Schnellere Mac-Festplatte: Fusion Drive im Eigenbau

59 Kommentare

Apples Fusion Drives haben kürzlich schon etwas intensiver behandelt, die Kombination aus Flash-Speicher und einer herkömmlichen Festplatte bietet sich als preislich interessante Alternative zu den mit hoher Kapazität immer noch sehr teuren SSD-Modulen.

Apple bietet die Fusion Drives bislang nur für die Macs der neuesten Generation an, es ist aber offensichtlich auch möglich, ein eigenes Fusion Drive zu erstellen.

Voraussetzung ist ein mit je einer SSD und einer normalen Festplatte ausgestatteter Mac, dessen beide Festplatten sich dann mit dem Terminalbefehl “diskutil cs create Fusion disk0 disk1″ (wobei “disk0″ und “disk1″ durch die Namen der Volumes, die zusammengefasst werden sollen, ersetzt werden müssen). Eine ausführliche Anleitung seht ihr im unten eingebetteten Video. Interessant sind die am Ende des Videos gezeigten Geschwindigkeitstests. Das selbst gebaute Fusion Drive liegt zwar noch deutlich hinter einer reinen SSD-Lösung, hängt eine herkömmliche Festplatte aber schon deutlich ab. (Danke Christian)


(Direktlink zum Video)

Aufgepasst: Wir haben das Verfahren nicht selbst getestet – ihr experimentiert in diesem Bereich auf eigenes Risiko.

Diskussion 59 Kommentare.
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  1. Klingt ja nicht schlecht. Könntet Ihr einen Test machen? Ich denke der würde nämlich für sehr viele interessant sein.

    — waju78
  2. Bis zur Flashdisk bin ich gekommen…Sata 3-Unterstützung ist was Feines (und ab den 2011er MBPro gegeben)
    Zu der 2. Festplatte kam ich noch nicht, aber eine Sata3-2,5er HD kostet bei 500GB nur 80€, das Einbaumaterial ca.40€. Also bald…
    Und die Idee, die Verwaltung des FusionDrives zu übernehmen, ist reizvoll…

    — iDirkPeter
  3. Eine gute Alternative zur SSD ist auch die Seagate Momentus XT, eine HDD kombiniert mit einem SSD Cache, jene macht nichts anderes als die Fusion Drive, mit dem Unterschied, dass nichts konfiguriert werden muss, weil der Festplattencontroller die Zuteilung der Dateien auf SSD übernimmt!

    Christian
    • Eine Hybridfestplatte arbeitet auf Blockebene und ist somit mit einem Fusion-Drive noch nicht mal annähernd zu vergleichen! Dieses arbeitet auf Software-Ebene. Irgendwann muss das doch hier auch mal dem letzten bewusst werden.

      — Yoless
      • Fusion arbeitet auf Blockebene. Ob der (Hybrid-)Plattencontroller auf derselben Blockgröße arbeitet, wie er gegenüber dem OS kommuniziert, ist hingegen alles andere als festgelegt/bekannt.
        Aber wie auch immer: jedwede Dateisystemlogik wird von beiden ignoriert.

        — Martin
      • Laut Patrick Stein (jolly), der die entsprechenden Terminal-Befehle als erstes ausgegraben und danach auch die ein oder anderen Messungen/Analysen veröffentlicht hat, arbeitet auch Fusion-Drive Dateisystem- und damit auch File-unabhängig auf Blockebene. So lässt sich wohl auch ZFS auf einem Fusion Drive fahren.
        Imho hast du dich ganz schön im Ton vergriffen.

        — fheusel
      • Dann ist es sehr seltsam, das es hier bei mir anscheinend auf Softwareebene arbeitet und ich komplette Programme wandern sehen kann. Das sollte bei Blockebene nicht funktionieren. Und bei dem Entwickler (der den Hack vorgeführt hat) sieht man sehr gut, das es eben nicht auf Blockebene passiert, sondern das komplette Ordner und ihr Inhalt je nach Zugriff verschoben werden. Sry für den rüden Ton, aber hier schlagen Leute Hybridfestplatten vor und die sind einfach nicht vergleichbar.

        — Yoless
    • Hab mit der momentus xt meinem mb pro (mid 2010) noch mal einen ordentlichen Schub verpassen können. Für ältere Hardware daher aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung, vor allem ohne Basteleien und preislich noch im Rahmen.

