange Wunschdenken bleiben.

      – vergittere Lüfter im PC = vollkommen für den Eimer.

      Beim Kühlerventilator im PKW gilt das aber nicht, da komme ich noch mit den Fingern rein, weil hier loht es sich ja richtig, da sind die dicken dummen Finger gleich ab.

      – Reinheitsgeschichten für Frankfurter Apfelwein = vollkommen für den Eimer.
      Da bekommt der deutsche Speierling gleich eine ganz andere Bedeutung :)

      – oder die nette Quecksilberhaltige „Energiesparlampe“..
      – oder das Glühbirnen Verbot..

      Was sich dann durch das gleiche, nur mit einer Halogenbirne im Glaskolben perfekt ersetzen lies.
      Klar, wird aussen nicht mehr ganz so heiss. Den Rest muss man sich dann halt schön rechnen. Das sind echte Highlights die in der Geschichte ihren Platz finden werden.

      Man darf nur hoffen das die Dokumentation dieser und ähnlicher Dinge das nächste Jahrhundert hoffentlich nicht überleben wird. Liest man so was in 150 Jahren könnte man den Eindruck gewinnen das die Intendanten dessen einen globalen Dachschaden gehabt haben müssen.

      – und z.B genau die Leistungsdrosselung bei Staubsaugern.

      Immhin könnte ja vielleicht was wirklich wirklich ganz dummes eingesaugt werden, zumindest wenn man schon mit dem fetten dummen Hintern schon auf dem großen Eimer sitzt.. :->

      Die „EU“ ist in vielen Beziehungen der Arsch der pressgenau genau auf solche Eimer passt.

      Aber vielleicht darf man von Spitzenpolitikern, die lange vorher hier irgend wo weggelobt wurden und im EU Parlament die eigene Renaissance für noch mehr Steuergelder vollkommen neu erfinden dürfen, einfach nicht so viel erwarten.

      Das einheitliche Ladegerät ist mal der erste ziemlich vernünftige Ansatz. Wo bei ich hier auch auch glaube das es für die Ausführung eine 1 geben wird und eine 6 für das nachträgliche verkacken..

    • Also was du da erzählst ist Quatsch :D „eine anständige Ladeelektronik in den Geräten Sparen“? Glaubst du das wirklich? Jedes Gerät was heutzutage über USB geladen wird, hat einen eigenen Ladecontroller integriert. Darum kann ich mein iPhone auch an nem USB Ladegerät laden, dass 10Ampere liefert….das iPhone läd maximal mit 2-2,4A und nimmt sich immer genau den Strom, den es braucht. Wenn der Akku fast voll ist, reduziert das iPhone sogar den Ladestrom. Das Ladegerät ist also heutzutage das „dumme“ Gerät, das einfach nur Strom liefert….Alles „intelligentere“ was mit der Ladung zu tun hat, regelt der Controller im iPhone. Auch den Standart den du dir wünscht gibt es Bereits und der heißt USB :D USB und seine Belegung sind genau spezifiziert…..es mag Hersteller geben, die mehr oder weniger Strom da durchschleusen (außerhalb der Spezifikation) das ist aber nicht die Regel. Und auch für QC gibt es nen Einheitlichen Standard….Der nennt sich USB Power Delivery und wird auch von den aktuellen iPhones unterstützt. Der USB Standard hat nichts mit dem Stecker zu tun. Aktuell hat Apple halt nen eigenen Stecker….An den USB Standard halten die ich aber vorbildlich.

      • Was ich meine ist ein einheitliches Ladegerät das an ein beliebiges Endgerät von A bis Hersteller Z passt, so das man eben keine 20 Stück zu Hause herumliegen haben muss.

        Vom internen Ladecontroller, der Reglung, der Stromüberwachung und Ladeendabschaltung oder von irgend einer Art von Stecker oder dem Apple eigenen Stecker habe ich NOCH kein Wort geschrieben. Noch nicht.

