Google: Gmail-Nutzer können nicht erwarten, dass ihre E-Mails privat bleiben

98 Kommentare

Da haben wir es schwarz auf weiß: Ihr könnt nicht erwarten, dass eure über Gmail abgewickelten E-Mails privat bleiben. So jedenfalls sieht das Google und vergleicht das Betreiben eines E-Mail-Dienstes mit Geschäftsbriefen, hier müsse man ja auch jederzeit damit rechnen, dass ein Kollege den Brief öffnet und liest.

Just as a sender of a letter to a business colleague cannot be surprised that the recipient’s assistant opens the letter, people who use web-based email today cannot be surprised if their emails are processed by the recipient’s [e-mail provider] in the course of delivery. Indeed, ‘a person has no legitimate expectation of privacy in information he voluntarily turns over to third parties.’

Google ließ sich zu dieser Aussage im Zusammenhang mit einer Klage gegen das automatische Scannen von E-Mails hinreißen. Dem Internetriesen wird vorgeworfen, dass er die E-Mails der Gmail-Nutzer ohne deren Wissen und Einwilligung filtert bzw. nach bestimmten Inhalten durchsucht. Google hält dagegen, dass die Nutzer dies beim Eröffnen eines E-Mail-Kontos automatisch bewilligen. Auch Gerichte hätten inzwischen bestätigt, dass eine solche Zustimmung zwangsläufig mit der Nutzung eines E-Mail-Dienstes verbunden sei.

Filtern ist üblich und manchmal auch sinnvoll

An sich sind gewisse Filtermechanismen ja auch durchaus normal und oft im Sinne der Nutzer. Anders könnten zum Beispiel eine Vielzahl von Spam-Mails nicht schon entfernt werden, bevor sie das Konto der Nutzer erreichen. Daher setzen eigentlich auch alle anderen Anbieter inklusive Apple solche Techniken ein.

Dennoch ist die Argumentationslinie von Google erstaunlich. Die bei einem solchen Thema angebrachte Sensibilität fehlt gänzlich und man muss sich in der Tat fragen, ob die eigenen E-Mails woanders nicht besser aufgehoben wären.

Grundsätzlich wäre es wünschenswert, wenn alle E-Mail-Anbieter dem Nutzer die Möglichkeit geben würden, auf ein Vorfiltern und Scannen der Mails komplett zu verzichten. Auch wenn das damit wohl einsetzende Spam-Volumen womöglich schnell dazu führen würde, dass dem im Nachhinein aus freien Stücken schnell wieder zugestimmt wird. Dann wäre es dann eine freie Entscheidung des Nutzers und kein versteckter Zwang mehr. (via CNET)

Diskussion 98 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Seitdem ich mein iPhone im Store tauschen musste und dadurch kein Exchange mehr nutzen kann, überlege ich schon zu wechseln… Faulheit 1:0

    — Hellhunter
    • Wieso kannst du kein Exchange mehr nutzen? Hättest du ein Backup erstellt, wäre dein iPhone 1:1 kopiert worden. ;)

      — Kraine
      • Nein, durch den Tausch hat sich die Geräteidentifikation geändert, Gmail erlaubt keine neuen iOS Geräte mehr auf den Exchange Server zuzugreifen.

        — shortyfilms
  2. Was für ein Schlag ins Gesicht für mich als Nutzer der ersten Stunde, man konnte ja viel ahnen, aber diese Aussage.. Ich werde mir einen neuen, sicheren Anbieter suchen..

    — dunkelbunter
    • naja irgendwie gibt es keinen alternativen guten Anbieter. Und bei Google weiß mans spätestens jetzt wenigstens.
      Wer weiß was andere machen.

      Ich bilde mir zumindest ein das Google ein geringes Interesse am Inhalt unserer Mails hat.
      Außerdem um z.B. Werbung zu schalten.

      Bei kleineren Anbietern halte ich das Risiko höher durch geschäftliche Übergriffe, hacks etc. die Mails in komplett fremde Hand zu geben

      — Fabian
      • Für Dich gibt es sowieso keinen Grund zu wechseln. Durch Deinen ‘Schreibstiel’ entziehst Du Dich jeder automatischen Inhaltskontrolle.
        Aber mal im Ernst. Das iCloud Postfach ist doch völlig ausreichend. Da brauche ich doch kein Google scanMail Postfach!!

