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App Store 2.0: Neue In-App-Abos, neue 70/30-Regelung

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Der Zeitpunkt der Apple-Ankündigungen, die das Unternehmen heute über mehrere US-Medien kommunizieren lässt, ist ungewöhnlich: Nur sechs Tage vor dem Start der WWDC-Entwicklerkonferenz informiert das Marketing-Team Cupertino jetzt über drei gravierende Änderungen im hauseigenen Software-Kaufhaus.

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Neuerungen, die Apples Phil Schiller im persönlichen Gespräch mit den amerikanischen Webseiten loopinsight.com, daringfireball.net und theverge.com ausplauderte. Und: Neuerungen, die es in sich haben.

Zum einen wird Cupertino zukünftig Reklame-Plätze im App Store verkaufen, zum anderen ändert der Konzern die bislang gültigen Monetarisierungs-Angebote.

Neue 70/30-Regelung

Zukünftig, dies bestätigte Apples Phil Schiller im Gespräch mit US-Medien, wird Apples nicht mehr grundsätzlich 30% des erzielten Verkaufspreises einbehalten. Zwar wird der Konzern im ersten App Store-Jahr neuer Applikationen nach wie vor die Hand aufhalten, verspricht aber sich in den folgenden Jahren zurückzuziehen und nur noch 15% der Einnahmen zu kassieren.

85% des erwirtschafteten Ertrages sollen zukünftig bei den Entwicklern verbleiben.

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Neue In-App-Abos

Neue In-App-Abos mit über 200 unterschiedlichen Preis-Strukturen sollen Entwicklern die langfristige Monetarisierung ihrer Angebote vereinfachen. Die Abo-Preise sollen sich während der Laufzeit anpassen lassen und können dynamisch auf das Nutzer-Wachstum reagieren.

Den zahlenden Kunden soll die Möglichkeit eingeräumt werden laufende Abos zu verlassen, herauf und herabzustufen:

Customers will also be able to upgrade, downgrade or even side grade subscriptions, if those options are available to them. Developers will be able to choose one of over 200 subscription price points, and they can create territory specific prices, making subscriptions even more flexible. If a developer chooses to increase the subscription price, customers will be notified and they will have to authorize that increase.

Warum jetzt?

Informationen, für die die Bühne der Entwickler-Konferenz prädestiniert gewesen wäre. Warum also (eine Frage, die sich geradezu aufdrängt) informiert Apple heute über einige der größten Änderungen seit dem Start des App Stores? Uns fallen auf die Schnelle drei Optionen ein:

  • 1. Apple hat ein so umfangreiches Programm für die WWDC-Keynote, dass kein Platz mehr für die App Store-Änderungen war.
  • 2. Apple will nicht, dass die WWDC-Berichterstattung von Diskussionen über Werbebanner und zusätzliche Abo-Preise beeinflusst wird.
  • 3. Apple Informiert auch auf der WWDC-Bühne über die Änderungen, will sich mit der heutigen Vorankündigung aber gegen eine mögliche Schrecksekunde absichern.

Denn, nicht vergessen: Nächsten Montag gehören die heute vorgestellten Neuerungen bereits zu den „Old-News“ der vergangenen Woche…

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08. Jun 2016 um 20:04 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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