Telekom-Drossel: Obermann reagiert auf Rösler-Brief

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Mit einem offenen Brief an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, hat der Vorstandsvorsitzende der Telekom, René Obermann, jetzt auf das Schreiben Philipp Röslers reagiert und weist, der Sprachregelung der Telekom PR-Abteilung folgenden, erneut alle Vorwürfe gegen die geplante Abschaffung der Telekom DSL-Flatrates von sich.

Das auf den 25. April datierte Schreiben wurde erst heute öffentlich und folgt dem “Lieschen Müller”-Vergleich des Telekomsprechers Philipp Blank damit auf den Fuß. Blank hatte den Plan der Telekom in einem vom Deutschlandfunk ausgestrahlten Hörfunk-Interview mit der Kalkulation eines “All you can eat”-Restaurants gleichgesetzt (ifun.de berichtete).

obermann

Auch Obermann versucht die Diskussion nun erneut auf die von der Telekom ausgemachten “Extremnutzer” zu konzentrieren, ein Schritt der wohl vor allem die irritierten Bestandskunden besänftigen soll.

[...] Um aber auch den drei Prozent Extremnutzern nach Erreichen ihrer Inklusiv-Volumen ein schnelles Netz zu ermöglichen, werden wir – wie im Mobilfunk üblich – Angebote machen, die sowohl mehr Volumen als auch hohe Geschwindigkeit enthalten.

Orientiert man sich an den vor einer Woche veröffentlichten Drossel-Grenzen der Telekom, gelten als Extremnutzer bereits all jene Kunden, die nur 200GB durch ihren 50Mbit/s-Anschluss schicken.

Eine Marke, die bereits mit einem monatlichen Festplattenbackup bei Web-Diensten wie Backblaze locker überschritten wäre.

Oder, anders formuliert: Wer seine seine 250GB große MacBook SSD einmal im Monat in eine Sicherungs-Datei schreibt und anschließend den Upload anwirft um auch nach eine möglichen Wohnungsbrand nicht ohne Backup dazustehen, wird bei der Telekom zukünftig auf ein Schneckentempo gedrosselt. Und das, ohne auch nur einen Tatort, einen BitTorrent-Download oder eine 2GB iPhone-App geladen bzw. ohne auch nur einen Online-Radio Stream gehört zu haben.

Obermanns Brief im Wortlauf:

Sehr geehrter Herr Minister,
vielen Dank für Ihr Schreiben, dessen Inhalt leider zeitgleich den Weg in die Medien fand. Ich wünschte, wir hätten vorher sprechen können.
Uns ist sehr an einer Versachlichung dieser emotional geführten Debatte gelegen, der Sie sich offensichtlich ebenfalls nicht entziehen können. Wir teilen bekanntlich Ihre Auffassung, dass die Netzneutralität im Sinne einer diskriminierungsfreien Behandlung aller Internetdienste gewahrt bleiben muss.

Wie Sie, wollen auch wir das freie und offene Internet. Und wir handeln entsprechend. Aber leider werden in der jetzigen Debatte Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren.

Bei der immensen Steigerung der Verkehrsmengen und der immer größeren Leistungsanforderung an die Netze wird das aber dauerhaft nicht funktionieren, jedenfalls nicht, solange die nötigen Milliardeninvestitionen und der Betrieb der Netze privatwirtschaftlich zu erbringen sind.

Wir stehen im harten Wettbewerb, wollen unsere Kundinnen und Kunden auch künftig fair behandeln und ihnen preiswerte Angebote machen. Deshalb kann es uns mit der für 2016 geplanten Vorgehensweise auch gelingen, für ca. 97 Prozent der Kunden die Preise stabil zu halten. Folglich wären nach heutigem Stand von dieser vorgesehenen Preisänderung nur ca. drei Prozent der Kunden betroffen.

Diese drei Prozent nutzen in unserem Netz 10-20 Mal größere Datenmengen als ein durchschnittlicher Kunde, der ca. 15 – 20 Gigabyte/Monat verbraucht. Die Alternative wäre eine Preiserhöhung für alle Kunden, die in unseren Augen weder klug noch gerecht wäre. Um aber auch den drei Prozent Extremnutzern nach Erreichen ihrer Inklusiv-Volumen ein schnelles Netz zu ermöglichen, werden wir – wie im Mobilfunk üblich – Angebote machen, die sowohl mehr Volumen als auch hohe Geschwindigkeit enthalten.

Es geht aktuell in 2013 übrigens nur um eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen neuer Verträge. Die technische Begrenzung bzw. die Aufpreisangebote wollen wir, wie schon erwähnt, nicht vor 2016 umsetzen. Aufgrund gesetzlicher Regelungen gibt es lange Vorlaufzeiten zur Änderung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Die in Ihrem Schreiben implizit erhobenen Vorwürfe, es könnte zu Verstößen gegen die Netzneutralität und Wettbewerbsvorschriften kommen, sind nicht zutreffend. Die Internetdienste der Telekom, wie Videoload.de, Telekom-Cloud und andere, werden ebenso in das individuell verfügbare Volumen eingerechnet wie die Dienste von Wettbewerbern, wie beispielsweise Google oder Amazon.

Die Argumentation, dass unsere Fernsehplattform “Entertain” bevorzugt behan- delt wird, stimmt ebenfalls nicht. “Entertain” nutzt zwar IP-Technologie, ist aber gerade kein typischer Internetdienst, sondern eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen. Wir hatten über diese Preisanpassung auch Ihr Ministerium informiert. Ein Termin auf Arbeitsebene ist darüber hinaus für morgen vorgesehen.

Ebenso erfolgte eine erste Information der Bundesnetzagentur schon in der vergangenen Woche, wir werden diesen Dialog fortsetzen. Sehr geehrter Herr Minister, ich hoffe, ich konnte zu einer differenzierteren Sicht beitragen. Für ein kurzfristiges Telefonat stehe ich Ihnen nach wie vor gerne zur Verfügung. Ich darf schon jetzt um Ihr Verständnis bitten, dass wir diesen Brief veröffentlichen werden.

Diskussion 170 Kommentare.
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  1. Bla bla bla…natürlich geht es 2013 nur um eine Änderung der AGBs..aber es wird kommen…und im Rahmen der Umstellung auf P-Anschlüsse werden fast alle die neuen AGBs bekommen….clever, oder?

    — Devil-D
    • (oberlehrer an)
      Es gibt nur eine AGB! „AGB“ ist die Abkürzung für die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ ,das ist ein feststehender Begriff; da ist die Mehrzahl schon inklusive.
      (oberlehrer aus)

      — Lars
      • (Oberlehrer auch an)
        @Lars
        “Oberlehrer” schreibt man mit einem großen “O”, zudem ist das Komma bei “,das” falsch im Abstand zum Wort -> …”, das <- wäre richtig.
        (Oberlehrer auch aus)

        — Tut nichts zur Sache
      • @Lars: Es gibt aber verschiedene Verträge mit unterschiedlichen Geschäftsbedingungen. Also gibt es mehrere unterschiedliche Pakete von allgemeinen Geschäftsbedingungen. Somit dann AGBs.

        — O_o
      • @ O_o: Entweder man unterstellt, dass AGB schon im Plural steht, dann kann es keinen weiteren Plural geben. Auch mehrere verschiedene Geschäftsbedingungen sind eben nur Geschäftsbedingungen.
        Eventuell könnte man nun noch AGB als einzelne Geschäftsbedingung verstehen. Dann wäre die Mehrzahl aber AGBen.
        AGBs ist in jedem Fall falsch.

        Jan
      • Im Brief steht übrigens “in 2013″, IN?!?!
        Das gibt es nur im Englischen!!!

        — Heinrich
      • Blablala – trotzdem spricht es jeder so aus , sry nicht jeder , älle , älle abr duuu neeeed.

