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Erste Umstellung startet in Deutschland

Ab Juni: smart führt Jahresgebühr für digitale Fahrzeugdienste ein

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smart verändert die bisherige Strategie rund um die digitalen Dienste seiner Elektroautos. Funktionen, die bislang ohne zusätzliche Kosten in den Modellen smart #1, smart #3 und smart #5 enthalten waren, werden künftig teilweise nur noch über ein kostenpflichtiges Zusatzpaket verfügbar sein.

Smart Abo

Die Einführung der neuen Premium Connectivity Services beginnt zunächst in Deutschland und soll danach schrittweise in weiteren europäischen Märkten erfolgen. Dies berichtet das Fachblog MBPassion.

Fahrzeugbesitzer erhalten dazu in den kommenden Tagen Hinweise direkt im Infotainmentsystem ihres Autos. Nach Angaben des Herstellers greift die neue Preisstruktur in Deutschland ab dem 1. Juni 2026. Betroffen sind offenbar zunächst Fahrzeuge, deren Erstzulassung länger als zwölf Monate zurückliegt. Für Neuwagenkäufer bleibt das Paket im ersten Jahr weiterhin ohne Zusatzkosten freigeschaltet. Die neuen Premium-Dienste kosten in Deutschland 99 Euro pro Jahr.

Kartenupdates und Spotify künftig nur noch mit Abo

Im kostenlosen Standardpaket verbleiben laut smart weiterhin grundlegende Funktionen wie die Kartennavigation, der Sprachassistent, Wetterinformationen sowie Hinweise auf verfügbare Softwareaktualisierungen. Auch das digitale Handbuch bleibt ohne Zusatzkosten nutzbar.

Smart Karten

Mehrere bislang integrierte Online-Funktionen wandern jedoch in das neue Premium-Angebot. Dazu gehören Kartenupdates, mobile Datenverbindungen für Musik- und Radio-Streaming sowie sogenannte Over-the-Air-Updates über das Mobilfunknetz. Ohne aktives Premium-Paket müssen Aktualisierungen künftig per WLAN oder über einen persönlichen Hotspot installiert werden.

Auch Anwendungen wie Spotify oder der integrierte App-Store funktionieren dann nur noch mit einer eigenen Internetverbindung des Nutzers. Beim smart #5 kommen zusätzlich Echtzeit-Navigation und Video-Streaming hinzu.

Smart 1 Pure

Hersteller setzen zunehmend auf laufende Einnahmen

Mit der Umstellung reiht sich smart in einen breiteren Trend der Automobilbranche ein. Bereits Anfang des Jahres hatten wir darüber berichtet, dass auch BMW weiterhin an kostenpflichtigen Nachrüst- und Zusatzfunktionen über seine ConnectedDrive-Plattform festhält. Dort können Fahrzeughalter bestimmte Komfort- oder Assistenzfunktionen nachträglich freischalten, sofern die benötigte Hardware bereits verbaut ist.

Auch andere Hersteller setzen auf Abos: Der BMW Parking Assistant

Besonders die früheren Gebühren für Sitz- und Lenkradheizungen hatten damals für Kritik gesorgt. Zwar nahm BMW einzelne Angebote später wieder zurück, grundsätzlich blieb die Strategie digitaler Zusatzverkäufe jedoch bestehen. Auch Tesla setzt inzwischen verstärkt auf wiederkehrende Zahlungen für Softwarefunktionen und Fahrassistenzsysteme.

08. Mai 2026 um 12:24 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Ich fände es schön, wenn die Hupe in den Zusatzpaketen wäre.

      • Das ist auch meine Meinung. Anscheinend wird das Blinker-Abo oft nicht abgeschlossen.

        Vielleicht sollte man auch die Gänge abonieren? Oder das Lenkrad. Abo läuft ab, man kann nicht mehr lenken.
        Im Ernst, was soll der Quatsch? Bei einem bayerischen Autohersteller muß man anscheinend auch die Sitzheizung abonieren.
        Ich hab mir als IT-ler schon vor Jahren Gedanken gemacht, daß man das tun könnte. Aber daß es wirklich soweit kommt, hätte ich mir nie erträumen können. Mir würde nie ein Auto in die Garage kommen, bei dem ich monatlich für Tempomat, Sitzheizung oder andere Dienste bezahle. Steckt eine offensichtliche Dienstleistung dahinter, könnte man drüber reden, aber bei banalen Dingen, die sowieso im Auto verbaut sind und man nur daran gehindert wird ohne Geld die zu nutzen, nein, das ist Abzocke.

