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Jawbone stellt UP-Produktion ein und will Lautsprechersparte verkaufen [UPDATE]

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//UPDATE// Jawbone hat die Berichte über den Ausstieg aus dem Wearable-Bereich mittlerweile dementiert. //UPDATE ENDE//

Der Hersteller Jawbone ist bekannt für seine Fitness-Armbänder und Lautsprecher. Aktuellen Berichten zufolge will Jawbone beide Produktgruppen nicht weiterführen und sich auf die Entwicklung eines speziellen Gesundheitstrackers für den Medizinbereich konzentrieren.

Die Meldungen diesbezüglich stammen aus unterschiedlichen Quellen. Zunächst hat das Wirtschaftsmagazin Fortune darüber berichtet, dass Jawbone einen Käufer für sein Lautsprechergeschäft sucht. Der Hersteller war in diesem Produktbereich einst führend unterwegs und hat mit der Jambox bereits vor fünf Jahren Standards für kompakte portable Bluetooth-Lautsprecher gesetzt.

In letzter Zeit stand Jawbone dann hauptsächlich mit seinen Fitnesstrackern in den Schlagzeilen – positiv wie auch negativ. So musste der Vertrieb der ersten Generation des Jawbone UP wegen technischen Mängeln vorübergehend gestoppt werden, Käufer wurde der Preis für das Armband damals kulant rückerstattet. Spätere Generationen zeigten sich dann durchaus erfolgreich und beliebt, zuletzt musste der Hersteller sich allerdings mit den Vorwürfen auseinandersetzen, in den Armbändern wären zu hohe Konzentrationen gesundheitsgefährdender Stoffe enthalten.

Jawbone Fitness Tracker

Das Online Magazin TechInsider berichtet nun, dass Jawbone auch die Produktion der UP-Armbänder eingestellt und verbleibende Lagerbestände mitsamt den Vertriebsrechten an einen Reseller verkauft hat. Dies wäre auch eine Erklärung für den drastischen Preisverfall der Armbänder in den letzten Wochen. Jawbone selbst steigt dem Vernehmen nach allerdings nicht komplett aus der Branche aus. Offenbar entwickelt der Hersteller nun einen Gesundheitstracker mit Herzfrequenzmonitor für dein Einsatz im medizinischen Bereich. Für dieses Projekt wurden scheinbar erst im Januar 165 Millionen Dollar Venture-Kapital gesammelt.

Samstag, 28. Mai 2016, 9:56 Uhr — Chris
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  • Schade, fand von den reinen Fitness-Trackern die von Jawbone am besten, vor allem deren App hat mir gefallen.

  • Na bei der Qualität der Bänder kein Wunder. Die Bänder halten leider nur von 12 bis Mittag oder etwas länger.

  • Vielleicht wäre dann der Weg frei, die UP-App mit der Apple Watch verwenden zu können …?!?

  • Schade. Hab mir vor 2 Wochen erst einen UpMove gekauft und die App ist schon ziemlich gut.

  • Diese Nachricht macht traurig. Habe Jawbone Up3 und ein Fitbit Charge HR. Die Updates von Jawbone waren zu oft fehlerhaft, mittlerweile gibt es gar keine mehr. Wunderte mich schon. Fitbit dagegen bringt immer neue Updates, neue Innovationen, neue Produkte und neue Ideen. Jawbone war in den ersten Jahren mein Favorit, nun ist es Fitbit geworden. Schade wegen Jawbone……

    • Beim UP3 ist das Band deutlich zu kurz, besonders wenn man etwas kräftigere Handgelenke hat. Als Alternative teste ich gerade das fitbit alta. Die App ist eine Katastrophe, der Tracker zählt das Lenken beim Autofahren, dafür hat er beim Training nicht gezählt. Das Schlaftracking ist furchtbar ungenau. Und des Kundendienst ist unter aller Sau. Das Ding geht zurück und das war es für fitbit.

      • Ich kann das persönlich nicht nachvollziehen. Bei mir werden beim Autofahren keine Schritte gezählt (und nach den Erfahrungen mit dem Vivo Smart achte ich DA ganz besonders drauf).
        Schlaftracking ist bei mir um Welten genauer, als beim UP3 (das war wirklich eine Katastrophe). Die Erkennung vom Training läuft ebenfalls bei mir fehlerfrei.

    • Da frage ich mich gerade: Wie lange funktioniert die Up App, und damit die Bänder, noch? Wie abhängig ist die von den Up servern?

  • Und die erfassten Daten der Kunden würden mit verkauft? An „irgendjemanden“?

  • Da sieht man mal wieder wie schnell sowas geht. Ich denke der Markt ist einfach auch gesättigt. In einem Forum sind Leute unterwegs die haben 5-20 Bluetooth Lautsprecher. So toll sind die Dinger vom Klang her nun auch wieder nicht das man da immer den neusten haben muss und die Konkurrenz ist sehr groß. Einen guten Fitnesstracker bekommt man von Xiaomi für 15€ inklusive Versand. Da wird es wohl schwer solche Bänder jenseits der 50€ zu verkaufen. Die sind ganz nett aber dauerhaft tragen möchte ich sowas auch nicht.

    • Bin mit meinem Mi Band 1S von Xiaomi auch total zufrieden, nächste Woche wird die zweite Generation vorgestellt, da wird der Preis des aktuellen vermutlich bald noch weiter fallen.

  • Dem Support weine ich keine Träne nach.

  • Traurig ist nur das sie vorher mein geliebtes Bodymedia übernommen und sterben lassen haben, da ja ihr up3 so viel besser sein soll.

  • Die App ist top. Hoffe sie findet auf eine andere Art und Weise eine Zukunft.

  • Also ich fand das UP3 klasse. Die App ebenfalls. Einige Zeit nach dem Kauf hatte meine Freundin es fast verloren, es gab ein Problem mit dem Verschluss am Armband. Kurz darauf bekamen wir von Amazon (dort gekauft) einen Hinweis, Jawbone habe einen Fehler beim Verschluss festgestellt. Gratis gab es ein kleine Plastik-Teil welches das Problem behob. Fand ich gut.
    Nervig ist das Ladeteil. Was das soll? Da wollte man sicher sichergehen, auch später noch mit dem Prosukt Geld zu verdienen.

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