        — Robert
    • Es geht nur un reine Abzocke der Telekom!!!!
      Ich bin ja auch nicht ganz blöd und kann rechnen:
      Also, wenn 3% Poweruser sind und die bis zum 20-fachen eines normalen Users (20GB pro Monat), dann berechnet sich, dass 3% der Telekomkunden bis zu 400GB im Monat verbrauchen, die restlichen 97% 20GB pro Monat. Glaubt Ihr ernsthaft, nur weil 3% 400GB pro Monat verbrauchen, ist die Netzauslastung gefährdet? Völliger Schwachsinn! Es geht hier um was völlig anderes. Die Telekom kann Ihre DSL und VDSL-Anschlüsse im Rahmen des Wettbewerbs nicht teurer machen, muss aber zusehen, wie durch Video on Demand und Cloudsysteme immer mehr Datenverkehr auf der von der Telekom gebauten Datenautobahn stattfindet, ihne dass die Telekom daran mitverdient!
      Es ist so ähnlich wie mit den Bundesautobahnen, erst baut der Staat die Autobahnen mit Steuermitteln der Autofahrer und dann soll der Bürger für die Benutzung seines Eigentums auch noch Miete zahlen (falls die Maut für Autos kommt)!

      — Clinnt
      • So sieht’s aus! Eine saudämliche Beispielrechnung von den Telekomikern.

        — 72
      • Wie ich schon mal schrieb, eine “versteckte Preiserhöhung”…. Nichts anderes !!

        — CTH
      • So? Du kannst also rechnen?!
        Nach dem von Dir aufgeführten Beispiel ist es allerdings so, dass 3% der User mal sportliche 38,nochwas % des Gesamttraffics verballern.

        Knapp 40% des Datentraffics werden mit 3% der Reinerlöse gesteuert.
        Schonmal drüber nachgedacht, dass das DSL-Netz auch Ausbau und Wartung, irgendwann sogar Renovierung fordert?

        Ich verstehe nicht, warum alle immer gleich rumschreien, wenn er mal zur Kasse gebeten wird. Wir leben hier in einer durchtechnisierten Welt, und sowas kostet eben Geld.

        Ich finde die Trafficbegrenzung in dem hier genannten Umfang absolut ok. Ich bin auch einer von denen, die die Reichensteuer und den erhöhten Spitzensteuersatz im Allgemeinen fordern.

        — Lschre78
      • (Rant On)
        @LSchre78
        Genau. Sollen doch mal die unverschämten Besserverdienerschnösel mit ihren 60.000€ Jahreseinkommen gefälligst mehr abgeben. Am besten geben alle mit mehr als 55k erstmal alles an den Staat und kriegen dann Gutscheine wenn denn nicht schon alle Einnahmen wieder für was anderes verballert worden sind.
        (Rant Off)

        Und jetzt noch kurz zum eigentlichen Thema: Wenn sie denn Investieren würden wär’s ja toll. Tun sie ja aber nicht, FTTH ist ja praktisch vom Tisch für die Telekom. Klar, Vectoring auf den Uralt-Kupfernudel (übrigens vom Steuerzahler zu Postzeiten finanziert) geht ja noch ein bisschen. Es mag ja sein das eine _vernünftige_ Volumendrossel die meisten nicht trifft. Aber 20GB ist mittelfristig nicht realistisch. Natürlich, wir können alle aufhören Radio zu hören, Updates zu ziehen, Filme/Serien zu streamen, Backups auf fremden Servern zu lagern oder zu daddeln. Und ja, natürlich sollten wir auch alle unsere Rechner vom Netz ziehen und viel mehr rausgehen usw. (@henschel kann die einzelnen Maßnahmen sicher detailliert aufzählen für alle die mehr als 500MB brauchen. Wer mehr als 1GB braucht ist eh’ ein Sauger und kriminell.) alles im ebla bla bla. So isses aber nicht und wir schieben alle immer mehr Daten durch die Leitungen. Und da sind 20GB wenig mehr als eine versteckte Preiserhöhung nur eben definitiv keine mittelfristig akzeptables Inklusiv-Volumen.

        — 43
    • 1. Gilt die Volumenbegrenzung nur für Neukunden
      2. Kann man auch gegen eine AGB innerhalb von 14 Tagen widersprechen.
      Die Telekom wiederholt sich. Neukunden sollten sich schon jetzt überlegen ob man zu Telekom gehen sollte. Bei den Kabelnetzbetreibern gibt es bis jetzt keine Drosselung. Hoffe mal das Bestandskunden bei der Telekom auf längere Zeit nicht gedrosselt werden.

      — Dennis4711
      • Ist es nicht so, dass wenn ich meinen Vertrag alle Jahre mal wieder aufstocke ich damit einen komplett neuen Vertrag habe? Wird dies dann als Neukunde gezählt?

        — Nico
      • 1. Nein, die neuen AGB bekommt jeder, umgesetzt ab 2016 -> für jeden
        2. Widersprich und dein Vertrag kann gekündigt werden, super Tipp !

        — CTH
      • Falsch. Ein Vertrag ist ein Vertrag. Die Telekom darf bei Bestandskunden nicht einfach den Vertrag verändern.

        — skee
      • Wenn du aktiv etwas änderst, änderst du deinen Vertrag, boom … Mach mal eine Vertragsverlängerung, sofort hast du die neuen dann gültigen AGB … Du hast keinen Anspruch auf Verlängerung, dazu bedarf es zweier Willesnerklärungen.

        — CTH
      • Der Telekom Durchsnittsbenutzer hat auch keinen Draht auf dem er mehr saugen könnte.

        — Dirk
    • “Wer seine seine 250GB große MacBook SSD einmal im Monat in eine Sicherungs-Datei schreibt und anschließend den Upload anwirft um auch nach eine möglichen Wohnungsbrand nicht ohne Backup dazustehen, wird bei der Telekom zukünftig auf
      ein Schneckentempo
      gedrosselt. Und das, ohne auch nur einen Tatort, einen BitTorrent-Download oder eine 2GB iPhone-App geladen bzw. ohne auch nur einen Online-Radio Stream gehört zu haben.”
      -
      LOL Rechtschreibprüfung deaktiviert?
      -
      1.) Wohnungsbrand, das Argument?!?
      Hatte diese Woche auch schon 3
      2.) Der Autor sorgt sich um seine illegalen Torrents.
      Genau deswegen finde ich die Beschränkung gut!!!
      3.) Online Backup?!?
      Unternehmensdaten gehören auf Unternehmensserver. Wer das nicht tut, naja frag mal Deinen Arbeitgeber… Alle anderen privaten 250 GB großen Datensätze könnt Ihr gerne “sicher” online hochladen…
      -
      Nach so hochwertigen Berichten wie diesem hier ist iFun nun für mich gestorben.

      — henschel
      • “Nach so hochwertigen Berichten wie diesem hier ist iFun nun für mich gestorben”

        @henschel: versprochen?

        — Alex
      • warum muss eine Torrent direkt illegal sein? Es ist z.b. üblich Installationscd’s von verschiedenen Linuxdistributionen über das torrent Netzwerk zu verteilen um sich kosten für Mirrorserver zu sparen…

        — celevra
      • Hallo Henschel,
        es geht hier nicht um Unternehmensdaten oder gewerbliche Nutzung. Es geht vielmehr um den privaten Verbraucher.
        Gemessen an der Entwicklung der IT immer mehr Cloud Services zu entwickeln ist die Strategie der Telekom ein evolutionärer Rückschritt.
        So nun denke bitte einmal weiter, dass die Telekom zukünftig immer mehr Cloud Services anbieten wird, diese jedoch im Gegensatz zum Wettbewerb im Datenvolumen nicht angerechnet werden. So hat es Klick gemacht? Die illegalen Filesharing Vielbenutzer sind lediglich ein vorgeschobenes Argument, um jetzige und zukünftige Produkte der Telekom strategisch zu positionieren.
        Bitte mal über den Tellerrand blicken und dann posten…
        VG

        — 3vil3
      • Du wurdest als Kind auch einmal zu oft fallen gelassen. OnlineBackup ist auch für Privatkunden eine Lösung und Wohnungsbrand nur ein Beispiel. Ebenso wäre ein Einbruch denkbar, es sollte nur eine Situation konstruiert werden, nach welcher sowohl die externe Platte als auch der Rechner nicht mehr erreichbar sind. Backups sind immer Sicherungen für Extremfälle, da ist ein Brand so gut wie ein “Fallenlassen des Rechners”

        Torrents sind mittlerweile die Verbreitungsform, schau dir z.B. Blizzard an, die ihre Spiele im digitalen Download immer über Torrents verschieben und einen Downloader in den Patcher integrieren.
        Ich hätte allein mit der Sicherung meiner Photobibliothek schon 1/3 des Volumens ausgeschöpft … in 3 Jahren gehört man sicher mit 100gb/Monat zu den “Wenignutzern” denn Dienste wie netflix und Co. sind auch in Deutschland stark im Kommen. Und dann zieht das Argument aus dem Brief auch nicht mehr, denn andere Fernsehdienste werden gedrosselt, der eigene schön durchgereicht.

