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Mini-Computer überarbeitet: Raspberry Pi B+ mit 4 USB-Ports und Micro-SD

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Der Minicomputer Raspberry Pi ist als Model B+ in einer überarbeiteten Version erhältlich. Wesentliche Faktoren wir Prozessor und Arbeitsspeicher sind Vergleich zum Vorgänger zwar unverändert blieben, in Sachen Konnektivität haben die Entwickler aber sinnvolle Verbesserungen einfließen lassen.

raspberry-pi-plus

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Augenfälligste Änderung ist vermutlich die Erweiterung der USB-Anschlüsse um zwei zusätzliche auf nun insgesamt vier. Es bleiben also trotz verbundener Tastatur und Maus noch zwei USB-Buchsen für WLAN-Adapter oder sonstiges Zubehör frei.

Auch die Zahl der GPIO-Pins (General Purpose Input Ouput) wurde erhöht. Statt bislang 26 stehen Raspberry-Bastlern nun 40 Anschlüsse für durch den kleinen Computer gesteuertes Zubehör zur Verfügung. Damit alte Programme weiter verwendet werden können, bleibt die Belegung der ersten 26 Pins unverändert.

Der alte SD-Kartenslot wurde durch ein Micro-SD-Lesegerät ersetzt. Die kleinen Karten lassen sich beim neuen Raspberry Pi wie von Micro-SD-Slots gewohnt einschieben und nach einem erneuten Drücken auch wieder entnehmen.

Auch den Stromverbrauch der kleinen Platine konnten die Entwickler optimieren. Im Batteriebetrieb sollten Raspberry-Pi-Projekte mit dem Modell B+ ein ganzes Stück länger durchhalten, als mit der Vorgängerversion.

Video: Raspberry Pi B und B+ im Vergleich

Was sich nicht geändert hat, ist der Preis. Raspberry Pi B+ wird für 35 Dollar und damit zum gleichen Preis wie das Vorgängermodell von heute an verkauft. Bis eine Bestellmöglichkeit direkt in Deutschland zur Verfügung steht, dauert es vermutlich noch ein paar Tage. Wir empfehlen Interessenten jedoch auf jeden Fall auf das neue Modell zu warten. Der Vorgänger wird zwar nicht komplett aus dem Programm genommen, soll aber nur noch an Firmen verkauft werden, die die Platine fest in eigene Anwendungen integriert haben.

Raspberry Pi ist bei unseren Lesern unter anderem durch die Möglichkeit bakannt, damit ein „kleines Apple TV“ mit AirPlay und Mediacenter aufzusetzen.

Montag, 14. Jul 2014, 14:36 Uhr — Chris
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  • Schade das der Prozessor und der Arbeitsspeicher nicht verändert wurden!

    • Ich hoffe, sie arbeiten bereits an der nächsten großen Version.

      • Ist das nicht Banana Pi mit 1 GB?? Das gibt es doch schon.

      • Damit müssten sie aber die Prozessorarchitektur wechseln (von ARMv6 auf z.B. ARMv7), womit es teilweise Kompatibilitätskonflikte geben dürfte. Wobei ein „Upgrade“ der Prozessorarchitektur die Himbeere für Linuxer interessanter gestalten würden – allerdings wäre das Board damit auch damit für seinen eigentlichen Anwendungszweck „überdimensioniert“.
        Der Bananenkuchen ist nicht direkt von der „Raspberry Pi Foundation“, kommt aber mit einer ARM Cortex-A8-CPU daher und hat entsprechend mehr Leistung – und folglich auch einen etwas höheren Stromverbrauch.
        Die Wahl sollte durch den Anwendungszweck bestimmt sein. Grob könnte man sagen: Himbeere für Hardware- und Banane/Cubieboard für Softwarefrickler.