        — Frosch
  3. Naja, wer im Moment darauf hofft, dass die E-Mails privat bleiben, der ist auch ziemlich naiv. Ein sMime Zertifikat erstellen und einrichten und jeder der das auch hat, kann seine E-Mails sicher senden.

    — Gerum
  4. Es gibt ja keine wirkliche kostenlose Alternative die vergleichbares bietet.
    Vergleichbar wäre Outlook.com, von denen fehlt noch das offizielle “ja wir scannen”.

    — shortyfilms
  5. Das E-Mails nach schlagwörtern durchsucht werden um SPAM zu filtern geht ja vermutlich für die meisten Nutzer in Ordnung. Wenn die Inhalte aber ausgewertet und gespeichert werden geht das ganze meiner Meinung nach zu weit. Allerdings geht aus Diesem Beitrag nicht hervor was google mit den Inhalten macht abgesehen sie für Filterzwecke zu durchsuchen. Schreibt doch mal eine Mail an einen Autohänder, wenn danach plötzlich vermehrt Werbung für neue Autos eingeblendet wird wisst ihr bescheid :-)

    — Matthias
    • es reicht schon eine x belibige stadt im der mail zu nennen und du bekommst an der seite werbung für städtetrips usw.

      — MSP
  6. Und? Ist mir ehrlich total egal wenn Google und NSA lesen was ich schreibe. Da finden sie nur langweilige Sachen aus meinem Leben und ein paar Berufssachen die einen Tag danach sowieso jeder lesen kann (Anm. Ich bin Journalist) Diese ganze NSA, PRISM und abhöhr Debatte ist wirklich lächerlich. Erstens ist das nichts neues (ECHOLON) und zweitens kann es uns allen egal sein. Ich bezweifle das es die NSA interessiert was in unser aller lächerlichen Leben läuft.

    — Wer, wenn nicht ich!
    • Gut zu wissen dass Du zum (Selbst) Schutz deiner Quellen deren Insider Informationen erst mal von Deinem Mailprovider prüfen lässt.

      — Frosch
      • Wollte ich auch schreiben. Er/Sie verwechselt offenbar Journalismus mit Bloggen.

        — dasdom
    • Mal wieder so’n typisches Nixraff Gelaber. Echt traurig. Hoffentlich kommt dein Name mal durch Verwechselung etc. in Fadenkreuz irgendwelcher Behörden und das SEK rennt dir die Bude ein, verhaftet dich und wirft dich in den Knast als Terrorverdächtigen. Ist zwar jetzt drastisch aber richtig dumm sind nur deine Aussagen!

      — Shuanga
  7. Erwartet jemand von Google was anderes??? Ich hab kein GMail-Konto und meide alles was auch nur im Entferntesten mit Google und Facebook zu tun hat.

    — Angelika
  8. Ich wundere mich dass sich viele darüber wundern.
    Fakt ist: ein gmail Konto ist ausschlieslich privat zu nutzen. Und was alle anderen schon über mich wissen ( facebook, twitter, kreditkarten etc. ) weiss auch Google. Was soll’s…

    myepos
    • So ist es, außerdem ist eine unverschlüsselte Mail mMn eher mit einer Postkarte zu vergleichen…
      Man darf jetzt nur nicht so blauäugig sein und denken “puh, zum Glück bin ich bei GMX/Yahoo/anderer Anbieter, mir passiert soetwas nicht”.
      Auch die “E-Mail made in Germany”-Anbieter sind hier sicherlich nicht besser.

      — Toilettenpapier3000
  9. … Und die Vernetzung geht wohl tiefer. Hab gerade gestern nach einem Produkt gegoogelt, nach ca. einer halben Stunde hatte ich eine Email von Amazon mit entsprechenden Angeboten. Und ich war definitiv nicht auf Amazon deswegen.

    Aber, sind die Anderen Freemail-Anbieter besser???