      — Pmuc
    • Der Vorteil ist, das dann OS X softwareseitig die SSD und HDD zu einer großen virtuellen Festplatte zusammenfasst und intelligent auswählt, welche Daten der virtuellen Festplatte auf der realen SSD und welche auf der realen HDD kommen.
      Wie im Video auch zu sehen ist, schlägt der selbst gemachte Fusiondrive auch eine nur SSD Lösung.

      — Christian
      • Schlägt eine reine Festplatten-Lösumg, nicht SSD.
        Mir ist das zu unsicher. Ein Backup ist hier auf jeden Pflicht.
        Die sollte natürlich immer Pflicht sein. Ich arbeite mit einer
        schnellen internen SSD und einer externen HD, und lagere dort
        alle wichtigen Daten ab. Finde das sicherer.

        — Crashdummy
  4. Habe seit einem Jahr ne SSD + HDD im MBP und traue mich jetzt nicht so wirklich, alles platt zu wälzen und auf das Fusion Drive umzusteigen. Darum hop, macht mal (positive) Erfahrungsberichte ;)

    — meloen24
    • Habs heute morgen eingerichtet und läuft sehr gut. 500 GB HD und 128 GB SSD. MBP startet sehr schnell, Programme laufen unglaublich flüssig. Wirklich aussagekräftig wird es aber wohl erst nach einiger Zeit, wenn sich die softwareseitige intelligente Aufteilung bemerkbar macht.

      Aber für den Moment: Es läuft und mein Mac ist noch nicht explodiert!

      — Randyness
  5. Hallo, die Seagate habe ich im MBPro. Ist eine 1 a Lösung, und selbst bei den ersten MacBooks mit Intelprozessor ist ein deutlicher Anstieg der Performance spürbar.
    Einbauen und zufrieden sein. Werde eventuelauf 750 er Variante mit 8GB Flash wechseln.
    Gruß Ralf

    Ralf
      • Die 750 gb xt läuft in meinem mb pro (mid 2010) perfekt. Hab die Anschaffung nicht bereut!

        — Pmuc
    • Mal ein laienhafte Frage: Passt die Seagate auch in einen iMac, oder ist sie nur für’s MacBook zu gebrauchen?
      Danke im Voraus!

      — Jenslinger
      • Im iMac ist meines Wissens eine von Apple (stecker-)modifizierte Platte drin. Da gibts aber im Zubehör bereits einen Adapter. Daher habe ich mir die 2TB-Variante gewählt.

        — floh.bln
    • Kann ich nur empfehlen, habe ich auch im MBPro 2011 drin. Vorher hatte ich die 640er in meinem alten MBPro drin, das meine Frau jetzt benutzt.

      — floh.bln
  6. Was ist wenn eine der Platten auch nur humpelt? Dann ist gleich alles dunkel… Softwareraid war noch nie eine sinnvolle Alternative.

    — CAS
    • Dieses Fusion Drive ist doch immer durch Software erzeugt oder? Ist ja im Prinzip nichts anderes als ssd + hdd

      — Ikarsten
    • Eben, was ist wenn die SSD den Geist aufgibt? Dann haben die Schlauen ein oder besser noch aktuelle Backup(s). Die Anderen werden sich wundern, wie viel Intelligenz notwendig ist, um die Daten von der HDD zu kratzen…

      — CAS
      • Falls ich das mache, hoffe ich dass meine time capsule nicht auch den Geist aufgibt :)

        — Ikarsten
    • Wenn eine Festplatte abraucht sind so oder so die Daten Futsch. Also ein Backup sollte immer helfen. Und ob mit oder ohne Fusion Drive. Es wird nach Murphys Gesetzt immer die abrauchen wo grad die Wichtigeren Daten drauf sind. Ein Backup sollte man also sowieso Extern mit einer 3.ten Platte machen. Oder man hat die Kohle und hat nur eine Grosse SSD und eine herkömliche nur für Backup’s intern verbaut.

      — Futzi.2
      • Das mit dem Murphys Gesetz gefällt mir, was schieflaufen kann wird auch schieflaufen.
        Ich empfehle sowieso ein Time Machine Backup, lief bis jetzt immer gut und ist effektiv gegen Datenverlust. Das würde ich mir bei Acronis auch wünschen

        — MrF
    • Deine Frage würde mich auch brennend interessieren. Bist du schon klüger geworden? Leider hat dir hier niemand darauf geantwortet.

