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4 Euro statt 3 Euro

Amazon erhöht Versandkosten für Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft

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Nachdem der Online-Händler Amazon erst im vergangenen Monat eine Preiserhöhung für die jährliche Prime-Mitgliedschaft angekündigt hat – ifun.de berichtete – steigen nun die Versandkosten für Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft.

Amazon Prime

Prime-Erhöhung: Als Aktion verpackt

Der Standardversand für Produkte mit einem Bestellwert von unter 29 Euro beträgt zukünftig 3,99 Euro und ist damit gut einen Euro teurer als bislang.

Auch der Premiumversand, der die Zustellung am Werktag nach der Order garantiert, kostet jetzt mehr als bislang. Statt 6 Euro zahlen Nutzer ohne Prime-Mitgliedschaft nun 7,99 Euro. Die komplette Preisliste kann hier eingesehen werden.

Zur Erinnerung: Der Onlinehändler erhöht die Jahrespauschale bei Amazon Prime zum 1. Februar 2017 auf 69 Euro pro Jahr und setzt damit die erwartete Preiserhöhung von 20 Euro um. Der vergünstigte Jahresbeitrag im Rahmen von Amazon Student beträgt zukünftig 34 statt 24 Euro.

Zuletzt erhöhte Amazon den Jahrespreis für die Prime Mitgliedschaft Anfang 2014. Damals, kurz nach dem Start des Video-Streaming-Dienstes Prime Instant Video, kletterte der Mitgliedsbeitrag von 29 Euro auf 49 Euro pro Jahr.

Die Amazon-Bestellfristen zu Weihnachten 2016

Amazon De Bestellfristen 2016

Donnerstag, 01. Dez 2016, 15:33 Uhr — Nicolas
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  • OK, egal was wollen wir machen. Oder nicht bestellen….

    • war klar, dass das kommt. so lange investiert, bis der einzelhandel kaputt und der restliche online-handel bedeutungslos ist. jetzt kann man die preise anziehen. prinzip verstanden, ihr schnäppchenjäger da draußen?

  • Nicht schön für den Kunden, aber sind wir mal ehrlich 3,99€ ist jetzt auch sehr tief. Die meisten Läden verlangen ja 5-6€.

  • Deswegen werde ich mir Prime zu 69€ jedenfalls nicht antun.
    Ich werde in 2017 vermutlich bewuster einkaufen, wieder mehr vergleichen und auch mal ins Ladengeschäft gehen und vermmutlich keine 50€ für Versand bei Amazon aufwenden müssen.
    So gesehen kann ich dem Ganzen noch was positives ab :-))

    • Ich wollte auch langsam wieder anfangen lokal einkaufen zu gehen.

      • Ich glaube auch nicht, dass sich dieses Internet durchsetzt….

      • Würd ich auch… wenn ich nicht NUR Nachteile hätte
        a) Sprit
        b) Parkplatz(kosten)
        c) teurer
        d) keine Rückgabe -> wer schon einmal was defektes gekauft hat und sich danach „streiten“ durfte wird sich freuen… Rückgabe ist nicht immer nur „es gefällt mir nicht mehr etc.“
        Wenn der lokale Einzelhandel wenigstens mal das Rückgabegesetz einführen würde…

      • Sehe ich auch so. Das einzige was ich lokal kaufe sind Lebensmittel.
        Letztens erst wieder Laufschuhe für 155€ im Fachhandel gesehen, die ich möglichst schnell haben wollte, aber da sie online nur 110€ gekostet haben, habe ich halt 2 tage gewartet.

      • Kaufvertrag bleibt Kaufvertrag … wäre ja zu schön wenn jeder sein schaiz wieder so zurückbringt ….

      • Der größte Faktor ist und bleibt die Zeit.

      • … ich hoffe, dass das ironisch gemeint war :D

    • Schon aus ökologischer Sicht viel sinnvoller als wenn tausende LKW Autobahnen verstopfen für Kleinteile, die man für den gleichen Preis im Laden um die Ecke bekommt …

      • Und wie glaubst du sind die Teile in den Laden um die Ecke gelangt?

      • Und die Kleinteile beim Laden um die Ecke kommen genau wie dahin?

      • Und wie kommen die Kleinteile in den erwähnten Laden? Materialisieren die so aus dem Nichts?