    — Sven
  10. Google muss nicht nur für die Mails scannen um passende Werbung einblenden zu können, sondern eben auch, wie im Artikel dargestellt, um Spams zu filtern sowie (neu) Vorsortierungen für Werbemails, Socialmails u.s.w. vornehmen zu können. Abgesehen davon möchte der User vielleicht auch noch eigene Filterregeln anlegen, die von irgendjemandem ausgeführt werden müssen. Das geht einfach nicht, ohne in die Mail zu schauen. Das ist bei anderen Anbietern genauso.
    Mir wird der Verein aber auch zunehmend suspekter. Tipp: Günstigen Server anmieten und OwnCloud installieren. Sync (über ActiveSync/Exchange-Protokoll) funktioniert darüber gut.

    — Christoph
    • Wenn schon dann owncloud server zuhause bereiben sonst im endeffekt sinnlos da wieder die datenhoheit flöten geht

      — HanZBlixcz
  11. Das war ja klar, aber dass Google dies so klar formuliert ist schon frech. Aber da ich damit von Anfang an gerechnet habe, nutze ich diese Mail nie (obwohl ich eine habe). Wenn immer es geht, halte ich mich von Google-Produkten fern. Klar gehen auch andere Unternehmen so vor. Dennoch bin ich überzeugt, dass Apple hier wesentlich mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legt, da Apple sein Geld nicht primär mit User-Infos verdient. Und wenn ich wirklich heikle Dinge maile wie Geschäftsgeheimnisse, dann wird ohnehin verschlüsselt gesendet (PGP), heutzutage (bzw. eigentlich schon immer) ein Muss! ;-)

    — Innocent
  12. Ich glaube, ich schreibe jetzt in jede Mail eine Signatur: Das Wetter ist Bombe und das Essen Granaten – stark. ;-)

    — sibibu
  13. Ich bin auch schon mal auf e-Mails gestoßen, die vom Google Index erfasst wurden. Ist aber schon eine Weile her.

    — Sunny
  14. Ich wundere mich, dass manche User überrascht sind… *kopfschüttel* So naiv kann man doch gar nicht sein.

    — Piet
  15. Solche Einschätzungen von Google sind der Grund warum ich mich auch bei Androiden unwohl fühle.
    Habe mich aber auch von outlook.com und iCloud als Emaildienst verabschiedet.
    Zahle lieber 1 Euro im Monat an posteo.de, die schon bei der Anmeldung keine Daten von mir wollen. Sehr sympathisch und mit IMAP, CalDav und CardDav habe ich alles was ich brauche um meine Daten synchron zuhalten. Unabhängig vom Betriebssystem. Genug der Werbung, ich bin da nur Kunde.

    — PetHe
      • Und woher weisst Du dass Posteo das nicht genauso macht wie andere Anbieter? Nur weil Du dafür Geld bezahlst? Und nur weil dort irgendwo geschrieben steht dass die Daten verschlüsselt gespeichert werden?

        Hast Du das denn mal vor Ort überprüft ob das denn auch alles so stimmt? Papier, oder in diesem Fall, das Web ist geduldig und schreiben kann man viel um User und Geld anzulocken.

        Ja, wenn man das so sieht darf man niemandem, keinen Internetdienst, Provider oder Telekommunikationsdienst mehr trauen. Das ist Fakt. Dann muss man eben jegliche elektronische Kommunikation abstellen. Somit aber auch in der heutigen Zeit auf jede Menge sozialer Interaktion verzichten.

        — ChrisWo
  16. Es macht schon einen Unterschied, eine Email automatisiert zu durchsuchen um Spam zu filtern, wobei hier keine Daten gespeichert werden oder eine Email zu durchsuchen um daraus ein Profil über den Empfänger/Sender zu erstellen! Und eine automatische Profilerstellung ist mit Sicherheit auch höher zu bewerten als eine Sekretärin die die Post vom Chef ließt.

    — Matthias
  17. Das ist doch nichts neues, jeder Emaildienst macht das, nur ist Google größer und bequemer. Man muss davon ausgehen, dass man mit Email keine Daten verschicken sollte, die privat bleiben sollen. Und wenn, dann nur mit einer End-to-End-verschlüsselung, wie PGP.

