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Ab 28. Januar für 12,99 Euro pro Monat

Apple Creator Studio: Apple kündigt neues Software Abo an

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Apple bündelt einen großen Teil seiner Kreativ-Software künftig in einem gemeinsamen Abonnement. Unter dem Namen „Apple Creator Studio“ werden Anwendungen für Video, Musik, Bildbearbeitung und Präsentationen in einem Paket zusammengefasst, das auf Mac, iPad und teilweise auch auf dem iPhone genutzt werden kann.

Apple Creator Studio Suite

Enthalten sind unter anderem Final Cut Pro (350 Euro), Logic Pro (230 Euro) und Pixelmator Pro (60 Euro) sowie die Mac-Werkzeuge Motion (60 Euro), Compressor (60 Euro) und MainStage (35 Euro). Ergänzt wird das Angebot durch erweiterte Funktionen und zusätzliche Inhalte in Keynote, Pages, Numbers und später auch in Freeform.

Zielgruppe sind Nutzerinnen und Nutzer, die regelmäßig Videos schneiden, Musik produzieren oder visuelle Inhalte für Social Media, Präsentationen oder Dokumentationen erstellen. Statt die Programme einzeln zu kaufen, erhalten Abonnenten mit einem monatlichen Preis von 12,99 Euro Zugriff auf alle enthaltenen Anwendungen. Der Jahrespreis beträgt 129 Euro. Für Studenten und Lehrkräfte gibt es ein reduziertes Angebot für 29 Euro pro Jahr.

Apple Creator Studio Lifestyle Final Cut Pro 2500

Gemeinsames Abo für Video, Musik und Grafik

Im Zentrum des Pakets steht Final Cut Pro, das auf Mac und iPad um neue Funktionen ergänzt wird. Dazu gehört eine textbasierte Suche in Videomaterial, mit der sich gesprochene Inhalte schneller finden lassen. Auch das Durchsuchen nach Bildmotiven ist möglich, etwa um bestimmte Szenen oder Objekte in langen Aufnahmen zu lokalisieren. Für schnelle Schnitte zu Musik analysiert die Software Titel automatisch und zeigt Takt und Rhythmus direkt in der Zeitleiste an.

Für Musikschaffende erweitert Apple Logic Pro um neue Werkzeuge, die auf Mustererkennung basieren. Akkordfolgen lassen sich aus vorhandenen Audioaufnahmen ableiten und direkt weiterverwenden. Zusätzlich können virtuelle Instrumente automatisch passende Begleitspuren erzeugen. Damit sollen auch Anwender ohne tiefgehende Musiktheorie Kenntnisse einfacher eigene Tracks erstellen.

Neue Funktionen für Produktivität und Präsentationen

Erstmals ist Pixelmator Pro auch auf dem iPad verfügbar. Die Bildbearbeitung ist dort für Touch und den Apple Pencil ausgelegt und erlaubt das Arbeiten mit Ebenen, Masken und Vektorobjekten. Inhalte können zwischen Mac und iPad synchronisiert werden, sodass ein Projekt auf beiden Geräten weitergeführt werden kann.
Apple Creator Studio Pixelmator Layers Sidebar 2500

In den iWork-Anwendungen ergänzt Apple das Paket um einen sogenannten Content Hub mit Vorlagen, Grafiken und Fotos. In Keynote können Präsentationen auf Wunsch aus Textentwürfen erzeugt und automatisch layoutet werden. In Numbers hilft eine Mustererkennung dabei, Tabellen auszufüllen oder passende Formeln vorzuschlagen.
Apple Creator Studio Keynote Presenter Notes 2500

Apple Creator Studio startet am 28. Januar. Neben dem Monatsabo und der Jahresoption für 129 Euro können Nutzer eine einmonatige Testphase in Anspruch nehmen. Bestehende Kaufversionen der Programme bleiben weiterhin erhältlich.

