Ärgernis mit (meist) einfacher Lösung
„Abgelaufenes Zertifikat“: Wenn der Drucker nicht mehr druckt
Vielleicht können wir mit diesem Beitrag dem einen oder anderen unserer Leser eine Internetsuche ersparen, wenn der Drucker plötzlich mit der Meldung „Abgelaufenes Zertifikat“ die Arbeit verweigert. Besonders doof ist dabei, dass dieser Hinweis auf die Ursache der Druckprobleme nicht auf allen Geräten angezeigt wird. Zum Teil ist auch nur von einem allgemeinen Fehler die Rede oder der Druckauftrag wird schlichtweg verschluckt.
Um eine sichere Kommunikation zwischen Computern und Netzwerkdruckern zu gewährleisten, setzen die Geräte auf verschlüsselte Verbindungen. Ein gültiges Zertifikat stellt die Grundvoraussetzung hierfür dar. Die Laufzeit eines solchen Zertifikats hängt vom Alter des Druckers und vom Hersteller ab – spätestens nach zehn Jahren melden sich hier allerdings auch ältere Geräte zu Wort.
Zugangsdaten zur Drucker-Webseite nötig
Die Fehlerbehebung läuft im Grunde genommen bei allen Druckerherstellern gleich. Wichtig ist nur, dass ihr hierfür Zugriff auf das Web-Interface des Druckers benötigt. Das ist die mit Safari oder einem anderen Webbrowser erreichbare Konfigurationsseite, die von den meisten Nutzern – wenn überhaupt – nur ein einziges Mal beim Einrichten des Druckers besucht wird.
Speichert also die Zugangsdaten hierfür in eurem Passwortmanager ab. Wenn ihr diese nicht mehr findet, hilft es in der Regel, nach dem Standard-Passwort für das Admin-Interface des genutzten Druckers zu googeln. Wenn der Drucker von außen nicht erreichbar ist, werden diese Zugangsdaten von den wenigsten Nutzern geändert.
Neues Drucker-Zertifikat anlegen
Im Einstellungsbereich des Druckers sucht ihr dann dessen Sicherheitseinstellungen oder die Rubrik „Zertifikate“. Wenn noch alles funktioniert, könnt ihr dort einsehen, wie lange das genutzte Zertifikat noch gültig ist. Sollte es bereits abgelaufen sein, ist es in diesem Bereich möglich, das Zertifikat zu erneuern. Wenn möglich setzt die Laufzeit dann auch gleich ausreichend hoch, sodass ihr wieder ein paar Jahre Ruhe habt.
Anschließend solltet ihr zunächst den Drucker neu starten. Möglicherweise müsst ihr das Gerät darüber hinaus auch aus der Druckzentrale von macOS entfernen und dort anschließend wieder neu hinzufügen.


Danke für diesen kurzen, informativen Beitrag!
Kurz? Ich werde (bin!) alt … :-*
Konzentrationsschwäche? *gg*
Die versuchen echt alles, um den Kunden zu vera****. Mein Laser Drucker funkt seit Monaten, dass angeblich die schwarze Patrone leer sei und ich ganz dringend wechseln müsst. Jetzt liegt da die neue Patrone und ich ignoriere weiterhin den Hinweis und er druckt in schönster Qualität in schwarz/weiss. Ich möchte echt nicht wissen wie viele Leute brav tauschen ohne Not. Unmöglich.
Die Meldung kommt in der Regel nach einer Anzahl x von Drucken. Wenn nun viel Inhalt gedruckt wird, kann das (selten) zu sät sein, eher kommt sie zu früh, wenn man wenig Toner/Seite verbraucht.
Welche Marke ?
Canon
Nein, sind keine Äpfel und Birnen die verglichen werden
Und mein Tintenpisser druckt noch nicht mal mehr s/w, nur weil Cyan leer ist. Kann nicht mal einen notwendigen Düsentest vornehmen, ohne (vielleicht umsonst) die blöde Patrone zu kaufen
Ja, ist bei meinem HP Laserdrucker genauso solange es funktioniert warum austauschen.
Bei mir auch HP (Color LaserJet Pro). Bei jedem Drucken unter Windows kommt die Meldung, dass beim Drucken ein Eingreifen erforderlich sei wegen extrem niedrigem Toner-Stand bei der schwarzen Patrone. Habe seitdem noch hunderte von Seiten in s/w drucken können ohne jeglichen Qualitätsverlust.
Ja, die Kunden werden veralbert, vollkommen richtig erkannt…
Das zwar mit den eigentlichen Thema nichts zu tun.
Aber um deine Frage zu beantworten, früher (war alles besser, selbst die Zukunft, konnte ich nicht auslassen) hatten so ziemlich alle eine IST füllstand -Anzeige, das ist lange Geschichte (war zu teuer, war zu genau)
Was glaubst du was der Blöde Chip auf den Geräten macht? Erstens dich kontrollieren ob du auch brav immer eine originalen Toner, Tinte (…) drinnen hast und zweitens Raten wieviele Seiten du mit welcher Abdeckung du so druckst.