    — skee
  18. Also bitte, welcher Nutzer dieses Dienstes wusste das denn nicht?! Wie Google richtig sagt: das steht in ihren Nutzungsbedingungen. Übrigens auch, dass Google die Nutzungs und Urheberrechte am Inhalt eingeräumt werden, was nach deutschem Recht nur bedingt verbindlich bleibt. Wer also seine Gedichte via gmail versendet, willigt somit auch der Veröffentlichung im nächsten “Google Poesieband” ein, sollte dann aber wenigstens auf seine Nennung als Urheber bestehen. ;)
    Andererseits eignet sich Google, dank des kostenfreien, und gut funktionierendem IMAP Dienstes, ganz herrvorragend als Invox-Junk-Account – das muss man ihnen lassen :D

    — Diagonal
  19. leute, leute… google ist böse… android ist schlecht…

    das es apple bei iCloud auch so macht, dass entgeht euch wohl?!?!?!?!

    vielleicht mal die AGBs ganz lesen!

    — Sven
    • Apple verdient mit meinen Daten aber nicht sein Geld. Das macht Google aber. Rate mal, warum Google Mail kostenlos ist. Was hat Google davon?

      — dasdom
      • dann solltest du evtl. noch genauer die AGBs lesen! die weitergabe von daten an geschäftspartner ist erlaubt. bis vorkurzem konnte man bei apple sogar einverständnis zurwerbung im namen dritter erteilen! das wurde zum glück unterbunden!

        apple verdient mit daten ebenso wie google. nur ist es eben nicht primäres geschäftsgebiet… aber ansonsten ähneln sich beide mehr, als hier viele wahr haben wollen.

        — Sven
  20. Ich überlege auch schon seit längerem zu wechseln….Kennt ihr Alternativen, die sicher sein sollten? Also ähnlich Lavabit?

    — Stephan
    • lies dir mal den kommentar des lavabit betreibers durch, dann kennst du die sicheren anbieter… es gibt keine mehr

      — Sven
  21. Bin ich froh, dass ich Google vor einiger Zeit den Rücken zugekehrt habe. Nutze einen deutschen Anbieter (Mail.de) und habe auch hier die Möglichkeiten Kontakte und Kalender über Caldav und Cardav zu synchronisieren. Und im Datenschutz ziemlich ausgereift, steht aber auch auf deren Website.

    — Sebastian
    • Und trotzdem werden auch dort Mails mit gelesen, anders sind die Versprechen:

      -zuverlässiger SPAM- und Virenschutz
      -werbefreies E-Mail Postfach

      nicht umsetzbar.

      — Sonari
  22. Sorry Leute, ich verstehe das Gejammere nicht.
    Es stellt sich doch vielmehr die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist, bei iCloud, Google und Co. eine Email-Adressen anzulegen.
    Ich habe schon vor Jahren eine eigene Domain bei einem kleinen Anbieter gebucht, die mich 1,50 inkl. email-Adresse pro Monat kostet.
    Damit habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
    1. Ich bin flexibel vom Anbieter. Wenn der Scherereien macht oder zuviel scannt ;-) dann ziehe ich einfachmit meiner email Adresse um.
    2. Eine Email-Adresse muss für mich voraussichtlich nocht die nächste 30 40 Jahre begleiten. Ich will nicht meine Email-Adresse ändern nur weil Apple wieder seine Domains ändert oder Google sonstwas triebt oder einfach irgendwann vielleicht nicht mehr exisiert.

    Beide Gründe sprechen für eine eigene Domain mit Email für 1,50 pro Monat.
    Wer das Geld nicht hat soll einfach ein Bier weniger trinken im Monat oder endlich aufhören zu jammern. Sorry.

    — Hews
  23. Wie der eine oder andere Vorredner schon geschrieben hat, ist das “mit lesen” der Mails gängige Praxis. Erinnert euch doch mal an den Fall, als jemand über seine Apple Mail ein Manuskript verschicken wollte. Der Versand ist ständig fehl geschlagen, weil Apples Suchalgorithmus anstößige Wörter im _Anhang_ der Mail gefunden hat. Ich wage aber zu bezweifeln, das jeder der bei diesem Thema über Google schimpft, auch Apples Mail-Dienst meidet.
    Mal davon abgesehen, das “mit lesen” führt eine Software durch. Bei Millionen oder gar Milliarden E-Mails pro Tag wär das mit menschlichen Personal gar nicht zu bewältigen.
    Und was ganz wichtig ist, Google verdient sein Geld mit Werbung. Jegliche personenbezogene Daten sind Googles wertvollstes Gut, die werden also einen Teufel tun und diese Daten verkaufen. Sonst könnten die gleich dicht machen. Dieser Umstand trifft auf sehr wenige andere Mail-Anbieter zu.