        — Sk1nk
      • Naja, so unrecht hat henschel auch nicht.
        Der Bericht hier ist nicht wirklich gut gelungen und was wirklich falsches hat er nicht gesagt.
        Klar werden Torrents nicht nur illegal genutzt, aber ich gehe auch davon aus, dass die meisten hier illegale Software, Musik oder Filme downloaden. Denn mit legalen Updates komme ich nicht in die Nähe von 200GB im Monat.
        4k Filme werden sicherlich zu einem Problem werden wenn der Trend zur Drossel anhält. Aber das dauert ja noch ein bisschen.

        — Peter
      • @Peter: wenn du z.B. Nachrichten Podcasts wie die Tagesthemen und Youtube Videos anschaust, dann kommst du locker über die Telekom Drosselgrenze. Als BitTorrent werden inzwischen auch sehr viele legale Inhalte angeboten. Jedes Jahr erhöhen sich die Auflösungen, das Vorgehen der Telekom ist eine Freschheit.

        — Steffen
    • das Thema stellt sich aktuell in meinen Augen wirklich so dar, wie von der T-Com angesprochen. Es werden über die Mio Kunden verteilt 3% sein.
      Allerdings wird hier einfach die Entwicklung nicht berücksichtigt.
      Im Zuge der aktuellen (Cloud…) Entwicklung werden die Datenvolumen über die DSL-Leitungen enorm ansteigen. Für 2016 werden bei 75 GB sicherlich schon 30-40% betroffen sein, ohne dass dies groß von den Nutzern beeinflusst werden konnte.
      Wenn die T-Com hier sicherstellt, dass nur 3% betroffen bleiben, habe ich gegen den Ansatz keine Einwände. Ansonsten habe ich große Bedenken auch im Zuge der technischen Weiterentwicklung für Deutschland.

      — hoho
    • Das sind über 900.000 Kunden. Einfacher ist es doch man macht die Preise allgemein etwas teurer. Sonst müsste man eigentlich die Ländlichen Regionen teurer anbieten, weil die Extremnutzer das mitfinanzieren. Es geht nicht um die 3 % sondern wie man mehr Geld verdienen kann. Die Leistungen sind im Gegensatz zu den Mitbewerbern viel teurer. Sieht man auch im Bereich des Mobilfunk.

      — Dennis4711
      • Was für eine Farce!
        Die Engpässe am Netzausbau sind natürlich nicht durch die Telekom zu verantworten? – Hallooo? Der Ausbau des Netzes würde also mehrere Milliarden kosten, aha!

        Wenn nur 3% der Kunden mit effektiven Aufpreisen rechnen müssten, frage ich mich, wie dabei nicht vorhandene Milliarden für den Netzausbau zustande kommen sollen???

        Wenn es übertrieben also 80Mio Telekomkunden geben “würde”, sind das gerade mal 240.000 Kunden. Mit welchen Aufpreisen müssten diese Kunden denn rechnen, damit die Telekom damit Milliardengroße Investitionslöcher stopfen könnte?

        Und falls die ungedrosselten Volumen-Obergrenzen in 10 Jahren nicht mehr ausreichen, dann werden sie heruntergesetzt, damit noch mehr zusätzliche Kunden in den Genuß von Aufzahlungen kommen können? – N vielen Dank!!!!

        Auf die Frage zur Netzneutralität brauch wohl nichts zu schreiben…

        Grüße lobo

        — lobo
  2. Vor allem begründet die Telekom dies mit den notwendigen Investitionen in Glasfaser und Breitbandanschlüssen <100mbit. Nur wer braucht solche Produkte wenn er damit gerade mal 3:47min im Monat nutzen kann. Ein VDSL Anschluss wäre nach Nutzung von 6:35min gedrosselt. Die erwähnten Breitbandprodukte wären also nutzlos. Die Drosselung könnte meines Erachtens erst bei täglicher Nutzung von 3h also 90h im Monat einsetzen das heißt die Volumen müssten bei 750gb-2tb liegen im Verhältnisse zum Produkt.

    — Tiasberlin
    • WAS HAST DU GERECHNET???
      100mbit/s = 12,5MB/s = 0,0125GB/s
      75GB / 0,0125GB/s = 6000s = 100min = 1h 40min
      Sind am Tag bei Vollast also 3min 20sec (bei 30 Tagen im Monat)

      (Aber genug mit dem Lehrersein)

      Was ist, wenn in ein paar Jahren (so etwa 2016, wenn auch Bestandskunden gedrosselt werden) 4k kommt? (Filme mit Auflösung 3840×2160) Da hat EIN Film schon 100GB !!!
      Also 2 Filme bei ner 50er Leitung und man kann nicht mal mehr ein Update für Doodle Jump runterladen?!?!?!

      — EiPod Tatsch
  3. Alles Blödsinn. Es ist und bleibt eine Frechheit, eine schlichte Preiserhöhung, Kunden werden verarscht und die Netzneutralität wird sehr wohl angegriffen.
    Unser Gesundheitssystem funktioniert doch auch nicht anders. Ich als gesunder Mensch quersubventioniere auch die, die krank werden und das ist völlig okay so.
    Wenn de Netzneutralität an diesem Punkt außer Kraft gesetzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Einschnitte kommen.

    — Hias
      • Informiere dich erstmal bevor du sonen Stuss von dir gibst!
        Die Netzneutralität hat NICHTS mit “Links” zu tun.

        — JotOER
    • Blödsinn. Wenn 3% der Kunden 40% Gesamttraffic verursachen, will ICH das mit meinen paar GB im Monat nicht querfinanzieren. -Warum auch? Wer so viele Daten durchs Netz schiebt, ist entweder nebenbruflich oder selbstständig hauptberuflich dabei oder hat sich IT/Netzwerk/Internet als Hobby ausgesucht. Dann sollen die für ihr Hobby auch bitte bereit sein, eine Mark mehr auf den Tisch zu legen.

      — Lschre78
  4. Ich bin Telekom-Kunde und zähle mich selbst auch zu den 3%, die “überdurchschnittlich” viel Traffic “verbrauchen”.
    Unterwegs über UMTS sehe ich auch noch ein, dass man da nach einem gewissen Traffic gedrosselt wird, die Netze stehen einfach noch nicht so fest, wie die DSL-Leitungen. Bisher hat das Ganze doch aber super funktioniert?! Ich will von meinem VDSL 50 nicht auf eine 6000er Leitung gedrosselt werden. Ich schaue sehr viele Filme, Serien und Dokumentationen in HD im Internet. Der Trend geht doch gerade dahin, HD-Streams als Flatrate.
    Alleine reichen mir 200GB womöglich auch. Aber hat der gute Herr Obermann schonmal daran gedacht, dass oft mehrere Personen so einen Anschluss benutzen? Ich studiere Informatik und verbringe dementsprechend auch viel Zeit am Rechner. Meine 2 Mitbewohner pflegen einen ähnlichen “Lebensstil”. Backups im Internet und HD Streams kann ich demzufolge ab jetzt vergessen oder wie?
    Und die Änderung betrifft mich als Bestandskunde nicht? Ich habe nochmal meine Vertragsunterlagen gecheckt, da steht die Drosselung sogar kleingedruckt im Werbeflyer…….

    — BenchR
    • Ich zähle mich auch zu den 3%. :) youtube,Save.tv, vimeo, Arte, ARD,ZDF-Mediatheken. UNI/Hochschul-Dokus etcpp. Das ist schnell verköstigt. Also 3%?

