iRadio: Apples Musik-Streamingdienst soll im Sommer starten

50 Kommentare

Spotify, Rdio und Co. müssen sich diesen Sommer möglicherweise warm anziehen. Schon seit geraumer Zeit sind ja Gerüchte darüber im Umlauf, dass Apple an eine Musik-Streamingdienst arbeitet. Laut neuesten Informationen soll Apple planen, noch in diesem Sommer ebenfalls mit einem entsprechenden Angebot zu starten.

iradio

Die US-Webseite The Verge zitiert in diesem Zusammenhang mehrere Brancheninsider. So hätten die Verhandlungen mit Universal und Warner diesbezüglich große Fortschritte gemacht (die beiden Labels halten zusammen knapp 50 Prozent der weltweiten Marktanteile im Musikbereich).

Apple setze momentan alles daran, das Angebot noch im Sommer an den Start zu bringen, sagt ein weiterer Szenekenner.

Wenn man so will, kann man die diesen Monat angebotenen Gratis-Streams der neue Alben von Justin Timberlake und David Bowie als kleinen Testballon für einen solchen Dienst sehen.

Auch mit der Videoübertragung der iPad-Keynote im Oktober hat Apple gezeigt, dass man in Sachen Streaming-Kapazität durchaus gut aufgestellt ist. Inwieweit das Ganze für den mit Blick auf die iTunes-Nutzerzahlen dann vermutlich größten Musikstreamingdienst ausreichend ist, kann am Ende nur die Praxis zeigen.

Spotify beispielsweise hat uns trotz mächtigem Backend und vorsichtiger Schritt-für-Schritt-Erweiterung der regionalen Verfügbarkeit in der Vergangenheit schon des öfteren mit Aussetzern verärgert. Unsere Messlatte für einen solchen Dienst liegt sehr hoch, denn gerade beim Musikhören gibt es nicht Schlimmeres, als plötzlich abbrechende oder weiter skippende Titel. Solange wir uns mit solchen Problemen konfrontiert sehen, muss sich die lokal gespeicherte Musiksammlung um ihre Zukunft nicht sorgen.

Diskussion 50 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Sorry, auch wenn eure Berichte schnell verfasst und veröffentlicht werden. Die grammatischen Rechtschreibfehler machen den Text schwer lesbar. Hinter solch einem Dienst sollte auch eine “Vorbildfunktion” stehen. Fakt ist doch das durch Internet, SMS und Co. die Grammatik und Rechtschreibung der nachwachsenden Generation steil bergab geht. Tragt nicht noch dazu bei.

    — Chris
    • Immer diese Highsociety Bildungsmenschen. Lies es dir doch einfach durch und gut ist. Immer dieses rumgeheule.

      — Hallomieza
      • Ich finde aber auch, dass er Recht hat. Mittlerweile schert sich fast keiner mehr um ordentliche Orthographie und Co.
        Die Gewinner für 30 Sekunden Mehrarbeit wären aber wir alle.

        — tod3sschu3tze
      • @tod3…
        Du has Recht. Ich bin auch entsetzt, was ich täglich im Internet lese. Deutsch geht jedenfalls anders…

        Was die deutsche Sprache angeht, geht es jedenfalls bei der Jugend drastisch abwärts.

        — Mickey Mouse
      • Es ist doch ein Armutszeugnis, dass die Deutschen so langsam ihre eigene Sprache verlernen. Der Wortschatz eines Jugendlichen ist im Vergleich zu noch vor 30 Jahren fast auf die Hälfte geschrmpft. Das muss man sich erstmal vorstellen!

        — skee
      • Haha. Welches Recht meint Ihr eigentlich alle?
        Er hat recht. Sie haben recht.
        So und nicht anders. Und jetzt kommt mir nicht mit der hanebüchenen “neuen” Rechtschreibung. ;)

        — NicNac
      • Juhu. Der Verein der Sprachverfallprophezeier und Bastian Sick Freunde ist wieder da. Eure Argumente und Standpunkte sind der Gesellschaft bekannt. Nervt nicht auch hier damit rum.

        @skee: Ich nehme eher das Gegenteil an. Eine Quelle wäre nicht schlecht.

        — Michael
      • So ein Schmarrn! Vor 30 Jahre gab’s halt noch kein Medium, wo die Rechtschreibfehler der Jugend so aufgefallen wären…

        — D@isy
      • Klar ist die News wichtig, aber wenn jemand etwas im Internet für Millionen andere etwas veröffentlicht, sollte es ziemlich fehlerfrei sein.

