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Neu von Synology: NAS-Stationen DS216play, DS216se und DS416 sowie DSM 6.0

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Synology gibt eine Runde neue Hard- und Software aus. Im Rahmen der alljährlichen Anwenderkonferenz wurde die nächste Betriebssystemgeneration DSM 6.0 vorgestellt. Zudem gibt es weitere Details zum Router 1900ac sowie die neuen DiskStation-Modelle DS216play, DS216se und DS416.

DSM 6.0

DSM 6.0 wird vollständig für 64-Bit-Syteme optimiert sein und verspricht umfangreiche Verbesserungen für Privat- und Business-Anwender. Unter anderem wird in diesem Zusammenhang auch die Video Station umfassend überarbeitet und um Offline-Transkodierung und Unterstützung für Windows 10 erweitert.

Auch die Cloud-Funktionalität des Systems wird überarbeitet und erweitert. Für Business-Anwender will Synology erweiterte Synchronisierungs-Optionen, eine Neue Webmail-Lösung sowie Verbesserungen bei der Note Station und eine neue Spreadsheet-App für das gemeinsame Arbeiten an Tabellen bereitstellen. Der Dateiserver File Station unterstützt künftig die Volltextsuche über bis zu 700 bekannte Dateiformate.

700

Ein Veröffentlichungstermin für DSM 6.0 wurde noch nicht genannt, eine Beta-Version dürfte in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen.

Synology Router RT1900ac

Der erste Router mit Synology-Logo wurde ja bereits vor längerer Zeit angekündigt. Als geplanten Verkaufsstart für Europa kündigt Synology nun Mitte November an. Ausführliche Infos zu dem Gerät finden sich bislang nur auf der englischsprachigen Webseite, daher hier noch einmal die wichtigsten Fakten aus der Pressemitteilung:

  • Revolutionäre Benutzeroberfläche: Das ansprechende Betriebssystem Synology Router Manager (SRM) in Kombination mit der mobilen App DS router bieten Anwendern eine unvergleichliche Navigationslösung.
  • Robuste Leistung: Bis zu 1900 Mbps kombinierte Übertragungsrate und Unterstützung von Beamforming zur Maximierung des Wi-Fi-Signals für vorgesehene Geräte.
  • Erweitertes Netzwerkmanagement: Anwendungsbasierte Bandbreitenkontrolle und DNS-basierte, individuell anpassbare Webfilter-Funktionen.
  • Exklusive Synology Add-Ons: Der Synology Router unterstützt beliebte Synology Pakete, wie VPN Server, Radius Server und die Download Station. Verbinden Sie den Router mit einem externen Speichergerät und schaffen Sie sich sofort Ihre eigene private Cloud.

DiskStation DS216play

Mit der DS216play stellt Synology die neue Generation des auf das Multimedia-Streaming spezialisierten Einsteigersystems mit zwei Festplattenschächten vor. Eine Dual-Core-CPU mit H.265-Codec-Unterstützung wird hier durch eine Hardware-Transkodierungs-Engine unterstützt, auf diese Weise soll Echtzeit-Transkodierug auch bei Originalmaterial im 4K-Format gewährleisten. Die maximale Schreibe-Lese-Geschwindigkeit wird mit 107,7 MB/s (Lesen), 91,47 MB/s (Schreiben) angegeben.

Den Vorgänger DS214play haben wir bereits hier ausführlich vorgestellt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 255,90 Euro.

ds216play

DiskStation DS216se

Die DS216se ist das kostengünstige Synology-Einsteigermodell mit zwei Laufwerksschächten. Die NAS-Station lässt sich dank dem Betriebssystem DSM ebenfalls als Medienserver nutzen, dürfte aber vorrangig als File- und Backup-Server für Privatanwender und Selbständige Anwendung finden. Die maximale Schreib-Lese-Geschwindigkeit wird hier mit 102
MB/s (Lesen) und 59 MB/s (Schreiben) angegeben. Synology bietet das Gerät mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 136,90 Euro an.

