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Kamera erkennt Nutzer

Apple Home Hub: Profile sollen automatisch wechseln

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Apples geplanter „Home Hub“ soll nicht nur als gemeinsame Steuerzentrale im Haushalt dienen, sondern seine Oberfläche automatisch an die jeweils anwesende Person anpassen. Neue Fundstellen in macOS Tahoe 26.7 beschreiben dafür eine Kombination aus Kamera, Sensoren und einer sogenannten Umgebungsanalyse.

Apple Smart Home Hub Homepod Ai

Soll Lautsprecher und Display vereinen: Apples neuer HomeHub

Das Gerät verwaltet demnach mehrere Nutzerprofile und zeigt darüber jeweils persönliche Inhalte an. Wer vor dem Hub steht, soll im Idealfall automatisch erkannt werden. Gelingt die Zuordnung nicht eindeutig, lässt sich das gewünschte Profil alternativ über das Kontrollzentrum oder die Einstellungen auswählen. Die Bedienlogik könnte damit jener des Apple TV ähneln.

Kamera bestätigt die Identität

Die jetzt aufgetauchten Systemtexte zeigen auch, wie Apple mit Zweifelsfällen umgehen will. Erkennt das Gerät eine Person nicht sicher oder wurde ein Nutzer längere Zeit nicht mehr von der Kamera gesehen, verlangt das System eine erneute Bestätigung direkt vor dem Gerät. Für den Zugriff auf persönliche Inhalte kann zudem vorübergehend die Umgebungserkennung aktiviert werden.

Profile Apple Tv Kontrollzentrum

Nutzerprofile sind beim Apple TV schon länger am Start

Damit konkretisieren sich Funktionen, die für Apples neue Geräteklasse bereits länger im Gespräch sind. Schon im Juli war von einem System die Rede, das unterschiedliche Personen vor dem Display erkennen und Inhalte entsprechend anpassen soll. Der Hub soll dafür einen rund sieben Zoll großen Touchscreen erhalten und Apps sowie Widgets darstellen.

Zwei Varianten erneut bestätigt

Die neuen Hinweise sind im Code von macOS Tahoe 26.7 aufgetaucht. Dort finden sich erneut Verweise auf eine Ausführung zur Wandmontage sowie ein zweites Modell mit Lautsprecherfuß. Beide Varianten waren bereits in einer früheren Vorabversion des Systems aufgetaucht.

Damit verdichten sich die Hinweise auf ein Gerät, das Apple stärker als Alexa-Konkurrenz denn als bloßes Smarthome-Display anlegt. Passend dazu schafft Apple offenbar auch in seinen Ladengeschäften zusätzlichen Platz für neue Home-Produkte.

Eine Vorstellung des Home Hub könnte bereits im September erfolgen. Für die Markteinführung wurde zuletzt allerdings ein Zeitraum zwischen Oktober und Anfang des kommenden Jahres genannt. Neben dem Hub werden für den Herbst auch ein neuer Apple TV und ein überarbeiteter HomePod mini erwartet.

25. Aug. 2026 um 14:34 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    3 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Mir wäre ja eine kurze Interaktion mittels TouchID lieber, aber mal schauen wie sie es umsetzen eine Kamera im Haus finde ich nach wie vor unschön

  • Wir sanieren derzeit unser Haus, haben bereits alles per Bus verkabelt (Loxone) und hoffen jetzt, dass die Gerüchte endlich wahr werden und wir gleich Apple sauber integriert bekommen.
    Aber ob das ohne Apple Intelligence in Europa überhaupt zum Start kommt?..

  • Puuh, merkt ihr eigentlich, wie die Grenze zwischen unsrem Privatleben und unsrer Bequemlichkeit immer weiter verschwindet?

    Vor einigen Jahren hätte man sich noch darüber aufgeregt, wenn jemand ungefragt ein STreet-Foto auf der Straße gemacht hätte.
    Heute stellen wir uns freiwilig Geräte ins Wohnzimmer, die mit Kamera, Mikron und unzähligen Sensoren ausgestattet sind und
    ständig unsere Räume erfassen.

    Und warum? Weil wir als Verbraucher es zulassen. Weil wir immer mehr Komfort gegen immer weniger Privatsphäre eintauschen.
    Zu bequem, um einen Knopf zu drücken oder ein Profil manuell auszuwählen, wie man es an den Kaffee-Automaten tut, akzeptieren
    wir lieber sowas, die rund um die Uhr analysieren, wer wir sind, wo wir uns befinden und was wir tun.

    Das Problem ist nicht einmal, dass die Technik dazu in der Lage ist. Das eigentliche Problem ist, dass immer mehr Menschen nicht wirklich nachvollziehen können, was langfristig mit diesen Daten angestellt wirrd, wer darauf Zugriff erhält und welche Rückschlüsse daraus gezogen werden könen .

    Und jeder, der jetzt argumentiert, dass natürlich und selbstverständlichalles datenschutzkonform sei und die Daten garantiert nur und wirklich nur auf dem Gerät verarbeitet würden, darf morgen gerne wieder die Teletubbies schauen und überlegen, ob die vielleicht doch echt sind.

    Ein gesundes Maß an Skepsis hat noch nie geschadet.

    Ich sag ja nur.

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