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Europäische Kommission genehmigt Beats-Übernahme

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Ende Mai wurde offiziell bestätigt, dass Apple den Kopfhörerhersteller und Streaminganbieter Beats Electronics übernehmen will. Voraussetzung für diese mit einem Wert von rund 3 Milliarden Dollar bislang größte Firmenübernahme in der Geschichte Apples ist allerdings die Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden. Die Europäische Kommission hat nun grünes Licht gegeben, somit steht nur noch eine entsprechende Freigabe durch die zuständigen US-Behörden aus.

apple-beats-uebernahme

(v.l.: Jimmy Iovine, Tim Cook, Dr. Dre und Eddy Cue)

Per Pressemitteilung teilt die EU-Kommission mit, dass wettbewerbsrechtliche Bedenken nicht vorliegen, da der Marktanteil von Apple und Beats als Anbieter von Kopfhörern und Streamingdiensten gering sei. Die EU erwähnt potente Konkurrenten wie Bose, Sennheiser und Sony im Bereich der Kopfhörer sowie Spotify und Deezer als Anbieter von Musikstreaming. Es sei auch nicht davon auszugehen, dass Apple aufgrund der Übernahme Mitbewerbern den Zugang zu iOS sperren bzw. entsprechende Konkurrenzangebote behindern werde, da Apple ja zuvor schon den Vertrieb von digitaler Musik im Programm hatte.

The Commission concluded that the combination of the two businesses did not raise competition concerns because the combined market share of Apple and Beats Electronics is low. In addition, Apple and Beats Electronics are not close competitors because the headphones they sell differ markedly in functionality and design. Moreover, even after the transaction, a large number of global competitors such as Bose, Sennheiser and Sony would remain. The Commission also examined the transaction's likely effects on the distribution of digital music to consumers. Both Apple and Beats Music are active in this field. Apple offers a music downloading service through iTunes and Beats Music offers a music streaming service, although it is currently not available in the EEA. The Commission concluded that Apple faces several competitors in the EEA such as Spotify and Deezer, making it implausible that the acquisition of a smaller streaming service that is not active in the EEA would lead to anticompetitive effects. The Commission also concluded that the transaction would not give Apple the ability and incentive to shut out competing streaming services from access to iOS, Apple's operating system for mobile devices. It based this conclusion, amongst others, on the fact that Apple was already active in the distribution of digital music before the merger. Hence, the merger would not change Apple's ability or incentive to block access to its iOS.

(via Independent.ie, Danke Siobhan)
Montag, 28. Jul 2014, 14:50 Uhr — Chris
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  • Da gab es noch von anderen Firmen weitaus problematischere Übernahmen die durchgewunken wurden. Ein richtiger Schritt von Apple.

  • Gab’s das nicht ’ne Patentklage?
    Das könnte sich dann ja noch auf den Kaufpreis auswirken.

  • Ich hoffe nur die kaufen Beats nicht wegen ihrer unterirdischen Kopfhörer…
    Bin echt auf den Hintergrund gespannt…

  • Was hat denn die EU Kommission damit zu tun. Sind doch beides US Unternehmen. Jedenfalls ist die Übernahme durch Apple zu begrüssen, insofern dadurch diese bräsigen d Dinger verschwinden.

    • @ Sunny: Ganz einfach: Jede Kartellbehörde in denen die beiden Unternehmen Geschäfte machen KANN kraft Gesetz eine vorherige Zustimmung vorschreiben. Wenn man das Gesetz nicht beachtet könnte es sein das die jeweilige Kartellbehörde (für die EU als Gesamtmarkt ist das die Kommission) eine Strafe verhängt oder gar verbietet im jeweiligen Land bzw. Wirtschaftsraum Geschäfte zu machen. Gerade bei großen Fusionen und Übernahmen müssen teils mehr als 50 Kartellbehörden zustimmen. Viel Arbeit für viele Anwälte! Ist auch mit ein Grund warum Übernahmen oft teuer werden… :)

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