ds216se

DiskStation DS416

Die DS416 ist das neue 4-Bay-System aus dem Hause Synology. Hier arbeitet eine Alpine AL-212 Dual-Core-CPU mit 1,4 GHz und die vier Festplatten bringen es bei optimaler Konfiguration auf bis zu 221,05 MB/s Lese- und 139,51 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Im Vordergrund steht hier die Datensicherung mit schnellen Wiederherstellungsoptionen, die Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb tauschen und ein zweiter LAN-Anschluss bietet die Option, auch beim Ausfall des primären Netzwerks Zugriff auf die Station zu gewähren. Für den Anschluss von zusätzlichen Speicherlaufwerken stehen jeweils drei USB 3.0-Anschlüsse auf der Rück- und der Vorderseite zur Verfügung. Die DS416 geht mit einer Preisempfehlung von 458,20 Euro an den Start.

ds416

Synology Conference 2016

Donnerstag, 08. Okt 2015, 11:35 Uhr — Chris
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  • Ich interessiere mich auch für ein NAS, finde die Synologys aber erheblich zu teuer im vergleich zum eigenbau. Klar bezahlt man für die Software, Design etc. aber der Preis ist schon extrem hoch. Für 250€ ließe sich ein selbstgebautes NAS mit 4 Festplatten realisieren, das eine Synology leistungsmäßig weit überflügelt (dank Intel SoC ist 4K Transkoding problemlos möglich) und ebenfalls stromsparend ist.
    Zwar muss man das selbst zusammenstecken und installieren, da sich aber z.B. FreeNAS oder Windows installieren lassen, sind die Möglichkeiten deutlich vielfältiger und die Software wird länger unterstützt. Dazu kommen dann noch vielfältige Anschlussmöglichkeiten wie z.B. HDMI,…
    Ich kann mittlerweile diese Synologys nur noch belächeln… Wenn man sich ein bisschen einarbeitet und Zeit aufwendet, kann man jedenfalls was deutlich besseres bekommen.

    • Edit: meine natürlich 4 Festplattenanschlüsse ;)

    • Wenn du die Zeit hast und dich auskennst ist das natürlich super. Wenn du die Zeit nicht hast, aber das Geld und du außerdem was willst, das (halbwegs) funktioniert, dann ist es doch OK sich ein fertiges NAS zu kaufen.
      Mit dem gleichen Argument kannst du bei jedem Ding kommen. Baust du dein Auto auch selbst?

      • Also es gibt doch haufenweise Anleitungen wie man z.B. FreeNAS etc. installiert und Nutzt. Natürlich muss man eine gewisse Affinität haben, hat man die jedoch, kann man ne ganze menge Geld sparen, und bekommt dafür sogar ein besseres Produkt.
        Das kann man doch nicht mit nem Auto vergleichen, bei dem Werkzeuge benötigt würden, und nicht einfach ne Anleitung abgearbeitet werden kann.
        Für mich ist das eher wie „Fertiges Lego-Set“ vs. „Lego-Bausatz“ wenn man das nicht zusammengebastelt bekommt, kann man natürlich dafür bezahlen, wenn man es kann, ist der Selbstbau eine echte alternative und macht sogar noch spaß ;)

    • Bs vor 2 Jahren fand ich die Synology auch noch ziemlich überteuert. Seitdem habe ich eine und bin absolut davon überzeugt, dass sie jeden Cent wert ist. Die Software ist genial und bei weitem nicht mit einer Bastellösung auf Windows-Basis zu vergleichen. Alleine schon wegen der zahlreichen Apps, Quickconnect etc.

      Und wie Du auf 250 € mit 4 Festplatten kommst, ist mir auch schleierhaft. Eine vernünftige 1 TB Platte kostet ja schon 50 €. Bleiben also 50 € für die restliche Hardware plus Windows. Wird verdammt knapp. ;)

      • Wegen der Festplatten: Hab ich doch druntergeschrieben, dass ich 4 Anschlüsse meinte ;) ist mir nach dem Abschicken auch klar geworden, dass das missverständlich ist.

      • Dem kann ich nur zustimmen! Die Synology sind jeden Cent wert. Ich hab definitiv auch Spaß am basteln, aber die DiskStation konnte sich als feste Größe in meinem Netzwerk etablieren.