      — firen
      • Die werden dann auch hoffentlich endlich die Firmenanschlüsse Buchen. Weil diese “Firmen” die dann einen Privatkunden Anschluss nehmen sind nämlich die größten Datennutzer und auch der Hauptgrund warum diese Drosselung eingeführt werden…

        — kleiner Pirat
      • Scherzkeks, lies mal richtig, er schrieb, Firmen die auf Streaming setzten, werden sich umschauen müssen, weil die Endkunden das Angebot nicht mehr nutzen können, weil 75GB zu schnell erreicht wären !

        — CTH
    • Und genau deshalb wird’s etwas teurer! Warum sollen andere diesen Verbrauch mitbezahlen? Und im Übrigen noch mal an alle: Es wird nicht nach Erreichen der Volumengrenze abgeschaltet, es wird für die restlichen Tage des Monats gedrosselt! Internet und Mails gehen also immer noch!

      — Ulrich
      • E-Mails ohne Anhänge ja, Internet nicht wirklich.

        Zu deinem Argument; Gegenfrage, warum soll ich als Stadtbewohner mit vorhandener Highspeed-Internet Infrastruktur bitte für den Ausbau des Netzes in ländlichen Gegenden bezahlen?

        — Chris
      • Klar geht das Internet nach den 200GB noch. Aber nicht mehr mit der gewohnten Geschwindigkeit. Ich bin doch gerade bei der Telekom, weil sie mir als einziges eine so hohe und konstante Geschwindigkeit anbieten können. Und das bitte über den gesamten Vertragszeitraum, nicht nur dann, wenn ich noch nicht genug geladen habe..

        — BenchR
      • 10 MB mit 364 runter laden, so um die 30 Sekunden?
        Das Mitfinanzieren des Ausbaus von Regionen die schlechter versorgt sind sehe ich in einer sozialen Gesellschaft als selbstverständlich an.
        Zu Chris, bist Du ein Ossi?

        — Martin
    • Wenn mehrere User einen Anschluß nutzen, kann man hier ja prima eine Umlage starten. wo ist das Problem?

      — Lschre78
    • @Lars
      Dir ist schon bekannt, dass der Brief von René Obermann “AN” Rösler ist und nicht “VON” Rösler an Obermann.

      — Tut nichts zur Sache
      • Naja, aber der Brief vom René ist nur eine Antwort auf den Brief von Stehaufmännchen (und ich denke mal den Meint der Herr hier)

        — kleiner Pirat
  5. Die Extremnutzer bewirbt doch die Drosselkom selber.
    Entertain in HD und 3D. Wieviel Gb’s rasseln da pro Film durch?

    — HelgeHelge
    • erst lesen, dann schreiben.
      Entertain wird ganz anders reguliert und bewertet. Ausserdem passt es in dein Argument noch weniger, da Entertain auch einen Aufpreis beinhaltet und somit schon verrechnet wird…

      — hoho
      • trotzdem ist die Bandbreite weg, da kann man anderes nicht schönreden.
        Ich glaube nicht an die paar Powersauger. Was Bandbreite raubt ist nunmal IPTV.

        — HelgeHelge
  6. Die nächste Phase ist mit einem kleinen Nebensatz eröffnet: Der schöne René will, dass sein Netz aus Steuergeldern schön ausgebaut wird…

    — Stefan666
    • Was auch eigentlich richtig wäre!
      Warum soll die Telekom am meisten für ein Netz bezahlen was alle nutzen dürfen (den billigbetrag den Andere zahlen dürfen macht die Wartung und den Ausbau des Netzes nicht günstiger)?
      Ich bin schon seit langem für eine VERNÜNFTIGE Unterstützung vom Staat.
      Das wäre mir auch lieber als die jetzige AGB Änderung, aber nagut. Wenn die Politik nicht will, dann darfs halt der Nutzer sein :).
      Das die FDP da n

      — kleiner Pirat
      • Das die FDP da nicht schon was für ihre “Freunde” gemacht hat wundert mich eigentlich.
        Bei den Hotelies gings doch auch so einfach^^

        — kleiner Pirat
      • Wenn der Staat (und damit wir) dann auch direkt an eventuellen Gewinnen beteiligt wird, kann man zumindest mal drüber nachdenken. Ansonsten sollen die sich in Privatwettkampf behaupten wie alle anderen auch. Ich behaupte, das ist die heimliche Strategie der Telekom: Sie wissen heimlich, dass sie mit der Nummer nicht durchkommen, wollen aber Staatsgelder abkassieren, um selbst wenigerr Kohle in den Netzausbau stecken zu müssen. Drecksäcke.

        — Stefan666
      • Ich hab mir das eigentlich so vorgestellt das die DTTechnik GmbH wieder verstaatlicht wird und somit das gesammte Netz wieder unter Staatliche Kontrolle fällt.

        — kleiner Pirat
      • @stefa666: du hast echt kein plan oder? was für ein bockmist schreibst du dir da zusammen? ich erkläre dir das mal:
        35€ tkom dsl anschluss: davon gehen runter 19% mwst. und zusätzlich noch netzausbau und netzwartung! der telekom bleibt davon kaum was über!
        30€ vodafone oder billiganbieter: hier ebenfalls die mwst und ein CENTBETRAG für die leitungsnutzung an die telekom! ausbau 0,00€ wartung 0,00€!

        das schlimme wird nicht die telekom sein sondern der restliche pack an anbietern, die diese drossel einführen und dadurch einfach nur abkassieren!!! DAS SOLLTE MAN MAL BEDENKEN!

        — keKs
      • @Keks
        Ähh, mir scheint, du hast auch nicht besonders viel Ahnung:
        1. (um bei deinem Beispiel zu bleiben) Vodafone hat ein eigenes Netz mit eigener Technik, die auch gewartet werden muss (ex-Arcor!) und
        2. für die Netznutzung (z.B. Wo sie keine eigene Technik haben) zahlen sie nicht ein paar Cent, sondern meines Wissens ca.10€ pro Anschluss!
        Soviel dazu….

        — Peter
  7. Wenn das so kommen sollte kann ich eine Monat mein Backup machen und den Anderen mit Mediathek oder Watchever verbringen. Und die Abos laufen parallel weiter!
    Supersache!

    — DerBERT
  8. wer 250GB Datensicherung bei den DSL Uploadgeschwindigkeiten hochlädt (ohnehin in der Regel auf 1MBit gedrosselt) braucht dafür ja schon fast einen Monat. Oder um es genauer zu sagen: Es sind die Downloads die den fetten Traffic machen.
    Das eine Begränzung eine Frechheit ist, wird wohl jedem klar sein. Und die Durchschnittswerte sind ja auch ein Witz, wenn auch Leute reinzählen die das Netz nur z.B. zum mailen und surfen nutzen. Man kann das nicht so pauschalisieren. Warum also nicht mal ehrlich zugeben, dass man mit einer Flat zu wenig verdient und dann die Volumentarife zum Kasse machen einführt. Aber das man einen verärgert wenn man Lieschen Müller hat jahrelang Ferrari fahren lassen und gibt ihr dann einen Fiat, sollten wohl auch die mit ihren tollen Beispielen verstehen.

    — Online Backup als ob
  9. “Wie Sie, wollen auch wir das freie und offene Internet. Und wir handeln entsprechend.”

    Nicht wirklich. Musik aus der Cloud ist auch weiterhin ok, wenn sie von der Telekom kommt. Wenn ich sie aber von Apple haben will? Videos sind weiterhin ok, wenn sie von T-Entertain kommen. Wenn ich aber stattdessen etwas anderes sehen will? Online-Speicher ist super und inclusive – wenn ich den der Telekom nutze. Was aber ist mit meiner iCloud? Daten online austauschen ist komplett einfach und inclusive, wenn ich den Speicher der Telekom nehme. Und meine Dropbox? Was ist mit der?

    Ist das also das “freie und offene Internet” der Telekom? Dann gute Nacht um sechse!

    — Rainer
      • Stimmt zum teil schon. Klar zahlen entertain kunden was für den videoservice, aber z.B Watchever kunden auch. Und nur Entertain geht nicht aufs Volumen. Netzneutralätät…?