      Grüße …

      — keepin24
      • Ja das runktioniert, beispielsweiße über FW800. Das reizt zwar nicht alles der SSD aus, aber trotzdem schnell. auf Youtube gibt es zum Beispiel das Video “Intel 320 SSD in FW800″ und auch andere Tuts zum Anbau.

        — Ram_master_g
  7. Also nichts für ungut aber nicht mit mir…ich habe meinen Brenner aus dem iMac verfrachtet und dafür eine 256GB 830er eingebaut + die “alte” 1TB WD. Diese Kombination läuft perfekt und super performant.

    FD ist mir “noch” nicht geheuer und selbstgebastelt erst recht nicht, zumal ich speed verschenke…und gerade das wollte ich ja mit einer reinen SSD eben nicht ;)

    — AMG Design
    • richtig! einfach selbst organisieren und so die geschwindigkeitseinbußen sparen! wenn schon ssd, dann aber richtig und nicht so ein kompromiss!

      — Simon
    • Hab ich auch so, aber warum hast denn das Laufwerk geopfert? Im imac hat’s doch Platz für HDD und SSD UND Laufwerk :)
      Hab übrigens seit ein paar Tagen auch die Samsung 830 mit 256gb und die funktioniert perfekt. Davor hatte ich ein halbes Jahr lang eine OCZ drin, und dauernd diese Beachballs.
      Also falls jemand ans aufrüsten denkt, lasst die Finger von OCZ und nehmt die Samsung.

      — Ikarsten
      • Ich habe seit Jahren nur positive Erfahrungen mit OCZ SSDs gemacht.

        Agility2, Vertex2, Vertex3, alles super und ohne Probleme. (2,5″ und 3,5″ Versionen) Sowohl unter Snow Leopard als auch unter Mountain Lion.

        Ich hatte bis jetzt immer mein System und die Applikationen auf SSDs und Benutzer-Ordner und Daten (Projekte, Entwickler- und Kunden-Ordner) auf HDDs. Bei sämtliche SSDs hatte ich die Trim-Funktion (mittels Terminal oder TrimEnabler) aktiviert.

        Werde auch weiterhin auf SSDs von OCZ setzten.
        Falls man ohnehin keine SATA3 hat reichen die Vertex2 oder Agilety2 Modelle (SATA2), diese sind mittlerweile ja recht günstig. Habe mir erst kürzlich ‘ne neue/zusätzliche Agilety2 mit 120 GB für ca. 60 EUR (!) bestellt.

        — JD
      • Ich hatte alles probiert. System +Programme auf der ssd (wie du), Trim an (Terminal und trimenabler, beides getestet), Trim aus… Firmwareupdate, formatieren usw usw.
        Wie gesagt, hatte immer dieses beachball Problem, und zwar echt nervig. Und zwar unter Snow Leo, Lion und Mountain Lion.
        Die Samsung funktioniert von Anfang an perfekt, noch kein einziges mal dieses Problem.

        — Ikarsten
      • Ach ja, wenn man mal danach googelt gibt es bei Samsung SSD + imac fast nur positives, und für OCZ und imac fast nur beachball ;)

        — Ikarsten
      • Geopfert ist das falsche Wort, ich habe das LW nie gebraucht…und war zu faul ein zusätzliches Kabel einzubauen ;-)

        P.S. Vor meiner Samsung 830 hatte ich auch eine OCZ im iMac die problemlos lief aber nur 60GB hatte. Das war beim iPad Backup (64GB) zu wenig. Daher der wechsel auf eine 256GB SSD. Da der Preis sehr gut war nahm ich dann sofort die Samsung, welche gefühlt genau so gut funktioniert wie die alte OCZ…

        — Amgdesign
      • @Ikarsten: Hmmm… das ist wirklich merkwürdig. Vielleicht handelt es tatsächlich um ein Problem mit iMacs im Zusammenhang mit OCZ SSDs.

        Denn Kollegen von mir hatten bisher auch keine Probleme mit OCZ SSDs in MacPros und MacBook Pros.

        Aber die Samsung 830er Serie scheint auch sehr gut zu sein, da geb’ ich dir Recht.

        — JD
      • Ja das Kabel zu legen ist schon etwas aufwändig, da muss absolut alles raus aus dem iMac :) aber wenn es mal liegt, kann man die SSD später auch ohne großen Aufwand tauschen, nur das mainboard muss gelockert werden und das Laufwerk raus.
        Aber wenn du es eh nie benutzt hast geht’s natürlich auch so ;)

        — iKarsten
  8. Welche Voraussetzungen gelten?
    – Mac OS X 10.7.5 oder 10.8.x?
    – Externe Platte (USB) oder nur interne Platte (SATA)?