      • Noch nie etwas von Replikatoren gehört? Sieht man in Jeder Star Trek folge. „Tee, Earl Grey, heiß!“

      • Genau, und die Läden stellen ihr Waren alle selbst her! Guter Witz!
        Ist ja auch nicht so, daß ein LKW nur wegen meinem Paket unterwegs ist. Von daher Unfug.

      • Stimmt. Darum sind die Städte such immer so schön leer – kein Auto, jede Menge freier Parkplätze… weil ja jeder ohne Auto zum Einkaufen fährt.
        Ein LKW mit Versandbestellungen hat eben nicht nur einen Brühwürfel auc der Ladefläche, sondern einige hundert bis tausende.

      • So pauschal ist das nicht richtig: Es kommt drauf an, wieviel Strecke du zu den verschiedenen Geschäften zurücklegen musst (zzgl. ungeplanter, aber möglicher Rückläufer). Da kann eine Sammelbestellung eine ökologisch viel sinnvollere Alternative darstellen.

    • Und was ist so gut am lokal Einkaufen? Ich sehe da nur Nachteile…

      • Hey FloFlo,
        kommt drauf an.
        Das letzte Mal hab ich mich beim TV-Kauf etwas ausführlicher beraten lassen.
        Dann habe ich kurz das Handy gezückt und den Preisvergleich gemacht.
        Amazon hatte damals den Fernseher ca. 150 Euro günstiger.

        Der Saturn hat mir daraufhin den Amazon-Preis gegeben und ich habe das Ding mitgenommen.
        Gut für mich und den Saturn.

      • Du must nicht zuhaus sein, wenn der Lieferant kommt und kannst einer ordentlichen Beschäftigung nachgehen. Probier das mal aus!

      • Mit dem kleinen Laden um die Ecke ist aber nicht Saturn oder MediaMarkt gemeint. Die sind genauso schlimm wie Amazon, wenn es um die Verdrängung des Einzelhandels geht.

    • ich hab das schon dieses Jahr gemacht und ich finde es sehr angenehm. Klar kostet es mehr Zeit, dennoch finde ich es mittlerweile wieder angenehmer „real“ einkaufen zu gehen. Und ich war wirklich jahrelang 100 prozentiger onlinebesteller.

  • Ich bin mit Prime zufrieden. Auch das Preisniveau der regulären Versandkosten ist ja mehr als fair. Der Einzelhandel tut mir leid, stellt sich aber auch leider blöd an, hat überwiegend einen schlechten Einkauf und ist meines Erachtens an der Misere selbst schuld. Produkte, die ich lokal nur schwer bis gar nicht bekomme, werden halt im Internet bestellt. Und das wird nicht weniger. Ich bin sogar bereit, lokal mehr zu blechen, wenn das Drumherum passen würde. Insofern kaufe ich im direkten Umfeld hauptsächlich in wirklich ganz kleinen inhabergeführten Ladenlokalen mit Fachpersonal. Große Ketten meide ich komplett (bis auf Supermärkte und Drogerien ;)).

  • Vielleicht solltet ihr auch erwähnen, das Amazon nach aktuellen Schätzungen weltweit ca. 4,5 Mrd Dollar an Versandkosten drauf zahlt. Insgesamt belaufen sich diese wohl auf 10 Mrd.

    • Also selbst ein kleines Gewerbe kann bei DHL Pakete für 3,50€ versenden. Amazon bekommt das vermutlich für WESENTLICH bessere Konditionen. Ich glaube nicht dass die was drauflegen.

  • Wenn ich das richtig rechne, kann man sich sogar an Weihnachten bis 22 Uhr sein Geschenk liefern lassen. Die armen Zusteller..

    • Die armen Zusteller, die sich diesen Job ausgesucht haben..

      • Soll ja auch Menschen geben, die da leider nicht ganz so viel Auswahl aufgrund von fehlender Bildung etc. haben. Oder sollen diese lieber arbeitslos bleiben, anstatt sich sowas anzutun?

      • Flava, ich wette du findest deinen Job absolut klasse und er erfüllt dich ausnahmslos immer mit Freude. Du würdest den sicher sogar gratis machen, oder?

      • Auf den Hosenboden setzen und weiterbilden etc. hilft…

      • Wombat, ich bin selbst nicht betroffen, aber es gibt durchaus Leute die sich Bildung nie leisten konnten!