        Enbk
      • “Nicht wirklich. Musik aus der Cloud ist auch weiterhin ok, wenn sie von der Telekom kommt. Wenn ich sie aber von Apple haben will?”
        “Online-Speicher ist super und inclusive – wenn ich den der Telekom nutze. Was aber ist mit meiner iCloud? Daten online austauschen ist komplett einfach und inclusive, wenn ich den Speicher der Telekom nehme. Und meine Dropbox? Was ist mit der?”
        Was stimmt daran bitte?
        Dafür gibt es extra diesen Abschnitt:
        “Die in Ihrem Schreiben implizit erhobenen Vorwürfe, es könnte zu Verstößen gegen die Netzneutralität und Wettbewerbsvorschriften kommen, sind nicht zutreffend. Die Internetdienste der Telekom, wie Videoload.de, Telekom-Cloud und andere, werden ebenso in das individuell verfügbare Volumen eingerechnet wie die Dienste von Wettbewerbern, wie beispielsweise Google oder Amazon.”
        Deswegen, der Herr hier hat nur die ersten 3 Zeilen gelesen und dann die Augen zugemacht…

        — kleiner Pirat
  10. Also als erstes einmal wechseln zb zu Vodafone vorher natürlich sicherheitshalber AGB lesen. Telekom wird sehen was passiert wenn die Kunden gehen. Und die anderen Anbieter wird das ganze abgeschreckt haben.

    — Ifoxx
  11. wenn für mehr gb extra kohle verlangt wird und die leitungen von den mitbewerbern nur gemietet werden, wird es früher oder später fast alle anbieter treffen.

    grundsätzlich ist der schritt nachvollziebar, aber das verhältnis volumen produkt stimmt nicht, bei einer 6k leitung mögen 70gb noch in ordnung sein. aber wozu soll ich vdsl buchen? ind die vdsl grundgebühr ist schon 10-15€ teurer. Heute sind 70gb mglw viel, und in 5-10 jahren? zum vergleich: vor fast 10 jahren bin ich noch mit 56k unterwegs gewesen, da hat eine internetseite aber auch nur unter ein halbes mb gehabt und war auf ladezeit getrimmt, heute hat ein werbebanner dieses volumen, seitenoptimierung wie früher findet meist gar nicht statt.

    ne ne, ich bin vor jahren von 1u1 zur tkom gewechselt und habe jetzt schon mehrfach diesen schritt bereut. an die zukunft will ich gar nicht denken.

    abgesehen davon: wenn ich die mehrkosten von 3% Vielnutzern auf alle 97%Nutzer verteile, kann da gar keine hohe Preiserhöung anfallen.

    — uta
  12. Leute, es geht doch nicht alleine um die Beschränkung! Es geht um die Netzneutralität die von der Telekom massiv angegriffen wird. Wenn es um die Downloadmenge gehen würde wäre es ja “nur” eine Frage des Geldbeutels. Aber darum geht es nur vordergründig. Der Hintergrund ist der,dass die Telekom auf beiden Seiten abkassieren will. Bei denen die Dienste anbieten und bei euch, den Konsumenten.
    Ein Beispiel:
    Ihr habt, wie ich, eine 16mbit-Leitung. Dann dürft ihr 75 Gigabyte downloaden. Wenn ihr also ein Youtube-Video anschaut dann rattert euer Zähler. Allerdings könnte jetzt die Telekom auf Youtube zugehen und sagen: Pass mal auf, Herr Youtube, zahle mir einen Betrag und ich sorgendafür, dass der Traffic beim Kunden nicht mitgezählt wird. Wenn Youtube einverstanden ist, dann ist das für die Telekom und Youtube eine Win-Win-Situation. Youtube zementiert seine Marktführerschaft und die Telekom streicht die Kohle ein. Der Verlierer seid ihr, denn einen Konkurenten wird es nicht geben, denn der hat nicht die Kohle um die Telekom zu bezahlen. Folge: Weniger Innovation im Internet. Und wenn ihr jetzt sagt, das würde die Telekom niiiiie machen, dann sage ich euch: Sie macht es bereits im Mobilfunknetz. Spotyfy wirdim Netz der Telekom nicht mehr auf das Budget angerechnet. Die Konkurenz schon…. Also nochmal: es geht nicht um Leute mit hohem Traffic, sondern um Abkassieren zu euren Lasten…

    — Jerome Brunelle
  13. …genau herr obermann! sehr gutnvon den banken abgeschaut…. gewinne privatisieren und kosten sozialisieren! damit es noch besser in der kasse klingelt… und was auch gerne vergessen wird… viele der drähte, die im biden liegen haben unsere eltern schon mit ihren steuergeldern bezahlt…. bevor aus der post die telekom wurde… reibach hoch 2!

    — klaus
    • Da hast du recht und hier gehts jetzt um nen glasfaserausbau, den haben unsere Eltern/Großeltern nicht mit ihren steuern bezahlt…

      — kleiner Pirat
      • Und als die Post die Kupferkabel damals verbuddelt hat ,wurde das Kupferkabel nur dank Vetternwirtschaft und Bestechung im Konzern und in der damaligen Regierung (Schwarz/Gelb) gewählt! Das war damals in allen Nachrichten! Die Post (heute Telekom) hatte damals schon die Möglichkeit Glasfaserkabel zu verlegen! Dann wäre der Ausbau heut zu Tage kein so großes Problem!

        — Red Cross
      • Da wäre ich mir nicht so sicher…
        Aber von Technik hat hier ja eh kaum einer Ahnung…
        Mal nebenbei bemerkt… Die Kupferkabel um die es euch geht… Sind nicht die, um die es beim Ausbau geht :)
        Aber s.o. … Keine Ahnung von der Technik halt … Mitreden muss aber immer sein wa…?

        — Free
  14. Das ist der richtige Ansatz. Vielleicht sollte sich die Telekom vom Anbieten des Internetanschlusses verabschieden und gleich ein Tele(kom)-Mediennetz anbieten. Nichts anderes als ein Bestellfernsehen mit besserem Videotext a la Premiere. Netzneutralität? Hm.

    — firen
  15. Ich finde das erst einmal gut das Herr Obermann sich hinter seine Leute stellt. Das ist heute selten. Das die Drosselung kommen wird das dürfte klar sein. Aber nur für die Neuverträge, wer es glaubt ist selig. Ich habe einen VDSL 25. Bevor ich den habe Beauftrag war ich 4 x in einem T-Punkt und habe mich beraten lassen. Dann habe ich es beauftragt. Hat alles geklappt. Leider nur ein Jahr. Dann fingen die Probleme an. Die Telekom hat sich dabei auch auf die AGB zurück gezogen. In diesen steht bei einem DSL ist sie bis zum Splitter zuständig.
    Bei einem VDSL nur bis zum Keller, also dem Verteiler wo alle Anschlüsse ankommen. Von hier aus muss man ein richtiges Kabel bis zum Router haben. Das war bei mir nicht der Fall, bei mir lag nur ein normales Telefonkabel IY (ST) X 2 x2 x0,6. Also habe ich mir von der Telekom das ” richtige Kabel ” legen lassen und war bereit dafür zubezahlen. Leider war der Fehler nicht weg auch mit dem richtigem Kabel. Was will ich damit sagen, ich habe nie einen Hinweis bekommen, wo es erwähnt ist was die Telekom macht oder nicht. Die AGB habe ich auch nicht erhalten. Bei einem Wechsel von DSL auf VDSL ist das doch wichtig. AGB lassen sich jederzeit ändern und der normale Menchen wird die sich auch nicht speichern. Man kann ja mal auf der der Seite der Telekom schauen wieviel AGB es doch gibt. Übrigens der Fehler ist plötzlich nach Wochen weg gewesen ohne neues Kabel. Laut Auskunft der Telekom haben die nichts gemacht. Das einzige was ich gemacht habe war eine Vorstandsbeschwerde.

