Spotify Connect: Musikstreaming auf über ausgewählte WLAN-Lautsprecher

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Mit „Connect“ hat der wohl populärste Musikstreamingdienst Spotify eine ausgesprochen attraktive Erweiterung angekündigt. Per Fingertipp soll man schon bald über das iPhone oder iPad gestreamte Musik an ausgewählte Lautsprechersysteme übergeben können. Das iOS-Gerät funktioniert dann nur noch als Controller und die über WLAN ans Internet angebundenen Soundsysteme streamen die Musik direkt von den Spotify-Servern.

spotify-connect

Damit schießt Spotify nicht nur gegen Apples AirPlay, sondern auch gegen den langjährigen Partner Sonos. Die Sonos-Systeme befinden sich nämlich nicht in der von Spotify genannten Liste. Konkret seien zunächst Argon, Bang & Olufsen, Denon, Hama, Marantz, Philips, Pioneer, Revo, Teufel und Yamaha mit im Boot, weitere Marken sollen folgen.

Kompatible Soundsysteme werden euch dann direkt in der Spotify-App ähnlich der von iOS bekannten AirPlay-Liste angezeigt und ihr könnt den Spotify-Stream direkt über die ausgewählten Lautsprecher abspielen. Details darüber, welche Modelle der genannten Hersteller im Einzelnen mit Spotify Connect arbeiten, liegen noch nicht vor. Offenbar sollen die Geräte zukünftig mit einem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet sein und es würde nicht überraschen, wenn auf kurz oder lang auch eigene Soundsysteme mit Spotify-Logo erhältlich sind.

Spotify Connect soll nur für Premium-Abonnenten des Musikstreamingdienstes verfügbar sein. Die iOS-App wird angeblich schon heute um eine entsprechende Funktion erweitert und an einer Integration in die Apps für Desktopsysteme und Android wird gearbeitet.


(Direktlink zum Video)

Ob das Ganze ein Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Entscheidenden Einfluss darauf wird sicher auch der Preis und die Verfügbarkeit der Hardwarekomponenten haben. Komfortabel wäre ein solche Lösung aber ohne Frage. (via Techcrunch)

Diskussion 16 Kommentare.
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  1. Ich verstehe den Mehrwert dieser Funktion nicht so richtig. Wenn ich mein iPhone an mein jbl on Beat soundsystem mit Bluetooth verbinde habe ich die Musik auch drahtlos.

    — Alex
    • Erstens nicht jede Hardware kann Bluetooth, zweitens vielleicht unterbindet die Spotify App ja genau das demnächst. Sky Go verkrüppelt ja auch Airplay künstlich um es nicht auf einem AppleTV nutzen zu können.
      Mich stört mehr das AirPlay mal als offener Standard angekündigt wurde (FaceTime und iMessage übrigens auch) und scheinbar wurde daraus nix und wir müssen uns wieder mit inkompatiblen Protokollen rumplagen…

      — Komacrew
  2. Sehe ich genauso. Lautstärke, Titel, vor, zurück… Geht doch schon jetzt z.B. mit der Spotify App + Jambox oder hab ich im Artikel etwas überlesen?!?

    — Denis123
    • “Das iOS-Gerät funktioniert dann nur noch als Controller und die über WLAN ans Internet angebundenen Soundsysteme streamen die Musik direkt von den Spotify-Servern.”

      chris
      • Genau Chris. Das ist der ganz große Vorteil! Es gibt absolut flüssiges Abspielen. Ich habe ganz oft das Problem, dass Airplay stottert, wenn ich nicht in unmittelbarer Wlan Reichweite bin. Wichtig ist, dass Multiroom unterstüzt wird.

        — Klaas Mayer
    • Nicht das iOS Device streamt, sondern der angewählte Lautsprecher !!!
      Dieser muss es allerdings unterstützen.