    • Moin,

      wie du auf 250 Euro kommst, vor allem mit vier Platten, ist mir auch ein Rätsel? Und ja, natürlich sind fertige Produkte teurer als eine selbst zusammengebaute Lösung. Was einige von euch hier immer aber immer vergessen und unterschlagen: meine Zeit ist für mich auch wertvoll. Und bevor man mich stundenlang einließt, schreibt und beraten lässt und diese Zeit für andere Dinge verloren geht, damit man am Ende ein paar Euro spart … Da hat halt jeder andere Prioritäten.

      • Hab ich doch druntergeschrieben. Meinte 4 Anschlüsse. Die Platten sind da nicht drin. Ein grob vergleichbares NAS von Synology wie z.B. die DS415+ kostet knapp 250€ mehr.
        Ich zumindes würde da sowohl Zeit als auch Geld sparen, weil in der Zeit, in der ich einen Selbstbau samt Installation über die Bühne bringen würde, würde ich keine 250€ verdienen. Wenn du das kannst, ist das natürlich toll für dich, aber für mich sind 250€ Ersparnis und die zusätzlichen Funktionen durchaus ein Grund mich damit zu befassen.
        (Die Zeitrechnung hinkt zugegebenermaßen daran, dass man so oder so Arbeiten geht, aber bei geringeren Lebenskosten, könnte man ja ggf die Arbeitszeit reduzieren.)

    • Also für 250€ bekommt man definitiv nichts auf dem Niveau der Synology, noch wenig mit Windows Lizenzen.

      Was noch dazu kommt, wenn man Windows Server betreiben will (mind. 500€ Lizenzgebühren) müssen auch die CAL (Zugrifflizenzen) gekauft werden, damit man mit einem Client darauf zugreifen darf. Desweiteren ist bei der Synology auch der Zugriff von extern ohne Probleme und relaiv sicher möglich. Bei Windows erfordert das Absichern doch schon einiges an Erfahrung. Außerdem hat die DS auch einen Verbindugnsaufbau über Synology integriert, wenn mich nicht alles täuscht. Heißt, dass man die Box NICHT direkt ins Internet freigibt und im Endeffekt über die Synology Server darauf zugreift. Hier ist das ganze dann nochmal zusätzlich abgesichert (Bei Windows so nicht möglich).

      Außerdem ist die Verbindung dann schon SSL-Verschlüsselt (Kostet sonst so ca. 100€/ Jahr, wenn man ein „richtiges“, nicht selbst zertifiziertes Zertifikat haben möchte.

      • Hmm das mit der sicherheit habe ich so noch nicht bedacht. Ich habe allerdings irgendwie immer so ein ungutes Bauchgefühl, was das Umleiten über fremde Server anbelangt.
        Was die Liszenz betrifft. Windows Server für ein Heim NAS ist doch völlig überdimensioniert. Ich würde eher auf OpenELEC oder FreeNAS setzen.
        Aber ich sehe es gibt schon einige Argumente für eine Synology.

    • „Ich kann mittlerweile diese Synologys nur noch belächeln… Wenn man sich ein bisschen einarbeitet und Zeit aufwendet, kann man jedenfalls was deutlich besseres bekommen.“

      Die Zeit zum Einarbeiten haben Viele nicht bzw. wollen sie für was Anderes einsetzen.

      „da sich aber z.B. FreeNAS oder Windows installieren lassen“

      Windows, eventuell auch noch als Server BS auf einem NAS Server für den Heimbereich, ist wohl sehr übertrieben. Mit Grausen denke ich an den Updatezirkus für Windows BS und bezweifle, dass man mit einer Kiste im Eigenbau, selbst wenn er auf Basis eines energiesparende HTPC konstruierte ist, im Dauerbetrieb den Stromverbrauch einer kleinen Syno unterbieten kann.