        — Mickey Mouse
    • Kannst ja zukünftig alle Artikel Korrekturlesen. Die Jungs von iFun würden das bestimmt sehr freuen.
      Aber Wehe die Aktualität und die Geschwindigkwit Leiden darunter.

      — Lala4u
    • Ach just let it be. Mistakes happen nobody is perfect. Naja ist nur anzumerken My name is Nobody! ;)

      — Nobody (Tibidor)
    • stimmt! dass es mit Rechtschreibung bei vielen nicht weit her ist, zeigen unter anderem die häufigen das/daß-Fehler, gell Chris

      — TimT
    • Da stimme ich Dir absolut zu. Nur sollte man vielleicht gerade bei einem solchen Kommentar darauf achten, dass dieser nicht vor Fehlern strotzt. ;)

      Dryair
    • Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber wenn man soetwas kritisiert, sollte man aber selbst genau darauf achten, was man schreibt. Was sollen grammatische Rechtschreibfehler sein? Außerdem: “Fakt ist doch, dass …”

      — Alex
    • Vollkommen recht hast du. Ich zum Beispiel versuche immer auf die Rechtschreibung zu achten. Aber schau dir erst einmal Mac Mania an…

      — Stevie
    • Mir gehen viel mehr so Besserwisser wie du auf die Nerven. Du kriegst hier alles für umsonst und meckerst die Leute blöd an. Wegen Leuten wie dir verlieren andere die Lust überhaupt nochwas anzubieten , und das auch noch kostenlos. Werd Lehrer und hab Spaß daran …

      — Marco
    • Schreibt einer, der selber seinen Text nicht korrekt verfassen kann und mit höchst dümmlichen Rechtschreibfehlern bestückt hat.
      Das ist oberpeinlich.
      Ansonsten ist das hier nicht ein Ableger des Duden sondern ein Infosystem für die schnelle Buchstabensuppe.
      Wem das nicht passt, kann sicherlich woanders orthografisch und grammatikalische Ordentlichkeit finden. Eventuell in einem Gedichtband?

      Meinlieberherrgesangsverein
      • Haha, auf jeden. Das habe ich mir auch gerade gedacht. “Grammatisch”, haha

        — Jensen
    • “Fakt ist doch, daSS…”
      > Du hälst also den Einsatz an Grammatikfehlern und erhöhst noch einmal um einen orthografischen, ja!?

      Schuster, bleib bei deinen Leisten!

      Vielleicht erbarmt sich ja ein Entwickler und bastelt dir deine “Vorbildfunktion” ins nächste iFun-Update!

      thaellie
    • Volle Zustimmung. Jungs, Ihr verdient mit der Seite hier Euer Geld, also solltet Ihr wenigstens den Selbstanspruch haben, fehlerfrei zu schreiben. So wie Eure Texte sich hier häufig lesen, würden sie nichtmal ansatzweise in einer Zeitung erscheinen…

      — chunkie
  2. Ich stimme Chris zu.
    Davon abgesehen habe ich auch bei iTunesMatch ab und an kleine Aussetzer und sehr häufig, daß die Titel von selbst weiterspringen zum nächsten Lied.

    — Alnig
    • Warum nicht? Zunächst einmal wird es den “normalen” Verkauf ergänzen, aber am Ende wird sich das Durchsetzen, was beiden Seiten, den Künstlern und den Konsumenten, am besten gefällt. Durch Spotify stiegen die Gewinne der Labels, also geht es in die richtige Richtung.

      — skee
      • Ich hab aber schon so viel Musik gekauft, für ungefähr 2000€ insgesamt wenn ich zusammenrechne wie lange ich schon bei iTunes kaufe und wieviele Lider ich schon von da habe. :)

        Simon
  3. Apple wird nach dem momentanen Durchhänger an der Börse wieder richtig durchstarten:
    Erst wird der Musikstreaming-Markt erobert und der Platzhirsch Spotify angegriffen, dann wird durch den weiteren Ausbau der Karten-App (u.a. durch Indoor-Maps) Google-Maps geschwächt, durch eine iWatch wird eine neue Produktkategorie definiert, welche in meinen Augen ähnlich stark wie das iPad im Jahr 2010 einschlagen wird und nicht zuletzt wird der TV Markt durch ein eigenes Gerät revolutioniert – Das wird ein tolles und erfolgreiches Jahr für Apple!