        Mein Citroen hat sogar kostenlose Karten-Updates dabei. Vermutlich wegen der Geschwindigkeitserkennung, die im Fallback vom Kartenmaterial kommt, und auch wegen dem Fernlicht-Assistent, der wissen muß, wo eine Ortschaft anfängt und aufhört.

    • „Spiegelnutzung bei Autobahnfahrt“ ist besonders kostspielig.

    • Ach wisst ihr, es sind nur die ersten 100km abgedeckt. Jeder weitere km nur gegen Abo.

  • Sollten die Funktionen beim Kauf inkludiert gewesen sein und nun eingeschränkt werden, wird es wahrscheinlich juristisch schwierig

  • Für mich stellt sich die Frage, warum man den Anbieter für solche Leistungen nicht frei wählen kann. Hier sollte die EU mal den Markt untersuchen und dann, wie beim Smartphone, öffnen.

    • Kannst du doch, Apple. CarPlay hast du ja weiterhin. Was bequemer ist, muss halt jeder für sich entscheiden.

      Und ob ein Automobilhersteller dir eine Datenflat zur Verfügung stellen muss, ist halt auch eher in Frage zu stellen.

      • Wer sagt denn, dass die Funktionalität dass CarPlay funktioniert nicht trotzdem kostenpflichtig vom Autohersteller freigeschaltet werden muss. denn der baut ja trotzdem diese Möglichkeit mit ein

      • @Devil: Der Kaufvertrag! Bei mir steht im Kaufvertrag unter Ausstattung „CarPlay“. Bei den Onlinediensten steht jedoch eine Einschränkung der Nutzungsdauer.

  • Wie froh bin ich da über meinen BYD Seal. Einzig das Freivolumen ist nach 2 Jahren weg gewesen. Wobei Fernzugriff und OTAs auch ohne das funktionieren. Hätte auch eine eigene SIM Karte für die Daten einsetzen können. War aber zu faul. Für 1 Jahr dann zu 99 Euro unlimitiertes Datenvolumen gekauft. Preislich auch OK.

  • … und VW 10-Jahres-Pakete für Sonderausstattungen – ganz ehrlich, selbst wenn ich wollte würde ich mir kein neues Auto mehr kaufen!

    • Dein altes Auto hat doch gar keine Onlinedienste, die Du nutzen könntest. Also wenn die Freinutzung nach Kauf abläuft ist ein neues Auto auch nicht schlechter als deines – aber im Gegensatz zum alten Auto, kannst Du es haben, wenn Du willst.

      • Wenn du Matrix-Beleuchtung, Sitzheizung, Einparkhilfe und Klimaautomatik als „Online-Dienst“ definierst, magst du Recht haben.

  • Das ist überhaupt nicht schlimm. Ich hab einen Smart #1 und ich kann euch sagen, dass das Fahrzeugnavi eh nicht zu gebrauchen ist. Genauso wie Spotify und der Rest der Apps.
    Die Chinesen haben das Auto nach einem Jahr fallen gelassen und die Updates wenn sie überhaupt noch kommen sind ein Witz.

    Wie gesagt, alles nicht so schlimm weil wir sowieso alles über Carplay machen und das geht weiterhin. Wenn alle 3/4 Jahre mal ein unnützes Update kommt kann man das auch über den Hotspot laden.

  • Smart #3 Fahrer hier. Das Fahrzeug ist was das Infotainment und Navi angeht ein Witz. Es zeigt dir nichtmal während der Navigation mit welchem SoC du ankommst. Unbrauchbar und kein Vergleich zur Tesla Navigation (die ist Welten besser und ich kenne Tesla nur von vor 2 Jahren).

    Das Fahrzeug hatte damals im Privatkunden-Leasing ein gutes P&L Verhältnis, aber man muss wissen, worauf man sich einlässt. Technisch würde ich es nicht empfehlen…

    Ich würde also eigentlich ein Fazit zum Artikel ziehen und sagen, „ist kein Verlust“. Aber ehrlich gesagt ist es eigentlich frech, für diese schlecht gemachten Features, Bugs und Fehler in der Software noch Geld zu nehmen.

