XKCD erklärt die Instagram-Problematik – Karateka-Macher den Unterschied zum 1984-Original

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Die neuveröffentlichte Instagram-Version 3.4.0 (AppStore-Link) tilgt gerade die schlechten App Store Bewertungen, die sich der Foto-Sharing-Dienst nach der heiß diskutierten Änderung seiner Geschäftsbedingungen eingefangen hat. Inzwischen hat man sich bei Instagram zwar wieder auf seine Nutzer besonnen und versucht die berechtigte Kritik über den angedeuteten Foto-Verkauf als Missverständnis und von den Nutzern falsch interpretiere Standard-Passage kleinzureden, erste Kollateralschäden dürfen jedoch bereits beklagt werden.

So hat etwa das populäre Foto-Magazin “National Geographic” seinen offiziellen Account aus Protest über die Nutzungsbedingungen eingefroren.

Umstände die uns zum Webcomic “XKCD” bringen. Dieses erklärt am Beispiel Instagram das Kernproblem kostenloser Web-Angebote auf vier kleinen Bildtafeln. Viel mehr muss man sich eigentlich nicht merken.

Nicht ganz so ernst ud bemerkenswerterweise erstaunlich informativ ist der Mini-Werbespot des Karateka-Machers Jordan Mechner. Dieser hat gestern – ifun.de berichtete – die iPhone-Neuauflage seines über 20 Jahre alten Spiels “Karateka” (AppStore-Link) im App Store freigegeben und beschreibt die Unterschiede zwischen beiden Titeln auf kurzweiligen 69 Sekunden.


(Direkt-Link)


XKCD zu Instagram

Diskussion 7 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. XKCD Comic ist mein absoluter Lieblings-Webcomic, aber diesmal geht es etwas am Kern vorbei.
    Die Metapher Instagramfotos=Dinge in der Garage ist zwar einfach zu verstehen, aber, wie so oft bei “virtuellen Gütern”, ein wenig schief.
    Das Hauptproblem ist doch, dass die Menschen nicht begreifen, dass Besitz als solcher im Internet nicht mehr möglich ist, sonst hätten wir ja z.B. überhaupt keine Copyright-Debatte mehr.

    — Bert
    • Das Hauptproblem ist, dass die Menschen nicht begreifen das sie nicht die Kunden von Facebook, Twitter, Instagram und Co. sind. Sie sind freiwillige Inhaltsgeber und Empfänger von Werbung. Die wirklichen Kunden von Facebook, Twitter, Instagram und Co., sind die Unternehmen die Werbung schalten. Und diese Werbung basiert auf den zuvor geteilten/hochgeladenen Inhalten.

      Ist doch auch klar. Wenn wir nicht den angebotenen Dienst bezahlen, wer soll es dann tun, wenn nicht die Unternehmen durch Ihre Werbeanzeigen. Woher soll das Geld sonst kommen, um die Server am laufen zu halten und die Mitarbeiter zu bezahlen?

      Alternativen gibt es. Siehe App.net – eine Twitteralternative. Hier zahle ich Betrag x im Monat/Jahr, also bin ich der Kunde. Keine Werbung, kein Datenverkauf. Ist ja auch nicht nötig, da diejenigen zahlen, die den Dienst auch nutzen. Bei Facebook und Co. nutze ich einen Dienst, zahle aber nichts dafür – zumindest kein Geld.

      Wer wäre bereit für Facebook, Twitter oder Instagram im Monat etwas zu zahlen? Bei einer Milliarde Facebook-Nutzer, wäre ja ein Euro im Monat schon ausreichend. Vielleicht sollte man mal eine Petition starten: Facebook soll kostenpflichtig werden! Wenn ich dann dafür zahle, kann ich auch erwarten darüber entscheiden zu dürfen, was mit meinen Daten und Inhalten geschieht und ob ich Werbung sehen möchte oder nicht.

      — blue
      • Ich sehe das auch so, lieber ein paar € im Monat und dann keine Datenweitergabe, aber dann wäre Facebook auch keine Milliarden wert ;-).

        — Andreas
  2. Aber Instagram wurde seit eh und jäh durch Werbung finanziert!

    Oder hat noch keiner von Euch Fotos von Firmen auf Instagram gesehen…ich glaube nicht! Die Einnahmen sollten also ausreichen…aber wenn man den Hals nicht voll genug bekommt weil man ein Aktienunternehmen ist und die Anleger besänftigen MUSS…dann muss man zu so Kriminellen Methoden greifen, wie Fotos anderer verkaufen!

    Ich verstehe die Aussagen der paar Beiträge hier nicht…Leute, wenn es nach Euren unüberlegten Aussagen geht, muss bald bei jedem Besuch einer jeden Internetseite Geld bezahlt werden…also erst Nachdenken dann schreiben!

    — Bob Bombel
    • Da du mit deinem “erst nachdenken, dann schreiben”, schon recht persönlich wirst, disqualifiziert du dich schon. Davon abgesehen weiß ich nicht was du meinst. Ich habe noch keine Werbung oder gesponserte Fotos auf Instagram gesehen. Instagram war auch kein Aktienunternehmen. Inwieweit es nach dem Kauf durch Facebook (welches erst seit ein paar Monaten ein Aktienunternehmen ist) noch selbstständig ist, weiß ich nicht. Und es geht ja nicht alleine um Instagram. Es geht generell um das zugrunde liegende Geschäftsmodell. Und da bleibt es dabei, nicht die Nutzer sind die Kunden, sondern die Unternehmen welche die Werbung schalten. Diese Zahlen für möglichst personenbezogene Werbung.

      — Blue
  3. Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich:

    Stell dein Zeug kostenlos in meiner Garage unter, dafür hängt darin Werbung die du dir anschaust. Ok?

    - Ok! Deal.

    Und wenn du genug Zeug in meine Garage gestellt hast, verticke und vermiete ich das einfach weiter. Ok?

    - He, warte mal. Nein.

    Ok. Dann kann ich das Zeug auch einfach wegwerfen wenn du den Dienst nicht mehr nutzen willst.

    - … !?!!!

    — Phileas

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