    • son quatsch…ich hatte jahrelang beruflich einen Eigenbau als Server hier…schnellere CPU, fette Raidkarte, Intel Server Gbit LAN card…wurde vor 2,5 jahren durch eine Synology ersetzt mit weniger cpu leistung, dafür annähernd gleiche specs…preislich 300 Eur mehr als Eigenbau…der Knackpunkt: die wartung….meine fresse war der eigenbau wartungsintensiv…updates, ausfälle, hänger, softwareprobleme und und und…plötzliches abfallen der read/writes im netzwerk…man konnte davon ausgehen einmal im monat ein paar stunden maintenance da rein zu stecken. Und das macht die Synology so wertvoll: einmal eingerichtet und angemacht…seit 2,5 jahren nie mehr drum kümmern müssen….ein traum…die 300 eur mehr hab ich längst durch die weniger arbeit drin :-) …würde für business wie privat nur noch synology systeme nehmen….es sei denn du bist nen großkonzern der komplett customizing brauch

    • Ich weiss nicht, was es da zu belächeln gibt. Es gibt schliesslich auch Menschen, die mit einem NAS arbeiten wollen. Mein Chef reisst mir die Rübe ab, wenn das „selbstgebaute“ NAS auch nur die geringsten Probleme macht. Wenn Du in Deiner Freizeit gerne irgendwelche Sonderlösungen zusammenklöppelst, damit du dann auf dem 52″ Zoll TV Game of Thrones schauen kannst, dann ist das Deine Sache. Es gibt jedoch viele, die einfach ein erprobtes, zuverlässiges und leistungsfähiges System wollen, das Ihre Anforderungen erfüllt.

    • Na dann viel Spaß mit deinem zusammengefrickelten System

  • Wie traurig,

    kaum noch Anschlüsse, SD- und USB- Anschlüsse von der Front verschwunden, kein eSATA mehr, nur noch ein USB 3 Anschluss, HFS+ kann jetzt auch nur noch gelesen werden…

    Wenn man dem Gerät dann wenigstens einen HDMI-Anschluss gegönnt hätte…

    • Ja, einen zumindest Front USB Anschluss vermisse ich auch. Jedesmal muss ich hinter dem NAS rumfummeln, wenn ich mal einen USB Stick nutzen will. Kommt jedoch sehr selten vor, daher nicht unbedingt ein K.O. Kriterium.

  • Die Volltextsuche in File Station klingt interessant!

  • Sieht das dann auch halbwegs WAF kompatibel aus? Und funktioniert zuverlässig? Ich bastel auch gern und denke mir am Ende dann immer: „hätteste die 200€ mehr ausgegeben und dafür jetzt deine Ruhe“, wenn das Ding beim Videoabend mit der Frau plötzlich zickt…
    Und nix ist schlimmer als sich nach 1-2 Jahren erneut in alle Skripte etc erneut einarbeiten zu müssen, weils es eine Lib Inkompatibilität o.ä. beim letzten Update gab.

    • Ach wen interessiert denn schon der „Women’s Acceptance Factor“? Ist doch nur ne „Innovationsbremse“ :D
      Naja nen Schickes Gehäuse dürfte denke ich ehrer unproblematisch sein. Gibt ja ne ganze menge auf dem Markt ;)

      Was die erneute einarbeitung abelangt kann ich den Einwand verstehen, denke aber ehrlich gesagt nicht, dass das besonders häufig der Fall sein wird… Wie häufig wird denn ein neues Dateiformat hinzukommen? Und nach 5 Jahren ist soweit ich weiß bei Synology der Support Geschischte, da ist der Aufwand gegenüber einem Neukauf glaub nicht wirklich viel größer.

      • Und Frauen kommen damit super zurecht, dank der Apps und Rechtemanagement werden Musik, Fotos, Videos auch so mal unterwegs gestreamt/gezeigt.

  • „Ich kann mittlerweile diese Synologys nur noch belächeln… Wenn man sich ein bisschen einarbeitet und Zeit aufwendet, kann man jedenfalls was deutlich besseres bekommen.“

    Komm mal etwas runter von dem Berg wieder. Was gibts da zu belächeln?

    Und mal nebenbei, nicht jeder möchte oder kann die Zeit und Fähigkeiten investieren sich ein eigenes NAS zu bauen und über Jahre zu warten. Gerade hier spielt Synology mächtig auf, das migrieren auf neue Versionen funktioniert wunderbar.

  • Ich kann die Frickler mittlerweile nur noch belächeln ;-) bin seit Jahren glücklich mit meiner Syno. Auspacken, Anstöpseln, läuft..

  • Weiss man denn schon welche DS Modelle auch die DSM6.0 bekommen?