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13. Jan. 2026 um 15:51 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Pages, Keynote und Numbers waren doch bisher kostenlos. Warum werden sie im Bild angezeigt?

    • Artikel lesen:

      „In den iWork-Anwendungen ergänzt Apple das Paket um einen sogenannten Content Hub mit Vorlagen, Grafiken und Fotos. In Keynote können Präsentationen auf Wunsch aus Textentwürfen erzeugt und automatisch layoutet werden. In Numbers hilft eine Mustererkennung dabei, Tabellen auszufüllen oder passende Formeln vorzuschlagen.“

      Die Anwendungen werden mit zusätzlichen Inhalten im Abo aufgewertet.

    • Weil die mit Funktionen erweitert werden. Die gibt es dann nur im Abo.

    • Hallo, Pat, bleiben weiterhin kostenlos, bieten mit dem Abo aber erweiterte Optionen. Artikel: „Ergänzt wird das Angebot durch erweiterte Funktionen und zusätzliche Inhalte in Keynote, Pages, Numbers und später auch in Freeform.“

      • In deutsch: Die kostenlosen Varianten werden ab jetzt nicht mehr weiterentwickelt bzw. verschlimmbessert so dass du irgendwann die Nase voll hast und dir das Abo zulegst.

      • So sieht’s aus.

  • Super interessantes Angebot. Endlich hat Apple damit einen Anreiz Pages, Keynote, etc. für professionelle Anwender weiter zu entwickeln. Ob sich die Kosten dann auch Lohnen muss man selbst wissen. Ich bin gespannt.

    • Numbers im Kontext „professionelle Nutzung“ zu verwenden ist schon putzig. Versteht mich nicht falsch, Numbers ist eine gute Software, aber sehr weit von professioneller Anwendung entfernt. Sehr weit. Sehr sehr weit. Und keiner würde sich mehr wünschen dass das Ding endlich mal so richtig aufgebohrt wird, doch Apple hat einfach kein Bock.

    • Pages für professionelle Verwendung?!? Etwa in der Druckvorstufe? Im Leben nicht! Dazu müsste die Software komplett neu programmiert werden – soviel wie dafür fehlt.

  • Eigentlich nur Logic Pro und Final Cut was spannend ist. Der Rest war eh immer schon gratis. Wirkt etwas aufgeblasen. :D

  • Früher gab es für alles eine Webseite, dann für alles eine App und heute gibt es gefühlt für alles ein Abo.

  • Wird es Final Cut trotzdem weiter als Einzelkauf geben? So richtig klar ist das nicht.

  • Hm. Also für das regelmäßige verwenden würde ich bei den Kaufversionen bleiben, das hat man immerhin dann dauerhaft.

    Aber gerade wenn man nur selten für ein Projekt FC oder LP benötigt ist es schon spannend. Bzw. auch um es erstmal auszutesten ob es was für einen ist.

  • Abo, Abo, Abo.

    Wie sagte Klaus Schwan (WEF) so schön? Ihr werdet nichts mehr besitzen, aber glücklich sein!

    Und genau, das ist Abo. Abo ist Miete. Kann man es nicht mehr zahlen, kannst es nicht mehr nutzen! Dabei ist es egal ob es Software, Musik oder anderes betrifft!

    Soll es wirklich soweit gehen? Will man dies? Möchte man diesen Abozwang?

  • Kommt Motion damit auch für das iPad? Das wäre ja super!

  • Also in Anbetracht dessen, dass der Großteil der Programme ja professionelles Arbeiten ermöglicht ist der Preis schon mehr als gerechtfertigt. Ich zahle für mein CAD-Programm über 1.000,- € im Jahr. :)

  • Nur für Mac:
    Final Cut Pro? Ach nö, lass man stecken.
    Den Blackmagic Design DaVinci Resolve Speed Editor gibt’s inklusive Studio Lizenz für einmalig €360.

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