    — Sonari
  24. Klar, die Formulierung ist untere Schublade.
    Aber dennoch sei gefragt: was ist nun anders? Glaubt wirklich jemand allen Ernstes, dass da jemand von Google seine Mails liest?
    Ich denke, so wichtig sind wir nun doch nicht…

    — Pascal Kimoon
  25. Ich würde eMail eher mit einer Postkarte vergleichen. Jeder Sortierer, Zusteller und andere die diese in die Hand bekommen, können diese lesen.

    Ein Brief ist eher eine S/MIME bzw. PGP verschlüsselte Mail. Empfänger und Absender sind bekannt, aber der Inhalt kann ohne sichbare Zerstörung nicht gelesen werden.

    Klar hinkt ein wenig, aber Google’s Ansicht die eMail mit einem Brief zu vergleichen ist Bullshit!

    — Elv
  26. Diese ewigen Blödmänner die immer und immer wieder die Rechtschreibung in de Vordergrund stellen

    — DuWeißtSchonWer
  27. Es bleibt echt zu überlegen einen eigenen E-Mailserver zu betreiben. Stellt sich nur die Frage, ob auch das was nutzt, da bekannt ist, dass staatliche Systeme auch an diese Inhalte kommen können. Dennoch, kennt jemand einen guten, vertrauenswürdigen Anbieter, bei dem ich die Möglichkeit habe eine Mailadresse einzurichten (name@name.de) die über meinen eigenen Server läuft?

    — Arpi
  28. 1) konsequenz die schonmal nicht weh tut und nur vorteile hat = aufhören zu “googlen” sondern andere dienste nutzen wie zb duckduckgo.com

    — HanZBlixcz
  29. Ganz ehrlich, ich vertraue lieber Google meine Mails und Kontakte an, als irgend einem Gurkenhoster. Was Datensicherheit angeht, bilde ich mir bei Google eine ganz andere Qualität ein. Wenn mit den Daten Schindluder getrieben wird, dann auf fachlichem Niveau. Hoste ich bei irgendeinem 0815 Hoster meine “Owncloud” wäre ich mir ziemlich sicher, dass sich irgendein popelnder Sysadmin an meinen Mails erfreut.
    Aber ich gönne jedem seine eigene Paranoia.

    — Toni
  30. Arcor hat schon vor 10Jahren Emails eine spezifische Signatur mit Werbung angehängt. Egal ob im Browser oder mit Outlook verschickt wurde.

    — Michael
  31. Und wir nähern uns mit jedem Schritt und mit jedem Tag mehr an die Fiction von George Orwell. Ach, wir haben unser Ziel schon erreicht? Damned, und ich hab’s nicht mal gemerkt. Wie wahrscheinlich der Rest der inter(net)aktiven Menschen auch nicht.

    — Andreas
  32. Wenn man diese ganze Misere, besonders über die letzten Wochen verfolgt, kann sich doch niemand mehr mit ruhigem Gewissen den Service Datenschutz auf die Fahne schreiben. Es war klar, dass wir eines Tages alle dafür bezahlen müssen, dass wir Online Dienste mit teilweise wirklich nützlichen Funktionen kostenlos nutzen dürfen. Die Währung ist die Privatsphäre bzw. der Tritt in den Hintern für den Datenschutz. Andererseits dürfte es doch wirklich niemanden mehr überrraschen.

    — Manu
  33. Man darf aber auch nicht vergessen dass die Bereitstellung einer Wiederherstellung, wie google sie anbietet auch ein Speicherung (Backup) voraussetzt!

    Jeder absolut jeder Mailserver Betreiber schaut automatisiert in die Mails nur tun das keine Menschen sondern der verarbeitende Server. Keine Ahnung wie man das verhindern will außer mit end2end Verschlüsselung.

    Der Schildbürgerstreich der Neuzeit sind Sätze wie: meine Daten gehören mir! auf Facebook.

    Als in es keine anderen Probleme in der Welt gäbe.

    Typisch deutsch, kein Wunder das bei uns nichts funktioniert wie Youtube Musikvideos oder iTunes Filme in der cloud, wir müssen alles haarklein zerpflücken und Bürokratisieren

    — Stefan R

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