    — Uwe
      • nein, oft nur angekreuzt, vom Händler,dass der Kunde die erhalten hat…. Dumm, aber ist so

        — CTH
      • Dann solltest du mal zu richtigen Händlern gehen und nicht zu irgend welchen Straßenverkäufern

        — kleiner Pirat
      • Dummschwätzer, bei jedem T-Punkt werden die AGB mit ausgedruckt, bei fast allen kleineren Vertragspartnern der Telekom, zu erkennen an “DU” statt “VO”, werden sie nicht automatisch mit ausgedruckt und damit übergeben, erst informieren, dann quatschen ! Und dort handelt es sich um “richtige” Händler….

        — CTH
  16. Sorry Leute, aber die Macht liegt bei Euch, das Problem ist nur, dass sie leider keiner nutzt oder richtig organisiert.
    Einfach Kündigen oder Sonderkündigungsrecht nutzen, wenn an einem Tag aus diesem Grund 50.000 Kündigungen bei der Telekom eingehen würde man sich das Ganz evtl. noch mal überlegen, also wofür gibt es heutzutage Facebook und Twitter, nur um Müll zu erzeugen ?

    — mave
    • Da das nur für “Neuverträge” gilt hast du kein Außerordentliche Kündigungsrecht… und ein Sonderkündigungsrecht gibt es meiner Meinung nach eh nur bei Mietverträgen.

      — Tut nichts zur Sache
      • Nein gibts auch bei Strom, Gas, telefon, Servern….. Verträgen halt ;)

        — Free
      • @Free
        Ein “Außerordentliches Kündigungsrecht”… ja – das hast bei diesen Verträgen, aber kein Sonderkündigungsrecht.

        — Tut nichts zur Sache
      • Genau andersrum… Außerordentliche Kündigung ist eine fristlose Kündigung… Gilt im Schuld-, Miet- und Arbeitsrecht.
        Das Sonderkündigungsrecht ist im allg Vertragsrecht und zählt zB bei Preiserhöhungen.

        — Free
    • Bei mir kann mir allerdings nur die Telekom diese Bandbreite bieten.. Kabel Deutschland versorgt mein Haus nicht, weil das Fernsehen hier über Satellit kommt und sie daher nicht zuständig sind. Und Provider wie Vodafone etc. bieten mir als Geschwindigkeit maximal das an, auf was ich nach 200GB gedrosselt werden soll..

      — BenchR
  17. Dieser Beitrag auf Zeit.de ist auch sehr interessant zum Thema und eventuell könnte uns Google unterstützen ;) ;oO
    Ausschnitt: “Google scheucht Netzanbieter zum Glasfaser-Ausbau
    Google verbuddelt in drei US-Städten Glasfaserleitungen mit einem Gigabit Bandbreite. Etablierte Anbieter sehen sich genötigt, ebenfalls in Infrastruktur zu investieren.”

    — Frisso
  18. Bitte kontrolliert erstmal den tatsächlichen Verbrauch im Monat.

    Ich zähle mich zu den Heavy Usern mit Backup der wichtigen Sachen bei Clouddiensten, vielen Downloads und 100% Erreichbarkeit.

    Mit drei Personen im Haushalt genügen da die 400 GB im Monat vollkommen aus und die 400 GB sind das Volumen, das bei 100 MBit/s im Raum steht.

    — Thomas
  19. Die Infrastruktur gehört verstaatlicht. Der Konzern Telekom darf seine Leistungen gerne weiter privatwirtschaftlich anbieten. Aber den Ausbau der Leitungen und der kompletten Infrastruktur könnte man schon verstaatlichen. Nein, die Infrastruktur gehört vergesellschaftet und vermietet an die Provider. Dies verhindert auch gleichzeitig eine Wettbewerbsverzerrung, wenn die Telekom als privater Konzern das Netz mehr oder weniger in ihrer Hand hat.

    Durch die Einnahmen aus der Nutzung der Leitungen könnte das ganze kostenneutral realisiert werden.

    Damit verliert die Telekom auch ihre marktbeherrschende Stellung udn darf dann gerne ihre Internetzugänge drosseln. Vielleicht führt man noch ein verbraucherfreundliches Gesetz ein, welches den Wechsel aus Verträgen einfacher möglich macht.

    — Frisso
    • Das die Leitungen verstaatlicht werden ist gut, aber ich glaub du kennst die jetzige Situation nicht ganz richtig xD

      — kleiner Pirat
      • Dann quatsch nicht, sondern erkläre was du sagst … Mann soviel Bullshit immer von dir …

        — CTH
    • Das Ding heisst nicht umsonst Vertrag… Wo kämen wir da hin, wenn man einfach so Verträge beenden könnte ohne Folgen …Oo manche Leute….

      — Free
  20. Nach heutigem Stand sind es nur 3%. Bis 2016 ändert sich das Nutzerverhalten im Internet sicher weiter gen Cloud-Nutzung – auch beim Ottonormalverbraucher. Alles Verarsche!

    — ROP
  21. Der Herr Obermann und seine Telekomiker sind mit der permanent betriebenen Volksverdummung, eingepackt in denglischen Blabla, ein extrem unangenehmer Verein. Wofür zahle ich denn eine monatliche Grundgebühr für den Anschluss, wenn nicht davon Unterhalt und Ausbau der Infrastruktur finanziert werden soll. Abstossend an seinem Geschäftsmodell ist, dass nicht einfach offen und ehrlich eine Ertragssteigerung argumentiert wird. Stattdessen werden immer wieder aufs Neue an den Haaren herbeigezogene Ausreden hochglanz verpackt serviert. Nur, es sind leider noch nicht alle ihre Kunden so verblödet, daß sie sich von Ihnen, Herr Obermann, austricksen lassen. Es lebe der Wettbewerb.

    — 4er
      • Wo steht da etwas von Lüge? Wenn Du nicht lesen kannst, dann lass einfach Deine unqualifizierten agitatorischen Bemerkungen.

        — 4er
  22. Ich habe mir nicht alle Kommentare durchgelesen, daher entschuldige ich mich schon im voraus wenn das was ich denke da schon steht.

    Ich vermute die Telekom möchte einfach etwas Geld vom Staat. Zumindest kann Mann das im folgenden Absatz raus lesen.

    “Bei der immensen Steigerung der Verkehrsmengen und der immer größeren Leistungsanforderung an die Netze wird das aber dauerhaft nicht funktionieren, jedenfalls nicht, solange die nötigen Milliardeninvestitionen und der Betrieb der Netze privatwirtschaftlich zu erbringen sind.”

    Jedenfalls nicht privatwirtschaftlich. Das ist denke ich hier der Knackpunkt. 3% der Hardcore User Jucken doch nicht. Was sind bitte 3 %? Hier geht es einfach um zuschuße die der Staat zählen soll.

    — Tymoszuk
  23. Rein rechnerisch brauche ich bei 50 Mbit/sec ca. 18 Tage 24 Stunden Full Speed um 200 Gbyte zu erreichen.

    Mal abgesehen davon, daß ich die volle downloadgeschwindigkeit sowieso sehr selten erreiche,
    kann ich mir es überhaupt nicht vorstellen auch nur annähernd an die Grenze zu kommen….

    Oder habe ich einen Rechenfehler?

    Mikesch
    • 200 GB = 204800 MB (Manche Provider rechne das mit 200000 MB)
      50Mbit/s = 6,25 MB/s
      204800 MB : 6,25 MB/s = 32768 Sekunden
      32768 Sek. = 546,13 Minuten = 9,1 Stunden

      — Tut nichts zur Sache
    • Bei deiner Rechnung (18 Tage Fullspeed) wären 9,7 Terrabyte also 9720 GB das richtige Ergebnis.

      — Tut nichts zur Sache
      • Dumm nur, dass 50Mbit keine 5MB sind… Und das mit dem Binärsystem üben wir nochmal…

        — Free
    • Ich weiß ja nicht, wie Du gerechnet hast, aber ich bin nach 10 Stunden schon locker bei 200 GB.
      Also definitiv ein Rechenfehler, ja.

      — Andreas
  24. Das Entertain durch einen bezahlten Dienst nicht ins Volumen gehen soll im Bezug auf die Netzneutralität finde ich totalen Schwachsinn! Wenn ich andere Dienste nutzen will, dann zähle ich auch dafür!!! Wenn dann müssen alle die diese Dienste im Internet anbieten ebenfalls nicht in das Volumen fallen!!!!! Punkt!