        Apple hält sich vorzüglich und ganz vorbildlich an alle Standards.

        Das funktioniert so zielsicher das z.B ein Belkin-Dock von einem 2 Jahre alten iPhone als nicht indentifiziertes „Zubehör“ erkannt wird und das Telefon darauf hin erst mal nett entsperrt werden muss. Zusätzlich predigt Apple schon seit mindestens 5 Jahren das anderes Zubehör, Ladegeräte, ganz besonders die ohne teuere Apple-Zertifizierung, ja vollkommen gefährlich sind.

        Das ist ein ziemlich hoher Standard und er dient in der Hauptsache dazu den eigenen Stecker, das teuer verkaufte Zubehör aus dem eigenen Haus zu rechtfertigen.

        Und wehe es ist ein einzige Fussel in der glorreichen Buchse die zum Lightning-Stecker passt. USB, einmal pusten. Fertig läd wieder. Der Lightning-Stecker ansich ist daher auch nur fast perfekt.

        SO, jetzt habe ich etwas zum phantastischem Stecker geschrieben den sonst niemen haben will weil er eben zu teuer ist. Der billigste Dreck setzt sich wie immer durch und das ist USB.

        Hier! ist jetzt die Bell-Zone.

  • Nicht Apple blockiert das ganze! Die anderen Hersteller hatten nur kein Interesse einen ordentlichen Stecker zu nutzen!

    • Was natürlich nicht daran liegt,das Apple für eine Zertifizierung des Lightning Steckers Geld will. Apple wollte Lightning nie für Drittanbieter Geräte.

  • Ok, ich nutze Apple Geräte seit Jahren (2 Mac Mini, div. IPhones , div iPads, watch, Apple TV, etc. etc.) weil ich das / die Betriebssysteme gut finde und nicht Google nutzen möchte,
    Aber bitte keine Illusionen: Apple ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen vorrangiges Ziel die Gewinnmaximierung ist.
    Lobby Arbeit ist da bei allen Unternehmen enorm wichtig.
    Daher sind für uns Verbraucher Lobbyregister und die Veröffentlichung von Protokollen etc. extrem wichtig.

  • Das liegt doch an der EU selbst wenn die sich von der Lobbyarbeit so stark beeinflussen lassen!

  • Ich weiß garnicht was das soll. Der Lightning Stecker gefällt mir viel besser als USB C. Hätte die letzten Jahre keine Probleme mit wackelten am iPhone oder iPad. Aber bisher bei 2 Geräten mit USB C Anschluss.

  • Gegen Lightning kommt bis heute kein Anschluss an! Ich frage mich auch warum ich gefühlt 10.000 Micro USB Kable hier rumliegen habe, richtig weil überall eins dabei ist, mal dick, mal dünn, mal lang, mal kurz. Lange gehalten hat davon kaum eines. Apple hat mit Lightning den besten Anschluss, will nur keiner Lizenzgebühren zahlen. Vielleicht wäre es besser, wenn nicht jedem Popelgerät ein Billigmicro-USB Kabel beiliegen würde …

  • Ich fänds auch gut wenn an jeder Tankstelle, je nach Konzern, eine anderer Zapfhahn vorliegt. Da lassen sich bestimmt viele schöne Adapter verkaufen.

  • Dann sollte ein einheitlicher Standard für Apple ja jetzt kein Problem mehr sein – Innovation gibt’s ja keine mehr ;-)

  • Danke Apple das ich mich nicht mit Mini USB rumquälen müsste

  • Die sollen ruhig ihre sch… mini USB bewerben, zum Glück muß sich nicht die ganze Welt nach der EU richten. Vielen vielen Dank Apple, es reicht mir schon daß ich mich mit anderen Ladegeräten mit USB herumärgern muß, ich will das beim besten Willen nicht auch noch am iPhone!!!!!!

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