    • Auch wenn erfolgreiche Projekte wie der Einsatz als Mediabox nett sind, ist und bleibt das pi nunmal ein Embedded System für Lehr-, Lern- und Entwicklungszwecke. Und da liegt das Hauptaugenmerk zu einem großen Teil auf Ressourcenschonung, Effizienz und Preis. Wer für seine Zwecke mehr Leistung braucht, ob nun Grafik oder Rechenzeit, wird vom Sortiment ja nun wirklich ausreichend bedient, vor allem im ARM Bereich – diese Boards sind dann aber eben teurer.

      • Sind aber wohl leider nicht (oder nur begrenzt) als Mediacenter geeignet. Der Raspberry Pi ist dafür perfekt dank des niedrigen Stomverbrauchs aber läuft halt alles ein bisschen langsam.

  • aha 4 slots also wenn ich denn pi hochtakte und alle 4 slots belegt habe benötige ich aber auch ein stärkeres netzteil um überhaupt alles am laufen zuhaben ! und die gpio änderung ist ja ganz nett aber leider zuspät für mich habe schon das digital upgrade besser wäre für mich nen assamblerboard auf der rückseite und wieso kleiner speicherkarte ??? man sollte lieber mehr speicher kapazität parsen und dafür mal nen update zuverfügung stellen bzw toplevel karten gänig machen ! aber naja aber man darf auch nicht vergesseb das es ein projekt der cambridge uni ist das dass ganze projekt sich selber trägt gut geldgeber brauchen wir !daher sollten wir das upgrade lieber so sehen das es gut ist für das gesammte projekt damit es auch in zukunft noch möglichkeiten gibt und es nicht verworfen wird ! denn im vergleich zu denn anderen auf dem markt exestierenden optionen ist die rpi fondation ne super faire und preiswerte und für jeden der linux so liebt wie ich ein traum in creditcard grösse

  • Dann bin ich ja der Erste, der hier einen positiven Kommentar lässt:

    Sehr sehr fiel gemacht, Jungs, dann derselbe Preis. Jo! Geil.

  • Ich hoffe es kommt bald ein Modell mit Gigabit Ethernet und USB 3.0. Quasi als Deluxe Version. Darf von mir aus auch gerne etwas mehr kosten. Ich fände z.B. 50-55€ dafür angemessen

  • Ihr habt vergessen zu erwähnen, dass auch die Audio Ausgabe überarbeitet wurde. Vielleicht kann man diesen Pi nun endlich ohne externe Soundkarte tatsächlich mal als Player ala Pi Musicbox nutzen.

    • Der Sound dürfte durch die entkoppelte Stromversorgung besser sein. Allerdings hat das RPi keinen „echten“ Soundchip, sondern erzeugt das Audiosignal durch einen PWM-Chip und Tiefpassfilter. Ob das einem genügt entscheidet wohl der persönliche Anspruch *hust* ^^

      • Ich habe da jetzt Null Ahnung aber ist das jetzt so schlecht oder genügt es zur Hintergrundbeschallung ala Sonos?!?

      • Genau das würde mich interessieren, allerdings warte ich da mal lieber noch Testberichte diesbezüglich ab.

  • Gut das Brummen des Sounds hab ich durch nen simplen mantelstromfilter zu 99% weg… Deshalb ist das Update selbst für Bastler wie mich für’n Popo…. 1gb RAM und nen dualcore müssen endlich her…. Oder Hey… Gleich nen banana Pi kaufen

  • Reißt mich jetzt gar nicht von Hocker. Die zusätzlichen USB Ports sind zwar nett aber selten nötig und SD durch Micro SD ersetzt – na und? Der Platzgewinn ist doch völlig überflüssig, der RPi ist doch kein Smartphone.

  • Und nun hat er vier Löcher (anstatt wie vorher zwei Stück) zum anschrauben.

  • Schade, ich könnte an meinem Pi noch nen SP/DIF bzw Toslink gebrauchen, da meine Anlage noch keine HDMI Anschlüsse hat..aber da spielt der Prozessor leider nicht mit…

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