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USB-C macht Nutzerdaten-Übertragung auf neues MacBook zum Hindernislauf

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Der beim neuen MacBook verbaute USB-C-Anschluss erlaubt es nicht, die Benutzerdaten von einem älteren Apple-Notebook per Migrationsassistent direkt auf das neue MacBook zu übertragen. Wer sein Benutzerkonto von einem älteren Apple-Computer auf das neue MacBook übertragen will, ist demnach auf den Umweg über einen Time-Machine-Backup oder die Datenübertragung per WLAN oder eine Ethernet-Verbindung angewiesen.

usb-c-macbook

Besieht man sich die von Apple aufgeführten Optionen allerdings genauer, so bleibt zunächst nur die Time-Machine-Variante als praktikable Option. Apple selbst führt an, dass Übertragung per WLAN abhängig von der Datenmenge sehr lange dauern kann und für die Ethernet-Lösung der Kauf diverser Adapter nötig ist:

The simplest way to move your content from another Mac to your new MacBook is over Wi-Fi. If you have a lot of content to migrate, it might take several hours or more. You can migrate over Ethernet, but you'll need a couple adapters to connect your new MacBook to Ethernet.

In Zukunft soll dann wieder alles besser werden. Wer nämlich die Nutzerdaten zwischen zwei Macs mit USB-C-Anschluss übertragen will, kann dies wieder mit Apples Migrationsassistent tun. Die Verbindung zwischen USB-C und USB-C im Target Disk Mode wird softwareseitig unterstützt, allerdings bietet Apple bislang noch kein mit dieser Verwendung kompatibles Kabel an und weist darauf hin, dass das mitgelieferte Ladekabel diese Verwendung nicht unterstützt.

Dienstag, 21. Apr 2015, 10:55 Uhr — Chris
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  • Kann auch nicht verstehen warum Apple kein USB-C Ethernet-Adapter anbietet.

  • und wo ist für Apple der Unterschied zwischen USB-C und dem USB Anschluß des „alten“ Mac Book? Warum funktioniert diese Variante nicht?

    • Und wo ist überhaupt noch der Unterscheid zwischen dem normalen und dem Air? Benutzer die ein CD Laufwerk brauchen müssen jetzt immer ein externes Gerät rumschleppen. Doof.

      • Für Nutzer die Floppy Discs nutzen wollen gilt das selbe

      • Weil auf FloppyDisks ja annähernd soviele Daten Wie auf CD draufpassen… Was für ein Vergleich..
        Und manche verbieten USB-Sticks in der Firma kategorisch. Schonmal drüber nachgedacht?

  • Usb-c das Problem geht ja schon beim Namen los….

  • Migration per TimeMachine ist doch kein „Hindernislauf“…

  • Ich bin mal gespannt, wann Apple sein Werk endlich „vollendet“ und auch diesen Anschluss ersatzlos streicht- danach geht alles (inkl. Akkuladen) drahtlos (denkt an meine Worte, wenn’s so weit ist ;-)

    • weil apple ja gerade so erfolgreich in sachen „kabellos“ ist ;)
      bei jeglicher kabellosen technik (BT, WIfi) herrschen da nur probleme. die sollten mal schön bei kabeln bleiben

      • Wie recht du hast. Seit dem neuen Update : iOS 8.3 (iPhone 6) wird die AirPort Extreme schon einZimmer weiter nicht mehr erkannt. Und da hab ich dann mobiles Internet.
        Jawoll Apple! SuPi!! Nicht nur die Reparatur Preise sind eine Unverschämtheit.

  • …wirklich ein echter rückschritt, wer jemals eine migration über thunderbolt gemacht hat…weiß wovon ich rede. (sensationell)

  • USB-C = USB-Complicated proudly powered by Apple :)

  • puh, alles nicht Fisch, nicht Fleisch. Keine Ahnung was ich von der Entwicking und halbherzig durchdachten Soße noch halten soll…

  • Also, bei mir ist jetzt Feierabend! Nach dieser Meldung definitiv! Ich war seit 2001 Apple-Evangelist, aber die momentane Produktpolitik ist, milde ausgedrückt, allergrößter Mist. Mobilität hin oder her, es gibt Grenzen. Wozu gibt es dann noch iPads und iPhones auf denen man mittlerweile sehr gut mobil „arbeiten“ oder spielen kann? Apple müsste bei dem Preis von ca. 1400€ sämtliche Quatschadapter als Dankeschön und kostenlos mit einem Schreiben „Vielen Dank dass Sie ein Appleprodukt gekauft haben“ in den Karton legen! Dieses Macbook ist jetzt nicht das Einzige was mich seit ein paar Monaten ärgert, aber mit Abstand der größte Hammer, den sich Apple geleistet hat und es reißt nicht mal ab mit Negativmeldungen. Man sieht auch schon deutlich in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Nur leider in eine Zukunft ohne mich! Es gibt mittlerweile andere Hersteller, die es ähnlich gut machen und dazu evtl. noch etwas günstiger sind. Am Besten ich verkaufe meinen sämtlichen Apple-Kram sofort und wechsel um auf Win oder Linux. Gibt es Zeitschriften oder Bücher für Switcher vom Mac auf Win oder Linux? Wenn nicht, wäre doch ´ne Idee, oder?