  • Meerschweinchen

    Wo ist das Problem. Ein laufender Dienst, der laufend Kosten verursacht (Server etc.), darf auch laufende Einnahmen verlangen. Man muss es ja nicht machen, solange das Auto dann immer noch fährt.

    • Das Problem ist, dass man die Technik im dafür mitbezahlt hat.
      Und der Hersteller sie damit nachträglich entwertet bzw. in Geiselhaft nimmt.

      Bei Neuverträgen mit voller Transparenz – ok.
      Aber dieses nachträgliche Ausquetschen geht garnicht.

      • Meerschweinchen

        Das stimmt allerdings in der Tat

      • Ja aber sicher doch. Ich habe beim Kauf meines iPhones auch die Technik für Mobilfunk und Spotify mit bezahlt, bekomme ich das jetzt kostenlos?

    • Das Problem ist, dass Du beim Kauf des Autos diese Dienste kostenlos bekommen hast und jetzt einseitig der Vertrag geändert wird. Würdest Du auch kein Problem sehen, wenn in Deinem Kühlschrank zukünftig die Gemüseschublade nur noch bei zusätzlichem Abo benutzbar ist?

      • Kommt halt drauf an, wie wichtig dir die Gemüseschublade ist.

        Du kannst den Wagen auch ohne den Schnickschnack benutzen, er ist voll funktionsfähig.

      • So ein Quatsch, Paul, das ist nur akzeptabel, wenn ich es beim Kauf schon wusste mich trotzdem dafür entschieden habe

      • Nein, es wurde nie gesagt, dass die für immer und ewig kostenlos sind – wie soll das denn auch gehen? Unbegrenztes Datenvolumen für die nächsten 20 Jahre? Schön wäre es. Es wurde immer nur 1 Jahr kommuniziert, das einzige was sich geändert hat, dass Smart jetzt wirklich nach einem Jahr Geld haben will – bisher hatten sie anscheinend nicht mal die Software um das Geld einzuziehen.

    • Wenn der Fahrzeug Kaufpreis adäquat günstiger wird, ist es auch okay. Sagen wir der Kaufpreis mit mindestens drei Jahre Abo draufgerechnet entspricht dann dem gleichen Preis wie der jetzige Kaufpreis, dann passt es…. aber wohl nicht so passieren

  • Ich „liebe“ das Wort Premium ;-)), da fühlt man sich gleich besser….

  •  ut paucis dicam

    Fahrzeughersteller die diese Preispolitik anwenden, werden gemieden. Ihre Abos können die behalten, ebenso ihre Fahrzeuge!

    • Sehe ich genauso. Diese Fahrzeuge werden dann gemieden. Habe ein BMW und das Thema mit der Paywall nervt mich kolossal.
      Anstelle zu Punkten, das man in der Klasse weiter Features verbessert und Kunden mit Goodies verwöhnt, wird alles in so ein Kack Premium Digital Package gepackt, damit man noch mehr zahlen kann.
      Alles super nervend und anstrengend immer das Gefühl zu haben, wann kommt der nächste Bockmist.

  • Geht es um Zusatzoptionen wie Datenvolumen und Apps, ist das okay. Aber nicht für bereits gekaufte Features wie Sitzheizung oder ähnliches.

    • Insbesondere die Ressourcen Verschwendung für die eingebauten Techniken. Die dann aufgrund des Abos ungenutzt bleiben

      • Also ist es Ressourcenverschwendung wenn dein Smartphone kein Datenvolumen hat, obwohl Du es doch gekauft hast?
        Und ich nehme an, dass alle Apps bei deinem Smartphone auch kostenlos sind, oder? Wenn nicht, was ist das denn für eine Ressourcenverschwendung?

  • Haha, jetzt sind wir schon beim Abo fürs Abo um im Auto Musik hören zu können.

  • Ernst gemeinte Frage: Gibt es schon „Jailbreaks“ für BMW, Smart und Co.?