  • Da müssen also Leute echt am 24. abends noch Pakete an Kunden ausliefern??? Shit wie krank ist das denn? Kann man mal nicht mal ein paar Tage ohne Amazon??? Was für ein Unternehmen ist Amazon, dass die sowas anbieten? Finde ich nicht cool, gar nicht cool.

    • Aber schön an Feiertagen mit der Familie in ein Restaurant gehen..

    • Naja sie sind ja bei weitem nicht die einzigen die an Weihnachten oder allgemein an Feiertagen arbeiten müssen. Viele Tankstellen haben weiterhin offen, bei uns sogar einige 24h, Altenpfleger und Ärzte+Schwestern bekommen da ja auch nicht einfach frei. Wobei die Paketzustellung natürlich nicht so essential ist..

    • Amazon ist ein Unternehmen ohne jedes Moral. Nur ein Beispiel von vielen ;)

    • Es gibt in Deutschland genug Leute, die kein Weihnachten feiern. Für die ist der 24. ein ganz normaler Tag. Es kommt oft vor, dass solche mit Christen, die feiern, tauschen. Entsprechend dann zB bei Hannuka oder was anderem.

    • Meinst du das die Paketfahrer die einzigen sind die an Weihnachten arbeiten?? Oh Mann, wo lebst du? :-D

      • Nein aber die anderen (in Krankenhaus usw) leisten unerlässliche Arbeit. Lieferungen an Heiligabend sind nicht unerlässlich sondern ein weiteres Beispiel was für eine peinliche Angelegenheit Weihnachten geworden ist :(

  • Hat alles sein Vorteil und seinen Nachteil. In Düsseldorf gibt es nur noch einen grossen Buchladen, das ist der Nachteil. Vorteil sehe ich so Recht da keinen.

  • HutchinsonHatch

    Nicht vergessen den Preisaufschlag den der liebe Primekunde mit bezahlen „darf“. Wer es testen möchte, guckt sich die Artikel zwischendurch mal im nicht-mit-Primekonto-eingeloggtem Zustand an. ;-)

  • Ich werde trotzdem weiterhin online bestellen.

    Klar, ich kann auch in ein Geschäft gehen. Wohne nur dummerweise ländlich und fahre locker ne halbe Stunde in die nächste Stadt, wo ich die evtl. die Chance habe alles zu bekommen. Zahle dafür hohe Parkgebühren und bekomme das was ich will trotzdem nicht. Von der Auswahl die Online habe mal ganz zu schweigen.

    Ob sich Prime dann irgendwann mal lohnt, muss man mal sehen.

  • Ohh es brechen die harten Zeiten an, die lokalen Hersteller werden von Amazon aus dem Markt gedrängt und dann wirds langsam immer teurer und teurer

  • Der „Buchtrick“ ist das beste bei Amazon Bestellungen. Keine Versandkosten und etwas zu lesen.

  • Ich finde es UNMÖGLICH, dass Amazon die Option anbietet, noch bis 24.12. 19:45 Uhr bestellen zu können und das Paket dann auch noch innerhalb von 2 Stunden zu bekommen!
    Leute, die bis dahin noch keine Geschenke gekauft haben, haben selber Schuld! Dann sollen die Kinder halt rumheulen und merken, was sie für Eltern haben.
    Die armen Paketdienste…die müssen das dann ausbaden.

    • Sehe ich nicht so. Der arme Paketdienst ist ein Dienstleistungsunternehmen wie viele andere. Geschweige denn Ärtze usw. Viele gehen an Weihnachten zum essen aus. Denkst du auch an die armen Kellner, Köche, Servicepersonal? Wir leben in einer Zeit wo ich, wenn ich Kunde bin, auf Dienstleistungen zurückgreifen. Gäbe es keine Dienstleistungen würden wir uns beschweren. Job ist Job

      • Ich sehe es wie Benjamin, das immer und überall alles bekommen können muss einfach nicht sein. Genau so wie man nicht nachts um 11 an der Tankstelle ein Steak kaufen können muss.

  • Ich nutze Amazon nur, wenn ich es lokal nicht bekomme.. Es wird immer gemeckert, weil Geschäfte schliessen. Ist ja auch kein Wunder wenn alles online bestellt wird..

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