    • Sachte, sachte. Es handelt sich um ein einziges Produkt, welches einzig den USB-C Anschluss hat. Es ist nur konsequent zu Ende gedacht, dass man bei diesem Produkt alles dem niedrigen Gewicht zuliebe optimiert.
      Es kann keine Rede davon sein, dass die anderen Notebooks auf Thunderbolt verzichten. Wir als Kunden haben nun die Wahl, ob wir lieber das Gewichtsminimum wollen oder ein besser ausgestattetes Air- oder Pro-Modell. Bin neugierig, was sich besser verkaufen wird; eine richtige Abstimmung mit den Füssen, ich meine mit der Brieftasche.

    • YES !!! Wegen dem USB-C auf Linux wechseln ! Das war der Lacher der Woche !!!

      • Es handelt sich momentan noch um ein einziges Produkt, absolut richtig. Warten wir es mal ab. Hier beschränke ich mich nicht nur auf die Konnektivität dieses Macbooks. – 480p Facetime-Kamera, Benchmarks… Was rechtfertigt da noch den Preis zzgl. die teuren Adapter?

        @HelgeHelge: Mir geht es nicht nur um diesen USB-C Port!!! Bitte etwas genauer lesen bevor man lacht!!! USB-C und Linux habe ich nicht in Zusammenhang gebracht! Aber ich freue mich, wenn ich zur Erheiterung beitragen konnte!

    • Hackintosh wäre noch ein Stichwort.
      Läuft bei mir sehr gut.

      • Ich hätte nicht gedacht, dass es mal eine Thema sein könnte, aber ein Hackintosh erscheint mir mittlerweile auch als interessanteste Option wenn mein 2012er MacBook Pro mit mattem Display mal seinen Geist aufgeben wird.

        Die Software finde ich weiterhin interessant und gut, aber die Hardware spricht mich gar nicht mehr an.

  • Ich finde es auch ärgerlich dass ständig die Anschlüsse geändert werden. Hat man sich eben noch sämtliche Adapter für Thunderbolt zugelegt, sind diese jetzt schon wieder obsolet. Ich hatte mir vor kurzem noch ein Thunderbolt zu Thunderbolt Kabel im Vertrauen darauf besorgt den nächsten Umzug stressfrei durchzuführen. Eigentlich ist die Datenmigration doch Apples Domäne und einer der entscheidenden Vorzüge, sowohl bei Computern als auch Mobilgeräten. Hier stellen sie sich langsam selbst ein Bein und es scheint am durchgängigen Konzept zu mangeln… Schade!

    • Warum erscheint Dir Thunderbolt obsolet, wenn es in EINEM Produkt (das auch eher eine Machbarkeiststudie ist) fehlt?

      Ist die gleiche Diskussion wie nach der Präsentation des ersten Air: „das ist zu langsam fürs Geld, es hat nicht alle wichtigen Anschlüsse, wer kauft ein Notebook ohne DVD-Lsufwerk?“

  • Ich benutze zum Umziehen auf einen anderen Rechner immer CCC und mache damit ein komplettes Klon der Platte das hat die letzten zehn Jahre wunderbar funktioniert vom Mac zum Mac Mini zum MacBook zum iMac … ich hab immer das gleiche Klon das einfach immer den aktuellen Stand hat und muss mich um nichts kümmern das ist dann für mich die beste Methode

  • von USB-A auf USB-A gehts doch, oder?

    Aber warum nicht von USB-C auf USB-A.

    Was machen die in Cupertino eigentlich?

  • Selbst schuld, wer das Problem hat. Die Nachteile wurden ausgiebig erläutert

  • ich verstehe eure Aufregung nicht.
    Das neue MacBook ersetzt weder das MacBook Air noch das MacBook Pro.
    Es ist lediglich eine weitere Variante. Ihr habt weiterhin die Wahl zwischen jetzt 3 Varianten.
    Wer Anschlüsse und Leistung braucht kann ja weiterhin das MacBook Pro kaufen.
    Hier regen sich viele auf und verteufeln Apple als ob es ab sofort nur nach das 12″ MacBook geben würde.
    Also mal ganz ruhig…

  • Leute,
    allmählich wird das mit den unüberlegten oder statusgetriebenen Neuerungen und überhaupt die ganze Politik bei Apple mehr und mehr zur Lachnummer. Das ist ja mittlerweile schlimmer als bei den Dosenrechnern, da überlege ich mir schon, ob das viele Geld für ne Apple Maschine noch gerechtfertigt ist.

    • Wie schon oben erwähnt, das Zauberwort ist hackintosh ;)
      Leistungsstarke Hardware, von einem selbst ausgesucht, mit dem geliebten Mac OS X kombiniert. Power ohne Ende zu einem Bruchteil des Apple-Preises.

      • Mit einem Hackintosh hast Du Probleme ohne Ende und keine Support der Welt wird Dir dabei helfen diese zu lösen, weil Du gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen hast.

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