  • Immer macht mal mit dem neumodischen Quatsch.
    Ich bleibe bei meiner alten funktionierenden Technik. Gekauft ohne Verpflichtung. Keine Zusatzkosten

  • Bei Tesla ist das Streamen von Musik, wenn nicht über das eigene Telefon, Netflix ! und andere Videodienste, sowie die Satellitenview in den Karten kostenpflichtig. Nicht zu vergessen die Live Überwachung des Innenraums und der Seitenkameras via Mobiltelefon. Das sind die Hauptpunkte.
    Ohne gibt es Autopilotfunktion, Navigation mit normalen Karten, mit Verkehsnachrichten und Routenoptimierung. Live Daten über alle Ladestationen, Speicherung der Videoaufnahmen von Sachbeschädigungen oder gefährlichen Situationen im Verkehr etc. sind alle Standard.
    Autonomes Fahren ohne irgendwas zu machen (Unsupervised) wird zukünftig nur mit Monatsabo funktionieren.
    Das Oben beschriebene Paket kostet 10€ und ist jederzeit zubuchbar monatlich und jederzeit abbestellbar. Verlängert sich immer um einen Monat.

  • Während Tesla eine Premiumfunktion nach der anderen auf kostenfrei umgestellt hat. Man will bei den deutschen Autobauern aber auch nichts dazulernen. Und hinterher ist das Geschrei wieder groß. Ist ja eigentlich witzig :D

  • Mein guter alter T4 Baujahr 1999 fährt noch eins A. Das einzige was mir ab und zu fehlt ist eine Klimaanlage. Hat er nicht aber es geht auch ohne.

  • Das gleicht einer Sauerei von der Firma, denn wenn ich so einen Wagen kaufe muß ich diese gesperten Erweiterungen schon bezahlen obwohl ich sie nicht nutzen kann!
    Hoffe die bleiben auf diese Autos sitzen!“

    • Du bezahlst die Softwareentwicklung beim Kauf für immer und ewig beim Kauf des Autos mit? Bekommst Du auch alle Apps bei Apple kostenlos beim Kauf des iPhones dazu inkl unbegrenztem Datenvolumen – für immer und ewig? Schön wär es.
      Hier geht es um Funktionen, die ständig aktualisiert werden müssen und um Datenvolumen.

      • Bist Du hier eigentlich als Abo-Vertreter mit Deinen lächerlichen Beiträgen unterwegs?

  • war einer der gründe weshalb wir uns dagegen entschieden haben

  • #1-Fahrer hier. Also das Spotify momentan inkludiert wäre, ist mir neu. Aber nutze ich eh nicht, da alles über CarPlay läuft. Die Navigrütze nurze ich auch nicht.
    Was ich aber ne große Sauerei finde, ist, dass nichtmal OTA Updates ohne Abo übers Mobilfunknetz möglich sind. Bin mal gespannt, wie dass dann funktionieren soll. Denn nur mit dem Download ists nicht getan. Beim Update ist nämlich euch Empfang nötig. Also runter Laden und in die Tiefgarage fahren, ist nicht. Und fürs Update muss man das Auto verlassen und sich mit dem Funkschlüssel vom Auto entfernen. Wie soll dass denn dann mit nem Hotspot vom Smartphone funktionieren, der manuell aufgebaut werden muss?!
    Ach egal… nächstes Jahr im Sommer ist sowieso Leasingende.

  • Wenn es die Nebelschlussleuchte nur über Abo geben würde, wäre das eine richtige Innovation. ;))

  • Seit 2009 Smart-Fortwo-Fahrer, die #-Smarts sind (für mich) keine Smarts mehr, nachdem Mercedes die Marke an die Chinesen verkauft hat. Schade!

    • Der #2 ist Nahe ;-). Bin schon sehr auf Details gespannt.

    • Ich freute mich auch auf den #2. Erste Bilder machten Hoffnung. Wenn das allerdings so eine Abo-Schleuder wird, bleibe ich noch bei meinem EQ for2. Da wurde allerdings die App-Anbindung eingestellt, weil nur 3G-Module verbaut wurden und das Netz auf 5G umgestellt wurde. Kann man ja auch nicht wissen! Sonst hätte man bestimmt für 30 Cent mehr die höherwertigen Module eingebaut, ganz sicher! Man hat manchmal den Eindruck, dass anstatt die Ingenieure zu befragen man lieber auf Kunden hören sollte.

  • Ist bei meinen Hyundai E-Autos auch so. Erst mal 2 Jahre enthalten, danach entwerfer 29€ Basic oder für 99€ mit Karten Updates etc..

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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