Das Stichwort ist hier: Raten
Darauf wird dann geschätzt wie voll dein Toner so ist. Da die Schätzung nicht zu genau ist, wie die von Spocks, (Spock kennt ihr nicht mehr, Star Trek IV) – kann das eben auch mal in die Hose oder komplett falsch sein.
Beispiel: Haben hier einen Kunden der Etiketten druckt (24 Stück je DIN A4 Seite), leider wird (Treiber Problem?) jedes Etikett als A4 Seite angesehen, wann glaubst du ist die Kartusche leer und wann ist sie es wirklich.
Übrigens: sei zufrieden das dein Drucker überhaupt noch druckt, es gibt Geräte wo sofort der Druck eingestellt (was durchaus Sinn macht, da es Tintenpisser gibt die die Tinte zur Kühlung Druckknopfs brauchen, keine Kühlung -> auch gleich Druckkopf im Eimer)
Mehr Infos, als du haben wolltest?
Gut.
Warum so ein angenervter Rant? Warum erzählst du mir was zum Kühlen des Druckkopfs bei Tintendruckern, ich habe geschrieben, dass es bei mir um einen Laserdrucker geht. Außerdem habe ich keine Frage gestellt, sondern festgestellt, dass die Druckerhersteller uns alle nach Strich und Faden veralbern. Aber danke fürs Mansplainen, sagt eindeutig mehr über dich als über meinen Post.
Könnte man fast meinen das wäre geplante obsolescence. Warum machen die Hersteller nicht mind 20 Jahre?
Zertifikate laufen alle irgendwann aus und kürzere Zeiträume gelten als sicherer. Eigentlich sollte der Drucker das von alleine aktualisieren wenn er ins Internet kann
Meine HP-Tintenstrahler haben mindestens 20Jahre auf dem Buckel und da gab es diese Dinge wohl noch nicht. Die Patronen sind nicht mehr günstig, enthalten bauartbedingt immer einen neuen Druckkopf.
HP Deskjet 960c – King!
Bei meinem Epson ET-4500 lässt sich die Drucker Webseite, auf der alle Einstellungen vorgenommen werden können, direkt aus den MacOs Systemeinstellungen – Drucker – rechte Mausklick :Druckerinfo, Druckerwebyeite aufrufen, ganz ohne Passwort.
Ich schreibe das hier, weil es bei anderen Druckern vielleicht unter MacOS ähnlich möglich ist.
Man kann auch einfach eine Firmware Update machen. Da sind neue Zertifikate dabei. Habe das selbe Drucker Modell.
Wofür brauchen die lokal ein Zertifikat?
Um die https und und evt. weitere Verbindungen zu verschlüsseln
Ich habe das Problem bei meinen Canon GX4050. Leider konnte ich das Problem mit dem Tipp nicht lösen. Kennt jemand einen Weg?
Danke für den informativen Beitrag. Habe dadurch gerade gesehen, dass mein Zertifikat seit 2022 abgelaufen ist.
Bis jetzt aber noch keinerlei Probleme beim Drucken gehabt.
Ich vermute die Zertifikate sind nur für LAN/WLAN nötig. Über USB verbunden läuft wohl keine verschlüsselte Kommunikation.
Die Frage ist, wie ist der Drucker angebunden? Ich vermute mal, Zertifikate werden nur via IPP eingesetzt. Denn in meiner mittlerweile doch schon längeren IT-Karriere hatte ich noch nie ein Problem mit Zertifikaten und Druckern.
Meist sollte ein Drucken via RAW oder LPR immer gehen. Setzt natürlich manuelle Installation voraus.
Und selbst bei IPP ist eine Verschlüsselung optional.
Mein Brother MFC (Farblaser) ist via AirPrint angebunden (da ist dann auch IPP die Grundlage, soweit ich das sehe) und er hat keinerlei Zertifikate. Man könnte welche hochladen oder private generieren. Aber wozu?
Ich habe einen alten Brother S/W Laser Drucker. Er hat wirklich noch nie Probleme gemacht und druckt bis heute unter Windows wie bei seiner ersten Seite.
Jedoch gibt/finde ich keinen Treiber mehr für meinen Mac. Hat hier jemand eine Lösung?
Hi, such mal nach „Gutenprint“. Ja, das heißt wirklich so ;-)
wenn es ein „GDI-Drucker“ ist, sieht es m.W. am Mac schlecht aus.
Diese Drucker sind in der Regel Laserdrucker, die ohne eigenen Prozessor auskommen, da die Rechenleistung für die Bildberechnung vom Computer übernommen wird – unter Windows.
Waren deutlich günstiger da kein Prozessor und Postscript Lizenz bezahlt werden musste.
Hat der Drucker dagegen einen Prozessor (und Postscript) kann der „Allgemeine PostScript-Drucker“ auch eine Lösung sein, der im System vorhanden ist, wenn der Hersteller nix besseres anbietet.
Leute kauft einfach ältere Brother Laserdrucker.
100% der Probleme gelöst.