  • Nicht jeder kann oder will Server selbst zusammen basteln nur um paar Euro zu sparen. Wenn du deine Arbeitszeit mit einrechnest wird es eh zu einer Milchmädchen-Rechnung.
    Der Vergleich hinkt aber noch aus einem anderen Grund: Neben der guten Software bekommt man übrigens massig hervorragende iOS Apps von Synology die das Arbeiten damit zu einem Kinderspiel machen und natürlich umsonst sind. Permanente Updates zeugen von einem perfekten Support.
    Aber vielleicht kannst du diese Apps auch noch selbst programmieren ??? ;)

    • Wie ich oben geschrieben habe ca. 250€ mehrkosten einer DS415+ sind nicht unbedingt „ein paar Euro“. Und ich zumindest gehe dafür schon ein paar stunden Arbeiten. Ich denke da geht der zusammenbau schneller.
      Und dank HDMI CEC brauche ich zur Bedienung nicht unbedingt ein Smartphone. Für andere Funktionen wie z.B. Foto-Sync finden sich sicher auch gute Alternativ-Apps. Synology hat da kein Monopol drauf.

      Ich gebe aber zu, dass wenn man sich nicht groß damit befassen möchte, ne Synology bestimmt die einfachere Lösung ist. Ich für meinen Teil habe aber kein Problem mit dem einlesen, und daher erscheint mir das doch als eine echte Alternative.

      • ich frage mich aber was du hier auf diesem Portal dann machst? Apple ist doch DAS Paradebeispiel für Käufer die sich nicht mit so einem Firelfanz beschäftigen wollen. Ich habe zum Beispiel Informatik studiert, habe auch Spass am basteln an Technik, aber habe mir trotzdem eine Synology zugelegt. Vorteil: meine Freundin kann sie ebenfalls bedienen, sie funktioniert einfach immer zuverlässig seit mehreren Jahren als Medien- und Datenserver sowohl im heimischen Netzwerk, über mehrere Subnetze, als auch übers Internet bei meinem Bruder. Anders als bei einem NAS von Hersteller X + Windows + Drittanwendungen weiterer Entwickler funktioniert auch nach jedem Update noch alles UND es ist eindeutig wohin man sich wenden sollte falls es mal nicht funktionieren sollte. Bei deiner Konstellation geht das Rätselraten los, ob es an einem obskuren Windows Update liegt, Treiberproblemen, API Änderungen, falscher Programmierung des Entwicklers usw.
        Also ich bereue den Kauf der Synology trotz des bewusst in Kauf genommenen zu hohen Preises in keinster Weise und „spiele“ dafür ausschliesslich am Eigenbau NAS rum.

      • Ich denke eigentlich genau so wie du :D deshalb bin ich hier. Bin ja eigentlich auch nen Fan von „It just works“, aber ich denke beim NAS nun darüber nach, ob ich nicht vielleicht doch besser den (überschaubaren) Mehraufwand ggü. dem Fertigkauf auf mich nehmen soll.
        Ich sehe das so, dass ein Eigenbau, durch die stärkere Leistung sämtliche(!) Dateiformate transkodieren kann, durch die offene Architektur auch nach etlichen Jahren noch Updates etc. gemacht werden können, was bei Synology dann mangels Support nicht mehr möglich ist,…

        Ich frage mich ob meine Fixierung auf das Transkoding ggü dem einfachen Streaming sinn macht. Ich habe das nämlich so verstanden, dass ich mittels Transcoding unabhängig vom Endgerät bin und wenn ich im Video herumspringe dies flüssiger/schneller ist. Stimmt das, oder ist „Skippen“ an einer Synology ebenfalls so flüssig, wie ich es vom VLC-Player am PC kenne?

        (Offtopic: „It just works“ ist bei mir mittlerweile eh überholt. Probleme hat man überall. Es sind nur andere. Hatte neulich am MacBook das lächerliche Problem, dass nach einem Routerwechsel die Seiten sporadisch nicht mehr geladen haben. Lag wohl an ner DNS Konfiguration des MacBooks. Musste ich dann halt manuell konfigurieren. Denke bei ner Synology kann es genau so Probleme geben, die einem möglicherweise den letzten Nerv kosten können.)