      — [macbitch]
  3. Der Vorteil vesteht darin, dass der akku geschont wird und dass die Musik nicht unterbricht wenn man angerufen wird oder jemanden anrufen möchte. nachteil: man braucht eine vermutliche teure kompatible Hardware und ein Spotify Premium acc. Cloudcomputing ist die Zukunft und darauf will Spotify bauen. sprich keine lokale mp3 mehr abspielen sondern bequem als der cloud streamen und nicht nur mit einem pc oder smartphone sondern direkt auch von einer hifianlange. die iphone app dient in diesem fall nur als fernbedienung was auch vorstellbar ist dass das in zukunft auch ohne iphone gehen wird sondern direkt vom hifi menü aus. und ich bin mir sicher bald gibt es auch autoradios mit einer datenverbidung und spotify.

    — hax0r
    • du musst die schnittselle nicht zwangsläufig nutzen… es besteht aber die möglichkeit. außerdem ist der direkteste weg immer am besten. ich muss nicht beispielsweise unbedingt ein iphone und ein apple tv haben damit ich meine musik vom iphone auf meine anlange übertragen kann. avr anschalten play musik hören fertig.

      — hax0r
  4. Mal einen Schritt weiter gedacht:
    Ich brauche mindestens einen zertifizierten “Spotify Lautsprecher”
    Ich brauche einen Premium Acc von Spotify
    Ich brauche immer eine Online Verbindung

    Sollte eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben sein ist “Nada” mit Sound !

    Ich habe es so gelöst: MacMini mit 4 Airport Express Stationen (alle per LAN) und verschiedenen Lautsprechern (Zeppelin Air, kpl. Anlage im Wohnzimmer, 2 Tivoli Yiyiyi + Verstärker und Nubert Boxen am Mac). Hier hab ich die Möglichkeit sowohl vom Mac aus
    über Airfoil “allen” Content gleichzeitig an alle Räume abzugeben egal ob von iTunes
    oder Browser oder Videoplayer usw., und kann auch noch von jedem iDevice selektiv
    als auch den Mac von diesen steuern. Also völlige Flexibilität was Musik hören betrifft.
    UND ich brauche keine Online Verbindung (ausser für Internet Radio).
    Preis für die 4 Express waren etwas mehr als 300 Euro. Die Lautsprecher müssen eigent-
    lich nur einen 3,5 mm oder Cinch Eingang haben und aktiv sein, sonst nix.
    Ich habe mir auch sehr lange Gedanken darüber gemacht was ich den für die Zukunft
    benötige, da ich die Wohnung in meinem Haus kpl. kernsaniert habe und bei der
    Gelegenheit legte ich schonmal in jeden Raum CAT 7 + SAT Kabel. Gestreamt wird
    alles über eine Airport Extreme zeitgleich an 5 Stationen. Dieses funktioniert seit mehr
    als 2 Jahren bis dato ohne irgendwelche Probleme oder Aussetzern !

    — macbitch
    • mal noch ein schritt weiter gedacht:

      zumal wir leben im 21. Jahrhundert. man kann davon stark davon ausgehen das 9 von 10 haushalte ein Internetanbindung mit Flatrate haben. darüber brauchen wir gar nicht diskutieren und daran sollte es nicht scheitern. die mp3s dir du dir “kaufst” :p kosten auch Geld sagen wir mal im schnitt ein euro pro track. für 10 euro im Monat (Spotify premium) bekomme ich weitaus mehr als 10 mp3s im monat. zudem hab ich meine Musik “überall”. das heisst wenn die spotify zertifizieren anlagen “Standard” werden. (genau so wie HiFi anlangen die auch ein dock Anschluss für das idevices haben.die verkaufen sich gut verdammt gut sogar)die frage ist nur inwiefern sich der Musikstreamdienst auf dem markt durchsetzten wird. marktpolitik…

      — hax0r
      • Nur mit dem Unterschied das mir bei Spotify nix gehört und ich auch das
        “Nix” nicht weitergeben kann ! Und inzwischen gibt es soviele Podcasts,
        Tracks, Mixe usw. für lau – man muss nur wissen wo. Was viele auch immer
        noch unterschätzen ist Youtube. YT Erweiterung über Safari Extensions
        installieren und die “Musik” als 720 MP4 Movie laden. Noch schnell
        aus dem Film die Audiospur extrahieren und voila liegt der Track in
        192 kb vor !!!

        — macbitch

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