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Airfoil-App betroffen

AirPlay Funkstille: tvOS 10.2 klemmt Drittanbieter ab

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Das am Montag ausgegebene tvOS-Update für Apples aktuelle Apple TV-Generation sorgt für teils gravierende Probleme bei Drittanbieter-Anwendungen, die sich bislang darauf verstanden eigene AirPlay-Inhalte an den TV-Kasten zu senden.

Airfoil

Betroffen von der unangekündigten Umstellung in Apple drahtlosem Streaming-Protokoll sind unter anderem die Airfoil-Anbieter des Entwickler-Studios Rogue Amoeba. Diese haben sich nun dazu entschieden ihre Nutzer vor dem schnelle Update auf tvOS 10.2 zu warnen. In ihrem Hausblog schreiben die Anbieter:

To prevent loss of connectivity with Airfoil, Apple TV users should not upgrade to tvOS 10.2 at this time. […] We’re currently researching this problem, and hope to work around Apple’s changes with a future update. In the meantime, Airfoil users should avoid tvOS 10.2, sticking with their current version of tvOS instead.

Mit Blick auf konkurrierende Software-Angebote wie etwa AirParrot scheint Apple jedoch keine unüberwindbaren Hürden aufgebaut zu haben. So haben die AirParrot-Entwicklers bereits Mitte März Version 2.7 ihrer Streaming-Anwendung freigegeben und versichern, dass diese auch mit tvOS 10.2 kompatibel sei.

Donnerstag, 30. Mrz 2017, 7:40 Uhr — Nicolas
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  • Typisch apple. Sterben soll das Protokoll!

  • „Apple klemmt…ab“ , aber AirParrot hat keine Probleme? Hat Apple nun abgeklemmt oder hat ein Dritt-Anbieter wieder mal zu spät Änderung am Protokoll berücksichtigt? Wenn schon eine so reißerische Überschrift, dann packt doch wenigstens noch ein Fragezeichen dahinter.

    • Ist sicher wieder einer der Hersteller, der die ganzen betas NICHT dazu genutzt hat seine Software mal damit zu testen und sich DANN Wundert, warum etwas nicht mehr funktioniert. Das ist bei vielen der Fall. Und dann wollen sie schnell schnell ihre Updates durchgewunken haben.

  • @loverz und @doubleQ

    Vielleicht einfach mal den letzten Abschnitt lesen, AirParrot hat es ja scheinbar hinbekommen die Software früh genug anzupassen.

  • Tja wer lesen kann ist klar im Vorteil es gibt immer Leute die einfach bei der Überschrift aufhören

    Das Zauberwort heißt Update!

  • Früher fand ich AirPlay echt gut. Dann lief das nicht mehr zuverlässig. Heute nutze ich das fast gar nicht mehr, obwohl die technischen Probleme scheinbar behoben sind. Höchstens noch mal, wenn ich auf dem ATV etwas gucken will, was da sonst nicht geht.
    Ich überlege aber, ob ich das ATV im Schlafzimmer auch durch ein Fire TV ersetze. Dann müsste das ATV aber trotzdem noch laufen, wegen HomeKit.
    AirPlay könnte eigentlich echt nützlich sein, wenn man es etwas verbessern würde:
    1. Jedes Device als AirPlay-Empfänger: Einfach den Monitor vom Mac auf das iPad spiegeln/erweitern, das Video vom Handy auf dem iMac Abspielen…
    2. ein Rückkanal: Wenn das Device die Tastatureingaben und das Signal einer Bluetooth Maus an den Mac zurück geben könnte, könnte man von jedem Device am Mac arbeiten. Das iPad Pro auf den Tisch stellen, Maus und Tastatur dran, und schon könnte man wirklich fast alles damit machen.
    3. Übergabe der URL, statt des Streams, wenn möglich: bei Internetvideos nervt es, dass man nicht einfach weiter surfen kann, während man ein Video auf dem ATV wiedergibt. Außerdem wäre es schön, wenn das Video weiter läuft, wenn der Akku vom Handy mal wieder leer ist, oder bei das Handy bei 60% aus geht.
    4. Offenlegung der Schnittstelle: Klare Spezifikationen, damit auch externe das System einbinden können, wenn es immer noch Anwendungsfälle gibt, die Apple nicht abdeckt.

  • Der Unterschied ist eben ob man eine Schnittstelle lizensiert und dann bei der Implementierung die Definition korrekt einhält oder per Reverse Engineering und Probieren eine Lösung entwickelt. Letztere kann bei jeder kleinen Änderung an der verwendeten Schnittstelle welche weiterhin die Spezifikation einhält, umfallen.
    Da macht man es sich zu Einfach Apple die Schuld in die Schuhe zu schieben.

    • Apple vergibt keine Lizenzen an Softwarelösungen für AirPlay. Mal besteht darauf, dass dazu der von einem Apple-Zulieferer hergestellte Chip verwendet wird. Damit verbaut Apple, in vollem Bewusstsein, die Zukunft von AirPlay. Für nicht wenige Kunden dürfte die Verfügbarkeit von Spotify Connect in so ziemlich jedem Gerät das einen Lautsprecher ansteuern kann ein Grund sein anstelle von Apple Music eben Spotify zu nutzen. Das scheint man bei Apple aber nicht verstehen zu können.

      • Das ist richtig. Hersteller von AirPlay fähigen Receiver nutzen halt diese Cips. Trotzdem ist es so das Hersteller von reinen Softwarelösungen eben nicht einer offiziellen Spezifikation folgen sondern das Protokoll per Reverse Engineering ermitteln. Das ist oberflächlich gesehen auch erst mal nicht so schwierig da auf HTTP aufbaut. Das sind also nur Probierlösungen und daher nicht Stabil. Ob Apple was an der Spezifikation geändert hat oder nicht oder tvOS nun gewisse Fehler nicht mehr toleriert ist daher eigentlich unerheblich. Wer auf eine Probierlösung setzt ist selbst dafür verantwortlich. Es liegt also an Airfoil rechtzeitig zu testen.
        Ob es klug von Apple ist keine Lizenzen für AirPlay Softwarelösungen zu erteilen ist eine andere Frage.

  • “Beamer“ funktioniert auch nicht mehr…

  • Ich war früher stolzer besitzer von airfoil und fand es klasse. dann kam der prima airserver und alles hat sich so wunderbar vereinfacht – seitdem kann ich damit prima meinen tv media mac mini zum spielen bringen… ohne empfänger programme…
    was ist denn der vorteil der ganzen zusatzsoftware?

  • Ich habe gerade AirParrot ausprobiert und leider hat Squirrels das Problem auch nicht lösen können. AirParrot versucht eine Bluetooth-Verbindung aufzubauen, aber mein Apple TV 4 lässt dies auch nicht zu mit der Fehlermeldung, dass iTunes, MacOS oder iOS zu alt seien. Hier ist aber alles mehr als aktuell.
    Daher sehr schade, dass Apple ein so häufiges Nutzungsszenario einfach ausgrenzt. So langsam muss ich mich dann auch von Airplay als Multiroom-Musiklösung verabschieden.

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