      • Ich bin ja eigentlich auch ein fan von möglichst wenig basteln müssen, aber beim NAS bringt mich halt der günstige Preis (250€ vs. 500€), das mehr an Leistung, Einstellungsmöglichkeiten und die Möglichkeit auch nach 5 Jahren noch Updates installieren zu können doch ins grübeln.
        So ein NAS richtet man ja normalerweise einmal ein und dann läuft es. Bei Synology gibt es ja dann später auch mögliche Probleme, da z.B. für manche Geräte offenbar bestimmte Anwendungen/Updates nicht existieren, weil der Chip nicht unterstützt wird.

        Habe auch gehört, dass Transcoding gegenüber dem einfachen Streamen vorteile haben soll, da man ähnlich flüssig wie am VLC-Player im Video herumspringen kann, ohne dass es „Buffer-Verzögerungen“ gibt. Stimmt das so, oder ist das Humbug? Konnte dazu leider im Netz nichts finden…

    • Was daran bitte offtopic? Ich möchte mir ein NAS kaufen, und tendiere zzt. zum Selbstbau und habe das im Vergleich zu den vorgestellen Synologys gestellt?

  • Ich hoffe nur mal das Synology sich irgendwann dazu entschliesst den Chip aus den Play Modellen auch für andere Anwendungen freigibt. Das ist nämlich das Manko was nie genannt wird und bei einigen zu viel Frustration führt NACH dem Kauf…

  • Mal ne dumme Frage: wie schliesse ich das Gerät an den Fernseher an? Es hat doch keinen HDMI Ausgang. Funktioniert das mit Apple TV?

    • Du „schließt“ deine Geräte über WLAN an. Du kanst dir das Teil im Prinzip wie einen kabellosen USB-Stick vorstellen. Um die Datei in Bild umzuwandeln brauchst du aber eben ein entsprechendes Abspielgerät, das in der Lage ist, ein Video transkodieren zu können. Das kann ein SmartTV sein, oder eben ein Apple TV. Bei letzterem gibt es aber durchaus Probleme, mit den darauf installierbaren Anwendungen. Mit dem AppleTV 4 dürfte sich das aber ändern, da ja dann „Fremdapps“ installiert werden können.
      Weiterhin musst du auch beachten, dass manche Geräte einschränkungen bei den Codecs haben, die sie Wiedergeben können. Das sehr populäre Audioformat DTS läuft z.B. aus Liszenzgründen nicht auf Googles Chromecast.

      • „Du „schließt“ deine Geräte über WLAN an“

        Es muss nicht WLAN sein. Eine LAN Verbindung geht natürlich auch, läuft bei Videostreaming meist noch stabiler.

    • „wie schließe ich das Gerät an den Fernseher an?“

      Dein Fernseher sollte schon Video und Audio über Netzwerk können.
      TV-Streaming
      Genießen Sie Ihre Multimedia-Inhalte auf dem Fernseher.

      Mehr und mehr Menschen wünschen sich für zu Hause eine intelligente und vernetzte Heimmedien-Umgebung. DiskStation hilft Ihnen dabei, ein digitales Wohnzimmer mit der neuesten Unterstützung für Samsung TV, Roku-Player, Apple TV und Google Chromecast zu schaffen. Das bedeutet, dass Sie ganz einfach Ihr Smart-TV verknüpfen und auf die in der DiskStation gespeicherten digitalen Inhalte zugreifen können.
      https://www.synology.com/de-de/dsm/5.2/multimedia

  • Ja endlich! Ich hoffe, sie ziehen es auch in den Apps nach!

  • Ich habe einen Tipp für die Sparfüchse unter Euch: HP Microserver + XPEnology. Da habt Ihr dann alles in einem: Günstige Hardware, die Ihr auch für andere Systeme nutzen könnt, viel Leistung und die, wie ich finde, tolle Software von Synology.

  • Ich spiele mit dem Gedanken, mir für den Privatgebrauch einen NAS zuzulegen. Welchen Hersteller könnt ihr mir empfehlen?

  • was ist konkret der Unterschied zwischen 214 und 216play? welchen zusätzlichen Nutzen könnte mir die 216 Play bieten?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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