    — Tobi
  4. Für mich ist Spotify momentan das Nonplusultra, alleine aufgrund der Partnerschaft mit der Telekom (keine Anrechnung auf das Datenvolumen)

    — rid0r
  5. Spotify + Telekomvertag ist mir einleuchtend, denn es gibt keinen datenverbrauch. Allein deswegen wird Apples Alternative bei mir nicht ankommen…

    — Seppel
      • Bin froh, wenn es endlich die Spotify App für Win 8 bzw Windows RT gibt. Dann kann ich iPad & Co endlich einmotten. Habe genug von dem geschlossenen iTunes System. Surface rules!!!

        — Ambassa
      • @ -Ambassa
        Wir werden dich hier bestimmt sehr vermissen!
        Warum nutzt du denn iPad & Co bisher?
        Wahrscheinlich weil es bisher doch das beste und vollständigste System ist!
        Denn sonst macht es keinen Sinn,dass du deine Apple Geräte noch immer nutzt obwohl andere Marken für dich viel freier und besser sind!
        Du bist bestimmt beim Kauf deiner Geräte genug informiert gewesen,um zu wissen welches System du da kaufst!

        — Red Cross
      • @ Mickey Mouse: genauso sehe ich anders. Denke dabei an die ganzen Standardanschlüsse & vor allem, das ich Daten in beidemRichtungen austauschen kann OHNE Programme wie iTunes nutzen zu müssen. Beim Surface Pro läuft sogar iTunes auf der Desktopoberfläche…
        @ Red Cross: mir ist schon klar, wie schwer es ist, sich von einer bewährten Infrastruktur wegzubewegen, die man kennt & schätzt. Aber sei mal ehrlich: bis auf die Beständigkeit des Systems ist doch seit Jahren nichts wirklich neues passiert.Schau’s Dir mal an: ist echt faszinierend, wie die Produkte plattformübergreifend harmonieren (=’PC, Surface, Windows Phone 8 & Xbox). Time for change!!!!

        — Ambassa
      • Plattformübergreifend kann Apple auch! (Mac, Iphone/ipad/ipod, atv, pc(icloud im Browser)

        — Peter(s)
  6. Zum Streamen von Radiosendern nutze schon ‘ne ganze Weile RadioBox. Hat ab und an zwar Aussetzer, ich wäre mir aber nicht sicher, ob diese vielleicht nicht sogar durch die Sender selbst kommen… Als Lautsprecher für den Radioempfang per W-Lan nutze ich von Ozaki den O!Music Powow, der mit realen 20 Stunden Spielzeit eine herausragende Akkuleistung und auch einen recht guten Klang bietet. In Verbindung mit dem beigelegtem Case ist der Lautsprecher auch sehr gut für Spiele, zum Musikstreaming von Putpat oder auch mit einem TV-Stick anwendbar. Man kann den Lautsprecher bequem an die Rückseite des Case per Magnet heften, hat dann auch gleich einen Klasse IPad-Ständer ;-)

    — Kartoffelsack
  7. Das wird nix. Apple würde nie einen Dienst werbefinanziert anbieten, das passt nicht zu ihnen. Aber kostenlos geht such nicht – irgendwann sind eben auch Apples Kapazitäten erschöpft. Allein weil bestimmt einige Käufe im Store flöten gehen würden.
    Also, was bleibt? Apple muss ein kostenpflichtiges Abo einführen. Aber warum sollten denn Spotify oder Xbox Music-Nutzer dann zu Apple wechseln? Wenn man schon Geld ausgeben will, bleibt man ja beim bisherigen Anbieter. Die einzige Chance die Apple bleibt, ist billiger zu sein als die anderen Anbieter. Aber das wäre zu schön um wahr zu sein, Apple ist nicht billiger (oder “günstiger”), das ist ein Naturgesetz.

    Also, bye bye “iRadio” (übrigens ein grässlicher Name)

    — chunkie
  8. Spotify ist nicht ausgereift und hat eine üble Benutzerführung, wenn man iTunes und iCloud gewohnt ist. Und iTunes hat viele Nutzer, also warum nicht? Sie wollen damit ihre Nutzer halten. Billiger muss es nicht werden. Die ewige Billigermasche kotzt mich an. Mehr Leistung für weniger Geld, das kann nicht gut gehen! Aber viele definieren sich heutzutage über Schnäppchen!

    — Ulrich
    • Sehe ich ähnlich… einfach zu spät, der Markt hat schon vor Jahren nach Musikstreaming gerufen. Spotify, Napster usw. haben es kapiert und Apple hat’s ignoriert. Einen Erfolg für iradio kann ich mir im Moment nicht vorstellen, wenn es nicht gerade ein plattformübergreifender Preisknaller wird.

      — Kiesgrube

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