    Des Weiteren ist die Drosselung viel zu hart! 384 KBIT entsprechen 48 KB/Sekunde!

    Das bedeutet man kann nichts mehr machen. Dann kann man gleich den ganzen Anschluss stilllegen. Eine Drosselung auf 200 kB/Sekunde wäre vertretbar, gerade in einem Haushalt wo nicht nur eine Person das Internet nutzt.

    — Golo
    • Gibt ja auch sonnst keine Dörfer die mit 384 ins Internet gehen, klar is es wenig, aber es geht noch…

      — kleiner Pirat
      • Das sollte schon längst der Vergangenheit angehören, aber wenn du meinst …

        — CTH
  25. Vor allem. Finanzieren dann die 3% der Heayvuser den gesamten Netzausbau?^^ die werden doch einfach zu nem Kabelnetzbetreiber wechseln.

    — Golo
  26. Was mich mal brennend interessieren würde ->
    Wie verhält es sich wenn man mit der Telekom einen DSL-Vertrag im März abgeschlossen hat & dieser aber erst ab dem 2. Mai “beginnt”
    Zählt man da dann schon zu den Neukunden welche diese Drosselung automatisch haben?
    Haben den Fall momentan in der Familie.
    Würde mich über Hilfe bzw Beiträge freuen

    Doggy
  27. Hallo,
    das problem liegt doch daran, das die Telekom die hochen Kosten für die Pflege und erweiterung des Netzes hat.
    Die anderen Netz-Anbieter bekommen das zum kleinen Preis, dank der Regulierungsbehöre.
    Die Anbieter von den ganzen Portalen egal ob Youtube, cloud usw, usw. Scheffeln Geld und die Telekom schaut in die Röhre ..

    Habt Ihr das mal überlegt ob das FAIR ist.

    — jarjar
  28. Ein solche Geheule, dass die User so viel Traffic erzeugen, auf dem Niveau ist einfach lächerlich.
    Die liebe Telekom sollte lieber die geplanten Milliarden nicht in die neuen switche stecken, mit deren Hilfe man die Leitungen Drosseln kann, sondern in den Ausbau in Glasfaser (FTTH).
    Dann kann die Telekom auch mal mit Kabel konkurrieren.

    Wenn die anderen Anbieter nicht mitziehen, wird die Telekom wohl ein paar Kunden verlieren. Auf die Zahlen bin ich mal gespannt.

    Eventuell erwartet man dies ja gerade. Poweruser raus?!

    — Robert
  29. Viel interessanter finde ich die Überlegung, wie 2016 unser Webverhalten aussehen wird. Vor 3 Jahren gab es weder Cloud Systeme in dieser extremen Form, noch flächendeckendes Video Streaming.
    Denken wir nun also vom heutigen Zeitpunkt 3 Jahre weiter, so erscheinen uns 75GB vielleicht noch kleiner, als ohnehin schon.

    Die Argumentation der Telekom, es würde wegen 3% der Nutzerschaft eingeführt werden, ist an den Haaren herbeigezogen. Wie viele andere hier schon gesagt haben, geht es um langfristige Gewinnmaximierung.

    — Kraine
    • Genau DAS ist das Problem. Heute kommen alle mit 75GB aus und morgen kaufst Du dir halt 25GB dazu!
      Heute AGB ändern – morgen Geld verdienen!

      — olli5000
  30. Der Telekom geht es doch nicht um Mehreinnahmen von den angeblichen 3% der Telekom-Nutzer. Selbst wenn die das doppelte, drei- oder vierfache zahlen müßten, bringt das nicht den notwendigen Ertrag. Vielmehr geht es darum, Diensteanbieter wie Amazon, itunes, Dropbox u. a. künftig zur Kasse zu bitten. Denn bei Drosselung bleiben denen schnell die Kunden weg … Die Telekom will künftig am wirtschaftlichen Erfolg der Diensteanbieter partizipieren.

    — bhh
    • Genau so isse …
      Die Dienstanbieter scheffeln im Moment Geld auf kosten der Telekom ..
      Endlich hat es einer Verstanden …

      Dies muss schnellstens neu geregelt werden oder es muss halt vom USER getragen werden.

      — jarjar
    • Das ist das gleiche, als ob VW von den Mineralölkonzernen Geld erpressen wollte (denn nichts anderes ist dieser erbärmliche Versuch). Wenn die T-Kom mit ihrem Geschäft kein Geld verdient, dann sollten sie sich ein anderes Geschäftsfeld suchen. Andere Anbieter, wie z.B. Vodafone machen auch Gewinn und das, obwohl sie a)billiger sind und b) auch noch Durchleitungsgebühren zahlen müssen.

      — Atze
  31. Ich glaube, daß 2016 weitaus mehr user das geringe datenvolumen überschreiten werden und man im moment mit aktuellen zahlen hantiert, um vorzubauen und den weg für die abzocke zu pflastern. Nicht locker bleiben, hr. Rösler! Die bundesnetzagentur soll sich nicht jetzt auf neue agb’s einlassen, für 2016, die mit zahlen von 2012 hinterlegt sind. Wie wäre es mal mit einer hochrechnung auf/für 2016? Die können sie doch fordern! Und dann die tarife 2016 ablehnen! Schließlich explodiert das monatliche datenvolumen ja von jahr zu jahr!!

    — Sabotage
  32. Spätestens jetzt sollte man sich überlegen, ob die Privatisierung so sinnvoll war… Man hätte die Telekom zerschlagen sollen und regional / resourcengeteilt verkaufen sollen… Den ein staatliches Monopol zu privatisieren kann und könnte nicht gut gehen… Ich sehe die Netzneutralität Flöten gehen, den andere Firmen werden nie eine Chance haben mi ihren (vielleicht fortschrittlicheren Angeboten) konkurrieren zu können…

    — Melle
    • Das die Telekom privatisiert war, war ganz richtig.
      Das man das NETZ privatisiert hat war Schwachsinn.
      Wie soll eine gewinnorientierte Firma für ein Minusgeschäft (Das Netz wird ja nur von der Telekom gewartet und erweitert) gerade stehen?
      Das Netz hätte staatlich bleiben sollen, dann wäre auch alles gut und der Netzausbau wohl auch schon wesentlich weiter.

      — kleiner Pirat
  33. Tja Herr Obermann… Nur weil 3% nicht nach Telekoms Nase Tanzen, müssen alle anderen für Büßen! Das Internet mit einem Restaurant zu vergleichen, ist selbstredend jämmerlich… Wir sind ein gebildetes Volk und lassen uns nich für Dumm verkaufen, nur weil sich die Chefetage verkalkuliert hat und ein Missmanagement an den Tag legt… Es gibt bestimmt andere Stühle wo noch Platz für Ihresgleichen!

    — Grins
  34. Wir leben doch in einer Marktwirtschaft. Also obliegt es uns Kunden das zu akzeptieren, oder wie in meinem Falle eben nicht. Ich wollte gerade aufgrund dauernder Störungen von KD zurück zur Drosselkom – nun ist es halt Vodafone geworden. VDSL 50 kommt über die gleiche Leitung und ich spare noch 5€.

    — Atze
  35. Hmmm, ob die Telekom wohl die Drossel erst 2016 einführen will damit bis dahin mehr oder weniger Gras über die Sache gewachsen ist, und keiner mehr dazwischen funkt ? Ist ja immer so das wenn die Sachen aus den Schlagzeilen verschwinden sich keiner mehr Gedanken darum macht.

    — iAlex
  36. Das ist nach meiner Sicht ein Skandal! Andere Länder haben dieses Problem auch nicht! In meinen Augen ist das einfach nur Profit Geil! Nur die Kunden haben es in der Hand und können sich gegen dieses Vorhaben mit einer Kündigung wehren. Erst dann denke ich, lenkt die Telekom ein.

    — Starflash
  37. Wieso spricht niemand über die anderen Provider, die genauso schon längst drosseln, wie 1&1 zum Beispiel?

    — Micha
  38. Ich glaub ich schlag mal dem Zuckerberg vor die Datenrate für die Telekomnetze für 1-2 Wochen auf 384kbit zu drosseln.