    — Elv
  9. Ich hab seit Monaten eine SSD + HD im 2010er MBP. Nach Systemabsturz und Datenverlust auf der HDD hab ich jetzt FD eingerichtet. FD pro oder contra: wer sagt, dass SSD + HD ohne FD nicht auch risikobelastet ist!? Apple verweigert übrigens AppleCare Support bei SSD + HD Einbau. Was sagen die Experten: ist das SuperDrive Port überhaupt geeignet für ein HD?
    Falls es nicht funzt, wie kann ich das FD rückgängig machen?

    — FusionMac
  10. einfach ssd und hdd, ohne ein volume kreieren zu müssen: alle programme auf die ssd und alle daten auf die hdd (apples kürzel auf die hdd verlinken)… klappt super und ist klar getrennt. wenn die ssd abschmiert (ist ja nicht ungewöhnlich), einfach timemachine auf ner neuen ssd wiederherstellen, die hdd mit den daten ist ja immer noch unabgetastet da.

    — f
      • Was genau meinst du mit “wenn die ssd abschmiert (ist ja nicht ungewöhnlich)”
        Kommt es öfter zu Problemen mit ssds? Wollte mir auch eine in meinen 21,5 Zoll iMac mid 2011 einbauen.
        Hier direkt die Frage: Kennt jemand eine Seite oder hat zufällig den Link mit den beiden benötigten Kabeln für eine ssd? Also das Strom und Sata Kabel, die Lösung von ifixit für knapp 80 dollar ist mir zu teuer, da ich das werkzeug alles habe und daher nur die kabel benötige.

        — Klaus555
      • Sorry, eigentlich sollte mein Kommentar eine Antwort auf den Kommentar davor sein.
        Und vielen Dank im Voraus.

        — Klaus555
  11. Hab da mal ne frage.
    Da steht das Fusion Drive langsamer ist als eine reine SSD.
    Auch langsamer als das von Apple angebotene Fusion Drive?
    Sollte man Fusion Drive selber “bauen” oder einfach os auf der SSD installieren und auf Fusion Drive verzichten?

    — Amox
    • Für meinen Begriff ist fusion drive eher etwas für den Benutzer, der nicht stets seine Daten sortieren möchte und nicht besonders viel wert darauf legt, sondern einfach mit dem mac arbeiten will.
      Ich z.b. würde auf ssd verzichten, weil ich selbst meine Daten verwalten möchte und auch programme habe, die sehr rechenintensiv sind ich aber nur selten benutze, deshalb würden die wahrscheinlich auf die hdd abgeschoben, genau das möchte ich aber nicht.
      Für Benutzer, die auch einfach nicht das Know-How besitzen immer alles zu verwalten, damit der mac schnell und zuverlässig läuft, für den ist fusion drive bestimmt besser.
      Ich möchte keinem unterstellen, dass er nicht fähig ist seinen mac zu bedienen, oich denke da nur an mich vor einiger zeit zurück ;-)
      Das ist meine Meinung, belehrt mich gerne eines Besseren.

      — Klaus555
  12. Ich würde davon eher abraten. Ich habe es auf meinem Mackbook Pro (Baureihe Mitte 2010) ausprobiert mit einer 256GB SSD und einer 500GB Festplatte, die ich vorher im “Normalbetrieb” eingesetzt habe, d.h. OS und Programme auf der SSD, Daten wie Fotos etc. auf der Festplatte.

    Seit der Umstellung auf das “Fusion Drive” ist das Booten deutlich langsamer, und die erhoffte Beschleunigung durch den Transfer zwischen SSD und Festplatte im Hintergrund ist weitgehend ausgeblieben. Stattdessen hängen Programme recht häufig. Ich bezweifle auch, dass die vorgestellte Lösung wirklich ein “Fusion Drive” ist. Jedenfalls wird das weder durch Apple bestätigt, noch ist aus den genannten Kommandos erkennbar, dass es das von Apple beworbene Fusion Drive wäre.

    Fazit: ich werde die alte Konfiguration wieder herstellen. In ein bis zwei Tagen bekomme ich einen neuen iMac mit herstellerseitigem Fusion Drive geliefert, und hoffe auf gute Performance.

    — andi

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