    — Dirk
  39. Wenn lt der Telekom nur drei Prozent betroffen sind wozu dann das ganze Theater überhaupt? Da macht die Telekom wegen drei Prozent Extrem Nutzern so ein Theater???!!!

    — seppo
    • Weil in 2016 weit, weit mehr Nutzer betroffen werden … Jetzt schon Weichen schalten, um später die Aktionäre zufrieden zu stellen …

      — CTH
  40. Ihr seid schon lustig! Klar sind in so nem Nerd Forum mehr als 3 % betroffen, aber das ist bei weitem nicht der Querschnitt! Wem solche Datenmengen nicht ausreichen kann ja wechseln! Wenn die Heavynutzer gehen ist das bestimmt auch im Sinne der Telekom! Die Lösung ist deutlich fairer als alle Tarife pauschal anzuheben!

    — rerunvanpelt@web.de
  41. Nur ne Theorie.
    -
    Drossel erst zu 2016, also noch ein wenig Frist.
    -
    Wer hat dadurch einen Nachteil? Klar der Kunde aber auch alle Websites und Onlineservices wie Google (YouTube), Facebook & Co. die dann nicht mehr so viel deutschen Traffic erhalten wie zuvor.
    -
    Was hat die Telekom (und andere Provider natürlich auch) zu erledigen? Den Netzausbau.
    -
    Was möchte die Telekom (und andere Provider natürlich auch) vielleicht gerne? Eine finanzielle Beteiligung der Serviceanbieter beim Netzausbau, da dieser die Grundlage für deren Geschäft bietet.
    -
    Ist doch zumindest ein Druckmittel, oder?

    — henschel
  42. @ifun
    Ich bin mir nicht sicher, ob ihr euch als Journalisten versteht, aber selbst falls das nicht so ist, würde es euch gut stehen, wenn eure News (nach journalistischen Regeln) objektiv und neutral verfasst würden, frei von Spott, Polemik und Populismus. Oder kennzeichnet so etwas demnächst bitte als Kommentar.
    Allein dieses wiederholte Backup-Beispiel ist schon sparsamer Blödsinn: wer eine SSD zu 100% füllt, hat nicht verstanden, wie man die Teile bezüglich Performance und Lebensdauer verwenden sollte. Moderne Backup-Tools speichern nur den belegten Speicher und komprimieren zusätzlich. Die meisten Nutzer einer 250gb SSD werden also nie ein eben so großes Backup (>200gb) erzeugen (trotzdem reicht das Telekom Volumen dann natürlich nicht lange).
    Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass eure News wirklich neutral und rein informativ sind. Alles andere trübt nämlich den ansonsten tollen Gesamteindruck eures Angebotes. Bitte versteht das als konstruktive Kritik. ;-)

    — Sebastian
  43. Richtig schlimm finde ich hier die Leser, die diese Thematik weit von sich weisen, da sie im Moment nur einige GB generieren. Guckt mal über den Tellerrand hinaus. Weis der Geier wie sich unser Netzverhalten in den nächsten drei bis sechs Jahren verändert.
    Die nächsten Konsolengeneration bekommt wohl ein Feature welches eine dauerhafte Internetverbindung benötigt :-) Eventuell noch mehr Downloadspiele statt Kaufscheiben wie bisher.
    Jetzt hat sich nach Jahren endlich mal HDTV ordentlich durchgesetzt, der nächste Sprung auf 4k steht an, somit auch grösserer Traffic.
    Clouddienste nehmen zu, Betriebssysteme aus dem Netz, iOS Backup in die Cloud, etc….

    — rennsau
  44. Die Umschreibung, warum Entertain kein Internet sein soll ist ja wohl absoluter Schwachsinn.
    Ein modifiziertes Protokoll (wenn überhaut) ändert daran nichts. Man “erlaubt” Telekom-Kunden diesen Dienst ohne Anrechnung auf das Datenkontigent zu nutzen und bei anderen Anbietern / Diensten (die wahrscheinlich zwar auch IP-Technologie nutzen- aber halt kein richtiges Internet sind(LOL)) lässt man den Datenmengenzähler schön “klackern”.
    Das ist garantiert eine Wettbewerbsverzerrung und auch garantiert nicht netzneutral.

    Bin gespannt, wie das weitergeht (wobei ich einsehe, dass man bei extremen Datenmengen schon noch mehr Kohle braucht)….

    — M.W.
  45. Oh Leuts, bitte! Bloss nicht diesem Henschel-Troll antworten! Es gibt eben Menschen, denen man aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht mehr helfen kann, dazu braucht es Spezialisten!

    — Timmie
  46. Sämtliche Infrastruktur sollte (muss) in einem Land staatlich sein.
    Nur dann kann gewährleistet werden, dass diese im Sinne der Allgemeinheit gewartet und auf dem neuesten Stand gehalten wird. Dafür zahlen wir Steuern. Eigentlich nur dafür, nicht für diesen riesigen Verwaltungsapparat.
    Das betrifft also Verkehrswege (Straße, Wasser, Luft), Post, Strom, Wasser, Kabel für Telefonie, Internet, Daten, …
    Da das leider nicht mehr der Fall ist kann jede Firma machen was sie will.

    — Frank
    • Eine Firma wie die Telekom kann NICHT machen was sie will. Dass die keine Monopolstellung ausnutzen, darauf achten das Kartellamt. Dazu gibt es Gewerbeaufsichtsämter, Kundenschutzorganisationen und einige Konkurrenten, die da als erstes aufstehen, wenn was krumm läuft.

      Ihr fühlt euch alle verfolgt und permanent nur verarscht, warum eigentlich?

      — Lschre78
  47. Nur Kinder hier die Angst um Ihre Onlinespielereien haben.
    Vielleicht seid Ihr ja bis 2016 aus dem Alter raus…

    — Stan
  48. Eigentlich gehen heute schon ALLE DSL oder Kabel-Anbieter gegen die Power-User vor (entweder Drosselung oder Kündigung).
    Die Telekom zieht hier nur nach.

    Allerdings war es etwas ungünstig, dies so groß und breit bekannt zu geben. Die anderen Anbieter machen das alles im Dunkeln.
    -> Eher ein Marketingfehler als ein Strategiefehler.

    — billisch
  49. Einerseits habe ich meinen DSL-Anschluss nicht bei der Telekom. Ich bin auch mit ca. 40 GB im Monat rund beim Doppeltem des Durchschnitts. Ausserdem will ich sicherlich auch nicht zuviel bezahlen, ABER…
    …eigentlich hat die Telekom schon Recht!

    Vor Kurzem hat sich zu diesem Thema ein User in einem Forum geäußert, nämlich, dass er TÄGLICH ca. 75 GB an Datenaufkommen hätte.

    Ich hab’s mal versucht auf einfache Zahlen herunterzubrechen:

    - 3 von 100 Kunden verbrauchen pro Tag 75 GB. Das sind pro Monat und Kunden 2250 GB (!), also 6750 GB (!)
    - 97 von 100 Kunden verbrauchen pro Monat 20 GB (Durchschnitt). Das sind 1940 GB für diese 97.

    3 = 6750 GB
    97 = 1940 GB

    Klar, nur eine Milchmädchenrechnung, aber sorry, die Telekom hat Recht.

    — MYTHOSmovado
  50. Ich sitze hier in Thailand im verlassensten Ort und habe 20Mbit zu Spottpreis, ich fordere free-WIFI für alles aus Steuerhaushalt andere Statten machen es vor.

    — Kinski
  51. Bin ich froh, nicht bei der Telekom zu sein!
    Was aber, wenn doch? Bekomme ich, als “Wenignutzer” des Internets denn die nichtverbrauchten GB in Form von Preisnachlässen wieder gut geschrieben?
    Wohl eher n i c h t. ! Das sackt sich die Telekom schön ein und verliert nicht eine Silbe darüber!

    — Roland
  52. Ich finde diese Umstellung eine Unverschämtheit und hoffe, das die Drosselkom sich ins eigene Fleisch schneidet, da sie ( so hoffe ich) ihren eigenen Videodienst miteinbinden muss!

    — Ich

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